Street Kings (2008)
Street Kings (2008)
Oder: Wozu man Telefonbücher sonst noch benutzen kann
Detective Tom Ludlow (Keanu Reeves) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bösen zu finden und diese für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Unterstützung erhält er hierbei von den Kollegen aus seiner Spezialeinheit "Ad Vice", die seit dem Tod seiner Frau als eine Art Ersatzfamilie dienen. Insbesondere sein Chef, Captain Jack Wander (Forest Whitaker), ist stets um sein Wohl besorgt. Denn Ludlow ist unkontrollierbar, aggressiv und nimmt es mit dem Gesetz manchmal nicht so genau.
Ludlow's ehemaliger Partner Terrence Washington (Terry Crews) weiss über dessen Vorgehensweisen Bescheid und hat sich deshalb von ihm distanziert. Als Washington bei einem Raubüberfall brutal niedergeschossen wird, beginnt Ludlow zu ermitteln. Gemeinsam mit dem jungen Detective Diskant (Chris Evans) macht er sich auf die Suche nach den beiden Mördern seines Kollegen, um sich an ihnen zu rächen.
Während seinen Ermittlungen trifft er öfter auf Washington's Vorgesetzten Captain Biggs (Hugh Laurie), der ihn mit seinen Fragen und Bemerkungen verunsichert. Ludlow beginnt seine Arbeit zu hinterfragen und ist sich nicht mehr sicher, auf welcher Seite des Gesetzes er eigentlich steht...
Kinofilm-Rating
Mit Street Kings kommt ein fesselnder und knallharter Action-Thriller in die Kinos. David Ayer, der für die Drehbücher diverser Blockbuster verantwortlich ist (u. A. Training Day, U-571, The Fast And The Furious), führte bei diesem Film zum zweiten Mal Regie.
Die Top-Besetzung, aus welcher besonders das Trio Reeves, Whitaker und Laurie heraussticht, überzeugt auf der ganzen Linie. Keanu Reeves mimt in Street Kings einen für ihn eher untypischen Charakter. Die Szenen zusammen mit Forest Whitaker (grossartig) sind ein Augenschmaus. Die beiden spornen sich gegenseitig zu Glanzleistungen an und die Chemie zwischen ihnen ist spür- und sichtbar. Hugh Laurie erinnert mit seinen trockenen Sprüchen leicht an seine Rolle als Dr. House. Was aber nicht weiter stört. Einziger Dorn in den Augen sind die diversen Rapper, die einen auf "Ich bin so cool, dass ich einen voll krassen Gangster spielen kann" machen.
Ein spannender Baller-Film, der sich mit dem psychologischen Aspekt des Lebens als LAPD-Cop auseinandersetzt. Ob wirklich so viel Wahres dahintersteckt und sich die Polizisten in dem Ausmass gegenseitig bekämpfen, sei dahingestellt. Ganz klar Geschmackssache, aber wer mit diesem Genre etwas anfangen kann, wird an Street Kings seine Freude haben.
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4.1 Sterne (91 Bewertungen) | 15 Kommentare



