Friday the 13th (2009)

Freitag der 13.

Friday the 13th (2009) Freitag der 13.

Oder: Antreten zum Abtreten

Friday the 13th

Gleich kommt er!

Eine junge Frau rennt schreiend durch die Wälder. Am Steg eines Sees trifft sie ihren Verfolger. Der entpuppt sich als mörderische Dame namens Pamela Voorhees (Nana Visitor) und will das Mädchen über den Jordan schicken, weil sie zu den Menschen gehört, die ihren Sohn Jason so derart brutal und unmenschlich gefoppt und geplagt haben. Am Schluss liegt aber Pamelas Kopf im Dreck und die Zukunft ihres Sohnes nimmt mit dem Griff nach der Machete ihren Lauf.

Zwanzig Jahre später treffen wir eine Gruppe von jungen Menschen, die am Crystal Lake campieren. Die einen suchen Hanf für das rauschende Geschäft, andere haben nur eins im Sinn: Sex. Dass man das im Gebiet des inzwischen erwachsenen und mordenden Jason Voorhees (Derek Mears) nicht ohne Konsequenzen macht, lernen die jungen Leute bald am eigenen Leib kennen. Die Machete schwingt durch die Luft, Knochen brechen und Genicke knacken. Der Killer räumt auf.

Friday the 13th

Welcher darfs zuerst sein?

Wiederum etwa sechs Wochen später taucht Clay Miller (Jared Padalecki) in der Gegend um den Crystal Lake auf. Er ist auf der Suche nach seiner Schwester Whitney (Amanda Righetti), die vor etwas mehr als einem Monat in der Gegend spurlos verschwunden ist. Er trifft auf eine Gruppe Jugendlicher, die ihm Ferienhaus eines Angebers ein schönes Weekend verbringen möchten. Und so dauert es dann nicht lange, bis die ersten Tropfen Blut spritzen und Jason Voorhees auch unter dieser Gruppe aufräumen will. Und doch scheint nicht alles so reibungslos wie sonst zu laufen, denn Clay hat etwas entdeckt, dass ihm keine Ruhe lässt.


Kinofilm-Rating

1980 machte das Kinopublikum zu ersten Mal die Bekanntschaft von Jason Voorhees. In Friday the 13th wurde gemeuchelt, gejagt und kaum einer dachte damals, dass aus dem billig produzierten Film einmal eine der bekanntesten Horrorfilmreihe werden sollte. 2009 hat sich Michael Bay dem Thema angenommen und bringt ein flottes Remake, Friday the 13th, in die Kinos.

The Texas Chainsaw Massacre oder The Amityville Horror waren erst der Anfang. Nun kommt also mit Friday the 13th ein weitere Neufassung eines altbekannten Filmes. Und nach einer kurzen Einleitung, in der Star Trek: Deep Space Nine-Bajoranerin Nana Visitor als Jasons Mutter ein paar Sekunden zu sehen ist, geht der Metzelspass auch gleich los. Es wird gerannt, gekreischt, die Busen blitzen und das Blut spritzt. Ja der "neue" Jason Voorhees geht heftig deftig zur Sache. Da darfs dann auch mal eine Machete mitten in den Schädel sein. Kein Problem.

Neben den schnellen Schnitten und der stimmungsvollen Musik kriegen wir aber leider auch viel Altbekanntes zu sehen. Die jungen Menschen sind Fallobst für den riesigen Killer, sie rennen immer in die falsche Richtung und die "Schockeffekte" kommen für erfahrene(re) Horrorfilmgucker auch kaum überraschend. Eine Szene, die uns in ähnlicher Form schon in Wrong Turn fast vom Stuhl gehauen hat, fetzt aber auch in diesem Film und wenn sich Jason den Jutesack vom Kopf nimmt und die bekannte Hockeymaske entdeckt, haben auch Klassik-Fans was zu gucken.

Fazit: Er mag beim Vergleich Freddy vs. Jason den Kürzeren in Sachen Unterhaltung gezogen haben, aber in seinen eigenen Filmen ist Jason Voorhees knallhart und rücksichtslos. Brutale Action gibt es en masse zu sehen und bei den kreischenden und flüchtenden Klischee-Teenies haben wir allesamt auch was zu lachen. Und wenn der Hockeystock ins Spiel kommt, dann wird Friday the 13th sogar richtig lustig.

3.0 Sterne
3.0 Sterne (42 Bewertungen) | 15 Kommentare

3.0 Sterne3 von 0.0-6.0
10.02.2009 / muri