Beauty and the Beast (2009)

Beauty and the Beast (2009)

Oder: Immer ist der Troll an allem schuld

Guguuseli

Guguuseli

In einem entfernten Land, vor langer Zeit, dankt ein König ab. Auf dem Sterbebett will er einen Nachfolger bestimmen, von denen einer allerdings kurzerhand vom bösen Grafen Rudolph (Rhett Giles) aus dem Turm geworfen wird. Gleichzeitig hat die Zauberin (Vanessa Gray) einen Troll erschaffen, den sie nun auf die ahnungslose Bevölkerung loslässt.

Es knistert

Es knistert

Die schöne Belle (Estelle Warren) lebt ebenfalls in diesem Dorf und hört immer wieder die Geschichten über ein Monster, das im Wald lebt und Leute killen soll. Bei einem Ausflug in genau diesen Wald (was soll denn schon passieren) begegnet sie dem "Beast" (Victor Parascos), das sich zwar als potthässlich und unheimlich herausstellt, aber keinesfalls als Killer. Diesen Job hat der böse Troll übernommen, und dessen Taten werden nun dem "Beast" in die Schuhe geschoben. Auf dass die Dorfbewohner nun diesem Monster den Garaus machen und Graf Rudolph den Thron besteigen kann. Kann das "Beast" zurückschlagen?


DVD-Rating

Es gibt inzwischen einige Varianten dieser Story um die schöne Belle und das entstellte Monster, deren Liebe und die Zurückverwandlung des Prinzen. Sei es als klassischer Disneyfilm (Beauty and the Beast) oder als Achtzigerjahre-TV-Kitsch-Serie (Beauty and the Beast mit Hellboy Ron Perlman unter der Maske). Nun kommt die trashige und blutige Variante namens (what a surprise) Beauty and the Beast, in der Ex-Model Estella Warren dumm rumstehen darf.

Richtig, diese Version der klassischen Geschichte ist ein bisschen anders aufgezogen, hat aber schlussendlich nicht viel Gutes zu bieten. Ein Königreich (bestehend aus ca. fünf Häusern und 30 Anwohnern), eine böse Hexe, ein computergenerierter Troll (*ächz*) und eine Geschichte, in der ausser abgerissene Arme und geköpfte Menschen nicht wirklich viel gezeigt wird. Eine lahme Konfrontation des Oberbösewichts mit dem harmlos scheinenden Beast, viel Gerenne im Wald und ebenso oft vorkommendes Blabla, das man sich durchaus hätte sparen können. Da hilft auch nicht, dass Estella Warren im kurzen Höschen gut aussieht und ihr Schmollmund schön in Szene gesetzt wird.

Fazit: Diese Version von Beauty and the Beast ist für Trashfans noch einigermassen anschaubar. Zwar werden auch die wegen der langweiligen Umsetzung der Geschichte bald ungeduldig, aber immerhin kann man sich ab den schlechten Effekten amüsieren und sich fragen, warum Schauspieler für solche Leistungen überhaupt bezahlt werden.

Die DVD hat leider ausser dem Trailer kein Bonusmaterial zu bieten. Ein Blick hinter die Kulissen wäre nett gewesen oder wenigstens ein Auge voll Spezialeffekte. Auch technisch wird auf niederer Flamme gekocht, wenn der Ton zwischendurch mit der Lautstärke hadert oder man die Untertitel vergebens sucht. Das Bild ist hingegen angenehm geglückt und zeigt schöne Kontraste und kräftige Farben.


OutNow.CH:

Bewertung: 1.51.5

 

16.02.2010 / muri

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