Infos zu Avatar (2009)
Avatar - Aufbruch nach Pandora
Eine andere Zeit, eine andere Welt: Jake Sully (Sam Worthington), ein an den Rollstuhl gefesselter Ex-Marine, soll auf der Militärbasis Hell's Gate auf dem Planeten Pandora seinen kürzlich verstorbenen Zwillingsbruder ersetzen. Dieser arbeitete als Wissenschaftler für die Resource Development Agency (RDA). Das Team um die Leiterin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) erforscht Flora und Fauna von Pandora - und die Lebensgewohnheiten der Ureinwohner, den Na'vi. Dafür transferieren sie ihren Geist in im Labor gezüchtete Lebewesen, sogenannte Avatare, die aussehen wie die Na'vi.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Drehort: USA 2009
Genres: Action, Abenteuer, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 162 Minuten
Kinostart: 17.12.2009
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Regie: James Cameron
Drehbuch: James Cameron
Musik: James Horner
Darsteller: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez, Giovanni Ribisi, Joel Moore, CCH Pounder, Wes Studi, Laz Alonso, Dileep Rao, Matt Gerald, Sean Anthony Moran, Jason Whyte, Scott Lawrence, Kelly Kilgour, James Pitt, Sean Patrick Murphy
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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335 Kommentare
Avatar an der CINEMANIA noch einmal gesehen. Wie schnell haben wir uns eigentlich an all die lieblosen 3D Filme gewöhnt? Nach 2 Jahren bleiobt Avatar das einzig wirklich beeindruckende, dass die Technologie mit sich brachte. |
So, den Collector's Edition Cut mit 13 Minuten mehr Film auch noch gesehen und damit hat Avatar definitiv seinen Platz in meinen All-Time Top 5 Filmen zementiert. |
Hab' jetzt die Collector's edition auf Blu-Ray gekauft und ein richtiger Kampf gehabt, bis das Ding endlich abgespielt wurde. Zur allgemeinen Info, wer PowerDVD 8 hat und Avatar nicht abgespielt wird, hat hier eine lösung:
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Zitat db (2010-08-30 16:27:48)
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Kauf' ich mir das Ding eben auf DVD, Da soll es jetzt 16 Minuten länger sein plus 45 Minuten Unfertiges Bildmaterial wo man aktivieren kann. Lieber so rum als Deutsch im Kino. |

der einzige Kotzbeigeschmack ist dass nur deutsche Fassung gezeigt wird. Na dann...
ist für mich auch nur unverschämte Geldmache. Anständig wäre es gewesen, den dc auf dvd rauszubringen. Aber das hat einen unangenehmen beigeschmack...
Pff, da sieht man wieder was für geldgeile Schurken in Hollywood doch wohnen
Natürlich
Da es in den USA nur eine beschränkte anzahl 3D Kinos hat, mussten sie den Film wegen einem Abkommen aus den Kinos nehmen, doch die waren bis zum schluss voll, also wollen sie mit den neurelease nochmals kräftig abkassieren...
Wahrscheinlich probieren sie doch noch die 3 Milliardengrenze zu knacken?
Laut neusten Berichten 6 Minuten länger.
wie der verleiher heute bekannt gegeben hat, kommt avatar am 2.9. nochmals ins kino - in einer special edition!
Momentan wieder die ganz normale Version. Erweitert wird sich noch weisen.
oh. die ursprüngliche fassung, oder eine erweiterte?
Avatar kommt noch mal ins Metropol! Super Sach!
absolute zustimmung! konnte es kaum glauben, wie sich der film per beamer vor meinen augen entfaltete: schöne, satte farben, noch nie dagewesene schärfe und tiefenwirkung (und transformers 2 war diesbezüglich bisher absolute referenz und alles andere als lausig...) und eine plastizität, die den 3d-effekt in keinster weise missen lässt. also zumindest kann ich dies meinerseits behaupten, da man in 2d nicht gezwungen wird die augen dort zu parkieren, wo der 3d effekt ist.
ich zähle mich zum glück nicht zu diesen halsabreissern, nein, und verwechsle eins nicht: die firmen betrachten den kunden als bedeppert... nicht der kunde sich selber. der kommt sich eher verschaukelt vor.
[Editiert von pb am 2010-04-24 10:21:13]
Da muss ich dir widersprechen :) habe beide (blu-ray und dvd) kurz probegeschaut auf dem beamer,das bild ist einiges klarer als auf der dvd!
ach ich hätte da ne frage,wie teuer wäre die dvd alleine gewesen?ohne blu-ray? ich hab jedenfalls für blu-ray+dvd 19.90 bezahlt :)
bö höre von vielen, dass sie das Bonusmaterial nicht interessiert und lediglich den Film sehen wollen. Daher wollen sie dies lediglich abdecken. Die Fans warten soweiso auf die Collectors Edition. Klar ist kalkül dahinter, aber nicht alle wollen das Doppelte nur für eine schönere Verpakung und etwas Bonusmaterial zahlen, das sie nicht interessiert.
Änder aber wenig am Konzept selber, oder siehst du einen anderen Sinn hinter diesen "Stück für Stück" Veröffentlichungen als die Aussicht auf doppeltes abcashen? Ich ehrlich gesagt nicht.
wobei der auch entsprechend angekündigt war. Zuerst die Kinoversion dann später die Extended Version mit allem drum und dran. Möglicherweise noch in Kombination mit den Hobbit-Filmen. Also alles angekündigt und wer sich nicht informiert der kauft eben mehrmals das gleiche...
Nein ist es nicht, siehe auch der aktuelle BR-Release von Lord of the Rings!
Ach komm pb. Wenn der Kunde bedeppert ist soll das auch ausgenutzt werden. Würdest du als Excecutive doch auch nicht anders machen :-)
[Editiert von ma am 2010-04-23 10:56:27]
ach komm, ma, das ist aber eine etwas übertrieben pragmatische Sicht der Lucas'schen Weise: holt alles raus aus dem depperten Kunden...
naaaja. wenn ich vor dem tv hock, will ich die sachen im tv glotzen. und zwar in hd
das bonusmaterial wird laufend im internet hochgeladen. es ist eine registriercode bei der dvd dabei...
das problem ist doch so klever gelöst: man hat somit mehr platz für die qualität.
Nochmal: Wo bitte schön wird über welchen Tsch gezogen, nur weil der Konsument keine Geduld hat? Verstehe eure Agumente nicht... Herr Müller-Meier hat doch mit dem film genug und alle Interessierten für die Special Edition sind selber Schuld wenn sie nicht warten. Der film in top-Qualität zu einem fairen Preis finde ich kein schlechtes Angebot. Ausserdem werden weissichnichtwieviele DVDs andauernd re-released (Event Horizon, Con Air sind unbekanntere Beispiele) und dort nörgelt auch niemand.
[Editiert von ma am 2010-04-22 11:26:37]
Natürlich geht es um Angebot und Nachfrage, wir leben schliesslich nicht im Kommunismus. Wahrscheinlich ist es kommerziell sogar sinnvoll, erst bei der Ultimatemasterspecialanniversaryeditition den Trailer draufzupacken. Das heisst noch lange nicht dass ich das gutheisse und es ist falsch und lügnerisch, so einen Release auch noch als "Service" zu bezeichnen. Du willst mir ja nicht ernsthaft weismachen dass das technisch oder zeitlich nicht möglich war. Es sind rein strategische Gründe, um den Kunden mehrfach zum Kauf des Films zu locken. Das ist meiner Ansicht nach verwerflich und sollte auch entsprechend erwähnt werden.
Angebot und Nachfrage! Im Gegensatz zum WATCHMEN-Debakel wurde hier alles brav in Pressekonferenzen angekündigt und der Kunde wird nicht gemolken, sondern er hat die Wahl.Wenn er keine Geduld hat, wieso sollte er dann nicht ausgenutzt werden?
Ich glaube du verwechselst da was. Es gibt die beiden unkomprimierten Tonformate Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio. Aber so etwas wie "DTS TRU-HD" gibt es nicht!
Ich denke auch, dass man hier auf Bonusmaterial verzichtet hat, um eine möglichst hohe Qualität im Bereich Bild und Ton zu erreichen. Trotzdem wäre hier eine zweite Disc sicher wünschenswert gewesen um die Fans mit Zusatzinfos zu beglücken. Aber eben, Special Edition sei Dank… Hauptsache sie machen so noch mehr Kohle und ziehen den Konsumenten über den Tisch!
Fair enough.
Trotzdem ne Frechheit. Frei nach dem Motto "llass uns mit dem Kundenmelken beginnen". Vielleicht kauf ich mir die BD dann in 5 Jahren bei der 12. Edition.
Cameron/Landau haben im Voraus angekündigt, dass sie keine Specials auf der BD/DVD draufpacken werden sondern den Film mit höchstmöglicher Bitrate. WETA arbeitet übrigens noch an den Effekten für die Extended-Edition im November. Wer den Film haben will kriegt ihn nun aber jetzt schon und das in ungesehener Qualität. Deshalb find ich die 3 Discs berechtigt...
Du kennst die Benotungsstruktur der DVDs und kannst dir das sicher somit erklären...
Und wieso jetzt genau 3.5 Discs? Wegen der Bildqualität? Dafür dass es der Bildingenieur geschafft hat, das ohnehin in brillianter Qualität vorliegende Material nicht zu versauen?
Kein Zusatzmaterial für einen Film wie diesen gäbe bei mir höchstens einen Punkt.
Ziemlich genau 5 Mal so viell
[Editiert von ma am 2010-04-22 09:35:44]
[Editiert von ma am 2010-04-22 09:48:04]
hab die BR nicht gesehen. Aber kann mir nicht vorstellen, dass es extrem viel deutlicher und schärfer geht... Ein bisschen ja. Aber viel?....
Da musste ich mich ein wenig am Kopf kratzen. AVATAR ist die beste Blu-Ray, die ich jeh gesehen habe und wieso DTS HDMA und die höchstmögliche Bitrate bei 1080p nicht viel Besseres liefern soll ist fragwürdig...
Die Special-Edition kommt übrigens im November...
[Editiert von ma am 2010-04-22 09:13:04]
[Editiert von ma am 2010-04-22 11:10:22]
Aber wir sind uns ja wohl alle einig, dass Jeff Bridges überfälig war, nicht?
Wobei man das ja wieder hier diskutieren müsste...
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-03-10 17:10:11]
Nein irgendwie muss ja noch die 3 Milliarden Grenze geknackt werden, oder?
Es bleibt aber zu hoffen das nun nicht mehr alle trunken vor Farben aus dem Kino laufen und dem Streifen einen Blankocheck ausstellen.
Ich habe kein Urteil über Hurt Locker abgegeben, auch wenn ich den BlueRay des Filmes besitze. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass dies ebenfalls einer der Gründe für die Wahl sein könnte. Aber es stimmt, ich hätte Avatar gerne als Bester Film odere Beste Regie gesehen. Genauso übrigens wie Clooney als best actor für Up in the Air.
Es ist ja nicht so, dass Avatar der erste Film mit diesen Eigenschaften wäre, der bei den Oscars aufgetaucht ist...
Oder vielleicht hat Avatar bloss eine miese Story, blasse Figuren und eine belanglose Message, wodurch der Film lediglich durch Effekthascherei bei den Zuschauern punkten konnte. Das ist auch wirklich gut gelungen und dafür hat Cameron auch eine Statue bekommen.
Bei den anderen (wirklich wichtigen) Disziplinen war er einfach nur schwach. Und ich hab Hurt Locker nicht mal gesehen!
Und wieso sollte man ums Verrecken einen Film küren, den viele Leute gesehen haben? Nur weil Massen hinströmen, sagt das noch nichts über die Qualität eines Filmes aus. (Paradebeispiel: Transformers 2, 2012, die werden ja auch bei OutNow heiss diskutiert.) Deshalb reisst man sich ja auch um einen Preis wie den Oscar, denn dann gehen die Leute den Film erst recht schauen bzw. sie kaufen ihn sich auf DVD. Und deswegen kann man die Oscars auch nicht so ganz ernst nehmen, weil es doch immer wieder vorkommt, dass Oscars oder zumindest Nominationen "gekauft" werden. (Wie sonst kann man sich den Oscar für Chicago erklären? Oder die Nominationen von Nine?) Ein Oscar sagt nicht wirklich aus, welcher Film der beste war, das sieht man schon daran, welche alles nicht nominiert sind. Gerade bei den Oscars geht's um Lobbyarbeit, und wenn das Studio nicht genug Geld für eine Werbekampagne hat, dann kann man's eh vergessen. Bei Festivals will man dafür oft eine politische Botschaft vermitteln. Die Frage, welcher Film der beste ist, beantwortet keines dieser "Organe", das muss sowieso jeder für sich entscheiden.
Und das Ganze jetzt auf den Geschlechter-Faktor zu schieben, finde ich auch ziemlich billig. Dann könnte man nämlich noch weiter gehen und sagen: Wenn Hurt Locker nicht von einer Frau wäre, hätte halt der Regisseur von Precious den Regie-Preis heimgenommen, der wäre nämlich der erste Schwarze gewesen. Der Grund, warum Avatar nicht gewonnen hat, ist meiner Meinung nach ganz klar: Es ist ein Fantasyfilm, die schneiden aus Prinzip schlecht ab bei den Oscars, ausser LotR hat das bisher glaube ich noch keiner geschafft. Und wahrscheinlich lags auch daran, dass er finanziell zu erfolgreich war, da kommt halt schon manchmal das Naserümpfen bei einigen, man will ja Kunst.
schwachsinn. the hurt locker ist kein 0815 film, bei dem die amis als helden dargestellt werden. es geht ganz alleine um ihren job den sie erledigen müssen.
falls du auch das militär gemacht hast, kannst dich super in deren lage reinversetzen und der streifen fesselt dich.
btw: du hast den film ja nicht gesehen, oder? wie kann man dann überhaupt ein urteil abgeben?
Hurt Locker war wohl auch deshalb so erfolgreich (zumindest Oscar-technisch), weil Cameron in TV-Interviews meinte, er habe schon alle Oscars erhalten und man solle doch nun eben Hurt Locker berücksichtigen. - Avatar hat übrigens trotzdem noch 3 Oscars erhalten. Der Film hat inzwischen weltweit fast 2700 Millionen eingespielt, was etwa 267 Mal den Einnhmen von Hurt Locker entspricht - so dermassen leer geht er also auch wieder nicht aus.
Der Hype bröckelt vor sich hin? Weil ein langatmiger, viel zu aufgehypter Kriegsfilm den niemand sehen wollte bei den Oscars abräumt? hahaha... Selten so gelacht... Als ob ich Avatar nun nicht mehr gut finden würde nur weil er bei einer unbedeutenden Verleihnung nicht berücksichtigt wurde. :)
Ich bin aber absolut davon überzeugt, dass Hurt Locker den Oscar für beste Regie nicht bekommen hätte, wenn der Film von einem Mann gemacht worden wäre. Hollywood wollte nunmal endlich eine Frau, das gabs bisher noch nicht und genau darauf haben die ja auch hin gearbeitet... Bester Film? Lachhaft, da hätte ich sogar noch Inglorious Bastards vor Hurt Locker gewählt. Aber die Academy machte ihrem Ruf mal wieder alle Ehre und kürt einen unbedeutenden Film der von Kritikern gehypt wird aber vom Publikum links liegen gelassen wurde. Der wurde sowieso nur ausgezeichnet weil er eben von einer Frau gemacht wurde und weil das Thema "US-Soldaten im Krieg in Iran, Afghanistan usw." brandaktuell ist.
Wie geil... Avatar geht leer aus
Der Hype bröckelt vor sich hin....recht so!
Und wie!!!
Gute Oscarnacht, oder?
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/Der-grosse-Verlierer-applaudie…
[Editiert von ale am 2010-03-08 11:36:32]
Verstehe den ganzen Hype um diesen Film nicht. Hat man Pocahontas, oder a new World gesehen, so kennt man die Story. Zeitlich liegt diese von Avatar einfach ein paar 1000 Jahre in der Zukunft und somit auch verständlich technologisch fortgeschrittener. Die Story ist geradlinig, wenn man einige Filme gesehen hat, weiss man ganz genau was als nächstes geschehen wird. Die Charakteren, bis auf die von Jack, entwickeln sich nicht und bleiben praktisch nur Statisten. Die Bösen sind von Beginn an böse und die Guten von Beginn an die Guten. Somit gibt es auch keine Wendungen in der Story, kein Verrat, keine Intrigen oder andere Machenschaften. Daher bleibt die Story so platt wie eine Seezunge.
Lustigerweise verurteilte man Star Wars (die neue Trilogie), dass diese nur von VFX lebten. Naja, im Vergleich zu Avatar hat SW eine megakomplexe Storyline.
Fetter Pluspunkt im Film: die VFX (visual effects).
BTW. Film in 2D und 3D gesehen.
[Editiert von Son Goku am 2010-02-25 18:45:53]
Ich glaube trotz allem nicht, dass der Unterschied so enorm ist.
Trotzdem bringt es halt eine zusätzliche Qualität ins Erlebte und das scheint die Besucher anzulocken.
Versucht's doch einfach und lass uns deine Meinung wissen. Ich bin jedenfalls interessiert.
Hat jemand den Film zuerst in 3D und dann in 2D gesehen? Ich frag mich wie der Film in 2D auf Kinoleinwand wäre.
Hab mir das Avatar Featurette deswegen mehrmals angesehen, welches ja eigentlich nochmals gewisse Filmszenen wiederholt - in 2D natürlich. Bei gewissen Bildern dachte ich in 2D sieht es besser aus, mehr Farbe und mehr Detail wie z.B. die Natur. Bei anderen Szenen dachte ich es war in 3D besser, z.B. wirken die Tiere realistischer.
Ich hab irgendwie Angst nach dem umwerfenden 3D könnte das 2D etwas entäuschend sein.
Was denkt Ihr?
22 Minuten behind the Scenes
Ich würd auch vermuten, dass das nicht wirklich viel gemacht wird...
Das stimmt, wird aber von den Verleihern nicht so gerne gesehen ;-)
True fact: Wenn ein Film zu lange ist und man Zeit sparen will, kann es schon mal vorkommen, dass Kinos bei der Bildchenzahl etwas "nachhelfen". Da können bei einem langen Film bis zu 30 Minuten gespart werden...
die zwei erfolgreichsten filme aller zeiten gemacht zu haben ist für cameron nicht mehr genug - er setzt sich nun dafür ein, das kino auch technisch zu revolutionieren und fordert mehr als 24 bilder pro sekunde.
Ja klar das mach ich gerne....aber nicht nochmal Avatar....
Ich habe es schon von Brillenträgern gehört. Trifft ja hier nicht zu.
Pathé hat aktive Brillen, d.h. es wird immer abwechslungsweise das linke und rechte Auge abgedeckt (60 Mal pro Sekunde).
Vielleicht verträgst du das nicht. Wäre interessant, wenn du jetzt den Film z.B. im Arena mit einer passiven Brille sehen würdest. Ob das den gleichen Effekt hat.
Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, den nächsten 3D Streifen bei Kitag oder Arena mit passiven Brillen zu sehen. Kann ja wohl nicht verlangen, dass du Avatar nochmal siehst und dann vielleicht sogar auf eine bessere Bewertung kommst ;-)
Nein, im Ernst, schreib doch hier wieder rein, wenn du Erfahrung mit der anderen Brille hast.
1. Nein bin ich nicht
2. Ja
3. ohhhhh weis ich leider nicht
4. Das Kino heisst Pathé
Nochmals der Punkt von den Schwindelgefühlen nach dem Film.
1. Bist du Brillenträger
2. Hast du den Film in 3D gesehen
3. Falls 3D, was für eine Art Brille: aktive oder inaktive
4. Falls du nicht weisst, welche Art Brille, welches Kino
Habe das auch schon gehört. Allerdings beklagten die meisten Personen Uebelkeit. Wäre schon interessant, etwas mehr drüber zu hören.
hehe danke

und auserdem ist Titanic ein sehr guter Film sogar besser als Avatar

Voll cool.
Nun ja ein Stern war vieleicht ein klein wenig übertrieben...es gibt deutlich schlechtere darum habe Ich mich auf 3 geeinigt. So seid Ihr zufrieden?.....
ich muss schon zugeben das der Film sehr detailreich ist aber ich bekamm nach dem film starke Schwindelanfälle (3-D) darum wohl die misse Bewertung.
Eine 3-Stern Bewertung würde dem Mut des Regisseurs etwas so anderes zu machen in keiner Weise Rechnung tragen. Abgesehen davon macht er dieses "andere" sogar gut.
"Nicht so gefallen" und dann gibts du dennoch 5 Sterne was im outnowschen Bewertungsschema ja "sehr gut" bedeutet? Was ist den falsch an einer 3er-Bewertung, Oscargewinn hin oder her?
[Editiert von Chemic am 2010-01-15 01:05:53]
Einen Film zu machen ist praktisch auf allen Ebenen ein immenser Aufwand. Egal ob er dann mehr oder weniger gelungen ist. Aus meiner Sicht kann ich einen Stern nur in ganz seltenen Fällen geben. Bei 6 Sternen bin ich grosszügiger, da fallen mir auf Anhieb so einige Filme ein.
Da hast du durchaus recht. Ich bin allerdings der Meinung, dass es auch noch Zwischentöne gibt. Mir persönlich hat beispielsweise Slumdog Millionaire nicht so gefallen. Ich käme allerdings nicht auf die Idee, dafür dann eine Drei zu vergeben. Horrorfilme sind überhaupt nicht mein Ding, ich versuche aber, auch hier noch etwas differenziert zu sein. Sowas erwartet man auch in Outnow - ich denke nur an den Hinweis im Bewertungs-Window "Bitte fair bewerten und nur wenn man den Film gesehen hat " o.ä.
@leoba: wenn du bereit bist, über die schwachpunkte von avatar hinwegzusehen (was ich akzeptieren kann) und dem film 6 sterne gibst, so solltest du auch akzeptieren, dass jemand halt mit seinen offensichtlichen stärken nichts anfangen kann und den streifen einfach nicht mag...
ja gut, die rorschach-tests sind ja in der regel schwarz-weiss, kein wunder findest du die bunten dinge überdreht
Verstanden Chef.
leoba, es hat keinen Sinn jede Meinung einer schlechten Bewertung zu kommentieren. Damit wird er seine Meinung/Bewertung auch nicht ändern. Du findest den Film obergeil; ich denke das haben mittlerweile alle verstanden hier...
Cool, digitale Filmbewertung. Es gibt 6 oder 1 Stern. Avatar hat's nicht mehr als einen geschafft, da ist natürlich V for Vendetta ein ganz anderes Kaliber. Kein bisschen überdreht sondern eher Dokumentarfilm-Stil und auch nicht mit diesen üblen Farben, sondern eher in grauschwarzgraublau gehalten.
[Editiert von leoba am 2010-01-14 22:29:39]
Tatsächlich ist mir als Fan die Schlacht ebenfalls zu lang, obwohl sie objekiv gesehen nur gerade mal etwa 15 - 20 Min. dauert (auf 2:45). Auch ich hätte viel lieber noch mehr Pandora gehabt ;-)
Das Problem am DVD ist, dass es ihn nicht in qualitativ gutem 3D geben wird. Zumindest nicht im Moment. Also eher nochmal ins Kino bevor er dann aus den 3D-Sälen geht.
Als ich hörte das Avatar der neue Film von James Cameron ins Kino kommt ging ich schon mit sehr niedrigen Erwartungen ins Kino und wurde Grenzenlos enttäuscht! Dieser Film hatte nichts aber auch gar nichts zu biten. Die Landschaften (Pandora) und die Figuren wirkten mir überdreht. Dies wäre ja noch verkraftbar wen die geschichte was hergebe aber NEIN. Wer "der mit dem Wolf tanzt" oder einen sonstigen Pocahonta Film schon mal gesehen hatt kennt die Geschichte von Avarat. Es ist wie viele es Sagen immer das selbe...Leider.
Ich wollte erst eigentlich gar nicht in diesen Film reingehen, aber was tut man nicht alles aus Gruppenzwang
. Eigentlich hatte ich eine neue aufgemotzte Version von Pocahontas erwartet, was Avatar im Grunde ja auch ist. Ein Fremder taucht in eine völlig neue Welt ein, verliebt sich in eine Einheimische, spioniert aber eigentlich für die "Anderen" und ist irgendwann an einem Punkt, wo er sich entscheiden muss.
Ich habe mich auf Anhieb in die bunte abwechslungsreiche Welt von Pandora verliebt. James Cameron hat eine richtig atemberaubende Atmosphäre erschaffen, die ihm erstmal jemand "nachmachen" muss. Was die Special Effekts-Leute geleistet haben, ist echt große Klasse. Die "schwebenden" Felsen, die Blüten, die Tiere, die Na'vi... Einfach nur WOW!

Der Film hat offensichtlich auch eine unterschwellige Botschaft, denn als der große Baum fiel, kamen Bilder vom Abholzen des Regenwaldes bei mir wieder hoch. Kaum zu glauben, dass die Idee von James Cameron, die schon seit Jahren in der Schublade lag, immer noch topaktuell ist.
Einziges Manko ist, dass der Film einen Tick zu lang ist. (aber das kennt man ja schon von Titanic oder?
) Man hätte den Film durchaus noch um die ein oder anderen Minuten kürzen können. Insbesondere die Schlacht am Schluss war mir dann ein bißchen zu lang. Außerdem finde ich das 10,50€ ganz schön viel Geld sind (ich war in der 3D-Version).
Fazit: Alles in allem ein wunderbares Kinoerlebnis für Jung und Alt. Werde mir auf jeden Fall die DVD kaufen, da kann ich dann auch am Schluss ein bißchen vorspulen.
superlative sind im visuellen bereich auch durchaus angebracht, zumindest in technischer hinsicht. als revolution würde ich das allerdings nicht bezeichnen, da cameron ja nichts grundsätzlich neues machte sondern bereits vorhandenes perfektionierte und in einem noch nie dagewesenen ausmass nutzte (was auch nicht ganz stimmt. final fantasy strebte ja etwas ähnliches an).
Soviel ich weiss, hat Mr. Cameron vor allem davon gesprochen, dass der Film revolutionär sei. Was wohl den Tatsachen entspricht. Alle anderen Superlativen wurden nicht von ihm verwendet. Im Gegenteil, er war meist eher zurückhaltend. Kann schon sein, dass ihm diese Zurückhaltung von einem PR-Mann empfohlen wurde, aber er war's durchaus.
Ja und ich habe selber auch Superlative für Avatar benützt und tue es noch immer.
jup, ohne sfx, dafür mit viel dröge in die landschaft blickendem kevin costner...
[Editiert von gargamel am 2010-01-13 14:36:36]
wo ich wirklich lachen musste: das unglaublich wertvolle material, das auf pandora abgebaut werden soll, heisst doch tatsächlich "unobtainium" - ein hübsches, kleines fünkchen selbstironie...
nun, beide filme entwerfen eine komplette gegenwelt, und die von LOTR wirkte für mich eben so echt wie noch nie eine zuvor (und danach). nur das wollte ich vergleichen...
dafür prächtige bilder ohne sfx! er ist langgezogen, ja, aber m.e. niemals langweilig. und costner ist eh geschmacksache... die story jedenfalls, so dünn sie auch ist, fand ich glaubwürdiger umgesetzt.
Ist mir eigentlich auch egal, ich meinte nur, dass man die beiden Filme nicht einfach so vergleichen kann, das wäre so, als würde man Äpfel mit Zältli vergleichen.
Ich kann aber verstehen, wenn man sich wegen des Dauerhypes um den Film langsam etwas nervt: Als ich die eine Folge der Serie Bones gesehen habe, die vor Weihnachten in den USA lief, hab ich mir auch ab dem Dauerwerbesendungstouch der Folge leicht genervt an den Kopf gefasst: 3 der Figuren stehen die ganze Folge durch abwechselnd für Avatar-Sitze an oder schauen den Trailer und schwärmen davon, wie toll der Film sein wird. Kein Wunder: Die Serie läuft bei Fox und Joel Moore spielt einen der Doktoranden in Bones, in Avatar spielt er den Norm. Irgendwie eine einfache, aber doch eher nervige Form von Werbesynergie...
natürlich ist LOTR besser als "avatar" - auf jeder ebene. aber eben darum geht's mir gar nicht.
LOTR entführte mich in eine gegenwelt, die sich "echt" anfühlte (nicht nur "photorealistisch" wirkte), pandora wirkte nie echt.
ob der aufwand dahinter riesig war, das kümmert mich bös gesagt einen dreck. für mich als zuschauer zählt das resultat, und das ist für mich nicht überzeugend.
es gehört halt schon ein bisschen mehr dazu als seine creature designer ein wenig amok laufen zu lassen und die resultate einfach kunterbunt zusammenzumischen, wenn eine glaubwürdige welt aus dem nichts erschaffen werden soll.
der einzige grund, warum es irgendeine idee bis nach pandora schaffte, war ihre visuelle strahlkraft. und das geht dann hin bis zu den fliegenden bergen. die eben nur fliegen, weil's cool aussieht (was es ganz klar tut).
nochmals: mir gefielen die bilder auch sehr und ich hab mich gerne darin verloren. ich fand aber pandora nie wirklich glaubwürdig, es wirkt auf mich zusammengeschustert und konzeptionslos und ist weit weg von "echt"...
but hey, that's just me... ich will niemandem den film ausreden. für mich hat cameron einfach den mund etwas sehr voll genommen.
...ähm... Natürlich wirkt Jacksons Mittelererde realistischer: Neuseeland ist ein echtes Land, da kann man hinfahren, Kulissen hinstellen und/oder mit dem Computer was drüberlegen, et voilà! Da ist schon noch ein Unterschied, ob man alles von Grund auf aus dem Computer erschafft, oder ob man real existierende Landschaften als Grundlage nimmt. Ich finde, der Vergleich hinkt auch sonst irgendwie, schliesslich haben wir auf der einen Seite eine Filmtrilogie, die bewusst extrem detailreich und trotz der fantastischen Elemente "realistisch" wirken wollte, und auf der anderen einen Film, der in einer fernen Zukunft spielt und vor allem visuell aufs Extremste aus dem Vollen schöpft. Und lassen wir sämtliche Werturteile in Bezug auf die Filme mal weg (ich find nämlich LotR auch viel besser): LotR hat extrem viele SFX, ständig Farbfilter über dem Bild, eine riesige Anzahl von fantastischen Wesen - und trotzdem hats bei Avatar eine ganze Menge mehr, das extra neu erschaffen werden musste. Keine einzige echte Pflanze wurde verwendet, alle Tiere waren CGI, die Hauptfiguren wurden extrem mit Computer bearbeitet - das ist doch schon ein bisschen ein Unterschied, oder?
Und dieses ewige Nörgeln wegen der fliegenden Berge find ich langsam etwas mühsam, in der ersten Version des Skripts wäre das nämlich erklärt gewesen, das ist dann irgendwie rausgeflogen fürs definitive Drehbuch. Da hat man sich sicher was überlegt dabei, wie das Ganze funktionieren soll, aber wenn man jedes Detail erklären würde, wärs sicher ein sehr langweiliger Techno-Schwof-Film geworden.
SPORE kam mir tatsächlich auch in den sinn... einfach ein wenig höher aufgelöst...
Easy.....Cameron hat den Editor bei S.P.O.R.E. entdeckt und da seine 7 Viecher (es gibt tatsächlich nur deren 7) in einer schlaflosen Nacht konstruiert. Danach ging er direkt ins Studio worauf sämtliche Designer sofort einen auf
nope, gerade heute gelesen: er will die geschichte des japaners verfilmen, der hiroshima überlebte und dann nach nagasaki flüchtete, um das auch knapp zu überleben. der ist eben gestorben und cameron hat sich die rechte an seiner story gesichert.
[Editiert von gargamel am 2010-01-12 23:27:52]
ich mach noch ein wenig weiter:
was mich bei "avatar" wirklich gestört hat, war nicht die simple story (und die wäre meines erachtens relativ einfach zu retten gewesen durch etwas weniger abziehbildhafte charaktere, aber dies nur nebenbei...). micht störte v.a. wie unausgegoren dieses pandora war, wie wenig gedanken offensichtlich daran verschwendet wurden, wie so ein ökosystem ganz grundlegend funktionieren müsste (und das bei einem film mit einer ökologischen botschaft).
gemacht wurde, was einem gerade in den sinn kam und visuell etwas hergab. ob es mit all den anderen ideen einen sinn ergeben würde und zu einem homogenen, gewachsen wirkenden ganzen würde, darauf schien niemand wirklich zu achten. das beginnt beim creature design mit unsinn wie 2 augen auf jeder seite des kopfes, sechs beinen oder bizarr komplizierten flügelkonstruktionen und hört auf bei den schwebenden felsen mit ihren wasserfällen aus dem nichts ins nichts.
die ganze welt wirkte gleichzeitig extrem real und dabei total künstlich und somit steril und unglaubwürdig.
hätte pandora bei mir ein gefühl der "echtheit" ausgelöst, wie es jacksons mittelerde konnte, so hätte es von meiner seite eine bedeutend höhere wertung gegeben, dünne story hin oder her.
das bizarre dabei ist, dass cameron bei gewissen details durchaus tiefer ging, so liess er anscheinend den schlümpfen (ich weiss echt nicht mehr, wie sie heissen) von einem linguisten in 3jähriger arbeit eine eigene sprache bauen.
warum er sich gerade im visuellen bereich offensichtlich keine umfassenderen gedanken zur ausgestaltung seiner welt machte, das ist mir schleierhaft.
Ich bin vorallem mal gespannt ob Cameron auch beim 2ten Teil Regie führen wird. Cameron ist ja nicht einer der lange auf einem Fleck stehen bleibt, vorallem jetzt wo er sozusagen einen Blankocheck für das nächste Projekt in der Tasche hat. Würde mich also nicht überraschen wenn er wieder irgend eine Tiefseedoku machen würde!
blinded by the light...
noch kurz 2 dinge:
3D find ich eher mühsam... das ist wirklich v.a. eine zirkusnummer. anfangs lustig, je länger es dauert umso anstrengender. bin jetzt nicht so der fan.
mit der technologie meinte ich v.a. die real wirkende welt aus dem compi. aber das ändert natürlich an der aussage nichts.
4 sterne für "pulp fiction"? nun gut... aber 3 für "brazil"??? das musst du mir erklären! aber wohl besser nicht hier...
Jawohl, Herr Lehrer.
Und nein, ich bleibe dabei, dass an dieser Theorie was dran ist. Vielleicht nicht in einem derart grossen Ausmass, wie mein Ton vermuten lassen könnte, aber die Tendenz ist da, und das weisst auch du.
Ja, aber sag mir mal, wie du 3D in ein ganz normales Drama einbinden willst. Ich finde, 3D ist mehr Effekthascherei als es Ton und Farbe waren.
Aber darauf gehst du ja auch ein:
Da sind wir uns ganz klar einig.
Stimmt schon. Und das ist auch gut so. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass die breite Masse der Kinogänger (und ich nehme mich da unter Umständen auch nicht raus, von wegen Arroganz und so) sich lieber derartige Eye-Candys ansieht. Aber letzten Endes regiert nun mal Geld die Welt. Und da werden sich auch die Independent-Studios fragen müssen, was am rentabelsten ist.
Hey hey, ich habe durchaus das Gefühl, dass mir Fantasia zusagen könnte. Aber das ist ja auch nicht das beste Beispiel (kulturell ist da ja recht viel dran).
Und nein, es muss nicht so sein.
Meine "Definition" ist weder vollständig noch allgemein gültig. Ich spreche nur für mich und für mich ist Kino dann wirklich gutes Kino, wenn eine Geschichte auf möglichst kreative Weise erzählt wird (und komm mir jetzt bitte nicht mit Gegenbeispielen wie Pulp Fiction, 4 Sterne von mir, oder Brazil, 3 Sterne von mir, das Ganze ist selbstverständlich von Film zu Film unterschiedlich).
Schlussendlich habe ich ja auch in gewisser Weise meine "schwarze" Seite, was die Kunst des Kinos anbelangt. 5 Sterne für Dodgeball, ich liebe die beiden Gremlins-Filme... Ich lebe im Prinzip überhaupt nicht nach meiner "Definition".
Das ist zu hoffen.
Okay, aber Story spielt eine Rolle, so leid es mir tut. Aber lassen wirs.
Ich kann das schon, auch bei Avatar - mit Einschränkungen. Es geht mir einfach irgendwie gegen den Strich, wenn hier von "Meisterwerk" oder so gesprochen wird. Ja, die Bilder sind schön, da sage ich ja nichts, aber ich finde einfach, man darf - jetzt nur von mir aus gesehen - auch höhere Ansprüche an einen Film haben.
Dass nicht jeder die Welt so sieht wie ich, ist mir im Laufe der letzten Jahre, wo ich am inneren Kritiker von mir gearbeitet habe, genug oft aufgefallen.
Hat was. Ich höre nur jeweils auch gerne die Begründungen.
An alle anderen: Ist gut, ich habe meine Meinung, ihr habt eure. Versuchen wir (ich auch!!!), damit zu leben. Peace.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-12 21:41:56]
so, jetzt komm mal wieder runter von deiner palme. was du hier an die wand malst, das ist BS hoch 3 (3D), und das weisst du auch.
klar wird "avatar" v.a. aufgrund seiner aufsehenerregenden sfx gekuckt. wie die ersten tonfilme v.a. wegen dem synchronen ton gesehen wurden. wie die ersten farbfilme v.a. wegen den farbigen bildern geschaut wurden. wie die ersten 3D filme v.a. wegen 3D geschaut wurden.
sobald die technologie zum standard wird, geht niemand mehr bloss wegen leuchtender farne und fliegender felsen ins kino. wie wohl auch bald niemand mehr nur wegen farbigen bildern ins kino ging.
des weiteren wird die ganze technologie wohl v.a. im mainstream-scifi-fantasy-blockbuster-kino eingang finden (nicht dein bevorzugtes tummelfeld, soweit ich weiss), ein genre das schon immer auf visuelle reize setzte und das noch nie mit einer überproduktion an qualitativ hochstehenden streifen glänzte. der intelligente, raffiniert erzählte und gut gespielte blockbuster war schon immer eine ausnahmeerscheinung... schon lange vor "avatar"...
die cohens, aronofskys und nolans werden auch weiterhin keine visuellen farborgien ohne story produzieren und das independent kino sowieso nicht.
ausserdem war/ist "kino" nie nur deine definition davon, daneben gab's immer auch "bloss" visuelle filme, als mainstreamiges beispiel sei hier "fantasia" erwähnt: nur visuelle effekte und musik. klar, nicht jedermanns sache, aber das muss ja auch nicht so sein, oder?
ich finde ja auch, dass hollywood mehr schrott produziert denn je, die gründe sind allerdings nicht der erfolg eines films wie "avatar", und zu verdanken haben wir das auch nicht all denen, die den streifen sensationell finden und ihm 6 sterne geben... ich bin mir ziemlich sicher, dass die wenigsten von denen jetzt nur noch solche filme sehen wollen.
und jetzt lass ihnen die freude und nörgle nicht an dingen rum, die in diesem speziellen fall keine rolle spielen - wenn man sich in den bildern verlieren kann (was dir nicht gelingt, ich weiss... aber nicht jeder sieht die welt wie du, schon gemerkt?)
ich jedenfalls kann 6er wertungen für "avatar" sehr viel besser nachvollziehen als solche für z.b. "transformers", "the island" oder "2012".
[Editiert von gargamel am 2010-01-12 21:09:26]
Irgendwie schon, da da das Kino auf den einen Reiz reduziert wird. Wie du gesagt hast: Würde gleichzeitig auch noch eine Geschichte erzählt, die auch tatsächlich was zu bieten hat, dann hätte ich nichts gegen die Verehrung des Films.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-12 17:45:49]
und noch was zu den "hölzernen schauspielern":
ein ganz, ganz grosses problem dieser green-screen-orgien: schauspieler, die im luftleeren raum agieren müssen: kein echtes set, keine props, kein gegenüber... stell ich mir sehr schwierig vor.
quatsch! dasselbe "argument" wurde beim aufkommen des tonfilms oder des farbfilms gebracht (und "avatar" würde ich jetzt nicht mal als technische "revolution" dieser grössenordnung betrachten...). sobald "realität" aus dem compi zum standard geworden ist, wird das nicht mehr reichen um höchstwertungen zu erhalten...
auf der anderen seite: warum soll jemand nicht 3 stunden lang in visuellen reizen schwimmen und das grossartig finden? ich glaube kaum, dass ihn dies bereits zum totengräber des "ernstzunehmenden kinos" macht, oder?
lieber nicht... da wird dann die ganze dünne geschichte über 4 stunden ausgewalzt. ohne lustige visuelle spielereien, dafür mit einem langweiligen kevin costner...
hier muss ich die macher in schutz nehmen (hollywood kümmert sich ja sonst einen dreck um physik, wenn sie schon mal was richtig machen, muss man das dann auch wertschätzen...):
die ersten pfeile wurden vom boden aus abgeschossen: sie verloren auf dem weg ins ziel viel ihrer kinetischen energie und trafen die glasscheiben im spitzen winkel. -> kein durchschlag
in der grossen schlacht dann kamen die pfeile aus nächster nähe, zusätzlich beschleunigt durch die geschwindigkeit der flugtiere und trafen senkrecht auf die glasscheiben: der erzeugte druck ist um ein x-faches höher als vorher -> durchschlag...
[Editiert von gargamel am 2010-01-12 14:32:35]
so, nun hab ich sie also auch gesehen, die grossen schlümpfe (am montag in der 15.00 vorstellung. der einzige weg, um kino zu geniessen. dies nur nebenbei...).
tja... ich habe vorher noch keinen 3D streifen der neuen generation gesehen, insofern war ich schon sehr fasziniert. und die "realität" der komplett digitalen welt ist fantastisch...
aber (ja, jetzt kommt's, leider): 3D ist schnell mal v.a. anstrengend und pandora wirkt wie von einem 12jährigen schöpfergott zusammengeschustert (zuviele beine, zuviele augen, zuviele schildplatten, zu viel geleuchte, zuviele "designs") anstatt wie von einer evolution hervorgebracht. die welt wirkt nicht stimmig.
und die geschichte, tja, die ist halt schon sehr dünn, von eindimensionalen charakteren bevölkert (und das in einem 3D film!), wurde schon 100 mal erzählt (und schon einige male besser) und strotzt nur so vor symbolismus für arme (nur schon, dass die welt "pandora" heisst... ächz...).
wenigstens steht sie auf der richtigen seite...
weil ich mich allerdings nie langweilte und von all den schaueffekten durchaus gut unterhalten wurde gibt's aufgerundete 4 sterne.
das potenzial der technologie für genre-filme ist natürlich fantastisch. jetzt muss man das mal jemandem in die hände geben, der es auch in den dienst einer guten geschichte zu stellen weiss.
[Editiert von gargamel am 2010-01-12 10:17:10]
Ein genialer Film!
Wir haben ihn in 3D gesehen und ich finde, dass es auch für eine Bewertung notwendig ist. Denn wenn ich mir nach diesem Spektakel den Trailer in 2D ansehe, verliert der Film deutlich.
So eine hervorragende Story, die an die Moral der Menschen appeliert. Während ich mich am Anfang des Films auf Seiten der Menschen gesehen habe, war ich spätestens nach den ersten Besuchen mit dem Avatar so von der Welt der Na 'vi fasziniert, das ich am liebsten selbst gleich dort geblieben wäre.
Diese Welt macht wirklich süchtig. Ich werde mir den Film noch einmal anschauen.
Die Schauspieler waren große Klasse, ich fand es sehr gut, das es auch unbekanntere Charaktere waren. Michelle Rodriguez sieht in 3D einfach noch besser aus, als auf der matten Scheibe.
Insofern - ein echtes Meisterwerk!
Gruß
BooBee
My words exactly. Du hast ja so recht.
Direkt neben den Smilies hats drei Symbole. Das linke ist der Movie-Tag.
So, nachdem der Film von allen Seiten so gehypt worden ist hab ich ihn mir auch noch angesehen.
Was ich erwartet habe: Einen langen, optisch gut gemachten Film.
Was ich nicht erwartet habe: Tiefgründige Charaktere, eine spannende Story.
Und genau das was ich erwartet habe, habe ich auch gesehen. Optisch ist der Film brilliant gemacht und die Story reicht aus um fast 3 h zu unterhalten. Aber das ist auch schon alles. Die Schauspieler sind bis auf Weaver und Rodriguez recht lahm und Spannung kommt eigentlich nie auf.
Alle die hier 6 Punkte geben: Wieviel Punkte hab ihr Prinzessin Mononoke gegeben? Avatar auf eine Bewertungsstufe mit Mononoke zu stellen find ich überhaupt nicht angemessen..
PS: Wie kann ich den direkten Link zu einem Film machen (Movie tag)?
[Editiert von Sunzi am 2010-01-10 12:06:49]
[Editiert von Sunzi am 2010-01-10 12:07:37]
Hab das Teil gestern zum zweiten Mal gesehen (weil Erlebnis im Kino niemals gleich wie Zuhause sein wird). Und bin immernoch gleicher Meinung: Von der Machart das Beste das es gibt! Die Story hätte für meinen Geschmack aber trotzdem etwas besser sein können. Nichtsdestotrotz ein wirklich guter Film den man sich einfach anschauen muss.
...und das einzige was daraus resultiert ist, dass noch mehr menschen ins kino wandern um sich den "skandalfilm" avatar anzusehen.
avatar kommt in den usa unter beschuss:
- die rechtskonservative seite sieht avatar als "ausdruck tiefen anti-amerikanismus"... (weil der armee nicht gelobhudelt wird)...
- von links wird behauptet, avatar sei, wie conrads "heart of darkness" (???), rassistisch...
- eine amerikanische homosexuellen-vereinigung bezeichnet avatar als sexistisch (weil keine schwulen ureinwohner vorkommen) und ruft ernsthaft zu einem ani-avatar-day auf...
- und der direktor des forschungszentrums für tabakkontrolle ist "geschockt" (weil anscheinend sigourney weaver genüsslich an einem glimmstengel zieht) und plant ebenfalls eine kampagne gegen avatar...
die sind doch alle total meschugge!
Wie der Hund aus UP zu sagen pflegte "It's funny cause it's true'
Hehe, super...
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-06 19:10:47]
Das Script zu Avatar ist nun auch online, zu finden hier.
hier gibts eine übersicht zu 3d-beamers. daneben auch viele interessante informationen zum aktuellen 3d-stand.
sie scheinen bisher die frequenz-methode zu verwenden, dh in kombination mit einer shutter-brille
Dumme Frage vieleicht aber wie steht es mit Projektionsgeräten für den Home-Bereich?
Zum ganzen 3D-Zeugs:
Die 3D Blu-ray Disc-Spezifikationen sind fertig, sprich man ist sich einig wie das ganze dann auf Blu-ray kommt.
Avatar könnte bereits im April auf DVD und Blu-ray erscheinen. Allerdings erst in 2D und wohl später (aber noch dieses Jahr) in 3D. So macht man ja doppelt Geld, ist ja logisch.
Samsung, Sony und JVC/Kenwood setzen bei ihren TVs auf die 3D-Technik von RealD.
3D Blu-ray Discs sollen angeblich auch auf HDMI 1.3 Blu-ray Disc-Playern abspielbar sein. Also neuer Player: nein - neuer TV: ja.
Hoffe jetzt ist etwas klarer was passieren wird. Der gleiche Eindruck wie im Kino wird man wohl aber nie erreichen. Also, geht das Teil nochmals gucken!
So, und jetzt zurück zum Thema Film.
...von denen man bisher v.a. eines gehört hat: dass sie tränende augen und hämmernde kopfschmerzen erzeugen...
Das war wohl bisher das beste Kinoerlebnis meines Lebens! Einfach der Wahnsinn! Visuell meiner Meinung nach bahnbrechend. Die Geschichte ist sicher schon x-mal ähnlich erzählt worden, aber sie erscheint hier in einem so neuen farbenprächtigen Gewand, als würde ich sie zum ersten Mal hören bzw. sehen. Ich hatte während fast 3h eine emotionale Achterbahnfahrt. Einem grossen Teil des Publikums ging es da sicher gleich und wie es aussieht auch über 60% der Bewerter auf outnow. Wer da nicht baff & begeistert ist...
Virtuelle 10-Sterne-Hallelujas für visuelle Orgasmen.
das Avatar-game ist zumindest auf der PS3 bereits 3D-fähig und unterstützt 3 verschiedene 3d-tv-formate - von denen ich alle noch nie gehört habe und alle spezielle tvs benötigen. dürfte wohl noch ein jährchen zwei drei dauern, bis sich da ein format durchsetzt.
Hoffe für PCs gibt es eine ähnliche oder bessere Lösung, damit nicht gleich ein neuer Screen gekauft werden muss. Doch so oder so, alles ist besser als die 2-Farben-Technik, dadurch würde Avatar viel zuviel verlieren. Na mal gucken...
Hoffen wir's mal nicht. Die bisherigen 3D-BlueRays haben die alte Kartonbrillentechnologie benützt und da wird aus einem Farbfilm plötzlich ein Schwarz/Weiss-Bild.
Andererseits sollen im 2010 neue, 3D-fähige Fernseher auf den Markt kommen . Dort könne man die Filme mit den gleichen Brillen wie im Kino geniessen.
Aber nicht weitersagen, ich gehöre zur geheimen Privatarmee von James Cameron. Weil ich hier Werbung für seinen Film mache, erhalte ich in Avatar 2 eine Rolle als Raumschiff.
Wie 2012
mal schauen wenn's soweit ist. wenn ich die blu-ray reinstecke und nahe genug an den tv hocke, fehlt nur noch 3d
ist wohl auch ein grund, warum avatar grad die kinos dominiert: endlich mal wieder ein film, den man sich tatsächlich auch unbedingt im kino ansehen muss.
AVATAR is jetzt auf Platz 4 der All Time Box Office charts mit 1,022 Milliarden Dollar! Ich mag dem Film den Erfolg gönnen aber finde ihn immernoch überhypet
Alles was ich weiss, ist, dass Avatar es nicht wert ist, "perfekt" oder "Meisterwerk" genannt zu werden.
Und ich finde nicht, dass ich arrogant bin. Ich fände es nur schön, wenn man meine Posts lesen würde, anstatt immer wieder mit den gleichen Argumenten zu kommen.
Und du muss wirklich zugeben: Deine Ansprüche für dreidimensionale Charaktere sind wirklich tief. Sorry.
Oh nein, ich liebe Kino!
Nur werde ich gerne auch etwas herausgefordert, wenn ich im Kino bin. Es muss nicht immer Arthouse sein, aber ein intellektuelles Niveau wie The Dark Knight oder - tschuldigung, wenn ich das Beispiel schon wieder bemühe - The Matrix dürfte es schon sein.
Gut.
Und wir müssen echt verschieden an Filme rangehen, wenn Avatar als Meisterwerk betitelt wird. Es will mir einfach irgendwie nicht in meinen Kopf rein...
Süffisant: ja, arrogant: nein
Eher geschockt/verwundert... Wenn daraus ein arrogant wirkender Ton entstanden ist, dann tuts mir leid.
Aber unsere Diskussion hat mich schon interessiert, vor allem, wenn du nur die drei oben zitierten Linien als arrogant betitelst. Ich zumindest habe das Gefühl, dass meine Punkte, die sich auf den Film beziehen, recht differenziert dargelegt wurden.
Das spreche ich dir nicht ab. Für mich sind es Filme wie The Apartment, In Bruges und The Usual Suspects, die nicht (nur) das Auge befriedigen, sondern mich auch intellektuell ansprechen.
Nope, auch ich konnte ihm ein paar positive Dinge abgewinnen, sonst hätte ich ihn ja nicht mit 3.5 Sternen betraut, oder?
Aber überbewertet ist er schon, da "zitierst" du mich richtig. Ich finde nur, dass sich die Anspruchsfrage bei den Leuten stellt, die den Film "perfekt" und "Meisterwerk" nennen. Wie gesagt: Ich krieg das nicht in meinen Kopf rein.
Ich schmolle doch nicht, ich provoziere die offene Diskussion. Da ist doch nichts Schlechtes dran.
Ausserdem sehe ich hier auch Arroganz deinerseits. Denn scheinbar bin ich ja nur jemand, der den Film schlecht findet (stimmt nicht), ihn allen schlechtreden will und sowieso ein Ignorant bin, nur weil ich nicht begeistert bin.
Von mir aus.
Hey, Leute: Wie geht ihr eigentlich an den Film ran, wenn er auf DVD raus ist? Denn dann ist er wohl nicht mehr ganz so spektakulär, stelle ich mir vor.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-05 21:35:51]
Meine Ansprüche an einen SCIFI-FANTASY-FILM sind wohl wirklich nicht die gleichen wie bei dir aber so wie du argumentiert, so wie du die Dinge siehst frage ich mich wofür du überhaupt noch ins Kino gehst bzw. wieso du dir solche Filme ansiehst. Du verschliesst deinen Verstand ja regelrecht vor dieser fantasievollen Welt...
Ich hab in meinen mittlerweile 33 Jahren schon so einige Filme gesehen, vielleicht nicht mal die Hälfte hier bewertet und muss mir solche Sachen sicher nicht sagen lassen... Deine Antworten auf meine Punkte zähle ich jetzt nicht nochmal alle auf und gehe auch nicht darauf ein, wir sind viel zu verschieden was Filme angeht, als das hier noch was bringen würde. Du kritisierst nachwievor genau solche Dinge, die den Film so gut machen und ich könnte einfach nochmal genau das wiederholen was ich oben schon geschrieben hab. Schon alleine deine Antwort auf mein Statement, dass man in Neytiri soviel Leben wie noch in keiner CGI Figur sieht ist lächerlich.
Zudem geht mir dieser süffisant arrogante Ton von dir (das gequotete oben) ein bisschen auf die Eier von daher lassen wirs dabei: Für mich ist AVATAR einer der besten Filme ever, ein Kinoerlebnis, das seinesgleichen sucht und für dich ist der Film überbewertet und nur Leute mit wenig Anspruch können ihm nur positives abgewinnen. Ich hab meinen Frieden, gehe den Film sogar noch ein 5. mal schauen und du darfst weiter rumschmollen und versuchen den Leuten zu erklären, wie falsch, schlecht und was weiss ich dieser Film doch ist...
[Editiert von unicron am 2010-01-05 21:31:49]
Du sollst über den Film diskutieren und nicht einzelne User angreifen oder gar beleidigen. Geschweige denn provozieren. Die Meinungen sind nunmal verschieden und irgendwo darf man auch akzeptieren, wenn ein Diskutierer eine andere Ansicht hat als man selber das gerne hätte.
Das wär supi.
Really.....du meinst also ich sollte eher auf einen arrogant wirkenden Unterton zurückgreifen welcher hier in diesem Thread gang und gäbe ist??
Also dann mal direkt........was kriegst du für deine "Werbekampagne" hier auf outnow, Gratistics, Pappaufsteller, ne Rolle in zweiten Teil??
Ich lach mich tot...
Ich habe mein Profil in normaler Arial-Schrift geschrieben, nicht kursiv. Also von schräg kann wohl keine Rede sein.
Ich glaube nicht, dass Bild und Ton heute noch etwas dokumentarisches haben (ausser im Dokumentarfilm). Dafür sind sie viel zu leicht zu verfremden. Ein Film soll auf die eine oder andere Weise brühren oder schlicht und einfach Spass machen. Aber es ist immer eine Geschichte die auf die eine oder andere Weise erzählt wird.
Da es ja Filme sind, spielt es auch eine grosse Rolle, mit welchen Bildern gearbeitet wird und dann stechen eben Filme wie die oben erwähnten raus. Auch wenn sie mit dokumentarisch nichts mehr zu tun haben.
C'est le ton qui fait la musique
natürlich dürfen die user und deren motivation hinterfragt werden, aber dann bitte in einem normalen ton. klar hat leoba gewisse einblicke in die kinowelt. er hat beispielsweise vor allen anderen erste bilder und ausschnitte von avatar sehen können. aber hier im forum postet er sofern nicht anders deklariert wie jeder andere user als privatperson.
mhm... obs revolutionär ist oder nicht, sei dahingestellt. bislang nicht dagewesen: ja. die einen mögen das als revolution sehen, die anderen als absehbare entwicklung.
naja, bildern trauen kann man heute kaum mehr. aber bislang war's noch immer möglich, "echte" menchen von gerenderten zu unterscheiden, sobald bewegungen im spiel sind. ist wohl nur noch eine frage der zeit, bis auch das perfektioniert ist. avatar ist ganz klar ein weiterer grosser schritt in diese richtung.
HALLO???
Darf man nicht einmal nachhacken warum sich ein User (schräges Profil, 2003 registiert, 3 Filme bewertet, Beitrage zu Avatar oder Gratis-Tix) permanent nur zu einem Film äussert und das auf einer gar etwas werbetechnischen Ebene, gänzlich frei von jeglicher kritischer Ausseinaderseztung etc. Vieleicht mag der zynische Unterton nicht passend sein aber am "headscratcher" ändert das wenig....oder greif ich hier etwa ein Thema auf was nicht an die Öffentlichkeit gehört?
Der Streifen war meiner Meinung nicht so recht das Eintrittsgeld wert. Zwar waren die ausgesprochen bombastischen CGI-Orgien nicht zu übersehen (bei einer Viertel Milliarde US-Dollar war nichts anderes zu erwarten) und auch die "Schützt-den-Regenwald"-Message mag die Zuschauer etwas erhellen.
Doch das hilft nicht darüber hinweg, dass es sich bei diesem fast 3-stündigen Epos nur um eine weitere, klischeebehaftene, seichte Hollywood-Bereicherung handelt. Fast jede Handlung war vorauszusehen, sofern man bereits ein bisschen Infos zum Film gehört hat. Von den hoch angepriesenen 3D-Effekten will ich gar nicht erst reden. Ausser einer gewissen Verschärfung von einigen Objekten (und sogar den Untertiteln) gab es nicht viel zu bestaunen. Wenn diese Technik für "Realfilme" schon nicht ausgereift ist, sollte mans besser auch lassen.
Was bleibt, ist ein mittelmässiges, cinematisches "Spektakel" mit viel Rumms und Bumms am Schluss. Vom Terminator 2-Schöpfer habe ich etwas mehr erwartet.
4.5/10
Bislang gings ja noch mit den Kommentaren einiger User. Nun wurde aber mit solchen Ausdrücken wie im obigen (gelöschten) Post eine Grenze erreicht, die wir hier nicht gerne sehen. Aus diesem Grund musste der Betrag von "chemic" leider entfernt werden....
Ich hoffe, ihr könnt euch weiterhin auf normalem und anständigem Niveau bewegen, sonst sehen wir uns leider gezwungen, die Reise nach Pandora strenger unter die Lupe zu nehmen und mit blauer Faust dazwischen zu hauen.
Merci fürs Verständnis.
Man könnte meinen das du den Boxoffice-Counter von Avatar als Desktophintergund laufen hat. C`mon da steckt doch was dahinter? Bist du angehender Marketingfuzzi und versuchts hier deine ersten Steps?
Das stimmt. Dann müssen einfach nur noch neue Bewegungsabläufe erstellt werden. Ist ja auch bei Avatar so dass ein allfälliger zweiter Teil einiges weniger Kosten würde, vorausgesetzt die Na'vi spielen wieder mit.
nur zu beginn... wenn du das 3d-modell mal hast, kannst du's dafür immer wieder brauchen...
Ganz sicher? Verschlingt sicher Unsummen, ein SFX-Schauspieler realitätsnah umzusetzen. Jedenfalls zur Zeit noch. Klar, vielleicht kommts ein bisschen günstiger als einen Johnny Depp, oder einen Brad Pitt zu casten - aber ich glaube das die Animation doch teurer ist als manch ein Schauspieler.
nä, ich meine natürlich nicht spielfilme, sondern den wahrheitsanspruch, den bild und film als dokumentarisches material nach wie vor haben...
[Editiert von gargamel am 2010-01-05 12:07:23]
Hat wahrscheinlich tatsächlich etwas Befremdendes. Allerdings war das wohl auch schon mit Tonfilm und später mit Farbfilm so. Da aber Filme ja Träume sein sollen, ist dies wohl der logische Schritt. - Abgesehen davon sind die SFX-Schauspieler viel billiger ;-)
ich hab' t2 nur erwähnt, weil der zu seiner zeit "state of the art" war.
was du hier sagst ist, dass avatar der erste film ist, bei dem der spezialeffekt nicht mehr als solcher erkennbar ist. das mag sein, erscheint mir jetzt aber auch nicht als revolution, da es ganz offensichtlich schon länger darauf hinausläuft, und es gab schon einige streifen vorher, die mit ähnlich brillianten sfx ausgestattet waren (natürlich nie in dieser grössenordnung).
das ist dann der zeitpunkt, ab welchem endgültig keinem bild bzw. keiner filmaufnahme mehr getraut werden kann... hat auch etwas unheimliches, nicht?
ich glaube nicht dass man die avatar-special-effects mit denen aus t2 vergleichen kann. gerade bei t2 sind die effekte gut erkennbar(und für damals wirklich toll gewesen). bei avatar hingegen spielen die effekte nicht mehr die gleiche zentrale rolle, sondern sind "einfach nur da". die blauen nav'is sind nicht mit dem terminator vergleichbar, sie wirken nicht wie ein special effect, sondern eben... tatsächlich real.
es ist etwas anderes, humanoide charaktere zu animieren, statt roboter. und das ist meiner meinung nach in avatar das erste mal so richtig überzeugend gelungen, sodass man während dem film nicht mehr aktiv merkt, was "real" und was eben "effekt" ist. und jaja ich weiss, es gibt keine blaue, 3m grosse schauspieler
die endgültige challenge wird wohl sein, auch "echte" menschen überzeugend ausschliesslich im computer rendern zu können, ohne dass man den unterschied merkt.
das wird mir schon gefallen, denk ich. ich hab' schon die neigung, gut gemachtem eye-candy zu verfallen...
ob ich die sache dann auch gleich als höhepunkt der filmgeschichte einstufen werde, das werden wir dann sehen...
Deine Meinung zum "Schlumpf-Festival der Extraklasse" würde mich ganz speziell interessieren
ist eigentlich auch meine meinung... meine beispiele waren vielleicht schlecht gewählt, da t2 und jurassic park halt nicht bloss sfx der extraklasse sondern darüber hinaus auch noch mehr boten (eine pop-ikone als hauptfigur bzw. dinos! jeder liebt dinos!
).
Nicht für alle
ok, kann man so sehen... in dem fall reichts also...
Denke schon, dass die von dir erwähnten 2 Filme Geschichte geschrieben haben....
ich will mich ja hier nicht ernsthaft in den krieg der 10'000 zeichen posts einschalten, auch weil ich das teil noch nicht gesehen habe... aber ist avatar nicht vor allem eines: die speerspitze der sfx technik zum heutigen zeitpunkt? wie's andere vor ihm waren (terminator 2, jurassic park, ...).
reicht das, um filmgeschichte zu schreiben?
Ach ja, das wäre etwas, das ich so unterschreiben kann. Nur so als Zusatz.
Langsam fühle ich mich wirklich so, als würde ich an eine Wand reden.
Lest meine "Anleitung" wie ich derartigen Filmen den ihnen eigenen Realismus zugestehe! Bitte! Tut mir den Gefallen! Ich zitiere mich nochmals selber und hoffe, dass es dann alle begriffen haben:
Wenn ihr mich schon zerpflücken wollt, dann nehmt euch wenigstens Zeit und lest, was ich schreibe, bevor ihr mir derartigen Mist vorwerft!
Ich frage nochmals: Wieso? Weils hübsch aussieht? Das ist kein Grund. Es trägt zur Unterhaltung bei, aber Avatar ist kein revolutionärer Film, auch wenn der Regisseur anderer Meinung ist.
Gegenfrage: Geht der Streifen weiter als der erste Tonfilm? Als der erste Farbfilm?
Ha - ha - ha.
Zum Glück wusste ich schon vorher, dass es Kritiker, selbst wenns nur ein Hobby ist, nicht einfach haben.
Aber ich darf nichtsdestoweniger anderer Meinung sein, oder?
1. Sieh dir mal meine Wertung an. Das sind 3 Sterne, in Tat und Wahrheit 3.5. Es gibt Leute, die haben diesem Film einen Stern gegeben.
2. Ich bin nicht der einzige, der dieser Meinung ist, also hör bitte auf mit Mist wie "450'000 Zuschauer (minus Du)".
3. Was genau soll ich jetzt aus diesem Kommentar mitnehmen? Soll ich für den Film Werbung machen, obwohl nicht der Meinung bin, dass er diese verdient (geschweige denn braucht)?
4. Was ist im Film drin? Hervorragende Spezialeffekte, eine uralte Moral, ein paar wenige gute Darsteller und eine nicht sonderlich originelle Story (deren Ende mich zwar nicht gepackt hat, aber immerhin mich hat durchhalten lassen). Sonst ist der Film ziemlich leer, tut mir leid.
Jetzt hör aber auf. Nur weil ich meinen Standpunkt verteidige und mich offen frage, was an Avatar so genial sein soll. Natürlich dürft ihr fasziniert sein, das ist euch überlassen. Ich finde es einfach problematisch, wenn heute ein gutes CGI genügt, dass Leute mit Worten wie "Meisterwerk" oder "perfekt" um sich schmeissen.
Und nur zur Erinnerung: Dies ist ein Forum, wo man seine Meinung, auch wenn sie von der vom Grossteil der anderen User abweicht, kundtun und verteidigen darf.
Sorry, wenn meine Sicht der Dinge als arrogant rüberkommt (was ich irgendwie nicht so recht glaube). Ich vertrete nur das, was ich denke. Wenn das nun neuerdings auch verboten ist, dann find ichs schade.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-05 18:25:21]
Lieber El Chupa
Man kann natürlich jeden Film bis zum letzten zerpflücken und findet immer "Unrealistisches". Egal ob Ghost, Matrix, Star Wars oder Lord of the Rings. Ich meine, mal echt, hast du schon auf irgendeinem Turm mal ein so grosses Auge gesehen. Das kann nicht sein, es gibt keine Kontaktlinsen in dieser Grösse. Gut ich nehme mal den von dir so geliebten Matrix weg, da ist alles logisch und stimmt, besonders die wilde Schiesserei in der Lobby oder der Kampf mit den Agenten. Ich meine sowas sehen wir ja täglich. Insofern ist Matrix ein Dokumentarfilm.
Klar auch dieser Film ist nicht perfekt, aber das mit Abstand am weitesten gehende Filmwerk bisher. Egal ob gute oder weniger gute Story. Ausser vielleicht den Filmen die du gemacht hast, aber die habe ich noch nicht gesehen.
Du wirst überrascht sein, jeder hier findet irgendwas, das er am Film ändern würde. Trotzdem bleibt Avatar so wie er gemacht ist momentan Spitze, weil es einfach keinen anderen gibt. Es mögen weitere kommen, die dann wieder besser sind. Cameron hat aber etwas geschaffen, das weit über bisherige Filme hinausgeht und dem sagt man "Filmgeschichte schreiben".
Und zur Abwechslung, schau mal was im Film drin ist. Nicht was am Film fehlt (wie gesagt, sogar Dolly Buster fehlt ebenfalls). Bis heute haben das nämlich 450'000 Zuschauer (minus Du) gemacht und fanden ihn offensichtlich hervorragend. Das merkt man daran, dass sie es weitererzählen und immer neue Leute damit motivieren, den Film ebenfalls zu sehen.
Aber ich weiss schon, die haben alle keine Ahnung, weil sie sich von etwas faszinieren lassen, das sie gar nicht dürften. Es müsste ein Bundesgesetz gegen solche Filme her.
Ich muss ehrlich sein, ich habe von Worthington vorhin noch nie etwas gehört.
Die habe ich ja auch bei den Pluspunkten dabei, falls dir das nicht aufgefallen ist.
Ähm, doch...? Der Colonel ist einerseits peinlich (aber nicht ohne Unterhaltungswert, das gebe ich zu) und "es ist absichtlich so" ist doch nicht der Gegenbeweis. Er und Giovanni Ribisi sind einfach die Stereotypen vom grossen bösen Militär und der grossen bösen Geldmachmaschine.
Eben das. Das Klischee, dass der Outsider nach drei Monaten schon fast ein besserer Na'vi als die echten ist.
Du kannst mir nicht im Ernst erzählen, dass das kein Klischee ist und das eine derartige Charakterzeichnung nicht überholt und ausgelutscht ist.
Deine Ansprüche sind wirklich tief. Sind für dich Figuren wirklich dreidimensional, wenn sie eine einzelne, vorprogrammierte Entwicklung durchmachen? Das nenne ich noch lange nicht dreidimensional.
Und wieso eigentlich? Weil jeder Actionstreifen einfach einen bösen Testosterontank braucht?
Aber so verdammt schamlos! Es tut mir Leid, Avatar gehört zum Unoriginellsten, was ich in letzter Zeit gesehen habe! Und wenn ich eine derartige Story gut erzählt sehen will, dann sehe ich mir die guten Filme an, bei denen sich Cameron bedient hat.
Ich meinte Teil 1. Und da hat die Materialschlacht am Schluss mit der Zeit nur noch gelangweilt. Man konnte ja nicht einmal mehr erkennen, wer gut und wer böse war.
Nochmals: Deine Ansprüche sind erschreckend tief. Ich konnte mich in keine einzige Figur hineinversetzen und daher haben mich auch die diversen Tode nicht gross berührt. Denn einerseits waren diese vorprogrammiert und andererseits hat sich der Film nie die Zeit genommen, uns Neytiris Vater genügend vorzustellen.
Mein Rat: Schau dir mal ein paar Filme mehr an.
Er ist toll animiert, ja. ABER: Er ist zu lang und zu repetitiv. Es tut mir wirklich leid, aber deine "Perfekt"-Standards verursachen bei mir nur Kopfschütteln.
Einzelne Dinge wurden "geklaut". Ich erkannte Princess Mononoke in einigen Szenen wieder, dann wieder The Matrix, dann wieder The Last Samurai, dann wieder Jurassic Park, auch wenn diese Filme (teilweise) ganz andere Geschichten als diejenige von Avatar erzählen.
Ein Punkt, den viele Leute offenbar nicht begreifen (wollen (?)), ist, dass auch bei Sci-Fi nicht alles erlaubt ist. Die fliegenden Felsen sind haarsträubend (darauf bin ich schon zur Genüge eingegangen) und diese Haare sind einfach zu multifunktional. Daran krankt der Film allgemein: Es ist schlicht zuviel. Hübsche Tiere (allerdings scheints ausser den vorgestellten Arten nicht viel anderes auf diesem Mond zu geben) und leuchtendes Moos in Ehren, aber vielleicht hätte man mit dem CGI-Prunk auch etwas sparen und dafür jemanden bezahlen können, eine echte Story zu schreiben.
Begreift eigentlich niemand mein Superman-Beispiel?! Es ist doch ganz simpel, nicht? Also, nochmals: In Fantasy- und Sci-Fi-Filmen kann man die Unmöglichkeit des Geschehens problemlos akzeptieren, wenn man gewisse Prämissen als gegeben hinnimmt.
Beispiel Superman: Er kann auf der Erde fliegen und ist auf der Erde dermassen stark, weil sein Heimatplanet, Planet Krypton, viel grösser ist als die Erde und somit eine grössere Anziehungskraft hat. Eine wacklige These, aber sie hält in der Comic- und Filmwelt.
Beispiel Transformers: Wenn ich akzeptiere, dass es diese Roboter gibt, dann ist es mir egal, dass sie dermassen unmögliche Dinge tun, weil dies innerhalb der Filmwelt möglich ist.
Beispiel LotR: Nehmen wir an, es gibt Mittelerde - voilà! Da habe ich keinerlei Probleme mit Orks, Hobbits, Zwergen und Elben.
Aber die Logik des Films wird durch die fliegenden Felsen gebrochen. Und die Haare, das geht einfach über die verbundene Natur hinaus. Da tun mir ehrlich gesagt die armen Tiere leid...
Danke.
Aha, jetzt ist Avatar auf einmal nicht mehr "einmalig" und "anders als alles, was es je gegeben hat".
Nein, im Ernst: Ich würde mich einfach freuen, wenn Filme mit weniger Löchern, mit originelleren Storys und mit, alles in allem, mehr Substanz erfolgreich wären. The Dark Knight hat uns ja gezeigt, dass das möglich ist.
Mein Wunsch für zukünftige Blockbuster ist: Mehr Dark Knight, mehr Star Wars (die alten Episoden), weniger 2012 und weniger Avatar.
Mein grundsätzlicher Punkt ist nur: Ein Film, der mich begeistert, begeistert nicht nur mein Auge.
Ein Film, der im Vorfeld als "Revolution" und "Film für die Annalen" angepriesen wird, den gehe ich mir doppelt misstrauisch anschauen, weil ich da unverkennbare Arroganz rieche. Und James Cameron ist arrogant, der glaubt glatt an "I'm the king of the world!" und solchen Stuss. Da muss er sich nicht wundern, wenn man seine Filme auch etwas genauer unter die Lupe nimmt.
And that's my two cents.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-04 16:58:53]
Heute morgen kam im Radio die Nachricht: Avatar hat die Milliarden Grenze schon überschritten. Falls das wahr ist, gratuliere ich dem Herrn Cameron ganz herzlich zum 2. Film der in diesen exklusiven Club aufgenommen wird
"hölzerne Schauspieler", das Argument kommt auch immer wieder bei jedem Blockbuster hehe. Ich fand Sam machte seine Sache sehr gut und spielt den Krüppel im Rollstuhl doch optimal, man nimmt es ihm wirklich ab. Ich finds nicht fair, dass Sam Worthington von allen in diese Schublade gesteckt wird nur weil er der neue Actionstar von Hollywood ist. Giovanni Ribisi hat mir sehr gut gefallen und der ober-klischee-hafte Colonel war sehr gelungen. Neytiri hatte "LEBEN" in ihren Augen, man fühlte mit ihr. Sigourney Weaver machte ihre Sache doch auch gut, wüsste nicht wieso das hier jetzt schlechter war als in all den anderen Blockbustern zuvor.
Ganz einfach: Nein. Der Colonel wird absichtlich so überzogen dargestellt und der Schauspieler macht es sogar wirklich gut. Jake ist zweidimensional? schwarz/weiss Malerei? Wieso? Jake war zunächst einfach nur ein Soldat, einer der aber von Anfang an eher aufgeschlossener andersartigen Wesen gegenüber ist. Und nicht unwichtig: Er kann als Avatar rennen, laufen, springen was er als Mensch nicht kann. Und nach 3 Monaten in dieser Welt wurde er zu einen von ihnen und bekämpft die Invasoren. Was genau ist hier so zweidimensional? Neytiri ist zweidimensional? Wieso genau? Sie war zunächst skeptisch gegenüber Jakes Avatar, verliebte sich dann und war natürlich ausser sich als ihr Volk zu sterben begann. Der Colonel war vielleicht etwas zweidimensional aber das war pure Absicht von Cameron, dieser Charakter wurde sehr überspitzt dargestellt und auch das ist positiv gut gelungen.
AVATAR hat Storyelemente von sehr vielen Filmen drin jep da gebe ich dir recht. Aber welcher Film hat das heutzutage nicht? Man hat schlicht schon fast alles in irgend einer Form irgendwo auf einem Bildschirm oder in einem Buch gelesen. Zudem ist die Story zwar nicht neu aber trotzdem gut erzählt und durch das happy end halt doch irgendwie schön. Von daher fällt dieses Argument auch durch.
hmm? Das letzte Drittel war gerade bei Transformers 2 das absolute highlight, wüsste nicht was es daran auszusetzen gibt. Diese Schlacht in der Wüste hab ich mir schon ca. 15x angesehen und ich werds auch weitere 15x tun.
Und bei AVATAR: Nachdem wir uns über eine Stunde lang in Pandoras atemberaubender Schönheit vergessen konnten, kam es zum Showdown am Ende. Es war einfach nur perfekt vom Aufbau her. Schön ruhig, man vertieft sich in diese Flora und Fauna und in die Na'vi, nimmt dann bestürzt mit wie sie den Weltenbaum zerstören und ist den Tränen nahe als Neytiri den Tod ihres Vaters miterlebt. Soviel "Leben" in einer CGI Figur gab es noch nie. Und dann kommt es zum sehr schön animierten, actionreichen Showdown, der keineswegs zu lange oder zu kurz ist, er ist einfach nur perfekt.
Das Argument versteh ich nicht wobei ich hier auch wieder nur lese: "Die Story ist nicht neu und wurde von vielen Filmen geklaut".
Sorry aber dieser letzte Punkt ist haarsträubend... Du willst diese Fantasy-Welt anscheinend gar nicht in dich aufnehmen und ich frage mich so langsam wieso du dir Scifi-Fantasy-Filme anschaust... Das ist als ob ich Superman schauen gehe und dann bemängle, dass Superman fliegen kann oder wenn ich Transformers schauen gehe und dann kritisiere, dass diese Roboter sich in Autos verwandeln können. Oder ich gehe Herr der Ringe schauen und sage: Alles Müll, Orks gibts gar nicht.
Genau diese Dinge (fliegende Steine, Haare der Na'vi mit denen sie sich mit dem System verbinden) sind es ja, die die Leute so positiv aufnehmen. Du redest von "zuviel wohlwollender Toleranz"?! Genau diese Details sind es ja, welche diesen Film so atemberaubend gut machen. Das Gesprächsthema Nummer 1 unter Freunden bzw. im Büro waren die Haare der Na'vi, die Augen der Tiere wenn man sich verbindet, die Pupillen der Na'vi, die leuchtenden Pflanzen, die vielen kleinen Insektenartigen Punkte die rumschwirren, die weiss leuchtenden quallenartigen Wesen usw.
Mir ist schon bewusst und klar, dass nicht jeder und absolut jeder von AVATAR hingerissen sein kann aber wenn ich diese Argumente gegen den Film so lese dann habe ich einfach das Gefühl, dass gerade weil der Film so positiv aufgenommen wird, soviel Geld einspielt und so geliebt wird, die Leute Dinge kritisieren, die sie bei anderen Filmen durchgehen lassen. Mit anderen Worten sie suchen hier bei AVATAR akribisch genau nach Fehlern um diese dann als negatives Argument benutzen zu können.
Es hilft natürlich, wenn man etwas mehr "open minded" gegenüber einem Film wie diesem ist hehe.
[Editiert von unicron am 2010-01-04 01:02:08]
Eins ist klar, und das war auch zu erwarten: Optisch wirklich eine wunderschöne Angelegenheit. Es fluorisziert und flattert und summt in diesem Regenwald wie noch nie vorher in einem Film – und das erst noch in 3D. Und die Übergänge zwischen realen Bildern und Computeranimationen sind schlicht nicht auszumachen. Faszinierend!
Zumindest für die erste halbe Stunde. Dann kommt nämlich bereits langsam Langeweile auf. Die Geschichte ist in den Grundzügen rasch vorhersehbar. Die Bilder wiederholen sich und der Wow-Effekt verfliegt langsam. Lange genug dauert der Film ja, um sich nun weitere Gedanken dazu zu machen.
Interessant ist es, dass es der Film problemlos schafft, dass die Sympathien auf Seiten der Na’vi liegen. Der Zuschauer wünscht seiner eigenen Spezies die Niederlage. Doch die Hänger der Geschichte sind schlicht zu zahlreich. Nur wenige Charaktere der Na’vi werden ausgearbeitet. Der junge Chef der Menschen wirkt unglaubwürdig. Die Rolle von Michelle Rodriguez bleibt sehr flach und nimmt ein absolut sinnfreies Ende. Zuviele Fragen nach dem Warum und Wieso bleiben offen.
Und zwei Dinge haben mich besonders gestört:
Und die Gesichtzüge von Jake und Grace als Na’vi hatten für mich keinerlei Ähnlichkeit mit denjenigen, die sie als Mensch aufwiesen. Sehr schade!
Was zurückbleibt ist die Erkenntnis, dass der Kinobesuch wieder zum Erlebnis für die Sinne werden kann. Nun sind die Geschichtenschreiber gefragt, damit man dies auch immer wieder gerne tun wird.
Ja, lassen wirs. Und ich füge es noch an, wenn es deinem Sinn für Vollständigkeit entspricht.
aha, dann meinst du also mit akribisch nicht unbedingt auch vollständig. zuerst mal einige beiträge über sachen wettern, die du dannach auslässt... tststs. aber lassen wir das.
wer sonst noch mit einer signifikanten rolle? den militärgrind findest du ja gut. bei dem hätte ich jetzt am ehesten noch "hölzern"
was hat zweidimensionale charaktere mit schwarzweissmalerei zu tun? ich glaub du verwechselst hier was. während des filmverlaufs wechselt ja nicht nur eine person vom einen lager ins andere. und selbst der chef der mine kriegt sichtbar gewissensbisse.
yadayadayada... das wurde zur genüge diskutiert hier. in aller kürze: das argument kannst du bei 99% aller filme bringen. es geht darum, ob die geschichte als ganzes packen und unterhalten mag. was zumindest bei avatar und mir klar der fall ist.
wenn "action" draufsteht, muss auch bisschen solche drin sein. wahrscheinlich hast du dir einfach einen falschen film angesehen, wenn du a) keine kampfszenen und b) kein happy-end erwartet hast.
dito zwei antworten weiter oben.
Tja, Admins müssen leiden.
th, ich weiss, was ich geschrieben habe. Ich verwehre mich einfach gegen den Vorwurf, das sei mein einziges Argument.
du machst es mir heute aber auch wieder ganz einfach... *gähn*
Da hat sich glaub ich auch noch niemand drüber aufgeregt. Das gehört zu den Dingen, die man als Prämisse azeptiert.
Komm schon, Diskussion abbrechen ist billg. Und wenn du mir vorwirfst, meine Argumentation beschränke sich auf "es ist unrealistisch", dann hast du meine Posts nicht richtig gelesen.
Also gut, listen wir einmal ganz akribisch meine Meinung auf (erneut):
Positiv
- Schöne, imposante Bilder
- Grossartiges CGI
- Sigourney Weaver
- der "Militärgrind" hat einen gewissen Unterhaltungswert
Negativ
- Hölzerne Schauspieler (v.a. Sam Worthington)
- Zweidimensionale Charaktere (S/W-Malerei...)
- Story hat man schon hundertmal gesehen (Recycling, Recycling, Recycling)
- das letzte Drittel (Transformers lässt grüssen)
- ganz abgesehen von der Story: viele abgekupferte Einzelaspekte.
- vom Publikum wird in einigen Dingen zuviel wohlwollende Toleranz verlangt (fliegende Felsen, die Haare der Na'vi (aka USB-Sticks) etc.)
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-03 12:40:16]
du hast bislang auch kein argument gebracht, sondern repetitierst nur immer dein "ich finds unrealistisch" und "ich find die story schlecht", während andere dir versucht haben zu erklären, warum sie das nicht störrt oder sie anderer meinung sind. also lass es doch einfach sein. eine diskussion ist ja nur solange spannend, als nicht dauernd das gleiche repetitiv hin und her geschoben wird...
und nein, ich hab auch keine neuen pro-argumente. mir gefällt der film nach wie vor, und dass die viecher blau sind und die berge fliegen, hat mich zu keinem zeitpunkt gestörrt. die einzige szene, die ich nicht wirklich toll fand, war die zweite wiederauferstehungszene. die hätte man verkürzen können, war ja eh klar was passiert
Ich akzeptiere, dass andere anderer Meinung sind, aber ich sehe kein echtes Gegenargument. Was riskiert er denn sonst noch?
Btw: Ist doch schön, dass mal wieder diskutiert wird, nicht?
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-03 12:18:12]
... behauptest du. offenbar sind andere anderer meinung, warum kannst du das nicht einfach akzeptieren?
Das kann ich alles akzeptieren, aber auch in LotR oder HP (oder was weiss ich noch) hält sich das Ganze an ein gewisses grundlegendes System. Aber egal, darum geht es ja nicht. Und die fliegenden Berge sind auch nicht der Grund, weshalb ich Avatar nur mit 3.5 Sternen betraue.
Ich glaube, dass das Problem hier nicht einmal in der einfachen Story liegt. Es geht mehr darum, dass Cameron hier schlicht abgekupfert hat. Es ist überhaupt nichts Neues an dieser Geschichte, kein Funken Originalität!
Aber an diesen Filmen war etwas Originelles dran.
Das verlange ich ja auch nicht. Aber etwas, ich weiss nicht, weniger plakativ, etwas dreidimensionaler hätte das Ganze schon sein dürfen. Und die Klischees hätten auch etwas gebremst werden können. Avatar hat wohl eine der lachhaftesten Schwarz/Weissmalereien, die ich je in einem Film gesehen habe (ja, hängt mich auf, ich liebe The Shawshank Redemption, aber das ist etwas anderes). Miles Quaritch schlägt sogar den Testosteron-Macker Harry Stamper aus Armageddon.
Ja, er hat riskiert, alles, was das Kino zu bieten hat, auf Eye-Candys zu reduzieren.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-03 12:03:43]
Leuchtende Pflanzen, ein Netzwerk das alles verbindet und die Ahnen speichert, eine Rasse die per Nervenverbindung mit den Tieren verschmelzen kann und bei der es möglich ist, den Geist einer Person in einen anderen Körper zu transferieren. Also das ist Fantasy pur und selbst wenn das ganze grösstenteils auf einem logisch aufgebauten System basiert, das ist nunmal schon sehr konstruiert. Abgesehen davon wird ja gesagt, dass das ganze mit den Bergen auch mit Magnetstrahlungen zu tun hat, der vom Baum der Seelen ausgeht und das kann durchaus eine Erklärung für deine schwebenden Berge sein. Klar wären da immer noch die Wasserfälle, doch einfach so hingeklotzt hat es Cameron dann doch nicht. (vielleicht muss man auch etwas genauer hinhören damit mal alle Erklärungen aufgreift
)
Und Charaktertiefe sowie Stereotypen, Glaubwürigkeit, einfache Geschichte usw... An diesen Kriterien kann ich dir jeden Film zerplücken ob Matrix, Star Wars, Star Trek oder was auch immer, doch wenn das Gesammtwerk in sich stimmt fallen die Kriterien weniger ins Gewicht. Ausserdem musste der Streifen vor dem Beginn der Schlacht mit der ganzen Vorstellung der Navi schon genügend Informationen durchkauen, da wäre die Lebensgeschichte aller Beteiligten einfach too much gewesen. Die Figuren waren wie auch bei Aliens soweit Ausgezeichnet, dass sie sich sauber in die Handlung integrieren und ihren Beitrag leisten konnten. Mehr hat es da nicht gebraucht.
Muss nur die Sequel/Remake Orgien und die völlig auf Profit ausgerichtete Produktionspolitik betrachten, dann kann ich das Kino schon lange nicht mehr ernst nehmen. Zudem gibt es kaum noch jemand der etwas Neues probiert, etwas riskiert und so auch ein Referenzprodukt liefert. Avatar hat etwas riskiert und das muss ihm so oder so angerechnet werden
Aber auch Sci-Fi hat Grenzen, die man nicht mit "suspension of disbelief" auf die Seite räumen kann. Und es ist wirklich viel verlangt, dass man, nachdem man sich eine gute Stunde oder so an die scheinbar normale Physik auf Pandora gewöhnt hat, plötzlich ohne Erklärung mit fliegenden Felsen konfrontiert wird. It doesn't work like that!!!
Und sonst: Sind Story, Charakterzeichnung und Glaubwürdigkeit Details? Also, ich erwarte in jedem Film eine gewisse Story!
Ahja, und "eintauchen" und "Welt" sind vielleicht etwas grosse Wörter. Zehn Spezies und ein paar leuchtende Pflanzen, das ist keine Welt, das ist ein Minizoo.
Ein Film, der die Basis des Filmemachens ignoriert, kann sich bei mir nicht mit hübschen Bildchen aus der Affäre ziehen. Wenn der Sinn von Avatar darin liegt, mit grossartigem CGI zu protzen, dann ist mit der grundsätzlichen Idee schon was verkehrt.
Ich glaube, du hast meinen Superman-Exkurs nicht begriffen...
Und ich bleibe dabei: 6 Sterne für Avatar mit der Begründung "Das CGI ist toll und die Bilder sind schön" ist der erste Schritt in Richtung Tod des ernstzunehmenden Kinos.
Und ich stelle die Frage nochmals in den Raum (auch für die, die Cameron für einen grossen Geschichtenerzähler halten): Ist das wirklich das, was man erwarten sollte, wenn jemand angeblich 15 Jahre an einer Story arbeitet?! Ein Salat aus Zukunftsvisionen, Umweltstreifen und Indianer-Storys aus den 1990er Jahren? Ich habe langsam auch das Gefühl, dass hier einige wohlwollend mit dem Filmchen umgehen, weil Cameron draufsteht.
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-03 02:40:26]
meine Meinung
Habe wirklich langsam das Gefühl als ob man sich bei Avatar über Details aufregt, die in anderen Filmen einfach so hingenommen werden. Das ist nunmal ein Sci/Fi - Fantasy Streifen und Cameron wollte dem Zuschauer eine traumhafte Welt bieten in die man eintauchen und sich darin verlieren kann. Also ver sich da noch über schwebende Felsen aufregt, der hat den Film irgendwie falsch verstanden. Oder regt ihr euch bei Alice in Wunderland oder der Zauberer von Oz auch über die Unmöglichkeiten auf, die dort angetroffen werden? Kaum oder...
Komm schon, du gehörst doch nicht auch zu denen, für die sich Emanzipation in Formalismen erschöpft?
Ich weiss, ich überreagiere... Na schön... Zuschauer und Zuschauerin. Vergiss es, das Publikum.
Ausser dass sie null Persönlichkeit haben und wiedergekäute Stereotypen sind, die schon im ursprünglichen Design nicht funktioniert haben.
Sehr richtig, darum geht es mir.
Hm, ich weiss nicht, ob ich da zustimme. Man hat ein gewisses Interesse, herauszufinden, wie es ausgeht (auch wenn man es doch eigentlich schon vor dem Film weiss), das rechne ich dem Streifen an.
Halt, halt, halt, so läuft das aber nicht. Man kann solche Stoffe auch liberal angehen. Das beste Beispiel ist Superman: Wenn es tatsächlich einen Planeten Krypton gäbe (der viel grösser als die Erde ist), dann wäre es zumindest für die Comicwelt einigermassen plausibel, dass Superman auf der Erde superstark ist und fliegen kann.
So läuft das auch auf Pandora. Die Prämisse muss man akzeptieren, klar, aber dann soll sich der Film auch daran halten. Es ist schlicht und ergreifend anmassend, dem Publikum die "fliegenden Felsen von Hallelujah" aufzutischen und zu erwarten, dass man das einfach schluckt. Ich meine, wir haben gesehen, dass die Anziehungskraft auf Pandora in etwa derjenigen der Erde entspricht. Da kann es nicht plötzlich fliegende Felsen geben! Das geht einfach nicht! Auch nicht dann, wenn man die Welt, in der sich das alles abspielt, akzeptiert.
Find ich gut, DIE ZuschauerIN ist da ja offenbar nicht mitgemeint ;-) Aber Gender-Genauigkeit beiseite: Ich finde, sympathisch trifft das Ganze ziemlich gut. Ich finde den Film nicht supersuperklasse, aber er hat mich wirklich gut unterhalten, und einige Figuren (Jake, Neytiri) fand ich wirklich super. Ich fand zum Beispiel auch die Figuren in Transformers ziemlich sympathisch, während ich dieselben Figuren (Roboter wie Menschen) in Transformers 2 einfach nur doof fand. Da hat mir einfach was gefehlt. Explosionen und Action pur sind ja schön und gut, aber machmal fehlt halt doch der gewisse Funke, auch wenn man keine hochintellektuelle Geschichte erwartet. Ich denke, das ist doch letztlich wirklich nur noch Geschmacksache, deshalb klaffen die Meinungen hier auch so weit auseinander. Da lassen sich wohl kaum Leute dazu überreden, die Seite vom einen ins andere Lager zu wechseln (nicht, dass das Diskutieren nicht Spass machen würde!) Mir hat der Film jedenfalls trotz einiger Längen und Logiklöcher ziemlich gefallen. Er hat für mich die Filmwelt nicht revolutioniert, aber spannend fand ich das Ganze schon.
Und sorry, aber reden wir doch hier bitte nicht von Logik - wenn ich was Realistisches schauen will, das auch immer vollends aufgeht, dann bleibe ich von Filmen mit blauen übergrossen Wesen mit Gedankenleserschwänzen und einem Zaubermaterial namens Unobtainium fern. Also, bei mir hat das "willing suspension of disbelieve" jedenfalls wunderbar geklappt. (Plus: Sam Worthington macht mit, dem verzeih ich alles.
)
perfekt formuliert, eigentlich wollte ich als Antwort auch sowas in der Art schreiben aber da du das so perfekt gemacht hast quote ich einfach mal und unterschreibe das so zu 100%.
Avatar hab ich mittlerweile 3x gesehen und ich glaub ich werd ihn mir nächstes Wochenende noch ein 4. mal ansehen, man wird irgendwie süchtig nach Pandora und den Na'vi... *schwelg*
Oh, hab ich ja noch gar nicht gesehen...
Ich frage mich, was du dir für Filme anschaust, wenn du ausgerechnet Cameron als einen der letzten Mohikaner bzw. Geschichtenerzähler ansiehst...
Sign...
...hmmm...
Naja, sympathisch... Stellenweise vielleicht schon, aber der Film verlangt dem Zuschauer doch recht viel wohlwollende Toleranz ab (auch im Logikdepartement).
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-01-02 19:15:09]
Find ich eine gute Beobachtung (Ich hab mir 2012 eben gar nicht erst angetan, aus Zeitmangel und mangelndem Interesse.) Ich glaube, Emmerich hat da wiedermal versucht, alte Schemata aufzubrechen (à la "die Hoffnung liegt eben doch nicht im Westen") - schon in The Day After Tomorrow flüchteten sich die Amis am Schluss ja nach Mexiko, wo doch früher viele Mexikaner alles dafür gaben, in die USA zu kommen. Aber das das Ganze eben auch anders gesehen werden kann, ist den Machern da wohl leider entgangen...
Ich finde auch, der Vergleich der beiden Filme hinkt schon ein bisschen - 2012 ist ein Action-Kracher, der nach erprobtem Emmerich-Konzept die Welt zertrümmert, während bei Avatar eine zwar vorhersehbare und bekannte, aber doch sympathische Öko-Story erzählt wird. Auch hier gibt es Dinge, die man, wenn mans ganz genau nimmt, als schwierig bezeichnen könnte (dass z. B. der weisse Mann ein viel besserer Indianer, äh, Na'vi ist und eben doch letztlich die Menschen über die Aliens "herrschen"), ich denke aber, das ist in diesem Film nicht so stark ausgeprägt, wie man es erwarten könnte. (Jake fängt das Riesenflugdingens ja nicht, um Stammesanführer zu werden, sondern um den Respekt der Na'vi zurückzugewinnen, weil er weiss, dass sie sonst nicht auf ihn hören würden. Und auch die Tatsache, dass Jake im Rollstuhl ist, macht ihn doch von vorne herein zu einem Aussenstehenden bei den Menschen, deshalb ist er für mich von Anfang an nicht einfach ein Vertreter der Menschheit.)
Überhaupt nimmt sich der Film auch nicht so bierernst wie es bei Emmerich der Fall ist. Alleine schon die Tatsache, dass man bei Avatar den Sci-Fi-Augenzwinker-Ausdruck "Unobtainium" benutzt hat, spricht doch Bände. Cameron ist sich bestimmt im Klaren darüber, dass es sich bei der Geschichte nicht um Shakespeare handelt. Spass macht das Ganze aber trotzdem - und die stetig purzelnden Rekorde bei den Einnahmen geben ihm zumindest in finanzieller Hinsicht absolut recht.
Es stimmt, dass der Hintergrund machmal unscharf war. Ich habe den Film in Zürich in der Arena gesehen und auch noch in Winti. In WInterthur war der Effekt jedoch um längen besser als in Zürich. Ich zürich hat man für 5.- eine 3D Brille gekauft, in Winterthur kostet eine, wenn man sie kaufen möchte 125.- !. Die Quali der Brille machts auch aus denke ich.
Unschärfe ist übrigens ein beliebtes Stilmittel in jedem Film um die Aufmerksamkeit auf etwas bestimmtes zu lenken. So auch in der Fotografie. Ich muss jedoch zugeben, dass es in Avatar sehr häufig der Fall war. Mich hats aber überhaupt nicht gestört.
Der Vergleich mit Emmerichs 2012 hinkt wirklich. Den dort ist die Geschichte nicht nur vorhersehbar, sondern einfach nur erzpeinlich. Wenns kracht ist der Film super, die Effekte sind sehr gut, doch der Rest ist sowas für die Katz, dass man nur noch die Augen verdrehen kann. Und der Schluss *ACHTUNG SPOILER" wo die Amis und co. Afrika einen Besuch abstatten und eine zweite Kolonisierung starten ist von bitterer Ironie und schliesst perfekt an AVATAR an, wo eine solche Kolonisierung kritisch (und zugegebenermassen plakativ) dargestellt ist.
Nochmals zu 2012. Die NZZ gab im 5 Punkte (= Max.), AVATAR gabs sie 2. Ich zweifle an der Kompetenz dieser Filmkritikerin. Nicht dass man AVATAR nicht kritisieren darf, er hat viele Kritikpunkte, die man ansprechen könnte, doch das Gesamtbild stimmt bei ihm einfach wunderbar, was bei 2012 nun wirklich nicht der Fall ist. So denke ich zumindest...
[Editiert von nils1985 am 2010-01-02 13:22:33]
wir sind nicht die Einzigen
alt-5 bzw. alt-6
Auch ich darf mich nun endlich zu den 3D Gucker/innen zählen und bin sehr, sehr positiv gestimmt nach diesem Film. Ich empfehle dieses Meisterwerk von Mr. Cameron auch den anspruchsvollen Kinobesucher/innen, die sich als "Arthouse Freunde" bezeichnen. Denn die Message hinter der Handlung ist zwar offensichtlich(er geht es nicht), und das "den einen Grossen ein paar ans Schienbein ginggen" find' ich diesmal echt spitze!
Cameron-Film der Extraklasse. Erinnert in Machart und Gadgets extrem an Aliens (ich würde ja den Film verlinken, finde aber hier bei diesem Apfelteil die eckigen Klammern immer noch nicht *mist*).
Sehr, sehr zu empfehlen!
na endlich jemand, mit dem ich einig gehe! ich dachte mir schon, dass ich der einzige bin, der sich am unscharfen hintergrund störte. mir kams ehrlich gesagt manchmal fast wie eine dieser 3d-karten vor... und ja, ich hatte den optimalen sitzplatz: mitte-mitte im angeblich besten 3-d in meiner region. und nochmals ja: das 3-d im imax bei einer doku fand ich imho um längen besser!
aber eben, wollte mit meinen statements nur unterstreichen, dass ich den film nicht anhand des 3-d bewerte und man sich nicht nur dadurch betören lassen sollte. denn ansonsten - und da gehe ich mit chemic, daw und co. einig - hätten andere filme auch eine bessere wertung erhalten / verdient. aber eben, das ist dann wieder geschmacksache. ich bleibe bei meiner meinung, dass avatar schön anzusehen ist (ohne rücksicht auf 3-d), aber bei weitem kein objektiv filmisches meisterwerk ist.
und zu den ganzen cameron - emmerich - bay vergleichen: bay und emmerich sind da halt schon etwas in misskredit geraten wegen ihrem visuellen "haudrauf", welche die story oftmals erstickt - das muss man sich doch auch ehrlich gesagt eingestehen. cameron hat da schon ganz andere referenzen zu bieten, ohne frage. aber ob avatar einem terminator 2 oder sogar einem titanic (ok, jetzt steinigt mich ruhig dafür, aber der ist schlichtweg grossartig inszeniert!!!) das wasser reichen kann, das sei mal dahingestellt....
@mods / admins: krieg ich auch ein filmchefchen? die ganze mithrandir72-geschichte ist doch schon längst gegessen, oder?
edit: danggeschön
[Editiert von farossi am 2010-01-01 16:49:42]
Die Tiefe in der Einstellungt, wo sie aus dem Cryoschlaf erwachen ist doch atemberaubend. Das Bild ist überhaupt nicht verdunkelt, da die Helligkeit für die 3D-Fassung raufgeschraubt wurde... Ich verzichte gerne auf Gimmicks wie angreifende Schlangen, wenn ich dafür absolut ins Bild hereingezogen werde. Auch die Cockpitszenen sind mir als extrem cool aufgefallen.
Teil 2 habe ich nicht gesehen, aber Teil 1 nimmt sich teilweise schon relativ ernst...
Aber darum gehts hier ja nicht, drum halt ich lieber die Klappe.
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-31 17:38:32]
sorry daw, aber das wohl ist das bislang döfeste argument in dieser "diskussion".....
Good point th.
Ich empfehle 3D nicht.
-->Genau: Die Bilder waren z. T. massiv unscharf und nur das, auf was man sich in der Bildmitte konzentrieren sollte, war scharf. Details im Hintergrund sind unbetrachtbar
-->Die 3D-Brille verdunkelt die das ganze Bild
-->Die Neon-Effekte in 3D sind gut, aber der Rest ist wenig beeindruckend, zumal man bedenkt, dass 3D Effekte höchstens die Hälfte der Distanz der Zuschauer einnehmen, weil es sonst zu anstrengend für die Augen wäre.
Jedoch empfehlenswert: 4D-Kino im Europapark ->Die scheissen auf die halbe Distanz und die Schlange des 20-minütigen WWF-Filmchens wickelt sich einen fast um den Hals!
[Editiert von Scr@ch am 2009-12-31 16:07:44]
sorry daw, aber das wohl ist das bislang döfeste argument in dieser "diskussion".
als ob der name "cameron" garant für eine gute wertung sein soll. ich finde genug cameron filme doof, und bins mir trotzdem nicht zu schade, seine neuen filme immer wieder ohne vorurteile anzusehen... wie im übrigen auch diejenigen anderer regisseure und schauspieler. die "cameron-bonus therorie" ist die gleich doofe these wie die antithese "alle die den film nicht mögen, mögen ihn nicht weil er von cameron ist und hätten ihn sonst besser bewertet". und das in einer diskussion als fakt zu präsentieren ("macht wirklich etwas aus") ist bisschen gar ungeschickt ohne entsprechende belege... vielleicht macht das bei dir etwas aus, aber daraus auf die allgemeinheit zu schliessen, ist gefährlich.
bei 2012 ist die handlung mehr als nur dümmlich: sie wurde als real mögliches szenario dargestellt, und mit unglaublich stupiden szenen wie limofahrt durch zusammenbrechendes haus, stereotypen wie dem "bösen" russen und nervenden kids angereichert. 2012 zeigt zudem alle rasanten actionszenen bereits in den verschiedensten trailer, der rest ist nur noch nervendes, langweiliges füllmaterial.
avatar hingegen spielt nicht in unserer "realen" welt, er ist ein fantasy-märchen. die einzige gemeinsamkeit mit 2012 ist der vorhersehbare storyverlauf - weils halt ebenfalls die klassischen elemente und helden enthält, diese aber im gegensatz zu 2012 nie in einer form, in der ich mich als zuschauer blöd verkauft vorkomme.
der dritte "ähnliche" film ist wohl Transformers. auch dort konnte ich mich gut unterhalten - trotz der stupiden story. der unterschied zu 2012? transformers nimmt sich selber nicht ernst.
Für das, dass ihr dem Film 4 Sterne (also GUT
) gegeben habt, verreisst ihr das Teil aber ganz schön.
"My work is done here" - comes to mind
Würd ich auch so sehen, vorallem in Anbetracht das nicht wenige die dümlich simple Story bei 2012 kritisierten und ihn einen 1er gaben. Bei Cameron nennt sich das dann einfach zeitlos und klassisch.
[Editiert von Chemic am 2009-12-31 14:31:07]
Nope, niemals. 2012 wäre dann von einigen Leuten sicher besser bewertet worden. Meiner Meinung nach auf jeden Fall...
Aber ich will hier Avatar nicht schlecht machen. Von der Machart ist es wohl der beste Film den es zur Zeit gibt!
Na ja, wäre der Film 1:1 so und Cameron stünde im Abspann, wär der Film noch genau gleich miserabel...
Dann werf ich mal den Film 2012 in die Runde. Auch genial gemacht, aber von vielen einfach verrissen. Warum? Weil von Emmerich und nicht Cameron. Das macht wirklich etwas aus!
Auch der Vergleich mit Transformers hinkt überhaupt nicht. Geniale CGI und eine durchwegs gute (und vorallem passende) Story. Die hat mir ein bisschen gefehlt bei Avatar. Hätte da auch echt mehr erwartet.
Aber keine Frage: Alle diese Film unterhalten. Wenn man jetzt aber so die Kritikpunkte von vielen Usern hier aufnimmt, dann hätten ja alle diese Film ganze viele Sternlis verdient. Nur leider ist das nicht bei allen so. Da kratze ich mir auch an den Kopf...
Der Sturm kommt! Cameron mag als Autor nicht unglaublich talentiert sein, doch er ist ein Geschichtenerzähler und das gibt es viel zu wenig im heutigen Kino
Ich denke, da lohnt es sich nicht zu diskutieren. Was Bay, Orci und Kurtzman hingekotzt haben mit der detailverliebten Welt von Avatar zu vergleichen hinkt ja sowieso. Aber Homer Simpson, 800 Millionen $ Einspielergebnis geben dir ja leider Recht. Ich war jetzt schon 4x in Avatar und noch immer muss ich staunen über das pure Kino, das da geboten wird. Der Film enthält alles, was mich ins Blockbuster-Kino verlieben liess, als ich damals nachts zum Fernseher schlich und Raiders of the Lost Ark sah. Und so einen Film im Kino erleben zu dürfen ist einfach einmalig, da ich Star Wars, T2 etc. nicht im Kino sehen konnte. Endlich hat auch diese Generation ein Event-Film, von dem man noch den Grosskindernerzählen wird.
"You're not the only one with a gun, bitch!"
[Editiert von ma am 2009-12-31 12:51:06]
Es sind beide nicht unglaublich talentiert, verbleiben wir so.
Hui, ich sehe schon den Sturm der Empörung...
Cameron macht einen Animationsfilm und alle flippen durch. Bei Bay fülte ich mich besser unterhalten und hatte ich nicht schon nach einer Stunde Kopf/Augenschmerzen...
Ich kann gar nicht beginnen, was mit dieser Aussage alles falsch ist. Cameron macht klassisch erzählte, zeitlose Filme. Bay macht Kopfweh.
[Editiert von ma am 2009-12-31 12:22:20]
Transformers war unterhaltsamer
oha, ein verbündeter - da kann ich nur unterschreiben...
Der Film unterhielt mich einigermasen dank super Effekten und schönen Bildern. Doch das reicht noch lange nicht aus. Ich langweilte mich stellenweise ziemlich stark ob der 08/15 Story. In die Charaktere konnte ich mich leider auch nicht alzu gut hineinversetzen. Alles in allem sicher ein Film der einen gut unterhalten kann, der imo aber ein klein wenig zu lang geraten ist.
Was ihn allerdings soviel besser macht als zB. Transformers kann ich mir nicht erkennen.
Und da niemand irgendwelche Story-Erwartungen hat, wird auch Avatar 2 ganz viel Kohle einbringen...
Sehr einfallsreich...
Btw: Wieso heisst der Planet eigentlich Polyphemus? Liegt das daran, dass er ein Sturmauge hat (wie Jupiter) und deshalb an einen Zyklop erinnert?
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-30 10:45:26]
Erste Details über Avatar 2
Cameron hat bei einem Interview einige Details über den möglichen Avatar 2 bekannt gegeben. Natürlich ist das alles noch mit sehr viel Vorsicht zu geniessen, doch es munkelt ja, dass er seine Trilogie bereits ausskizziert hat, also könnte wirklich etwas dran sein.
Wie er im Interview gesagt hat, könnte Avatar 2 gar nicht auf Pandora spielen, sondern auf einem der anderen Monde, die den Gasriesen umkreisen. Das eröffnet natürlich wieder ganz andere Möglichkeiten, welche auch komplett ohne Menschen auskommen könnten, doch das muss sich erst noch zeigen.
» latimesblogs
"Unter Medienrummel (engl. „Hype“ – von Hyperbel) werden meist kurzlebige, in den Massenmedien aufgebauschte oder übertriebene Nachrichten verstanden, die gezielt von Interessensträgern zur Werbung für bestimmte Ideen oder Produkte lanciert wurden."
Weil Hype und Resultat in den wenigsten Fällen miteinander übereinstimmen und da ja offensichtlich alle nur mit dem Herzen und weniger mit dem Kopf im Kino sassen ist es nur richtig wenn einige diesen Hype auf die Goldwaage legen.
Cameron-Bonus na ich weiss nicht...
Ich mag Titanic überhaupt nicht, schlimmster Schnulzenfilm ever. Terminator 2 ist kult das ist klar und Abyss war einfach schrecklich, was sonst noch von Cameron ist weiss ich nicht mal. Ich ging in den Film weil seit Jahren darüber gemunkelt wird, darüber gesprochen wird usw. und ich wurde total überwältigt von dieser atemberaubend schönen Welt. Die 3h vergingen wie im Flug und ich war richtig traurig, als der Film vorbei war und ich "schon" wieder aus dem Kino gehen musste.
Einige verstehen den Hype um AVATAR nicht, ich wiederum verstehe nicht wie man bei so einem Film nur auf Kleinigkeiten rumreiten kann und 1 Punkt verteilen kann... Mangelnde Story wird eh jedem 2. Blockbuster vorgeworfen, ich kanns echt nicht mehr lesen. Ich möchte echt mal wissen wie ein Film aussehen müsste, damit er von Leuten wie Markus 6 Punkte kriegt. hmm, soso "Watchmen" mit 6 Punkten... auweia, auweia. Ich hab den Film verdrängt so schlecht war er, so unglaublich miese Schauspieler (bis auf den Typen mit der Socke aufm Kopf) und nun frage ich mich wo bei Watchmen diese grandios erzählte Story war, die es ja anscheinend bei Avatar überhaupt nicht gibt?!
Von daher:
Mag sein, dass einige hier mit einem Cameron-Bonus Punkte verteilen, aber genauso gut kann es sein, dass einige absichtlich tiefer bewerten weil der Film eben so gut bewertet wird.
heute das dritte mal in 3D und vielleicht nicht das letzte mal.
dank mir machen die kinos noch rekordumsätze xD
Cupa....nicht füttern!
ach ja... die Leute haben beim Abspann applaudiert :D... und dies war keine Premiere odr so...
Bin jetzt schon ein Fan von Avatar 2.
Erfolg geht weiter
Avatar ist in Amerika immer noch auf dem ersten Platz der Box Office und hat da bereits rund $200 Millionen eingespielt. Weltweit kommt er somit auf rund $600 Millionen und hat so sein Budget mehr als eingespielt. Da kommt garantiert Avatar 2.
http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=avatar.htm
Gratulation Frollein coh!
Habe selten hier eine so korrekte und zutreffende Kritik gelesen.
seh ich auch so. ein meisterwerk als gesamtwerk (jetzt mal abgesehen vom 3d und der neusten sfx-technik) ist avatar ganz sicher nicht. sonst wären es viele andere filme ebenso (und ich lass die beispiele jetzt mal beiseite
)
Ok, das leuchtet mir ein, wenn dich das stört. Für mich wars nicht so störend und deshalb einfach unterhaltend.
Da haben wir in dieser Therapiestunde doch tatsächlich einen Fortschritt zum besseren Verständnis gemacht
Danke, das probiere ich auch schon die ganze Zeit zu sagen!
Also ganz ehrlich aber der Cameron-Bonus ist hier sowas von offensichtlich. Ich sehe z.B nicht ein warum 2012 völliger Nonsens sein soll während Avatar als Meisterwerk abgefeiert wird.
Es geht doch beim Filme schauen darum, wie sehr man in die Welt eintauchen kann. Und bei mir ist es so, dass wenn unmotiverte/dumme Aktionen/Dialoge von Charakteren kommen, dass dieses Eintauchen nicht stattfinden kann und ich man nur darauf wartet, wann die nächste unlogische Sequenz kommt, was für einen dümmlichen Dialog sie sich als nächstes ausgedacht haben.
Mir kommt es bei dieser Art von Filmen so vor, als würden die Macher denken: "Ist doch scheissegal wie die Geschichte ist, hauptsache schön gemacht. Die schauen es sowieso." Und sowas macht mich sauer.
Ein Vergleich im Berufsalltag wäre hier wohl der Blender/Schwätzer: Nichts auf die Reihe kriegen, aber die grösste Klappe und die buntesten Powerpoint-Präsentationen (inkl. Animationen).
Du weisst, was ich meine, oder?

Also bist du mit der Geschichte nicht zufrieden, weil im Vergleich zum Geld, dass Cameron zur Verfügung hatte nichts originelles dabei herauskam?
Ich finde die Geschichte ja auch etwas vom Wichtigsten im FIlm, doch das gibt es noch gaaanz viel andere Dinge, die einen Film ausmachen (Schauspiel, Visuelle Umsetzung...blablabla du weisst auf was ich raus will). Der Film soll unterhalten, dich in die Filmwelt rein versetzen und das drumherum vergessen lassen und das passiert so oft praktisch nur über die Bilder. Schliesslich ist Film ja auch visuelles Medium und deshalb gehört auch das Visuelle zum Erlebnis. Deshalb verstehe ich nicht ganz warum du so stark auf die Geschichte pochst und den Rest beiseite lässt? Da könntest du dir, anstatt ins Kino zu gehen, genau so gut ein gutes Buch schnappen und es vor dem Zubettgehen lesen. Bilder gibts zum Glück keine in Büchern (jedenfalls keine Bewegten
)
Der Fiilm war bombastisch und ich wurde (wie bei Transformers) lange unterhalten. Selten wurde es mir während dem Film langweilig oder ich fragte mich: "Wie kann das nun sein?"
Die Effekte, der Planet... 1A! Immer, wenn ich sowas sehe denke ich: "Boah, geht nicht besser."... bis zum nächsten Film in der Machart. ;)
Die Story... reicht um den Film zu tragen. =) Sie ist super verpackt, relativ logisch und zum Teil auch witzig. Sicher: Böse Menschen landen auf friedlichem Planet und wollen die armen Eingeborenen vertreiben/töten... die wehren sich mit Hilfe ein paar Überläufer und gewinnen. Nur Leute: Genau solche Storys schreibt doch das normale Leben?
Auch sicher: Es wurde von Cameron ganz klar das Bild der Indianer in den USA aufgegriffen... nur das diese da gewinnen. Erinnert mich ein wenig an "Custers letzte Schlacht am Little Big Horn".
Am Schlechtesten kommen bei mir die "Live" Schauspieler weg... ausser dem harten Marine-Kommandanten! Der war super!
you know me too well
Ich und bashen? Würd ich doch nie tun
Das 3D-Dings war ja hübsch und gut aber das als das "second coming of our messiah" zu betiteln halte ich für 'etwas' übertrieben.
Naja sehr gesucht, den ausser Lobhuldigungen auf den Streifen gabs von dem User ja auch bisher nichts konstruktives zum Thema.......und auch sonst nirgends hier auf dem Board.
nun... was soll man denn konkret antworten? du hast deine meinung gemacht, die anderen auch. du hast deine meinung begründet, die anderen auch. ist ja nicht wirklich absehbar, dass irgendjemand von seiner meinung abrückt - und du wohl zuallerletzt.
insofern hat leoba ja nicht unrecht... ausser du bist wirklich auf bisschen sinnloses bashing aus.
Mein lieber junger Freund ich bin ein Filmfan. Ich gehe ins Kino um mir eine Geschichte erzählen zu lassen. Ist diese Geschichte spannend und unterhaltsam, schau ich mir den Film mehrmals an. Ob die Effekte gut oder mittelprächtig sind, ist nicht matchentscheidend (schlechte special effects lockern die Stimmung ungemein auf...Was haben wir für die 'gehäuteteten Soldaten mit den RIESENfüssen' in Predator gelacht). Die Geschichte ist MIR wichtiger.
Und diese Geschichte ist nunmal so seicht bei diesem Streifen, als hätte sie ein 12-Jähriger geschrieben (zum Vergleich: Sissi kommt derzeit irgendwo im TV :O).
Deshalb nochmals mein Statement: Cameron hätte lieber ein paar Milliönchen in die Story investiert und einige Flugsaurier weniger animiert und der Film wäre passabler geworden. Und paar realistisch leuchtende Pflanzen machen noch kein Meisterwerk.
...
Ui, das wird Markus schmecken... Der Alteingesessene wird unterschwellig als Troll bezeichnet...
Ich glaube, wir haben jetzt alle genug über die Gründe und Tiefen von Markus Betrag gelesen. Obiektiv gesehen gibt es keinen Grund, auf eine so seltsame Bewertung zu kommen. Er hat sein Ziel erreicht und uns alle geärgert. Am besten ist, jetzt nicht mehr darüber zu sprechen/schreiben.
Ich gebe seiner seltsamen Bewertungsart meinerseits auch nur einen Stern und schaue nun vorwärts.
Das stimmt auch wieder.
Let me put it like this: Storymässig befinden wir uns auf der Sphäre, auf welcher Van Helsing mit Shakespeare konkurrenziert. Es ist grotesk einem solchen 'Film' mehr als 3 Sterne zu geben.
moment mal! b-movie heisst noch lange nicht 1-stern! dieser logik muss ich aufs heftigste widersprechen!
1 Stern für diesen Quatsch = Provokation? Not really. Ich für meinen Teil, habe nur einen extrem gut gemachten B-Movie gesehen und bewerte ihn entsprechend.
war bei the dark knight bereits derselbe fall. also leute, just ignore...
Die 1-Stern Bewertung verstehe ich eher als eine neckische Provokation, da bisher fast jeder dem Film eine gute Bewertung gegeben hat. Sonst wärs ja langweilig darüber zu diskutieren...
Ganz unrecht hat Adriqn aber nicht. Die Story ist wirklich so was von vorhersehbar bei Avatar. Ich habe einfach das Gefühl, man gibt dem Herrn Cameron extrem viel Kredit. Die Spezialeffekte bei Transformers waren auch der Hammer, aber trotzdem gibt man diesem Film nicht so oft 5 oder 6 Sterne. Da frage ich mich warum... Dort ist die Story ja genauso banal und vorhersehbar wie bei Avatar.
Aber 1 Stern hat der Film von Pandora sicher nicht verdient. Geniale Machart!! Das muss man ihm lassen.
hehe, genau das habe ich mir auch gedacht als ich diese Bewertung bei Tokyo Drift gesehen hatte... Schade, dass einige hier anscheinend wirklich einfach nur so miese Wertungen vergeben weil halt knapp 90% der Leute (und damit die Masse) 5 oder 6 Sterne gibt. Hauptsache einfach mal was anderes machen als der Mainstream...
Sowas find ich schade und ein Film wie Avatar hat das nicht verdient aber nungut, kann man ja leider nicht viel machen.
Eigentlich ein wirklich grandioses Meisterwerk. Abzug gibt es aber für die total vielen Klischees und die etwas lange Spieldauer. Pluspunkte gibt es für die geniale Machart, die tollen Schauspieler und den wunderschönen Bilder. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass der 3D-Effekt nicht voll ausgereizt wurde. Trotzdem, ein absolut sehenswerter Film!
nun ja, einfach zu beurteilen ist der streifen definitiv nicht...
was soll ich sagen? die aufgeblasenen vorankündigungen von wegen "revolutionierendes kino" kann man sich imho ans kamin ritzen. also wenn eine meines erachtens noch nicht ganz ausgeklügelte 3d-technik und sfx der neusten ära dafür reichen soll, dann ist das schlichtweg nur geschmacksache. da gabs ein paar filme vorher, die dies ansatzweise auch schon boten, aber lassen wir dieses thema. also bahnbrechendes kino als gesamtpaket kann ich avatar nicht nennen - könnt mich jetzt deswegen dafür steinigen... so, genug gemotzt
die story hat mir gefallen, habe absolut keine probleme mit einer simplen geschichte; wenn sie mich dennoch fesselt und am schluss auch noch etwas davon hängen bleibt hat sich der film mehr als nur gelohnt und das kann ich von avatar behaupten, auch wenn ich mir von einigen charakteren etwas mehr tiefe erhofft hätte.
die effekte sind wirklich atemberaubend, keine frage - bisher das genialste, was ich erlebt habe. mit dem 3d konnte ich mich noch nicht so ganz 100% anfreunden. es hat wohl den wow-effekt, aber auch die z.t. total unscharfen bilder, aber das ist sicherlich auch eine frage der gewohnheit und des ausklügelns der ganzen technik.
alles in allem würde ich avatar als "öko-esoterischen bilderrausch" betiteln: betörende bilder, viel mystik und eine unmissverständliche öko-botschaft. ich werte das ganze positiv und gebe dem ganzen ereignis (ja, das ist es wirklich!) mal 4 sternlis
[Editiert von farossi am 2010-02-25 22:03:15]
...und weil "F&F Tokyo Drift" ja so eine wahnsinnig fesselnde story bietet, kriegt er von dir 6 sterne. alles klar...egal was du konsumierst, nimm einfach weniger davon
glöscht
[Editiert von Adriqn am 2009-12-25 04:04:25]
Die Special-Effects sind wirklich erste Sahne. Nonplusultra. Cameron hat das neueste was die Technik zu bieten hat aufgefahren. Und würde ich einen Film nach seinen Effekten beurteilen, bekäme dieser glatte 6 Sterne.
Die Story, und das ist für mich das wesentliche an einem Film, hat mich aber überhaupt nicht gefesselt. Eine Mischung zwischen "Solaris", "Der mit dem Wolf tanzt", "Destrict 9" usw... Kurz gesagt, kommt einem alles irgendwie bekannt vor.
Aber die Special Effects sind wirklich klasse. Dafür allein gibts einen Stern.
Wunderwunderwunderschön.
2 Stunden 40 Genuss ohne Längen, totale Entspannung für die Seele.
Weltklasse.
Da stört die oft kritisierte dünne Story auch nicht: Oft sind es die einfachen Dinge die uns glücklich machen. Kino soll unterhalten. Das macht Avatar hervorragend.
Hehe, habe im Internet eine schöne Gleichung gefunden:
Avatar = Pretty images + Lame story = PRETTY LAME
bitte Back to Topic, es rutscht unter die Gürtellinie
Ah sry...ich glaube da gäbs ne Sammelklage von der "Blue Man Group"
Pan-GAY-A :O)
Avatar - A journey to Pan-vulva!
ahhh, Fernando...habs falsch geguckt
Avatar - A prick in the Jungle ?

C`mon du weisst doch sicher was für Filme in San Fernado Valley gemacht werden....der "anderen" Filmindustrie in der LA-Area.
Good god!
Im San Fernando Valley wird schon eifrig an einem Sequel gearbeitet!
Ghost_dog - Neytiri ist der absolute Hammer. Wir sind aber nicht alleine. Habe schon mehreren Freunden die auf dem Weg in den Film waren gestanden, dass ich total auf sie abfahre. Alle kamen raus und verstanden mit 100 Pro.
hihi hat schon was freakig "verboten schafes", was?
Endlich jemand, der mich versteht :O)
@DB: Bubblegum-Kino ohne Tiefe, einfach dahin gerotzt, weil der gute Herr Cameron lieber mit den Computer-Geeks zusammenarbeitete statt ein paar Sitzungen mit dem Writing-Staff zu führen. Dafür gibt es bei mir keine 2 Sterne. 1 Stern für das 3D mehr gibt's da nicht.
Makus hat schon Recht. Erstens fehlt ihm eine bessere Story, dann fehlen noch mehr Tiere.
Aber es fehlt ja auch noch weiteres. Warum finden wir nicht auch noch Jonny Depp als Schauspieler, da muss ein Stern weg. Aber das ist noch nicht alles. Uriella muss auch rein.
Kann man eigentlich Minus-Sterne vergeben und wieviele davon, bis sie am linken Bildschirmrand anstossen ?
Ist mir zwar absolut schleierhaft wie man Filmen wie Watchmen 6 Punkte geben kann und Avatar nur einen aber nungut, es soll ja verschiedene Geschmäcker geben. Ganz ernst kann ich diese Kritik halt doch nicht nehmen und 1 Punkt hat dieser grandiose Film einfach nicht verdient. Schon alleine diese absolut grandiose Welt, dieser Planet, diese Atmosphäre und die Effekte haben es verdient, dass man dem Film mindestens 3 Punkte gibt.
Hier einen einzigen Punkt zu geben ist einfach absolut übertriebene Kritik und ich glaube solche Wertungen werden eher deshalb vergeben weil man gegen den Strom schwimmen will bzw. weil der Film halt überall so extrem gute Kritiken bekommt. Soll ja "in" sein immer gegen den Mainsteam zu sein... ;)
[Editiert von squizz am 2009-12-23 09:08:10]
ja aber hallo?! zwei stunden neytiri-bühnenpräsenz und ich persönlich fahre schon total auf sie ab... 3 monate... himmel dann würd ich sterben für die frau ;)
Naja auch bei Achterbahnen gibt es Feinheiten und Eigenschaften welche eine mässige Fahrt von einem absoluten Höllenritt unterscheiden.
Natürlich kann ich auch unterschreiben, doch bei 4-6 ist es genau das gleiche, könnte zum Beispiel stundenlang über die Ewoks herziehen und wie sie mit Steinen Imperiale Profisoldaten ausgeschalten haben, oder die armen Schweine in weisse Rüstungen gesteckt wurden, welche überhaupt nicht gegen Laserwaffen schützen usw. Also muss man hier doch mit gleichlangen Ellen messen. Klar gibt es Logiklücken und in einem Review würde es wohl auch nicht für sechs Sterne reichen, doch schon nur für die technischen Leistungen im 3D Breich, das Visuelle und die Natur sollte es für 3 Sterne reichen. Und mal im ernst. Bei einer solchen Visuellen pracht, benötigt es da noch mehr Fiecher als gezeigt wurden? Ausserdem gab es kleine Fliegen, bei den verschwindenden Pilzen
Ja klar kann man solche Filme genüsslich zerpflücken, doch Teilweise sollte man auch einfach - wie bei einer Achterbahn - das Erlebnis geniessen und es damit bleiben lassen. Ausserdem Avatar wird garantiert das Mass der Dinge in Sachen 3D und wenn ich so die kommenden Filme anschaue wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wieder eine Produktion in die Kinos kommt, welche es annähernd mit Avatar aufnehmen kann.
Ach komm... Fehler passieren. Finde ich übrigens ganz starke Psycholgie von dir, jemanden auf Grund eines Schreibfehlers in einem Internet-Forum abzuurteilen. DAS finde ich bezeichnend....
Nachtrag: Ironie zu erkennen überfordert überraschend viele. Auch Möchtegern-Intelektuelle.
ooops. Sorry jetzt hab ich doch intellektuell mit einem "l" geschrieben... Zu dumm nur, dass ich nicht immer alle meine Posts im WWW genaustens auf sprachliche Richtigkeit überprüfe.
[Editiert von Arminius am 2009-12-23 01:22:08]
Naja, die Schreibweise von Jagd ist imho schon bezeichnend ...
Du kennst ja meine Meinung zu Episode I - III
Nagut, all die Punkte kann man 1:1 auf die Star Wars Saga ummünzen. Also ist das einfach eine Frage wie man es gewichtet.
Ich hab mir heute mit ein paar Kumpels den Streifen in 3D mal angesehen. Und eigentlich wusste ich es ja schon auf was wir uns da einlassen.
Müsste ich den Film in einem Satz beschreiben käme wohl so etwas raus: "Superbunt aber keine Story."
Das ganze 3D-Zeugs ist wirklich schön gemacht. Gefällt mir wirklich gut. Aber c'mon. Ich will doch auch noch unterhalten werden für die 20 Stutz. Lieber mal noch ein paar Milliönchen in die Story stecken und dafür ein Flugsaurier weniger in der Endschlacht.
Obwohl alles so schön gemacht war, hatte mir dieser Urwald doch viel zu wenig leben. Was für Tiere leben dort? Die 6beinigen Jaguare/Hunde, die Rino-Dinos, der grosse Panther, diese komische rotiernden Flugidinger und die Mini-Quallen...Keine Käfer, Affen, Vögel. NIX? Nimmt man die beiden Arten Flugsaurier und die 'Pferde' noch dazu kommen wir auf 7 (SIEBEN!) verschiedene Viecher auf diesem Planeten? Kinda boring. Aber wenigstens haben alle ein Interface (

)
Aber was mich am meisten gestört hat, waren die absolut seichten und platten Figuren. Jesus! Der böse CEO, den nur das Shareholder-Value interessiert, den Übersoldaten, der die Indian...äh Aliens umbringen will, die Wissenschaftlerin, die eine liebe ist und natürlich unser Rollstuhl-Held, der ist auch uh lieb (
).
Auf der anderen Seite haben wir einen Jäger, der unseren Helden nicht mag, eine Jägerin, die ihn anfangs nur ein wenig mag und noch den Vater der Jägerin. Der ist Chef und noch die Mutter der Jägerin. Die ist Shamanin...und sie interfacen alle gerne mit Tieren und Bäumen.
Ich könnte noch stundenlang weitermachen (Pfeile, die plötzlich durch Scheiben fliegen obwohl 5 Minuten vorher sie einfach abgebrallt sind oder warum ein 5 Meter "Walker" ein Messer an seinem Rücken hat)...
"Hübsch gemacht but sonst unter aller Sau" ist mein Fazit
Ein Threat auf IMDB hat mich zum Schmunzeln gebracht: "Is Avatar a new kind of Star Wars"...das kann ich nur be-ja-en...aber ich glaube ich meine nicht die gleiche Trilogie, wie der Threateröffner
Juhee! Hexenjagt auf diejenigen, die Avatar nur gut finden
Ich finde Revolutionary Road einen starken Film. Pseudointelektuell? Vielleicht, aber das kann man ebenso American Beauty vorwerfen. Da fehlt mir die Substanz des Begriffs "pseudointellektuell". Mir ist er jedenfalls unter die Haut gefahren, doch die Gründe dafür gehören nicht in den Avatar-Thread.
Ich gebe dir aber insofern Recht, dass man die beiden Filme nicht vergleichen kann (wollte lediglich nur ein Beispiel für starke Story bringen). Avatar als Actionfilm kann (und darf sogar) nicht den selben Tiefgang bieten wie ein Studiofilm (?). Aber ist es trotz Action wirklich nicht möglich, mehr als nur plakative Aussagen zu machen? Muss man von überall her Ideen klauen? Ich denke, da ist mehr möglich. Da muss mehr möglich sein. Irgend etwas Neues. Insbesondere wenn man den Film im Vorfeld derart hochstilisiert.
Aber wie gesagt, ich wurde gut unterhalten, zeitweise sogar sehr gut, aber mal abgesehen von der Optik ist es ein ganz normaler Actionfilm, nichts Aussergewöhnliches, aber solide. Daher gebe ich 3 Sterne (entspricht "durchschnittlich") für den Inhalt und einer für die Optik. Alles in allem ein guter Film, aber nicht sehr gut oder gar ausgezeichnet. Aber eben, meine ist nur eine Meinung von vielen.
[Editiert von ale am 2009-12-22 17:22:50]
ist das wirklich ein paradebeispiel für einen "guten" film? verglichen mit avatar (sofern man das überhaupt kann), hat mich revolutionary road doch einiges weniger beschäftigt nach dem film. im gegenteil, die handlung erschien mir pseudointellektuell und auf die oskar-jury zugeschnitten. auch
die machart eines filmes kann ja faszinieren und zum gedankenaustausch anregen (bestes beispiel: die verschiedensten beiträge hier). leider ists nun mal so, dass man es nie allen recht machen kann. eine unheilige verschmelzung von actionfilm mit studiofilm würde wohl auch mehr als eine kritische stimme ertönen lassen. und richtig übel ist die geschichte von avatar nicht, zumindest mit anderen actionmovies verglichen...
Ja echt und dann erst diese Forenlobbyisten! Kein Wunder ist der Film so teuer geworden wenn Cameron in jedem Filmforum weltweit einen User schmieren muss...
Ja, Hollywood ist ja dafür bekannt, dass es sehr kritisch mit der eigenen Sippe umgeht. Besonders nach dem Polanski-Fall. Genauso wie die Fussballstars öffentlich über ihre Trainer meckern oder Trainer deutlich sagen, dass der eine nicht spielt, weil er keinen geraden Pass bringen kann...
Spass darf jeder haben, hatte ihn selber auch. Aber in Avatar finde ich die Geschichte und die Charakteren völlig austauschbar und belanglos. Daher ist es kein profundes Erlebnis, das mich nach dem Film noch gross beschäftigt (ich werfe hier einfach einmal Revolutionary Road in die Runde).
richtig! das sind zum glück ja nur ein "paar" wenige
Ja, es soll wirklich mal laut und deutlich gesagt sein. James Cameron hat über die gesamte Dauer dieses eh viel zu langen Dokumentarfilmes voll versagt:
Nach so vielen Sitzungen mit Ausserirdischen schafft er's nicht mal, den Na'vis die echte Alien-Mimik ins Gesicht zu geben.
Ihm fällt ihm doch wirklich ein, völlig unpassende fliegende Berge einzubauen. Lächerlich, der Säntis fliegt ja auch nicht.
Dass die Flugdrachen ihren Meister fressen wollen ist ja sowas von abwägig, nicht mal der hässige Labrador meiner Nachbarin würde sowas tun.
Dann dieser hundsgemeine Sicherheitsmann ist ja sooo überzeichnet. Da war der Ausbildner in Full Metal Jacket doch viel besser. Mit ihm wollte ich schon immer mal Campingferien machen.
Wie auch schon wollte Cameron einen Studiofilm machen der schon wieder völlig in die Hose ging. Dass dann Leute wie Steven Spielberg den Film gut finden ist schön möglich, er hat ja auch keine Ahnung von Filmen.
Was das Fass aber zum überlaufen bringt ist, dass irgendwelche Kinobesucher da draussen, den Film noch gut finden. Was erlauben die sich, einfach so Spass zu haben.
So, 3D-Brille ab, Game-Brille drauf und los gehts:
Avatar war ein erstaunliches Erlebnis. Visuell aller erste Sahne, diese Detailverliebtheit, diese Animationen und diese Vermittlung von Emotionen! Und dies, während quallenähnliche Tiere und Äste mir entgegenfliegen. Ganz gross. Schade, dass es nur eine Grafikdemo ist.
Guckt man nämlich hinter die Special FX entdeckt man eine lahme Story, die zwar recht kurzweilig ist, aber sehr mau ausfällt. Die Erklärungen für die Ausgangslage sind sehr dürftig. Fragen, die man sich anfangs stellt, werden nicht beantwortet. Warum ist dieses Material so wertvoll? Neuer Baustein für die Handys in der "alten", offenbar zerfallenden Welt? Aha, da handelt es sich bei den Erobern um ein Konglomerat aus MNU, Cowboys und Terror/Golfkrieg-Fuzzis. Zum Glück gibt es Sully, der sich innerhalb von wenigen Monaten an seinen neuen Körper derart gut gewohnt hat, dass er sich sogar eine Liebesbeziehung mit dem Alien vorstellen kann. Wie das funktionieren kann? Ausser einigen Blicken, die in einen grossartigen Kuss enden (hätte ich NIE gedacht, dass die sich verlieben), tote Hose.
Da ich nicht spoilern möchte, höre ich auf. Demnach sehe ich Avatar als ein grandioses optisches Erlebnis ohne nennenswerten Inhalt. Dieser macht zwar seinen Job, wird jedoch dem Hype nicht gerecht. Wie bei vielen Games - und hier schlage ich die Brücke - macht eine gute Grafik noch kein gutes Spiel aus und genau das ist, bezogen auf die filmischen Aspekte, bei Avatar der Fall. Ich setze ihn auf das gleiche Niveau wie Transformers, allerdings mit (viel) besserer Technik. Definitiv sehenswert und unterhaltend, aber sicherlich nicht "das Kinoereignis des Jahrzehnts".
Also ich vergleiche nicht Avatar und Final Fantasy! Allerdings wurde uns damals auch das Gelbe vom Ei versprochen und das Resulatat war äusserst bescheiden. Ich erkenne sehr wohl wie sehr man sich Mühe machte bei der Umsetzung von Neytiri aber es überzeugt mich persönlich nicht. Da finde ich das die meisten Charaktere bei den Pixarfilmen mehr an Tiefgang und "echten" Emotionen zu bieten haben. Allerdings sehe ich auch das es bei diesen Filmen etwas einfacher ist da man sich weniger an ein gebundene Umgebung angleichen muss als jetzt bei Avatar welcher ja trotz allem Fantastischen versucht die Brücke zur realität zu schlagen.
Wegen dem "Next BIg Step", gut ich bin halt ein kleiner Schwarzmaler, aber mir graut es davor wenn ich daran denke das bei erschwinglicher Technik die Masse an Einheitsbrei in die Höhe schnellen wird. Die Computertechnik hebelt doch einige Eigenschaften von Schauspielern aus die heutzutage Filme sehenswert machen. Ich freue mich zum Beispiel auf jeden Film mit Al Pacino, einfach weil ich den Kerl, seine Körpersprache, seine Ausdrucksweise, seine Stimme etc. absolut mag. Viele Schauspieler improvisieren beim Dreh und dadurch wird ein Film oft vielfach beser. Wenn ich mir ausmale das wir in Zukunft vieleicht nur noch Neytiri`s haben dann fehlt mir ein fundamentaler Bestandteil welcher mich heute zu einem Filmfan macht.
[Editiert von Chemic am 2009-12-22 01:19:27]
Das verstehe ich nicht ganz, wieso sollte dich das freuen? Meinst du mit dem "Next Big Step", dass Menschen als Schauspieler komplett ersetzt werden? Ist das nicht etwas gar kulturpessimistisch?
Und ich finde durchaus, dass die Gefühle gut und lebensecht dargestellt wurden. Zwar nicht bei allen Figuren gleichermassen, aber schon alleine die wirklich überzeugende Umsetzung von Neytiri ist es wert, sich den Film anzusehen. Über die tatsächlich sehr einfache und vorhersehbare Story kann man sagen, was man will, aber die weibliche Hauptfigur ist einfach umwerfend; Freude, Leid, Angst und Kampfesmut sind wirklich lebensecht und nachvollziehbar dargestellt - den Vergleich mit Final Fantasy oder ähnlich krude umgesetzten Menschenköpfen hat der Film jetzt wirklich nicht verdient!
Der soll selber mal etwas Besseres abliefern. Bei Moon wusste man schon nach 10 Minuten, wie das Ding enden wird, der Rest wurde einfach durch viel Gehampel vom Hauptdarsteller aufgefüllt. Da hat Cameron doch einiges mehr geboten.
Richard Kelly...really?
Gerade er müsste doch darüber fluchen wenn seine Werke auf Grund Filmen wie Avatar wieder gnadelos floppen weil keiner in Kino mehr als 5 Minuten sein Brain anstrengen will.
Lol Michael Moore's comment war ja grandios. "It's all about the story anyway".
War nun zum zweiten Mal drin. Avatar besteht den Mehrfachsehtest problemlos. Die ursprünglich 5 Sternli wurden nun auf 6 erhöht.
Hier noch was Camerons Berufskollegen so meinen: via \film.
Ruben Fleischer (Regisseur, Zombieland):
Frank Marshall (Produzent, Back to the Future, Indiana Jones und Bourne-Reihe:
Richard Kelly (Regisseur, Donnie Darko):
Steven Spielberg:
Danny DeVito:
Edgar Wright (Regisseur, Shaun of the Dead und Hot Fuzz):
Duncan Jones (Regisseur, Moon):
Michael Moore:
Andrew Gordon (Pixar-Animator):
Damon Lindelof (Lost. Star Trek)
Kyle Newman (Regisseur, Fanboy):
Mike Dougherty (Drehbuchautor, X2 und Superman Returns)
Kevin Smith und George Lucas haben den Film noch nicht gesehen.
Nach Bay und Emmerich darf also auch Cameron dieses Jahr seinen Popcorn-Buster ins Kino bringen und mMn ist das Resultat ziemlich änlich wie bei den anderen 2. Avatar wildert mit seiner Story und der Technik in den überirdischen Boxoffice-Gefilden in den sich Giganten wie Star Wars oder LOTR tummeln und es besteht kein Zweifel das auch dieser sich dort festsetzen wird.
Technisch gesehen ist der Streifen eine Wucht und ich hab mir das Ding noch nicht einmal in 3D angesehen. Cameron versteht es aus einem Kinobesuch ein Erlebniss zu machen, den für den Zuschauer ist die Reise nach Pandora wie ein Gang durch die Masoalahalle des Zürizoos einfach auf LSD. Mir persönlich kam das aber eher wie Disney vor als den wie Star Wars oder andere grossartig geschaffene Welten und mir war das ganze schlichtweg zu bunt...gefiel mir aber auch bei den neuen Star Wars Filmen nicht. Es geht dann aber auch anders und zwar mit einem äusserst brachial inszenierten Einsatz von Militärtechnik im Kampf gegen augenscheinlich schlechter bewaffnete "Naturvölker". Der Eindruck an sich ist einfach nur WOW, Kinn ist unten und es kommt einem vor wie Discovery Channel in ferner Zukunft. Dafür gibts ganz klar ein Plus zur Höchstnote. Das jetzt Felsen mysteriöser Weise irgendwie rumschweben sowie andere "kritische" Details lass ich bei solch einem Film gerne aussen vor.
Einziger Kritikpunkt, der mich im allgemeinen sehr erfreut, ist das es auch 8 Jahre nach Final Fanatsy immer noch Niemandem gelungen ist Emotionen, Gefühle oder gar eine Seele glaubhaft per Computer zu gestalten. Solange das nicht der Fall ist wird auch der "Next Big Step" nicht erreicht und ich hoffe das dies noch ein wenig andauert.
Kommen wir zur Story und da ist halt einfach ein wenig der Hund begraben. Der cleane Ethnokitsch wird seinem Hype in keinster Weise gerechet, keine schlechte Story aber nichts was man nicht schon mal irgendwo gesehen hat. Normalerweise wäre mir das bei dem Lineup an Eyecandys ja auch egal aber Avatar schmückte sich dermassen mit Vorschusslorbeeren das es fatal wäre die Story unter ferner liefen laufen zu lassen. Ich sehe ja ein das ein eptischer Kampf zwischen Gut und Böse die meisten Menschen anspricht. Aber ich bin der Meinung das sich diese Story auch deutlich innovativer erzählen lassen würde, dieser Abklatsch vom Costern-Streifen oder auch von Pocahontas wird der technischen Steilvorlage einfach nicht gerrecht. Innovation ist möglich in dem Genre, das hat District 9 mit einigen Abstrichen erst gerade kürzlich gezeigt.
Fazit: Avatar ist am Ende "nur" Popcornkino geworden, welches aber die Grundessenz vom Kino ganz gut trifft. Wie andere grosse Filme schafft es auch Avatar den Zuschauer in eine andere Welt zu entführen. Von mir aus hätte man auch einen Film machen können in dem man 150 Minuten lang durch Pandora fliegt und streift....hätte mich deutlich mehr geflasht.
Über den Rest was der Film einem noch bietet lässt sich streiten, auf Grund des Hypes aber bin ich doch ein wenig enttäuscht. Avatar ist kein Quantensprung sondern nur eine konsequente Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten.
Siehe Titanic! Cameron hat vorallem Talent für Augenwischerei (negative Eigenschaft aber durchaus positiv gemeint). Etwas was Emmerich und Bay nicht ganz so gut können.
[Editiert von Chemic am 2009-12-21 23:18:06]
Ja, wenn er wirklich 15 Jahre an dieser Story gearbeitet hat, müsste man fast sagen, der Mann hat kein Talent ;)
Dennoch: Schlecht ist die Story nicht. Sie kommt einfach bei weitem nicht an die Sinnesreize des Films ran.
Ich habe nichts anderes erwartet. Ich war ja sogar positiv überrascht! Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass es möglich sein muss, diese Spezialeffekte mit einer originell(er)en Story verknüpfen zu können. Und schenkt man Cameron Glauben und er hat wirklich 15 Jahre an der Geschichte getüftelt, dann frage ich mich, was er die ganze Zeit so getrieben hat.
Ich denke, die Argumente - vor allem was Logik und Visuelles angeht - die hier gegen Avatar aufgeführt werden, sind etwas gar gesucht ^^
Dass die Story nicht weltbewegend kreativ ist und zum Ethnokitsch tendiert ist ja gar nicht in Frage zu stellen. Auch gewisse Logiklücken sind sicher da (Bezülich fliegende Berge: Ich hoffe derjenige der das kritisiert, mag Star Wars nicht. Dass in irgend einer Zeit irgend eine Spezies im Raum solche Distanzen wie im Film zurücklegen können ist physikalisch genau so unmöglich...)
Aber wer diesem Film einen visuellen Overkill vorwirft, kann ich nicht verstehen. Das wäre wie wenn man dem genialen "Das Leben der Anderen" eine zu grosse Kopflastigkeit vorwirft.... Visuell beeindrucken ist vermutlich das eingzige was der Film wirklich will. Ob einem die Farben und blauen Aliens gefallen oder nicht ist natürlich Geschmacksache. Aber wer hier einen Film erwartete, bei dem die erzählerische Substanz wichtiger sein sollte als die visuelle Substanz, hat eh falsche Anprüche gestellt.
Jup, da wird dem Zuschauer einfach etwas angeschmissen, dass er so mir nichts, dir nichts akzeptieren soll. Aber das geht schlichtweg nicht! Da schwingt wohl auch ein bisschen die Selbstzufriedenheit eines James Cameron mit...
Da triffst du den Nagel auf den Kopf. Daran sind, wenn man enttäuschten Fans Glauben schenkt, auch die neuen Star-Wars-Filme gescheitert.
ja, doch.... ich sehe einen zusammenhang...ähm... not! und weil ein happy hippo in irgendwelcher mythologie vorkommt und beim Harry, muss ich die dazugehörenden depperten dialoge auch gut finden?
1. Der Rest ist auf der Erde, die schon ziemlich kaputt ist, wird erwähnt...
2. Schon mal was von Mythologie gehört? Der Hyppogriff aus der Potter-Reihe verhält sich ja ähnlich...
Ich kann mit der outnow-review gut leben und stimme den meisten kritikpunkten zu. visuell kann diesem film wohl nicht so schnell ein anderer das wasser reichen, dass ist wohl ausser frage. auch ich gehöre zu der sorte kinogänger, der sich nicht nur vom optischen blenden lässt...
meine überlegungen und bemerkungen:
wo ist der rest der menschheit? gibt es nur marines und wissenschaftler?
pandora ist wie ein unterwasserplanet mit miniquallen und röhrenwürmern und alles leuchtet schön in neonfarben (oder auch nicht schön, je nach geschmack...hmm... ist nicht mein geschmack)
das moos und gras auf dem planeten leuchtet hübsch auf, wenn man darüber geht. musste immer an michael jackson's billy jean-video denken (die aufleuchtenden bodenplatten )
die ganze sequenz mit den kleinen flugdrachen und dem gerede es gibt nur eine chance und er wählt dich aus und sowieso weil der dich töten will... ist einfach... lachhaft
fliegende inseln oder steinbrocken sind schön auszusehen, vorallem wenn lianen daran wachsen und machen ausser einer guten gattung nicht viel sinn.
mein fazit: weniger visueller overkill, mehr zeit für die figuren, weniger stereotypen, mehr beachtung dem wesentlichen, statt sich in kleinen netten nebensächlichkeiten zu verlieren.
Guter Start für Avatar
Selbst wenn die einen sich beklagen, dass es einige Parallelen zu anderen Filmen hat, hat dies den Zuschauerfluss nicht gestoppt. Die Zeitlose Geschichte die einfach als Gesamtpaket überzeugen kann, hat nur in den USA bereits $73 Millionen eingespielt und platziert sich gemütlich auf Platz 1 der Charts. Damit kann er zwar den Rekord von I am Legend mit dem Einspielergebnis von $77 Millionen nicht übertreffen, präsentiert aber dennoch ein sehr gutes Ergebnis. Weltweit hat er bereits $232 Millionen eingespielt und ist so bereits auf dem guten Weg das gemunkelte Budget von $260-$300 Millionen bereits in der ersten Woche einzuspielen. Von dem her hat Cameron wieder einmal ins Schwarze getroffen.
boxofficemojo.com
unbedingt nachholen...
[Editiert von farossi am 2009-12-21 09:04:50]
Siehe meinen Beitrag weiter oben.
[Editiert von sj am 2009-12-20 22:49:44]
Gerade zurück ausm Kino und immer noch verzaubert. Verzaubert von dieser atemberaubenden Schönheit, von den Na'vi, Pandora und all diese schönen Pflanzen und Tiere. Eine wunderbare Welt wurde hier geschaffen und dieser Film kommt in meine All-Time Top 3, vielleicht sogar an Platz 1 ich hab mich da noch nicht ganz festgelegt und werde ihn nächste Woche sowieso noch mindestens 1x schauen gehen. Mein Tipp an alle: Schaut ihn in 3D !!!
Klar ist die Story nicht neu, die bösen Ausbeuter kommen in ein Land (hier halt auf einen neuen Planeten) und wollen dort die Bodenschätze rauben. Leider gibt es ein indigenes Volk, das diesen Lebensraum als ihr zuhause ansieht. Ich fühlte mich direkt an die Indianer erinnert als die Europäer nach Amerika kamen und dies wurde natürlich bewusst so gewählt. (Kriegsbemalung + Schamanenkultur + "eins sein mit der Natur" usw) Aber es wurde technisch so perfekt umgesetzt, dass einem einfach nichts anderes übrig bleibt als in diese Landschaft einzutauchen. Pandora bei Nacht war einfach nur atemberaubend schön, mir wird jetzt noch ganz anders wenn ich daran zurück denke...
Und hei, noch nie vergingen knapp 3 Stunden so schnell wie heute im Kino, ich war richtig enttäuscht, dass es schon vorbei war und es kam mir so vor als ob ich erst eine Stunde im Kino sitzen würde.
Absolutes filmisches Meisterwerk, so schnell kommt da kein Film je wieder ran. *seufz*
karl may im weltraum und mit eye-candy graphics!
als ich den trailer sah, dachte ich mir, omg, son scheiss. das ist einer der wenigen filmen, bei denen den trailer so viel schlechter als der film sind.
die story ist eins zu eins bei so vielen indianer und böse techno-ökonomische westler-sachen abgekupfert. die story ist alt, funktioniert hier aber erstaunlich gut (bis auf die dümmlichen logikfehler à la cameron: zuerst machen die pfeile gar nix, am schluss durchschlagen sie panzerglas, alles klar.)
diesen film unbedingt in real 3d angucken, das sieht so endgeil aus, die landschaft, die verfolgungsjagden, einfach alles!!! wie ich mich freue, mehr filme mit dieser wegweisenden cgi und 3d technik zu sehn, i stellt mir n kriegsfilm so vor, das muss intensiv sein, krasse technik
ACHTUNG: Die im folgenden thematisierte Meinung entspricht meiner nicht zu 100%! Also spart euch die Anfeindungen...
Interessant, welche Vergleiche einige Blogger tätigen. Ich umschreibe hier mal die Meinung von Noah Antwiler (Spoony von der TGWTG-Website (Sorry, Dirty Harry
), sein Zwei-Worte-Review: "That's it?"):
Avatar rips off...
u.v.a.
Hier ist das 40-minütige Video-Review. Im Allgemeinen sind es wirklich gute Standpunkte, auch die ganze Diskussion um High-Tech-Spezialeffekte. Das Fazit von Spoony am Schluss kann ich grösstenteils unterschreiben. Wobei die Meinung seines Bruders meiner auch ähnelt.
Wie gesagt, ich schreibe hier darüber, weil ich den Standpunkt interessant finde. Wo ich mit Antwiler aber einig gehe, ist dass ich von Anfang an ein Problem mit Avatar hatte. Er wurde uns schon vor Monaten als das Kinoereignis des Jahrzehnts angepriesen. Dass das Kino nachher nie mehr so sein wird, wie bisher. Das ist Arroganz, nichts anderes.
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-21 20:54:28]
Ich hab mich über ein halbes Jahr auf den Film gefreut und wurde nicht enttäuscht obwohl meine Erwartungen sehr hoch waren.
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen wieso hier vom Reviewer nur 3.5 Punkte vergeben werden. Klar, man schaut bei einem Film vielleicht auf andere Dinge, man bewertet Animationen, Effekte und solche Sachen anders, differenzierter. Und über Geschmack liesse sich ja nicht streiten haben wir doch alle irgendwo mal gehört. Story? Naja das hier die Effekte, die Landschaft und die Action im Vordergrund sind war wohl allen klar.
Dieses Meisterwerk hat keine Bewertung mit 3.5 Punkten verdient. Der Film setzt neue Massstäbe in Sachen Technik und Effekte, ich rede hier gar nicht mehr von einem Film sondern von einem Erlebnis. Man muss ihn in 3D gesehen haben, in 2D würde ich ihm wohl 5 Punkte geben doch diese sagenhafte Landschaft, diese Detailverliebtheit und die Na'vi an sich deren Seele man tatsächlich zu sehen scheint, das alles kommt in 3D nochmal besser rüber und daher gibts von mir die volle Punktzahl.
Ein wenig untertrieben, meinst du nicht?
Avatar setzt hier ganz klar die Messlatte höher denn je!
Ich stimme voll und ganz zu. Aber da sind glaube ich die jeweiligen Ansprüche an Filme generell einfach verschieden...
Muss zugeben, dass ich einigermassen positiv überrascht war von Avatar. Schöne Landschaften, recht gute Animationen und bombastische Action.
ABER: Der Film bekommt von mir nur 3.5 Sterne. Weshalb?
1. Das dritte Drittel ist nur noch blindwütiges Draufhauen. Sagenhaft gemacht, aber mit der Zeit etwas repetitiv.
2. Die Figuren sind aus Pappe und vollkommen zweidimensional, der Grossteil des Casts ist unglaublich hölzern.
3. Der Film wirkt wie ein einziges Klischee-Handbuch, komplett mit übertriebenem Einsatz von Zeitlupe, überpathetischer Musik und einem ganz kleinen bisschen Kitsch.
Was ich Avatar zugute halte, ist die Idee, die Brücke zu den Urvölkern bei uns zu schlagen. Ersetzt man das Objekt des Begehrens, das Unobtanium (oder so), mit Öl und die Na'vi mit Amazonas-Indios, dann erhält man einen realen, aktuellen Konflikt. Auch die Tierwelt von Pandora ist recht einfallsreich (Ok, etwas mehr Tiere hättens schon sein dürfen...).
Leider ist mir noch etwas aufgefallen. Und der Film kann eigentlich gar nichts dafür. Avatar ist das Symbol für das Kino der Zukunft, aber nicht nur im positiven Sinne. Denn seien wir ehrlich: Im Grunde genommen ist der Film ein Popcorn-No-Brainer. Mittelmässige Schauspieler, durchschnittliche Story, hervorragende Spezialeffekte. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass das Kino auf hübsche Bildchen reduziert wird. Und das ist in höchstem Masse beklagenswert.
Ich verurteile niemanden, der sich von den Bildern und den Effekten hat verleiten lassen, hier sechs Sterne zu geben. Avatar aber als einen "von sehr wenigen Filmen dieses Jahr, der wirklich 6 Sterne verdient hat" zu nennen, ist schlicht unhaltbar.
Ach ja, bin ich der Einzige, der viele Dinge aus Zelda-Games zu kennen glaubte?
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-12-29 13:12:34]
Ah noch jemand der genau das selbe dachte wie ich ;)
Mein erster Gedanke nach dem Film war, ein Werk von Pixar? Die ganze neue Welt welche Cameron erschuf war wirklich fantastisch animiert. Die erfundenen Charaktere passten absolut zur Umgebung. Die Bewohner von Pandora bewegen sich dann auch 1A. Man sieht, dass diesem Ziel grosse Beachtung geschenkt wurde. Die Flugszenen im Film, bestätigen diese Ansicht.
Die Geschichte fand eine gute Idee. Auch die Umsetzung kann man als gelungen betrachten. Der einzige negative Punkt ist für mich, dass dann halt der Film seinem Hype doch nicht hat gerecht werden können. Für einen Jahrhundertfilm braucht es noch das eine oder andere mehr.
Ein Kinoerlebnis wie es im Buche steht! Die 3D-Effekte brachten mich einige Male zum Staunen, vor allem bei gewissen Landschaftsbildern oder Massenszenen, wo die Bildtiefe spektakulär ist. 3D-mässig für mich aber trotzdem noch nicht die erwartete Revolution, doch was die special effects anbelangt, fand ich es unglaublich, wie gut die Avatare und ihre Gesichtszüge animiert sind.
Mein Lob auch an den tollen Filmscore und an die herausragende Arbeit in Sachen Tonmischung und Toneffekte. Die Charakteren sind okay bis sehr gut, Zoe Saldana (als die Pocahontas von Avatar) ist defintiv der Star des Filmes. Die Animation ihrer Figur bezüglich Mimik, Haut, Augen etc. empfand ich als besonders bahnbrechend - man kann sich ab Neytiri nicht satt sehen. Der Muskelprotz Stephen Lang mich eher ein müdes Lächeln gekostet, er passt aber trotzdem ganz gut in die typische Bösewicht-Rolle.
Die Dialoge waren grösstenteils einfach nur doof, storymässig gibt es auch keine Überraschungen, aber diesbezüglich habe ich nicht mehr erwartet. In der Schlacht am Schluss zieht Cameron natürlich alle Register und bietet Popcornkino vom Feinsten. Tiefer eintauchen in die Pandorra Welt konnte ich aber in den ruhigeren Szenen, wo Cameron uns mit geradezu poetischen Bildern verwöhnt.
Avatar ist ein riesiges Spektakel geworden, technisch ohne Frage ein Meisterwerk, das den Zuschauer wunderbar alles um ihn herum vergessen lässt. Auch für Leute wie mich, die halt trotz allem noch ein gutes Drehbuch bevorzugen: Avatar ist sein Geld wert und sollte im Kino nicht verpasst werden!
Gute Unterhaltung für 3 Stunden, die schnell vergehen, da der Film praktisch ohne Längen auskommt und die Zeit voll auffüllt. Allein die Bildgewaltigkeit des Werkes verleitet manchen Zuschauer wohl dazu, die Handlung für einige Momente zu vergessen und an einer fantastischen Welt hängen zu bleiben.
Farben und Formen sind wahrhaft außerirdisch und fantasievoll, wie detailreich gestaltet. Die animierten Charaktere stehen denen aus Fleisch und Blut in nichts nach und ermöglichen es dem Zuschauer in die Handlung voll einzutauchen.
Und auch den Action-Fans werden genügend rasantes Getümmel und Luftschlachten geboten.
Trotz der vergleichsweise einfachen "Pocahontas"-Story ganz sicher einer der besten Kinofilme der letzten Zeit. Mag der Zuschauer das Geschehen und das Ende auch vorausahnen, so zeigt der FIlm seine Qualität dadurch, dass man diesem epischen Ende auch wirklich entgegenfiebert.
Empfehlenswert!
Avatar verspricht genau dass, was man von einem Fantasyfilm erwarten kann. Ich ging eher skeptisch ins Kino, konnte mich aber in kürzester Zeit mit dem Film anfreunden. Für mich ist Avatar ein sehr guter Abschluss des Kinojahres 2009.
In welchem Bereich die Blauen Aliens Punkten ist natürlich in der Machart. Da kommt man aus dem Staunen wirklich nicht mehr heraus. Die ganzen Viecher, Pflanzen und Bäume sind einfach genial animiert worden. Ebenfalls schwer beeindruckt hat mich der Unterhaltungswert. Die 160min vergingen wirklich wie im Flug. Wird wohl hauptsächlich daran liegen, dass man sich vollkommen in die Welt von Pandora einbeziehen lässt. Die Akteure spielen ihre Rollen recht souverän und ohne grössere Probleme. Vor allem Stephen Lang als Colonel Quaritch hat mir sehr gut gefallen. Des Weiteren ist die Action äusserst Spektakulär und sehr rasant insziniert.
Mit so vielen Pluspunkten wäre Avatar der Weg zu den 6 Sternen Bereich sicherlich nicht verwehrt. Aber leider gab es einfach Kleinigkeiten, die das ganze nicht zulassen wollen. Zwischendurch sind halt ein paar Szenen doch zu sehr in die Längen gezogen worden. Und im Mittelteil für etwa ca. 15-20min kommt die Story extrem schleppend voran.
Avatar hat sich seinen Ruf zum grösstenteil bestimmt verdient und man kann nur abwarten, wie sich der Film in der Zukunft schlagen wird. Endloser Klassiker, Revolutionär oder doch ein Meilenstein der Filmgeschichte? Man kann sich darauf freuen. 5.5
Cameron am Walk of Fame und die ersten Zahlen
Pünktlich zum Release von Avatar, hat der Starregisseur endlich seinen Stern am Walk of Fame erhalten, den er sich - im Gegensatz zu einigen anderen - schon lange verdient hat.
Avatar hat unter anderem im Mitternachtsstart in den ersten Auszählungen bereits $3.537 Millionen an den US-Kinokassen eingespielt, was auf ein sehr gutes Weekend hindeutet. Ob er jedoch die bereits etablierten Mitternachtsrekorde von The Twilight Saga: New Moon's ($26.3 Millionen), Harry Potter and the Half-Blood Prince ($22.2 Millionen oder The Dark Knight ($18.5 Millionen) schlagen wird, ist eher unwarscheinlich. Doch wenn man die durchwegs positiven Reaktionen im Web betrachtet, scheint einem Erfolg der Megaproduktion nichts mehr im Weg zu stehen.
movie-infos.de
boxofficemojo.com
Optisch ist der Film genial, auch schauspielerisch hat der Film mir sehr gut gefallen (Zoe Saldana). Ich verstehe aber auch den Reviewer, denn der Film ist schon gar simpel. Mich erinnerte das ganze an Der mit dem Wolf tanz - einfach in der Zukunft.
Ich werde meine 4 1/2 Sterne dennoch für die bahnbrechende Technik aufwerten und hoffe nur noch, dass bald ein 3D Beamer fürs Heimkino angeboten wird.
avatar ist ein echtes feuerwerk für die sinne, für solche filme ist das kino das a und o. ob man nun unbedingt die 3d-version sehen muss sei dahingestellt, kommt in 2d sicher auch gut. ich mag den zusätzlichen "tiefeneffekt" aber doch ganz gerne wenn es wie es bei avatar grösstenteils nicht aufdringlich/aufgesetzt rüberkommt...man gewöhnt sich sehr rasch daran...mir geht es jedenfalls so nach einer handvoll 3d-filmen. probleme mit den augen hatte ich noch nie.
noch ein paar zeilen zum film selbst. die story insgesamt ist jetzt wirklich nix neues und banhbrechendes, aber wie sie präsentiert wird ist halt schon klasse und stimmig. wer sich auf den farbenfrohen trip in die phantastische welt von pandora entführen lässt wird bestens unterhalten...die action kommt dabei auch nicht zu kurz, da rumst es vorallem gegen schluss doch gewaltig. bei einer laufzeit von knapp 160min. fürchtete ich mich vorgängig schon vor einigen längen...fehlanzeige, das teil ging runter wie öl und kein ansatz von aufkommender langeweile.
popcorn-kino at its best und ein mehr als gelunger abschluss des kinojahres 2009.
Ein Animationsfilm wie ihn Pixar nicht besser hätte machen können! Ja so ist es, denn 90% des Films ist komplett Animiert und nur selten sind in die Animationslandschaft "echte" Menschen integriert. Erinnerte ein wenige wie eine umgekehre Version von "Who Framed Roger Rabbit" einfach das hier die Schauspieler integriert wurden anstatt die Comic Figuren.
Ansonsten war der Film schön gemacht, vorallem die Nachtszenen waren super, aber irgendwie vermisse ich hier das revolutionäre. Ein Animationsfilm in 3D kann ja eigentlich jeder machen und da noch ein paar Schauspieler reinquetschen geht ja auch mit einem Bluescreen.
Apropos 3D: 161 Minuten sind einfach zu lange um das ganze mit der 3D Brille an zu sehen. Ich hatte nach 2 Stunden schon Schmerzen an den Augen, aber schlussendlich hab ich das auch ausgehalten. Was man der Kunst zuliebe nicht alles tut
Die Story war jetzt nichts besonderes und sehr vorhersehbar. Die Sprache der Na'vi war aber recht gut gelungen und auch die ganze Kultur und Rituele wirkten "authentisch". Aber auch hier war der Bezug zu unserer Welt sehr deutlich zu sehen. Oder war ich der einzige der an Indianer und andere Ureinwohner musste denken?
Fazit: Der Film war zwar schön gemacht und unterhaltsam aber er konnte dem Hype natürlich wiedermal nicht gerecht werden. Aber der 3D Effekt war schön eingebunden aber auch ein klein wenig schmerzhaft.
Das ist kein Film, das ist ein Erlebnis!
Einer von sehr wenigen Filmen dieses Jahr, der wirklich 6 Sterne verdient hat!
Uh danke muri!!
Zum Glück kommuniziert man das ja... Sofort anrufen und Geld verlangen.
Wenn du das IMAX in Luzern meinst, dann wohl eher nicht....
-> http://outnow.ch/Movies/News/1865-Kein-Avatar-im-IMAX-Luzern
Habe den Film gestern zwar nur in 2D gesehen, jedoch war ich schon da überwältigt. Ich war lange skeptisch dem Film gegenüber. Zu oft hat man es ja erlebt das Filme gehypt wurden die dann eher entäuschend waren.
Avatar jedoch hat mich jedoch vom 20th Century Logo bis zum Abspann gefesselt.
Freue mich schon auf Samstag. Dann zieh ich mir Avatar in O-Ton 3D im IMAX rein :)
a masterpiece! bin immer noch in pandora und mir fehlen die worte um ein anständiges review zu geben, also versuch ich's schon gar nicht.
Mir hat der Film auch sehr gut gefallen, besonders mit wieviel Fantasie die Pflanzen und Lebewesen geschaffen wurden.
Wie ich gedacht habe hat mich der Film von anfang an mitgerissen und mir wurde in den ganzen 2h40 nie langweilig.
In Belgien auch ;) Jedenfalls stören die Untertitel bei einem 3D Film keineswegs und es sieht irgendwie noch toll aus, so Buchstaben die ganz unten einfach so im Raum stehen ;)
Vielleicht nicht mit D/F Untertitel - aber 3 D mit Untertitel gibt es z.B. in Holland schon lange. Nur in der Schweiz hat es länger gedauert.
Randy, du kannst beides haben. Der Film läuft auch in 3D mit Originalton und d/f-Untertiteln. Wurde übrigens noch nie irgendwo in der Welt gemacht.
Also das musst du mir genauer erklären.
Also wenn mans runterbricht, dann ist doch in jedem Film irgendwie eine Geschichte "Gut gegen Böse" drin, oder?
Wenn ich die Forenantworten lese und deren Bewertungen anschaue, dann kommt mir auch der Verdacht, die Kritikerin hat sich wohl etwas ZU sehr um eine Kritik bemüht statt den Film auf sich einwirken zu lassen.
Ich werde ihn mir am Freitag anschauen, leider nicht in 3D - Originalton ist mir da in der Priorität noch einen Tick höher - aber ich freue mich riesig drauf.
Vielleicht bin ich ja da auch nur zu simpel gestrickt. Ich habe nichts gegen stereotypische Charaktere, vorhersehbare Storylines & altmodisches Gut gegen Böse mit Moral. Hauptsache das ganze ist fein säuberlich verpackt und wird so erzählt, dass es einen mitreisst.
Ich bin auch zufrieden mit Camerons neustem Werk.
Wie gesagt, eine an optischer Opulenz kaum mehr zu überbietende Fantasy-Welt mit fantastisch animierten Charakteren.
Ich muss dem Reviewer in Bezeug auf die Story teilweise recht geben. Sie ist wirklich sehr leicht vorhersehbar und ist eigentlich eine "Der mit dem Wolf tanzt"-Adaption im Science-Fiction Gewand mit starken "Matrix"-Anleihen. Ebenso hat mich der etwas zu präsente Mahnfinger zum Thema Naturschutz und Kapitalismuskritik etwas gestört.
Ansonsten hat mich Avatar aber extrem gefesselt und für mich war es keine Minute langweilig.
Jaja, der Cameron kanns halt und zumindest den Visual Effects Oscar können sie jetzt schon mal reservieren.
Gruss Mave
Habe mal irgendwo gelesen, dass es weltweit gerade mal 9 Stories gibt die man erzählen kann. Alles andere sind Kombinationen. James Cameron hat sich also eine dieser Geschichten rausgepickt.
Was er allerdings damit gemacht hat ist nach meiner Meinung ohne Vergleich. Es gibt schlicht nichts Besseres. Ich wiederhole nochmals was Variety vor inzwischen 6 Monaten geschrieben hat: Das ist Träumen mit offenen Augen.
Für alle, die den Kick suchen, gibts legale und illegale Drogen. Diese hier ist glücklicherweise legal und garantiert ohne Leber- oder Lungenschäden. Macht aber genauso süchtig ;-)
fun fact aus dem presseheft:
Ah, der Film war sowas von erster Sahne, einfach bewegend.
Gut umgesetzt und endlich mal ein Schluss den ich wirklich mag.
Die Geschichte hat wohl seine vorausschaubaren Tätigkeiten aber wie es ins Bild gesetzt wurde ist fantastisch.
Mit 3D-Brille, ohne Pause und trotzdem so gefesselt sein, dass 2h 41m einfach wie im Fluge vergehen, das verdient höchste Anerkennung.
Gucken gehen!!!
Avatar ist eigentlich kein normaler Kinofilm mehr, sondern ein Ereignis. Für solche Sachen geht man ins Kino, dafür gibt man gerne Geld aus und ist beim Abspann absolut geschafft. Einmal wegen der unendlich scheindenden Farbenwelt von Pandora, der Action der Figuren oder einfach von den herausragenden Bildern und Effekten, die dem Zuschauer jederzeit das Gefühl geben, mittendrin im Geschehen zu sein.
Aber, Avatar dauert schlussendlich halt doch etwas lang (2h 40m) und einige Szenen sind deswegen recht in die Länge gezogen (oder machen den Eindruck). Ebenfalls ist ein so langer 3D-Film eine Herausforderung für Augen und Kopf, die nach Ende des Films im entsprechend matten und überfüllten Zustand sind.
Dennoch, Avatar ist genial geworden, überzeugt durch eine einfache und klassische Story, herausragende Effekte (die man so gar nicht wahrnimmt, was ein sehr gutes Zeichen ist), schöne Figuren und herrliche Hintergründe. Vielfach wünschte ich mir einen Pausen-Knopf und einen Printer, um diese BIlder danach in Rahmen zu fassen und bei mir daheim aufzuhängen.
Toller Film und absolute Empfehlung für alle Sci-Fi-Fans und diejenigen, die sich knapp 3 Stunden 3D-Kino zutrauen. Es lohnt sich.
Ich habe den Erfolg von Titanic nie ganz verstanden. Aber dieser Cameron-Film hätte ihn verdient: Bei Avatar umgarnte mich endlich wieder die Magie, die mich bei meinen ersten Kinobesuchen verzauberte. Wältklass!
ich kann die reviewerin nur bedingt verstehen. die geschichte ist teilweise voraussehbar und stereotyp. aber bei weitem nicht so schlimm wie erwartet. der rest ist erstklassig. die grafische umsetzung ist über die ganzen 2h40 grandios. auch die action kommt nicht zu kurz - wie man sich hier langweilen kann, verstehe ich nicht...
ich hoffe Avatar wird "trotz" seinem sci-fi/fantasy-setting sein verdientes publikum finden, damit auch weiterhin solche filme produziert werden!
die budgetzahl auf imdb ist auch nur eine schätzung...
Der Spiegelbericht ist ja auch so gut recherchiert: Avatar hat "nur" 230 Millionen gekostet, während 2012 ein Budget von 260 Millionen hatte und Spider-Man 3 auch 28 Millionen mehr gekostet hat.
Demzufolge ist Avatar nicht der teuerste Film der Filmgeschichte
Pseudo-intellekuell? Finde ich nicht, wird ja alles begründet.
Siehe auch Review vom Spiegel, deckt sich einigermassen.
Also diese Kritik find ich doch etwas "herzlos". Und nicht weil sie den Film schlecht bewertet. Sondern die Art wie es geschrieben ist.
Sie wirkt so pseudo intelektuell. Als wäre da jemand im Kino gesessen der sich Partout von einfacher gestrickten Geschichten nicht mitreissen lassen kann und den Film eher analysiert hat statt einfach zu schauen und sich drauf einzulassen.
Cameron war ausserdem noch nie ein Regisseur für komplexe Storys:
Aliens, Terminator etc. hatten alle sehr einfach strukturierte gut gegen Böse Storys.
Was bei Cameron allerdings dazukommt ist eine Inszenierung und Art diese Geschichten zu erzählen die packend ist und mitreissen kann. Egal wie einfach die Ausgangslage ist.
Wie man so etwas inszeniert/aufbaut etc. ist eben der grosse Unterschied im Blockbuster Genre.
Ein Dark Knight zB ist jetzt auch nicht der Hirsch an Komplexität zu dem er gerne gemacht wird manchmal. Aber das vorhandene ist superb inszeniert und gespielt.
Das macht extrem viel aus.
Schön erzählte Gut gegen Böse Geschichten gibt es schon so lange seit es Kino gibt.
Ergo finde ich die Kritik am Ziel vorbei geschossen.
Den Film für das zu kritisieren dass er quasi kein komplexes Kino ist find ich daneben. Insbesondere eben wenn man die Filmografie Camerons kennt.
Klassischer Fall scheinbar von "Kritiker im falschen Film".
Das ist ja das grosse Problem bei den Kritikern. Oftmals müssen die Filme sehen die nicht so ihrem Filmgeschmack entsprechen etc.
Deswegen vertraue ich sowieso viel eher auf Forenbewertungen weil diese Leute nur in Sachen reingehen die sie auch wirklich sehen wollen.
Schlussendlich am wichtigsten ist aber eh immer das man sich selbst ein Bild macht solange die Kritiken nicht überall völlig vernichtend sind.
Muss ich unbedingt meinem Dramaturgiedozenten zeigen, was fällt Cameron überhaupt ein die gleichen Themen wie die alten Schamanen (oder auch Shakesspeare) zu verwenden, die sind doch schon sowas von out.*rofl*
Ich denke man sollte bei Filmen etwas mehr mit dem Herzen und weniger mit dem Kopf dabei sein, dann klappts auch mit den Archetypen ^^
Diese Geschichten machen doch Mythen aus, von Griechenland bis ins Weltall und gehören zu einer guten Space-Oper
Das ist ein Cameron Film, da bin ich sowieso im Kino, egal was geschrieben wird.
Oder ganz, ganz fixe nach einer halben Minute Trailer...
Ich bin auf den Film gespannt, egal ob der jetzt eine bekannte Story erzählt oder nicht. Da muss man gar nicht erst Parallelen zu LotR ziehen. Avatar ist doch eigentlich eine schön altmodische Cowboy-und-Indianer-Geschichte. Im Weltall. In Blau. Mit Sam Worthington... I'M SO THERE!!!
naja. sind das nicht eben grad die ultimativen filmthemen, die man sich immer wieder gerne anguckt? schon der gute alte indy oder die star wars filme haben sich dieser themen bedient, und vor als auch nach ihnen viele anderen filme... solange die story bisschen mehr zu bieten hat als transformers