Shark in Venice (2008)

Shark in Venice (2008)

Oder: Da unten schwimmt was...

Shark in Venice

Dramatik pur!

David Franks (Stephen Baldwin) wird kontaktiert, als sein Vater in den Kanälen von Venedig verloren geht. Der tauchte dort nach einem grossen Schatz, bis die Verbindung abbrach und man nichts mehr von ihm sah oder hörte. Nun soll der Sohnemann nach Venedig düsen. Erst einmal, um die Leichen zu identifizieren, schlussendlich aber dann doch, um selber ein paar Tauchgänge zu starten.

Shark in Venice

Seht ihr? Geht auch anders.

Und David staunt nicht schlecht, als ihm in den Tiefen unter der Stadt ausgewachsene Haifische begegnen. Als er einen ersten Angriff überlebt, findet er sich in einer Grotte wieder, die natürlich genau den Eingang zur gewaltigen Schatzkammer darstellt. Nun muss er versuchen, die örtliche Polizei zu überzeugen, dass todbringende Tiefseemonster durch die Kanäle schwimmen und Touristen futtern. Ausserdem haben sich ihm finstere Gesellen an die Fersen gesetzt, die denjenigen für sich arbeiten lassen wollen, der den Eingang zur Schatzkammer kennt.


DVD-Rating

Stephen Baldwin ist einer der bekannten "Baldwin-Brothers", die mit mehr oder weniger grossem Erfolg ihre Karriere in Hollywood bestreiten. Der erfolgreichste der Herren dürfte Alec Baldwin sein, auch wenn dieser erst eine TV-Serie (30 Rock) brauchte, um nach einer Flaute wieder auf die filmischen Beine zu kommen. Aber zurück zu Stephen. Der tut sich nämlich schon seit längerem schwer mit Schauspielern. Dabei war er mal einer der Usual Suspects. Heuer spielt er in Gurken wie Shark in Venice mit. Hauptsache die Kohle stimmt.

In Bulgarien gedreht, werden Haifische gezeigt, die bösartig durch die Kanäle einer Stadt schwimmen, die Venedig darstellen soll. Mittendrin gibt's immer wieder Taucher, die sich den Viechern als Futter anbieten und bald mal das Wasser rot färben. Unser Stephen Baldwin gehört natürlich nicht dazu. Während der Haifisch Boote attackiert und Touristen mit einem Biss verfuttert, schafft es der pummelige Baldwin doch tatsächlich, dem Biest zweimal zu entkommen. Sowas lernt man nicht nur auf der Schauspielschule....

Natürlich ist die Story von Shark in Venice Humbug. Es entsteht nie Spannung oder gar Thrill. Es wird vor sich hin geplätschert, schlecht geschauspielert und die Herren von der Spezialeffekt-Abteilung sollten auch mal wieder über die Bücher. Oder wie erklärt sich ein Dialog auf fahrendem Schiff, wenn der Blick aus dem Fenster beweist, dass sich da überhaupt nichts bewegt. Oder grinsende Touris im Hintergrund, oder die schlechte Synchronisation der deutschen Filmfassung. Oder, oder, oder...

Fazit: Das Cover der DVD von Shark in Venice macht neugierig, nur entpuppt sich der Film danach als Gurke, die weder spannend noch interessant ist. Ein blöder Film, schwache Darsteller und Haifische, deren Aktionen aus irgendwelchen Dokumentationen rausgeschnitten wurden. Wer das hier trotzdem guckt, ja der ist halt schon selber schuld...

Die DVD hat als Bonusmaterial einen Haufen Trailers zu bieten, dafür fehlen jegliche Untertitelspuren. So muss zwischen der langweiligen deutschen und der nicht viel besseren Originalversion ausgewählt werden. Tonmässig wird allerhöchstens Durchschnitt geboten, und auch das Bild macht vor allem in den dunklen Szenen und denjenigen unter Wasser einen schlechten Eindruck.

1.0 Stern 2.6 Sterne
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06.09.2010 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 27.08.2010

  • Bildformat: 1.78:1 (anamorph Widescreen)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1)
  • Untertitel: keine
  • Extras: Trailershow; Originaltrailer zum Film