Baba's Song (2009)

Schau mal, meine neuen Drums!

Der Strassenjunge Jo (Joseph Pamfo) trifft in einem der vielen Flüchtlingslager auf einen stummen Jungen, der nicht ins Bild passt. Spontan gibt er ihm den Namen Baba (Sila Bakali) und büxt mit ihm aus dem Lager aus. Auf ihren Reisen haben sie darauf eine klare Rollenteilung. Während Baba eher mitleidig daneben steht, übernimmt Jo mit seinem grossen Mundwerk alles Reden und handelt so manchen lukrativen Deal aus. Was Jo zu dem Zeitpunkt aber noch nicht weiss: Baba ist alles andere als stumm, nur hat er seit dem Tod seiner Eltern kein Wort mehr gesprochen. Da es in seinem Dorf zudem nicht mehr genügend Essen hatte, wurde er danach gleich in ein unsauberes Waisenhaus abgeschoben, wo er es aber nicht lange ausgehalten hat. Deshalb ist er bald darauf geflohen und ist nach einer langen Wanderung in das Lager gekommen, wo er dann auf Jo getroffen ist.


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5.0 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: Schweiz 2009
Laufzeit: 104 Minuten

Kinostart: 20.08.2009
Verleih: Vega Film AG

Regie: Wolfgang Panzer
Drehbuch: Wolfgang Panzer

Darsteller: Sila Bakali, Joseph Pamfo

» The Internet Movie database (IMDb)


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3 Kommentare

HIV, Kindersoldaten, Armut, Freundschaft, Kriminalität, Prostitution und Hilfe des Westens in Afrika sind nur einige der grossen Herausforderungen und Probleme, die dieser Film in total banaler und oberflächlicher Weise "abhandelt" und mit seiner klischierter Machart überfährt.

Die beiden Protagonisten wären eigentlich ganz liebenswert und man spührt - insbesondere bei Jo - Talent und Spielfreude, jedoch wirken sie durch die aufgezwungene Rahmenhandlung eher als Produkte von irgendwelchen komischen erzählerischen Ideen, als dass echte Betroffenheit durch ihre Situation zu spühren wäre.

Schon am Anfang als die Musik des Filmes anfing schlug mein Herz höher. Irgendwie hat man den ganzen Film über das Gefül selbst in Afrika zu sein.
Als dann auch noch Joe auftauchte musste ich trotz der tragischen Geschichte sehr, sehr oft lachen.
Ich weiss zwar nicht warum Franka Potente extra nach Malawi greiest ist für den Film, denn die beiden Damen sind echt überflüssig (waren die lesbisch?). Aber den beiden schwarzen Jungs zuzusehen wie sie sich durchschlagen tat weh und gut zugleich.

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