Dragonball Evolution (2009)

Dragonball Evolution (2009)

Oder: Da stehen dir ja die Haare zu Berg!

Dragonball Evolution

Gleich krachts

2000 Jahre ist es nun her, seit Lord Piccolo (James Marsters) mit seinem persönlichen Biest Ouzaro versucht hat, die Erde zu zerstören. Damals konnte ihn eine Gemeinschaft mächtiger Gelehrter mit Müh und Not besiegen und einsperren. Nun ist der grünhäutige Piccolo wieder erwacht, und sein Plan ist noch immer der gleiche.

Goku (Justin Chatwin) lebt bei seinem Grossvater und wird von diesem in die alten Kampfkünste eingeweiht. Die beiden trainieren fleissig und spektakulär, jedoch darf Goku seine Kraft in der Schule nicht zur Schau stellen. Zu seinem Geburtstag erhält der Jüngling einen der sogenannten "Dragonballs", der geheimnisvoll leuchtet und offenbar sehr mächtig sein soll.

Dragonball Evolution

Weisst du, was das hier eigentlich soll?

Als Lord Piccolo, der ebenfalls auf der Suche nach den sieben Bällen ist, Gokus Onkel ermorden lässt, kann dieser ihm auf mysteriöse Weise mitteilen, dass der Junge einen Mann namens Roshi (Chow Yun-Fat) aufsuchen soll. Dieser wisse genau, was zu tun sei, um die bösen Pläne von Piccolo zu stoppen.

Zu Goku und Roshi gesellen sich die Kriegerin Bulma (Emmy Rossum) und ein Gauner namens Yamcha (Joon Park), die nun mithelfen wollen, alle sieben Dragonballs zu suchen, um die Zerstörung der Erde zu verhindern. Und in dieser Schlacht muss Goku eine ganz entscheidende Position einnehmen, von der er bislang noch überhaupt nichts weiss.


Kinofilm-Rating

Die Geschichten von Son-Goku und Kollegen sind weltbekannt. Angefangen haben sie als Manga-Serie, mittlerweile gibt's unter anderem diverse Videospiele, Trickfilmserien und nun auch eine Realverfilmung. Regisseur James Wong (Final Destination 3) nahm sich nun Dragonball Evolution vor und zeigt, wie aus dem normalen (und kampftechnisch extrem talentierten) jungen Mann namens Goku ein Held wurde.

Anfänglich befinden wir uns in einer schon oft gesehenen Geschichte mit einem attraktiven jungen Mann, der wie damals Karate Kid trainiert, aber das Gelernte natürlich nie einsetzen darf. Diese Sequenzen sind okay und lassen aber die Neugier auf die Dragonball-Action schön steigen. James Marsters ("Spike" aus Buffy) darf dabei ganz üble Sätze von sich geben und böse in die Kamera schauen.

Wer jetzt erwartet, dass die Story einen Sprung macht und an Fahrt zunimmt, hat sich getäuscht. Es beginnt zwar zu blitzen und die Feuerbälle fliegen uns um die Ohren, aber das Ganze sieht teilweise so arg lächerlich aus, dass es schon fast wieder lustig ist. Zudem hampelt Chow Yun-Fat mit nervigem Getue durch den Film und nimmt seine Rolle aus Bulletproof Monk wieder auf. Einfach dämlicher.

Wenn's dann am Schluss in Richtung Showdown geht, dürfen wir uns noch über einen kleinen Twist freuen, der allerdings vorher so penetrant angekündigt wird, dass man enttäuscht wäre, wenn er denn fehlen würde. Und wer sich zudem ein bisschen in Geduld übt, kriegt nach dem Abspann des Filmes sogar noch eine kleine Szene geboten, die nie, nie, gar nie, überhaupt nie und niemals erwartet hätte werden können. *g*

Fazit: Dragonball Evolution ist eine Gurke geworden. Eine bunte zwar, die mit viel optischem Firlefanz angerichtet wurde, aber schlussendlich wie ein schlechtes, chinesisches Glückskekschen daherkommt. Man ist gespannt was drin ist, und dann steht auf dem Zettel so was wie "Die wirkliche Macht liegt in deinem Innern"... Aha...

1.9 Sterne
1.9 Sterne (10 Bewertungen) | 1 Kommentar

2.0 Sterne2 von 0.0-6.0
05.05.2009 / muri

Dragonball Evolution (2009)
Bewertung: 1.9 (10 Bewertungen)
1.9 Sterne » BewertenDragonball Evolution (2009)061.9090910

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