Duplicity (2009)

Duplicity - Gemeinsame Geheimsache

Duplicity

Claire Stenwick (Julia Roberts) arbeitet für den CIA. Ray Koval (Clive Owen) ist Agent des legendären MI6. Aufgrund ihres Berufes sind sie beide auf Vertrauen/Misstrauen sensibilisiert, das Ausspionieren und Fallenlassen fällt ihnen wenig schwer. Auch das Erkennen von lukrativen Möglichkeiten und Chancen haben sie sich antrainiert und so sehen sie gerade jetzt ein lukratives Geschäft, welches ihnen durch gemeinsame Sache zu viel Geld verhelfen könnte. Für dieses Geschäft sind sie gar willig, ihren Job beim MI6 beziehungsweise bei der CIA zu quittieren.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Duplicity - Gemeinsame Geheimsache

Drehorte: USA, Deutschland 2009
Genres: Crime, Thriller
Laufzeit: 118 Minuten

Kinostart: 30.04.2009
Verleih: Universal Pictures Schweiz

Regie: Tony Gilroy
Drehbuch: Tony Gilroy
Musik: James Newton Howard

Darsteller: Clive Owen, Julia Roberts, Tom Wilkinson, Paul Giamatti, Dan Daily, Lisa Roberts, David Shumbris, Rick Worthy, Oleg Shtefanko, Denis O'Hare, Kathleen Chalfant, Khan Baykal, Thomas McCarthy, Wayne Duvall, Fabrizio Brienza, Lucia Grillo, Carrie Preston, Conan McCarty

» The Internet Movie database (IMDb)


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6 Kommentare

» DVD-Kritik: Das Vertrauen missbraucht!

Hm, was soll man nur Schlechtes bei so talentierten und gutaussehenden Hauptdarstellern sagen? Zu allerest muss ich sagen, dass mir Clive Owen diesmal wesentlich besser gefallen hat. [Anmerkung: Der letzte Film, den ich von ihm gesehen habe, war The International und da hat er nur ernst geguckt, schade, dabei hat er so ein schönes Lächeln]. Apropos Lächeln: Julia Roberts beweist in diesem Film, dass sie nicht nur hübsches Beiwerk diverser Schauspieler z.B. Richard Gere oder George Clooney sein kann, sondern auch richtig was auf dem Kasten hat.

Insgesamt finde ich den Schnitt erfrischend gut, da er durch die "Kästchen" das Ganze auflockert. Auch die Locations finde ich gut gewählt, ganz besonders ist mir Rom ins Auge gestochen...

Nun zum Negativen:
Da ständig Rückblicke wie "5 Jahre vorher" oder "10 Tage vorher" kommen, konnte ich die Geschichte nicht so recht ordnen (Was ist jetzt Gegenwart und was Vergangenheit'). Ich denke, da wäre noch ein zweiter Gang ins Kino fällig. Man hätte dies besser lösen können.

Außerdem kam der Spaß erst in der Mitte des Filmes.

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Als die Mitarbeiterin von den Kindern, die ja alle ihre Hilfe brauchen, vorgeschwärmt hat... Und Julia Roberts' Gesichtausdruck dazu. Göttlich!

Die Einleitung hat sehr lange gebraucht.

Fazit: Owen und Roberts sind toll anzusehen, insbesondere ihr "Standarddialog" ist sehenswert. Ich würde den Film als eine Mischung aus Mr. und Mrs.Smith und den Oceans-Filme beschreiben.

Der Film bot mir genau das, was ich von ihm erwartete: Spannung, Abwechslung, ein bisschen Humor, Verstrickungen und einen guten Twist am Schluss. Die 2 Stunden gingen schnell vorbei und ich wurde super unterhalten. Die Schauspieler fand ich perfekt gewählt. Chapeau!

Nach der guten Kritik hier war ich doch recht entäuscht vom Film.
Schlussendlich ist es eine mässige Liebeskömödie, vom Thriller den der Trailer verspricht keine Spur. Meiner Meinung zieht sich der Film sehr in die Länge, vor allem der erste Teil ist langatmig und fad (ich hab mir sogar überlegt in der Pause zu gehen, was mir in meiner ganzen Kino Zeit noch nie passiert ist). Der zweite Teil legt dann mit Spannung ein wenig zu auch wenn ich das Gefühl habe es ist immer das selbe Schema

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(sie Treffen sich, werfen sich Verrat vor, dann gehts ab ins Bett).


Positiv überrascht hat mich dann einzig der gute Schluss...

Ich bin ja durchaus auch für die bisschen verzwickten Filme, die hin und herspringen, den Zuschauer fordern und zwischendurch auch mal lustig sind. Aber "Duplicity" übertreibt das Spiel mit den "10 days ago", "3 Years ago" und so weiter. Es kommt kein Fluss in die Geschichte, die verschiedenen Themen und Aktionen verlaufen sich im Sand und schlussendlich freut man sich einfach auf die Dialoge zwischen Clive Owen und Julia Roberts. Die sind nämlich toll und frech und hätten eine logischere (?) und unterhaltsamere Story verdient.

Ebenfalls cool ist (wie immer) Paul Giamatti, der zwar leider viel zu wenig vorkommt, aber aus seinen Szenen das Maximum rausholt. Ganz stark dafür der Titelspann mit der Slow-Motion-Prügelei von Giamatti und Wilkinson. Das lässt auf mehr hoffen, das dann leider nur bedingt gleiefert wird.

Clive Owen (und dabei bleib ich) wäre ein Super-007 geworden, wenn die Macher der Bondserie auf der "Gentlemen-Agentenschiene" weitergefahren wären. Der Kerl strahlt Schalk aus, hat eine herrliche Plauderschnauze und lässt die Funken sprühen, wenn er mit Julia Roberts am Arbeiten ist. Die Dame hat noch immer eines der schönsten und herrlichsten Lachen von Hollywood und ist einfach sehr sympathisch.

Fazit: "Duplicity" ist anstrengend und lässt die Leichtigkeit vermissen, die uns mit der Musik versprochen wird. Kein schlechter Film, sicher nicht, aber zuwenig, um richtig zu unterhalten und zu gefallen. Für eine Komödie zu wenig lustig, für einen Thriller hats zuviele Stops in der Story drin.