Never Back Down (2008)
The Fighters
Never Back Down (2008) The Fighters
Oder: Tracht Mixed-Prügel gefällig?
Der kleine Bruder von Jake (Sean Faris) ist ein talentierter Tennisspieler. Um ihn zu fördern, muss die Familie von Iowa nach Florida umziehen, wo Jake in eine neue Schule geschickt wird. Jake selber eilt der Ruf eines guten Kämpfers voraus, seitdem ein Video von ihm auf YouTube läuft, das zeigt, wie er nach einem Footballspiel einen Gegner vermöbelt hat.
Auf seiner ersten Party in Orlando wird Jake vom arroganten Ryan (Cam Gigandet) zu einem Kampf herausgefordert und gedemütigt. Vor den Augen seines Schwarms Baja (Amber Heard) muss sich Jake blutig prügeln lassen, während sein Gegner lächelnd eine Show abzieht. Dass kann Jake natürlich nicht auf sich sitzen lassen und sucht nach Möglichkeiten, seiner "alten" Technik neuen Schwung zu geben.
Er wird vom Kumpel Max (Evan Peters) in ein Kampfstudio begleitet, wo junge Männer unter den erfahrenen Augen von Jean Roqua (Djimon Hounsou) das kämpfen lernen. Er nimmt den jungen Mann aus Iowa unter seine Fittiche, lernt ihm Mixed-Martial-Arts und hat keine Ahnung, dass Jake nur ein Ziel hat: Er will Revanche und Rache. Und zwar an Ryan. Das anstehende Turnier "The Beatdown" soll dazu die optimale Gelegenheit bieten.
DVD-Rating
1984 kam ein junger Mann in eine fremde Stadt, wurde verprügelt und suchte Hilfe bei einem weisen Lehrer, der ihm beibrachte, wie man richtig kämpfte, Der Junge sollte das Gelernte natürlich nie zum Spass brauchen, musste sich aber dann in einem Turnier dennoch beweisen. Und auch wenn der Meister das nicht gutheissen konnte, so brachte er doch Verständnis auf. Damals hiess diese Geschichte Karate Kid. 2008 läuft das Ganze unter dem Namen Never back down.
Regisseur Jeff Wadlow hat sich ein paar knackige junge Burschen geschnappt und lässt diese im "Mixed Martial Arts" aufeinander losgehen. Dazu kriegen wir die schöne Gegend um Orlando zu sehen, Djimon Hounsou (Blood Diamond) als Meister mit weissem Bärtchen und trauriger Lebensgeschichte und am Ende sogar ein paar richtig tolle Kämpfe. Wer mehr sucht, ist hier falsch am Platz.
Sean Farris hat ein tolles Sixpack und darf sich auch mal über die Regeln des Kampflehrers hinwegsetzen. Das reicht für einen Film wie Never back down allemal. Sein "Rivale" Cam Gigandet (Twilight) lässt den arroganten Mistkerl sehr überzeugend raushängen und übertrumpft damit seinen Kampfkollegen. Der Dritte im Bunde sollte eigentlich derjenige mit der grössten Schauspielerfahrung sein, aber Djimon Hounsou belässt es bei oberflächlichen Sprüchen und Motivationsfloskeln.
Fazit: Never back down hat ein paar schön choreographierte Kämpfe zu bieten und im finalen Turnier gehts dann auch recht zur Sache. Alles andere ist nebensächlich und interessiert eigentlich nicht gross. Um nicht zu sagen, dass der Film ausser den Kämpfen tierisch langweilig ist...
Um die Kämpfe geht es auch in den wenige Extras, die sich auf der DVD finden. Einmal werden wir aufgeklärt, wie die Fights richtig choreographiert in Szene gesetzt werden müssen, damit sich auch glaubwürdig sind. In einer zweiten Reportage sehen wir starken Männern beim Trainieren zu und kriegen Tipps für unsere eigene Kampfkarriere. Dazu gibts den Kinotrailer gratis obendrauf und sogar noch eine zusätzliche Szene wurde reingepackt.
Technisch wird solide Qualität geboten, wobei vor allem das Bild überzeugen kann. Die Farben sind klar und stark und auch in den schneller geschnittenen Szenen kriegt man noch alles mit. Der Ton darf sich ebenfalls hören lassen, auch wenn es hier zeitweise ein bisschen dumpf zur Sache geht.
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3.7 Sterne (22 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 22.01.2009
- Bildformat: 2.40:1 (16:9 Widescreen)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1); Deutsch (DTS 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Trailer; Deleted Scenes; Aus dem Ring auf die Leinwand; Kämpfe wie ein Champion



