W. (2008)

W. - Ein missverstandenes Leben

Wer wird "The First Dog"?

Am 20. Januar 2009 enden die acht Regierungsjahre des 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George Walker Bush. Doch wie kam dieser scheinbar in vielen politischen Dingen überforderte Mann überhaupt auf den mächtigsten Stuhl der Welt? Wie war das genau mit der Erdnuss vor dem Fernseher? Dem Krieg gegen Saddam Hussein? Wer waren seine Berater und wie war "W" in seiner Jugend?


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Deutscher Titel: W. - Ein missverstandenes Leben
Französischer Titel: W., l'improbable président

Drehorte: USA, Australien, Hongkong, Schweiz, Volksrepublik China 2008
Genres: Biografie, Drama, History
Laufzeit: 129 Minuten

Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Stanley Weiser
Musik: Paul Cantelon

Darsteller: Josh Brolin, Colin Hanks, Toby Jones, Dennis Boutsikaris, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Scott Glenn, Richard Dreyfuss, Bruce McGill, Wes Chatham, Jesse Bradford, Sean Stone, Ben Mayer, James Cromwell, Juan Gabriel Pareja, Shea Lewis, Randal Reeder, Marley Shelton, Litt Martin, James Ron Parker

» The Internet Movie database (IMDb)


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7 Kommentare

Zitat nick* (2009-01-23 22:30:24)
Zitat hazzboo (2009-01-23 21:26:10)

oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

Finde ich jetzt eher nicht. Stone wird vielleicht schon in ein paar Jahren wieder ganz der Alte sein, solange es noch interessante Themen der amerikanischen Geschichte zu verfilmen gibt. Und seinen Tiefpunkt hatte er mit Alexander schon erreicht.

>alexander<, >world trade center< und jetzt >w.< waren alle nicht wirklich das gelbe vom ei.

Zitat hazzboo (2009-01-23 21:26:10)

oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

Finde ich jetzt eher nicht. Stone wird vielleicht schon in ein paar Jahren wieder ganz der Alte sein, solange es noch interessante Themen der amerikanischen Geschichte zu verfilmen gibt. Und seinen Tiefpunkt hatte er mit Alexander schon erreicht.

eine scheinbar willkürliche aneinanderreihung von lebensstationen, völlig lustlos inszeniert. der "interpretationsspielraum" welchen oliver stone seinem publikum bietet wirkt wenig innovativ und eher einfallslos, ausserdem scheint der regisseur keinen "roten faden" zu verfolgen und die objektivität die er im ganzen film beibehält verursacht eine dermassen intensive distanz, wechle es mir unmöglich machte mich in den film "einzuklinken". was bleibt ist ein emotionsloser, platter, oberflächliche film und ein überaus zahmer oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

Ein ganz gelungenes Werk von Oliver Stone. Der Film vermag zu unterhalten und ist zudem sehr interessant. Bei den Schauspieler hat man ausnahmslos die richtigen gewählt. Josh Brolin ist der perfekte George W.Bush.

Leider sind die Amtszeiten zu wenig ausführlich erzählt. Es wird eigentlich nur der Irakkrieg durchgenommen. Da ist natürlich in diesen acht Jahren noch viel mehr den Bach runtergegangen. Auch das jetzt alles im Film der Wahrheit entsprechen soll, macht mich stutzig. Ich denke da mal spezifisch an die Vater-Sohn Beziehung.

Schlussendlich ist W. ein ganz netter Streifen geworden, dem man nicht all zu hohe Erwartungen ansetzen sollte.

Ja, ja dieser Oliver Stone. Seine früheren Werke waren genial, doch leider haben seine neueren Werke arg an Klasse verloren. Alexander war wirklich total misslungen und World Trade Center auch nicht viel besser. Ob er nun dank der Verfilmung von George W. Bushs Leben wieder aus dieser Krise raus kommt, war meine grösste Frage, bevor ich mir den Film anschaute. Ich sage es mal so: Er befindet sich auf dem Weg zur Besserung.

Die Biographie ist solide und recht unterhaltsam, doch bis er seine alte Klasse wieder hat, braucht es schon noch ein Stück. Mit der Besetzung von Josh Brolin hat er sicher sehr geschickt gehandelt. Seine Leistung ist das Beste am ganzen Film. Die anderen Parts sind zwar auch recht gut besetzt, doch so gut wie Brolin agiert kein Anderer. Sie machen jedoch das Beste aus ihrer eher beschränkten Spielzeit.

Bushs Leben gibt eigentlich recht Stoff her um einen gute Biographie zu drehen. Doch für einen anständigen Kinofilm muss man halt schon recht viel auslassen um alles einigermassen gut zusammenzufassen. Stone hatte jedenfalls aus seiner Überlänge von Alexander gelernt. Er präsentiert einen 2 Stündigen Streifen, der in jedes Abendprogramm passen sollte. Doch leider gerieten einige Szenen ein bisschen zu kurz. Wenn man noch gerade noch mehr hätte wissen wollen, sprang die Handlung gleich um mehrere Jahre nach vorne. Trotzdem ist es eine recht solide Zusammenfassung.

Der Film ist schlussendlich ein bisschen zu brav geraten, doch er ist sicherlich interessant und sehenswert.