Damage (2009)

Damage (2009)

Oder: The Power of the Punch

Na du? Komm ma'her!

Na du? Komm ma'her!

John Brickner ("Stone Cold" Steve Austin) hat vor langer Zeit jemanden erwürgt und dafür nun seine Strafe abgesessen. Als er wieder aus dem Knast kommt, ist es schwer, einen anständigen Job zu finden und somit auch ein ehrbares Leben zu führen. Auf der Baustelle wird er schikaniert und beim Feierabend-Bier gestört. Die Bedienung, Frankie (Laura Vandervoort), wird betatscht, Brickner sorgt für Ordnung. Das fällt Reno (Walton Goggins) auf, und er will den starken Kerl als Untergrundkämpfer gross rausbringen.

Eben noch blond, nun nicht mehr

Eben noch blond, nun nicht mehr

Zwar lehnt Brickner anfänglich ab, aber da er vorhat, der Tochter seines damaligen Opfers eine lebensnotwendige Operation zu bezahlen und dabei sein Gewissen ein bisschen zu beruhigen, muss Kohle her. Das geht nur, wenn sich John Brickner in der Kampfarena einen Namen macht und an die grossen, lukrativen Kämpfer ran kann. Doch dieses Vorhaben, so ehrenhaft es sein mag, birgt Gefahren. Spätestens beim ersten blutigen Kampf merkt John Brickner das auch. Aber ob es ihn von seinem Vorhaben abhält?


DVD-Rating

Wie setzt man pensionierte Wrestler in Filmen am besten ein? Richtig, man lässt sie kämpfen. "Stone Cold" Steve Austin war anfänglich als einer der Condemned unterwegs, bevor er dann 2009 die Hauptrolle im Kämpferdrama Damage übernahm. Darin macht er das, was er am besten kann: kämpfen, prügeln und Hintern versohlen.

Die Story ist ambitiös, will sie doch die Brutalität des Untergrunds mit der Sensibilität eines Kämpfers verbinden. Dass das nicht klappen kann, überrascht nicht. So hat Damage dann auch klar seine besten Szenen, wenn Austin blutverschmiert um sein Leben (oder um die Kohle) kämpft und danach ein paar trockene Sprüche in Richtung Kollegen ablässt. Leider werden immer wieder ruhigere Szenen eingeschoben, in denen sich Austin sichtlich (noch) nicht so wohlfühlt. Er gibt sich zwar Mühe, aber so richtig klappen will's nicht.

An Austins Seite entdecken wir die hübsche Laura Vandervoort, bekannt aus Smallville oder Into the Blue 2, und die Dame ist wahrlich nett anzuschauen. Damit hats es sich dann aber schon, und auch ihr Kollege Walton Goggins (Predators) hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Fazit: Damage hat Stärken in der etwas spärlich eingesetzten Action und Mühe in den ruhigeren Momenten. Für Fans von Steve Austin lohnt sich der Blick in den Film allemal, denn wann sieht man schon mal den "Toughest Son of a Bitch" auf einem Bett sitzen und über seine Zukunft sinnieren... Eben.

Im Making-of erfahren wir Interessantes von den Machern des Films und blicken hinter die Kulissen. Das ist ansprechend, bringt aber nicht viel Neues ans Tageslicht. Dazu gibts die Trailer zum Film und damit hat's es sich dann auch schon. Qualitativ hat Damage einige Probleme mit dem Bild, das zwischendurch recht fleckig daherkommt. Dafür ist der Ton in Ordnung, Austins Gemurmle kommt klar und deutlich durch die Boxen.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.03

 

31.10.2010 / muri

Community:

Bewertung: 2.8 (5 Bewertungen)

 

 

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