What Happens in Vegas... (2008)
Love Vegas
What Happens in Vegas... (2008) Love Vegas
Oder: ...stays in Vegas
Damit hat Joy (Cameron Diaz) jetzt aber echt nicht gerechnet. Ausgerechnet, als sie ihrem Boyfriend Mason (Jason Sudeikis) ein tolle Überraschungs-Geburtstagsparty schmeisst, alle Freunde einlädt und auf den grossen Effekt wartet, teilt er ihr zwischen Tür und Angel (und natürlich vor allen sich versteckenden Freunden) mit, dass es aus ist. Keine Liebe mehr. Keine Zeit. Kein gar nix. Und ausziehen soll sie auch grad noch.
Ähnliches widerfährt Jack (Ashton Kutcher). Der arbeitet in Papas Schreinerbetrieb, lungert aber lieber mit den Arbeitern und einem Fernsehgerät rum, anstatt zu schuften. Die Quittung kommt. Der Papa kündigt dem Sohnemann. Dieser will seinen Kopf darum mal wieder so richtig durchlüften und macht sich, mit Kumpel Hater (Rob Corddry), auf nach Las Vegas. Denn nur da darf man alles tun, was sonst verboten ist.
Dass unser Männer-Duo ausgerechnet ins gleiche Zimmer gebucht wird wie Joy (samt Kollegin), ist natürlich Schicksal. Man rauft sich, nach dem ersten handfesten Krach, zusammen und durch geschickte Verhandlungstaktik an der Reception werden nun zwei Suiten bewohnt und Freitickets für allerlei Sachen gibts noch obendrauf. Eine unvergessliche Nacht nimmt ihren Lauf und am nächsten Morgen trägt Joy einen Ehering am Finger. Richtig. Sie hat Jack geheiratet!
Und der Krach geht erst richtig los, als Jack ausgerechnet mit Joys letzter Geldmünze den Jackpot der Slotmaschine knackt. Wem gehören jetzt die gewonnenen drei Millionen Dollar? Immerhin sind Joy und Jack noch verheiratet... Ein Richter (Dennis Miller) in New York soll entscheiden. Doch der, altmodisch wie er ist, verknackt die beiden zu sechs Monaten Eheleben. Sollten sie das nicht auf die Reihe kriegen, gibts keine Kohle.....
Der Geschlechterkampf ist eröffnet!
Kinofilm-Rating
Wenn ein Film vor den Kulissen von Las Vegas spielt, kann fast nichts mehr schief gehen. Manch einer lässt sich schnell von den blinkenden Lichtern, den schönen Menschen und der Atmosphäre der Stadt in Nevada begeistern. Wenn dann noch die schöne Cameron Diaz vielfach in kurzen Kleidchen und hohen Stöckelschuhen rumtappelt und auch Ashton Kutcher seinen Hundeblick spielen lässt, hat man schon halb gewonnen. Zum Glück, denn What happens in Vegas... bietet inhaltlich nicht wirklich viel Neues.
Solche "Kämpfe" zwischen Frau und Mann hat man auch schon ein paar Mal gesehen. Sei es ïn War of the Roses oder auch in The Break-Up. Pärchen, welche immer wieder auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe ausrutschen, garantieren eigentlich schöne und böse Szenen, die im ganzen Kinosaal für Gelächter sorgen dürften. Das schafft auch What happens in Vegas... zwischendurch, aber halt leider nicht auf einem Niveau und dem nötigen Durchhaltevermögen, so dass man schlussendlich von einem richtig lustigen Film sprechen könnte.
Cameron Diaz ist natürlich eine ganz Herzige. Und wenn sie rumblödeln darf, sieht man ihr auch den Spass am Dreh an. Zumal sie mit Ashton Kutcher einen Kindskopf zur Seite gestellt bekommt, der sich nur ganz zögerlich in Richtung Schauspielerei bewegt. Aber die Chemie zwischen den beiden stimmt absolut, zwischendurch wird's richtig lustig und auch die Nebenfiguren helfen mit, dass es regelmässige, wenn auch nur kurze, Lacher gibt.
Dennis Miller als Richter und Queen Latifah werden leider ebenso verbraten wie Dennis Farina. Punkten können dagegen Lake Bell (Surface) und Rob Corddry (I now pronounce you Chuck and Larry), die mit ihren Nebenrollen ein paar nette Szenen abstauben können.
Fazit: Ein bisschen lustig, ein bisschen Glitter und Glamour und eine süsse Cameron Diaz. Mehr hat What happens in Vegas... nicht vorzuweisen und das braucht er auch nicht. Das reicht völlig, um dem Zuschauer knapp 100 Minuten eine unbeschwerte und auch (teils) recht unterhaltsame Zeit zu bieten.
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3.6 Sterne (57 Bewertungen) | 9 Kommentare




