Cloudy with a Chance of Meatballs (2009)
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Cloudy with a Chance of Meatballs (2009) Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Oder: Das möchte ich einmal von Thomas Bucheli hören!
Im Atlantik befindet sich eine Insel namens Chewandswallow, die berühmt ist für ihre Sardinen. Die Bewohner exportieren die Fische und brauchen sie auch zum Eigenverzehr, da es anscheinend nichts anderes gibt. Als ein Zeitungsartikel enthüllt, dass Sardinen super hässlich sind, hören die Menschen auf, sich von den Sardinen zu ernähren. Da es aber nichts anderes gibt und der Export nicht mehr erfolgreich betrieben werden kann, drohen die Bewohner zu verhungern.
Einer dieser Bewohner ist der Möchtegernerfinder Flint. Er bastelt bereits seit Kindestagen an neuen Erfindungen, bisher aber ohne grossen und durchschlagenden Erfolg. Flint hofft, dass ihn die Leute eines Tages aufgrund seiner Erfindungen lieben werden. Er ist es dann auch, dem die Lösung für die Nahrungsmittelknappheit einfällt: Mit einer selbstentwickelten Maschine will er aus Wasser Nahrung fabrizieren. Als bei einem misslungenen Testlauf die Maschine in die Lüfte schiesst, glaubt Flint, dass die Maschine zerstört ist. Als es nur wenige Minuten später beginnt Cheeseburger vom Himmel zu regnen, erhält Flint endlich die Anerkennung, und erobert nebenbei auch noch das Herz der Meteorologin Sam Sparks. Doch die Freude hält nur kurz an, denn die Maschine beginnt bald ausser Kontrolle zu geraten...
Kinofilm-Rating
Früher wollten wir alle an den einen Ort, an dem es jedes Essen in Hülle und Fülle gibt und wo man nie hungern muss. Dieser Wunsch nach dem Schlaraffenland wird einem nun auf der Leinwand erfüllt. Bei Cloudy with a Chance of Meatballs regnet es Cheeseburger, es schneit Glacé und am Ende hagelt es sogar Fleischbällchen. Toll, nicht?
Die Geschichte des Filmes stammt aus einem Kinderbuch von Judi Barrett und Ron Barrett. In diesem gab es auf einer speziellen Insel jeweils zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendessen frisches Essen vom Himmel. Im Film ist der Auslöser für diese Ereignisse ein junger Erfinder. Den wunderlichen Flint schliesst man sehr schnell ins Herz. Von klein an bastelt er in seinem Baumhaus wie wild an seinen Erfindungen. Seine ersten Versuche sind zum Schiessen und man lacht herzlich über ihn, aber später dann auch mit ihm.
Der Film lebt eindeutig von seinen Slapstick-Szenen. Wie zu besten Naked Gun-Zeiten darf über diverse Missgeschicke gelacht werden. Wenn zum Beispiel Flint zum ersten Mal bei einer Schneeballschlacht mitmachen darf, kriegt man sich vor Lachen beinahe nicht mehr ein. Grossen Anteil am Gelingen des Filmes haben seine Sprecher. Da gibt es einen gut aufgelegten Bill Hader (Superbad), Scary Movie-Beauty Anna Faris, Hot Rod Adam Samberg und Mr. T als starken Cop zu hören. Sie alle machen einen tollen Job.
Doch dieses Filmmenü hat auch seine schwächeren Gänge. Flints kleinen Affen hätte man gleich aus dem Film weglassen können, und gegen Ende hat der Film definitiv seine Längen. Die Schlacht am Ende mit der Maschine hätte dafür ruhig etwas kürzer ausfallen können. Jede noch so kleine Chance, um die Maschine zu zerstören, wird vertan. Das ist beim ersten Mal noch lustig, beginnt aber beim dritten Mal zu nerven, da die endgültige Zerstörung auf sich warten lässt.
Animationstechnisch ist der Film beim letzten Dreamworksfilm Monsters vs. Aliens anzusiedeln. Der Klassenprimus Pixar wird hier nicht erreicht, da einige Sachen zu detailarm animiert sind.
Cloudy with a Chance of Meatballs macht Spass. Die liebenswerten Tollpatsche bringen einem zum Schmunzeln, und zum Schenkelklopfen gibt es auch einiges. Der Film ist aber eher für ein jüngeres Publikum und erwachsene Kindsköpfe zu empfehlen, da eher auf Slapstick und weniger auf Erwachsenenwitze Wert gelegt wurde. Kein zweiter Up, aber für einen kleinen Filmhappen zwischendurch sehr empfehlenswert. En Guete!
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3.8 Sterne (45 Bewertungen) | 1 Kommentar



