Infos zu Vantage Point (2008)
8 Blickwinkel
Über 150 Staaten haben ein Bündnis gegen den Terror geschlossen, dessen Start nun in Spanien gefeiert wird. Als Höhepunkt soll US-Präsident Ashton (William Hurt) eine Rede halten. Plötzlich fallen Schüsse, der Präsident sinkt zu Boden und kurze Zeit später explodieren zwei Bomben.
Im Allgemeinen Chaos machen sich die Agenten Barnes (Dennis Quaid) und Taylor (Matthew Fox) auf, den Attentäter zu finden. Die ersten Verdächtigen sind gesichtet, doch auch die haben ihre Geschichten, die sie scheinbar vom Verdacht freistprechen können. Auch Howard Lewis (Forest Whitaker), ein amerikanischer Tourist, der das Ganze mittels Videokamera gefilmt hat, wird ins Zentrum der Ermittlungen gezogen. Denn er scheint den Täter mit seiner Kamera aufgenommen zu haben. Und diese Person bringt nicht nur Agent Barnes mächtig ins Schwitzen.
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Film-Infos
Deutscher Titel: 8 Blickwinkel
Französischer Titel: Angles d'attaque
Drehort: USA 2008
Genres: Drama, Thriller
Laufzeit: 90 Minuten
Kinostart: 28.02.2008
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz
Regie: Pete Travis
Drehbuch: Barry Levy
Musik: Atli Örvarsson
Darsteller: Dennis Quaid, Matthew Fox, Forest Whitaker, Bruce McGill, Edgar Ramirez, Saïd Taghmaoui, Ayelet Zorer, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, William Hurt, James LeGros, Eduardo Noriega, Richard T. Jones, Holt McCallany, Leonardo Nam, Dolores Heredia, Alicia Zapien, Justin Sundquist
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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12 Kommentare
wirklich gut choreographierter, über die gesamte spieldauer spannender (ja, die 90 minuten vergingen wie im flug!) actionthriller, der mit seiner rückblendenfunktion nicht nur originell ist, sondern auch gut gespielt und inszeniert, sowie musikalisch toll untermauert ist. hat mir sehr gut gefallen |
Der Film bietet während der ganzen Dauer gute Unterhaltung. Die Harmonie der verschiedenen Geschichten passt gut zusammen, und sind meines Erachtens mal nicht zu sehr gesucht. Obwohl die Geschichte und vor allem auch der Schluss 0815 sind hat mich der Film positiv überraschen können. Aufgerundete 4.5 Sterne |
Zitat Fabi7 (2008-04-25 18:59:46)
Was LA Crash schlechter als Vantage Point? Finde das hat schon fast nichts mehr mit Geschmackssache zu tun... Einer meiner Vorredner hat das Richtige gesagt, das Mädchen und Forrester hätte man sich sparen können. Was hat man nur dabei Gedacht ihn da auf dem Platz mit der Kamera "herumwuchteln" zu sehen - einfach peinlich. |
Bitte löschen, /me hat wieder mal Mist gebaut :P [Editiert von goodspeed am 2008-09-23 17:44:28] |
"Terrorismus ist seit der TV-Serie 24 ein beliebtes Thema und wird bis zum Exzess ausgeschlachtet. Das hat inzwischen nicht nur zu einer Übersättigung des Marktes geführt, sondern auch soweit, dass man gewisse Szenarien nicht mehr sehen kann. Vantage Point geht etwas neue Wege und kombiniert das klassische Terrorszenario mit der Erzählweise von 11:14: Zuerst wird ein Vorfall gezeigt, der dann mit mehreren Personen in eigenständigen Handlungssträngen immer mehr erkundet und ausgeleuchtet wird. So hat man am Anfang keine Ahnung, was und warum eigentlich etwas geschehen ist, doch wenn man alle Handlungsstränge gesehen hat, kann man das ganze wie ein Puzzle zusammensetzen." 24? 11:14?? [Editiert von goodspeed am 2008-09-23 17:44:42] |









Dafür haben Crash und 11:14 viel fiesere und bessere Auflösungen als Vantage Point, was den Gesamteindruck hebt. Bei mir stellte sich gegen Ende etwas die Langweille her wenn die Rückblende sich plötzlich nur noch auf ne mässige Verfolgungsjagd konzentriert die am Ende im puren Zufall mit einem etwas kitschigem Happy-End endet.
Die Grundidee ist ganz solide und auch bei den ersten Rückblenden ganz gut erzählt. Man beginnt selbst zu rätseln etc. Dann wird aber auf einen Schlag beinahe alles gelöst und auch das Finale mit Krankenwagen und dem traurigen Hundeblick-Whitacker ist vorsehbar.
Nette Idee, mässige Umsetzung mit einem soliden Cast. Purer Durchschnitt!
Ich gebe dem Film eine hohe Wertung, da ich extrem begeistert war.
Die ersten 70min sind wirklich äussert spannend und immer rasender. Ab dem Zeitpunkt, bis man erfährt das "interne" Leute drinstecken und Dennis Quaid die Verfolgung aufnimmt. Ab dann zerreisst die Spannung allmählich, vor allem weil die Autoverfolgung bis zur "unteren Brücke" zu lange dauert.
Den Schluss habe ich ganz ehrlich nicht mehr ganz kapiert, wer jetzt mit wem oder gegen wen arbeitet (z.B. der "Cop" "überrascht das ich noch lebe". Gegen wen kämpft er jetzt?)
Der Schluss mit dem Krankenwagen ist einfach ein zu grosser Zufall und für mich - zum restlichen Film - zu wenig durchdacht. Die Amis stehen wieder einmal gut da, die Bösen verlieren und Amis sind die Helden. Wirklich schade!
Aber ein DVD den man getrost einkaufen kann. Bin gespannt wie er auf der DVD in DTS oder D.D.5.1 Vertonung klingen wird. Ich werd ihn mir sicherlich zulegen.
PS
Zu den Schauspielern hätte man Sigounay Weaver am Anfang komplett weglassen können. Forrest Whitaker braucht es auch nicht wirklich, fand ich zwar spannend, hätte mich aber gefreut, wenn er wirklich eine Schlüsselrolle gehabt hätte mit seiner Camera. Dennis Quaid finde ich gut. Wie "lafrecciablu" bereits vor mir gesagt hat, hätte man 2-3 Charakteren weglassen können und dafür einen vernünftigeren Schluss oder Spannungsbogen realisieren können.
Ach ja, im Gegensatz zum Redakteur dieses Filmes, fand ich die zwei Filme «Crash» und «11:14» viel langweiliger und schlechter! Vor allem da Crash für mich kein Actionfilm ist, sondern eher ein Drama.
[Editiert von Fabi7 am 2008-04-25 19:02:52]
Vantage Point hat mich doch ein bisschen überrascht.
Der Film war richtig spannend, intensiv und rasant. Auch die Schauspieler erfüllen ihre Arbeit ohne grössere Probleme. Aber was mir am besten angesprochen hat, waren die Actionszene. Was leider Abzug gibt, ist wie schon erwähnt der Schluss, der einmal wieder typisch 0815 war. Dennoch ein Unterhaltsamer Actionstreifen. Würde ihm eine 4,5 geben.
Die Grundidee von Vantage Point ist sicher reizvoll. Meiner Meinung nach hat man es gegen Ende vergeigt. Es sind nicht mal die Wiederholungen, die mich gestört haben. Es gab einfach ein paar unnötige Figuren und Passagen, die hätte man getröst weglassen können und es hätte sie niemand vermisst:
z.b.
- das mädchen mit dem softeis
- der treu-doof dreinblickende und irgendwie nette amerikaner mit seiner cam.
etwas mehr fokus auf die terroristen und ihr verwirrspiel hätte mir mehr gebracht als die massenszene auf dem platz so unnötig in die länge zu ziehen (nach der x.ten wiederholung mit dem bürgermeister und seiner ansprache fragte ich mich dauernd, wieso man so unwichtiges immer wieder zeigen muss, wie auch der präsident, der getroffen zu boden fällt.ja, er wurde angeschossen, wir haben's alle kapiert) und am schluss muss dann wieder alles hingesudelt werden, dass man es fast nicht mehr mitkrieg, was da alles abgeht. schade. aber spannend fand ich ihn allemal.
- minuspunkt:
der gleiche verzerrte gesichtsausdruck von dennis quaid. was hat man sich dabei gedacht? der kann doch auch anders. und forest whittaker, der wie ein kleines kind auf dem platz mit seiner kamera herumwedelt, ist einfach lächerlich. wär es ein kleiner junge gewesen, würd ich es ja noch verstehen.
trotz allem bleib ich bei einer 4 (schon wegen Sigourney!!) :-)
Vantage Point oder: Save the Potus!
Vantage Point ist ein gut überlegter Thriller, der besonders während den Rewinds besonders spannend daherkommt. Hervorragend gefilmt und geschnitten ist das Ganze, das vermittelt einem das Gefühl, es handle sich um eine Doku, was sehr gut zum Film passt. Dennis Quaid und Forest Whitaker machen ihre Sache solide und es macht Spass den Akteuren beim Rennen und Rufen zuzusehen.
Der Film kommt ohne allzu viel Pathos aus, Patriotismus hält sich auch in Grenzen und was alle mit dem Ende haben, sehe ich nicht ein, weder patriotisch noch sonst was, das Ende ist eine einzige Farce, Tatsachenverzerrung par exellence!
Vantage Point zeigt eine spannede Geschichte aus vielen Blickwinkeln, was den Zuschauer vor ein interessantes Puzzlespiel stellt. Die Auflösung am Ende ist zwar wenig überraschend, aber wie der Rest des Films gut umgesetzt.
Einzig die Actionszenen am Schluss hätten gekürzt werden können, man fühlt sich wie in einem Bourne-Film.
Fazit: Vantage Point ist ein gut gefilmter, spannender Thriller, der besonders in den ersten 70 Minuten zu überzeugen vermag.
4,5 Sterne von einem zufriedenen Kinogänger.