Seven Pounds (2008)
Sieben Leben
Seven Pounds (2008) Sieben Leben
Angelo Millis Score zu Seven Pounds wurde auf vielen Soundtrack-Foren gehiped und von Filmmusikfans mit entsprechend hohen Erwartungen erworben. Das Resultat fällt jedoch getrübt aus. Während Milli für seine Komposition durchaus Lob erhält (und stellenweise verdient), hinterlässt seine Musik auch einen faden Nachgeschmack. Dies vor allem deshalb, weil dem Score ein starkes und eigenständiges Thema fehlt. Die Musik weist zudem zum Teil sehr starke Parallelen zu Thomas Newman und James Horner auf.
Grösstenteils erklingt der Score auf Klaviertasten, unterlegt mit Synthesizern und Streichern. Im wirklich schönen "The Surgery" kommt das Orchester etwas mehr zum Zug und Milli nimmt den Chor dazu. Trotzdem vermag dieses Stück die Schwächen der vorangegangenen Albumminuten kaum aufzuheben.
Fazit: Angelo Millis Musik zu Seven Pounds ist erst seine zweite Arbeit für einen Film und sein erster grosser Vertonungsauftrag. So gesehen ist die Arbeit recht beeindruckend. Doch leider vermag der Score einfach nicht recht zu packen. "The Surgery" ist mit Abstand das Highlight des Albums. der Rest ist überwiegend atmosphärisches Underscoring geworden. Schade.
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