Infos zu The Wrestler (2008)
In den Achtzigerjahren war Randy the Ram (Mickey Rourke) ein Superstar. Kinder spielten mit seinen Actionfiguren, Frauen himmelten ihn an und Männer fürchteten seine grauenvollen Wrestler Moves. Doch dies liegt lange zurück, inzwischen muss er froh sein, wenn er genug Geld aufbringen kann, um die Miete für seinen Wohnwagen zu zahlen. Er verdient sein Geld als Supermarktmitarbeiter und tritt nur noch hin und wieder in drittklassigen und äusserst brutalen Wrestlershows auf. Und seine letzte Hoffnung auf ein furioses Comeback verpufft, als er nach einem blutigen Kampf unter einem Herzinfarkt zusammenbricht.
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Unsere Kritiken
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Film-Infos
Drehort: USA 2008
Genres: Action, Drama, Sport
Laufzeit: 105 Minuten
Kinostart: 26.02.2009
Verleih: Frenetic Films
Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Robert D. Siegel
Darsteller: Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Judah Friedlander, Ajay Naidu, Mark Margolis, Ashley Springer, Angelina Aucello, Giovanni Roselli, Marcia Jean Kurtz, Todd Barry, Vernon Campbell, Ernest Miller, Anna-Karin Eskilsson, Ron Killings, Wass M. Stevens, Sylvia Kauders, Gregg Bello
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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22 Kommentare
Starker Film über ein erbarmungsloses, schmutzig-gefährliches, typisch amerikanisches Unterhaltungsgeschäft. Marisa Tomei und Mickey Rourke sind hervorragend. |
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Zitat sj (2009-03-15 22:34:48)
Die Academy steht einfach auf das schwule Zeugs! |
Zitat Ghost_Dog (2009-03-15 17:58:03)
Hä? |
was für eine performance vom alten rourke! erstklassig, umso unverständlicher die politische wahl gegen ihn beim oscar. gott, wrestling sux hard! beklemmendes ende, hat mir gut gefallen und passt 1a zur grundstimmung des films. |







Ein Film, der durch die brillanten Darsteller, sein exzellentes Drehbuch und seine wunderbare Kameraführung besticht. Auch für "Anti-Wrestling" Fans ein Muss und ein fulminantes Coemback von Mickey Rourke!!!
Genialer Film, ein anderer Schauspieler hätte niemals diese Rolle spielen können.
ich schreib's noch fett: MEISTERWERK
Meisterwerk.
Ein tolles Drama um einen abgehalfterten Wrestler, von denen es ja so einige gibt. Mickey Rourke spielt lebensnah und autenthisch und darum absolut glaubwürdig.
Die Szenen hinter den Kulissen der Wrestlingshows zeigen genau das, was der zahlende Zuschauer bei den grossen Promotionen nicht sehen will. Doch karge Garderoben, Medikamentenaustausch und das Pflegen von Wewechen gehören da zum Alltag. Das hat nichts mit dem Glamour zu tun, das man im Fernsehen sieht, wenn die Wrestler durch den Vorhang treten und ihre Show ablassen.
Marisa Tomei bringt mit ihrer Figur zusätzlichen Druck auf Randy "The Ram" ein und das Zusammenspiel der beiden Figuren klappt ausgezeichnet. Dafür sind die Begegnungen mit seiner Tochter jeweils eine kleine Belastung für das Sitzfleisch, denn da happerts IMO mit der Geschichte.
Trotzdem, der Film ist toll und eher für Drama-Freunde zu empfehlen, als für den Wrestlingfan, der jeden Samstag DSF guckt.
Schön übrigens auch, dass der Schweizer Claudio Castagnoli ein kleines Cameo im Film hat. So kommt man zu seinem Eintrag auf IMDB und kann von sich sagen, er sei mal mit Mickey Rourke in einem Oscarfilm aufgetreten. Ausserdem wurden die Wrestlingszenen ja bei ROH (Ring of Honor) gedreht, wo Castagnoli eine grössere Nummer ist. Heeeeyyyy!
Erstaunlich, was Darren Aronofsky aus dem doch recht bescheidenen Stoff für The Wrestler gemacht hat! Der Film ist natürlich natürlich wie gemacht für Mickey Rourke, da verwunderts auch nicht, dass man hie und da das Gefühl hat, Randy sei wirklich Mickey... Rourke spielt unglaublich ehrlich und intensiv. Man nimmt ihm die Figur 100%ig ab. Die Szene mit Stephanie am Meer ist Academy-Stuff! Und der Globe ist völlig verdient! Auch Marisa Tomei spielt einmal mehr sehr gut und hat geht neben Mickey Rourke nicht völlig unter.
Sehr positiv fand ich, dass The Wrestler nicht künstlich verlängert wurde, sondern seine einfache Geschichte in schlanken 109 Minuten erzählt hat.
Das Ganze wurde auch sehr gut geschrieben (perfekte Umsetzung der 5-Punkte-Dramapyramide). Die Wrestling-Welt wird sehr schön beschrieben und das Ende ist die völlig logische Folge aus dem Rest.
Zwar wird bei diesem Film das Rad nicht neu erfunden, doch langweilig oder klischiert wirkts nie. Im Gegenteil, The Wrestler geht einem richtig nahe und man fühlt mit den Figuren richtig mit. Als Sahnehäubchen kommen noch der immer wieder aufflammende Humor und Bruce Springsteens Song hinzu.
Verdikt: Erstes Highlight 2009!
Ausführlichere Kritik
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-01-27 20:34:03]
Hat genaugleich eingschlagen bei mir. Den muss ich unbedingt sehen.
Also, ich kann nur zustimmen. Mickey Rourke ist wirklich sensationell, das hätte ich ihm nie zugetraut, der redet sogar mit den Augen ... Gänsehaut pur.
Und Nicholas "Dackelblick" Cage hätte die Rolle so nicht hinbekommen, da bin ich überzeugt. Das erste Highlight für 2009, 10 von 10 Punkten
Wer auf erstklassiges Erzählkino steht: U n b e d i n g t a n s e h e n !
Jääääsoo das wusste ich hingegen nicht!
Wäre Ledger nicht "Nebendarsteller" und Rourke "Hauptdarsteller"?
Jep, aber ich glaubs erst wenn er dann auch auf der Nominationsliste steht, obwohl ihn dann Ledger gewinnen wird!
Dass man Mickey Rourke einmal zu Oscar-Anwärtern zählen würde...
Dam, also beim Trailer habe ich ne Gänzehaut gekriegt! Das ist einer meiner Must-See Filme für 2009!
Also die typischen Grunz- und Stöhnrollen...
haha, muri, keine ahnung. spielen die da mit? viel zu sagen haben sie jeden falls nicht.
Wie spielen die "bekannten" Wrestler, wie Ernest Miller oder Ron Killings? Mögen sie mithalten oder sind sie bloss Prügelknaben?