Star Wars: The Clone Wars (2008)
Star Wars: Die Klonkriege
Star Wars: The Clone Wars (2008) Star Wars: Die Klonkriege
Es überrascht wenig, dass eine so erfolgreiche Franchise wie Star Wars nach der vorerst abgeschlossenen Realfilmumsetzung nicht einfach ad akta gelegt wird. Star Wars: The Clone Wars ist der erste animierte Kinofilm zum Thema und basiert auf einer TV-Serie.
Während sich der Star-Wars-Musik Übervater John Williams in den letzten Jahren etwas zurück gezogen hat und angeblich nur noch für seinen Freund Steven Spielberg arbeiten will, musste für die Vertonung von Star Wars: The Clone Wars jemand anders gefunden werden. Kevin Kiners Musik dient dem filmischen Geschehen durchaus. Etwas enttäuschend haben seine Klänge mit Williams' Komposition und der Saga an sich aber nur wenig zu tun.
Die Musik von Kiner bedient sich primär dem vollen Orchester, verstärkt mit Chor und elektronischen Elementen, was teilweise an Hans Zimmers Black Hawk Down erinnert. Die Musik hat alles, was ein epischer Score benötigt und ist dem Action-Genre entsprechend laut und bombastisch. Dabei packt sie den Zuhörer aber nur selten. Einzig der zu Beginn zitierte "Star Wars Main Title" lässt Star-Wars-Stimmung aufkommen. Kiner würzte seine Komposition ferner mit exotischen, fernöstlichen Elementen (zu hören in "Jabba's Palace" und der Musik für die Szenen auf Tatooine), was Erinnerungen an Williams' Komposition "The Immolation Scene" hervorruft.
Fazit: Mit Star Wars: The Clone Wars hat sich Kevin Kiner etwas in die Nesseln gesetzt. Der Score ist überwiegend laut und dröhnend. Dabei werden nur sehr selten Erinnerungen an die Star.Wars-Klänge von John Williams wach und die Musik wird wohl die meisten Hörer abseits des Films eher kalt lassen.
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