Butterfly Effect: Revelation (2009)

Butterfly Effect: Revelation (2009)

Oder: Back to the Future für Anfänger

Butterfly Effect: Revelation

"Aaaah, Vergangenheit! Geh weg, geh weg!"

Sam Reid (Chris Carmack) besitzt die Fähigkeit, in die Vergangenheit zu reisen. Dies nutzt er, um der Polizei bei ihren Morduntersuchungen zu helfen. Laut seinen eigenen Regeln versucht er bei seinen Reisen nie etwas zu verändern, denn dies könnte gravierende Folgen haben. Doch bei seinem neusten Auftrag könnte diese Regel zu seinem Problem werden: Die Schwester seiner ermordeten Freundin sucht ihn auf und bittet ihn, den wahren Mörder zu finden. Denn der im Knast sitzende Lonnie Flennons (Richard Wilkinson) kann laut ihr unmöglich der Täter sein.

Butterfly Effect: Revelation

Weihnachtsmann? Bist du's?

Obwohl er den Job zuerst ablehnt, lässt dieser ihn nicht mehr los, sodass er am Ende doch einwilligt. Sein "Besuch" in der Mordnacht endet jedoch in einem Fiasko: Neben seiner Freundin wird auch gerade noch ihre Schwester von einem maskierten Täter umgebracht. Da es verheerend wäre, wenn Sam nochmals in die Mordnacht zukehren würde, versucht er, an anderen Orten in der Vergangenheit die Identität des Täters herauszufinden.


DVD-Rating

In die Vergangenheit reisen nur mit Hilfe eines Tagebuchs? Ja, das konnte Ashton Kutcher in Butterfly Effect. Der Film wurde zu einem Hit, und deshalb erschied man sich, zwei Direct-to-DVD-Fortsetzungen zu produzieren. Während Teil 2 einen ähnlichen Weg wie das Original ging, schlägt Teil 3 nun einen neuen Weg ein. Die einzigartige Gabe wird nun zum Verbrechenaufklären genutzt. Dabei werden auch einige zuvor aufgestellte Regeln gebrochen, und es darf auch etwas härter zur Sache gegangen werden. Über die ganze Spielzeit funktioniert der Film aber trotzdem nicht.

Die präsentierte Krimigeschichte ist nicht gerade einfallsreich, und der Hauptprotagonist stellt sich auch selten dämlich an, aber trotzdem kann man dem Treiben einen gewinnen Unterhaltungswert nicht absprechen. Die Suche nach dem Serienmörder hätte aber ruhig ein bisschen komplizierter sein können, denn Filme, bei denen es um Zeitreisen geht, dürfen gerne etwas anspruchsvoller sein. So verläuft die Geschichte recht gradlinig und präsentiert ein Ende der Marke "Das ist es aber nicht euer Ernst?". Der Gewaltgrad während des ganzen Filmes ist zudem recht hoch, und das Blut spritzt in einigen Szenen schon recht heftig. Zartbesaitete sollten es sich also überlegen, ob sie diese DVD einlegen möchten.

Nicht viel zu meckern gibt es bei den schauspielerischen Leistungen. Chris Carmack zeigt eine überzeugende Leistung, wird aber von seiner Kollegin Rachel Miner immer wieder übertrumpft. Die weiteren Schauspieler bleiben dem Zuschauer weniger in Erinnerung.

Fazit: Butterfly Effect 3 ist ein Film, den es eigentlich nicht gebraucht hätte, der aber trotzdem nicht so schlimm ist, wie man vermuten könnte. Die Story ist nicht der Rede wert, und mit den Möglichkeiten des Zeitreisens wird viel zu wenig gespielt. Dies, kombiniert mit einem schwachen Schluss, lassen den Film schlussendlich bei der Drei landen.

Die DVD kommt in einem hübschen Schuber nach Hause. Auf der Disc befindet sich der Film in einer knapp zufriedenstellenden Qualität. Dem Bild sieht man jedoch die begrenzten Mittel bei der Produktion an, und so ergeht es auch dem Ton. Als Bonusmaterial gibt eine B-Roll, bei der man wieder Mühe hat, die Stimmen der Leute zu verstehen. Bei den Interviews sagt nur Rachel Miner, den originalen Film gesehen zu haben, während Chris Carmack zugibt, dass ihm die blutigen Szenen am meisten Spass gemacht haben. Der Kinotrailer macht den Abschluss dieser eher schwachen Extras.

2.7 Sterne 2.6 Sterne
2.7 Sterne (11 Bewertungen) | 1 Kommentar

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07.02.2011 / crs


DVD-Infos

DVD erschienen am 20.11.2009

  • Bildformat: 1:1.78 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Extras: Hinter den Kulissen; Interviews; Trailer