The House Bunny (2008)
The House Bunny (2008)
Oder: Hefner lässt die Puppen tanzen
Shelley (Anna Faris) lebt ihr Wunschleben. Sie wohnt in der Playboy-Mansion, sieht klasse aus und ihr Alltag besteht aus baden, herumstöckeln und mit Hugh Hefner flirten. Als sie allerdings an ihrem 27. Geburtstag ein Briefchen bekommt, in dem steht, dass sie das Haus verlassen muss, bricht für sie eine Welt zusammen.
Mit einem klapprigen Auto ausgerüstet macht sich das Bunny in die Stadt, wo sie Unterschlupf in einer der vielen Studentinnenverbindungen Unterschlupf finden will. Bei den elitären Häusern wird sie rausgeschmissen, aber bei den uncoolen, unfrisierten und ungeschminkten Mädels der "Zeta"-Schwesternschaft macht sie Eindruck. Sie wird zur "Hausmutter" und nimmt die Bande "hässlicher" Mädels unter ihre Fittiche.
Dumm nur, dass ausgerechnet das Haus der Verbindung bald verkauft werden soll, wenn nicht die Gruppe Mädels es schafft, einige mehr Mitglieder anzuwerben und somit das Haus am "Leben" zu erhalten.
Nun beginnt Shelleys Mission endgültig. Sie fängt an, die Mädels zu verändern, zu schminken und so anzuziehen, dass die Jungs auch mal ein Auge riskieren. Sie selber hat inzwischen ein Auge auf Oliver (Colin Hanks) geworfen, doch der mag nicht mit einer strohdummen Playboy-Blondine ausgehen. Jetzt heisst es also für Shelley, ihren eigenen Stil zu ändern und ihre Freundinnen zu heissen Fegern zu machen. Bevor alles zu spät ist.
DVD-Rating
Sie sind ja schon Hingucker, diese Mädels, die da bei Hugh Hefner rumstöckeln und jeweils sexy in die Kameras gucken. Nun kriegen wir mit House Bunny eine Komödie über ein eben solches Fräulein, dass zwar ein grosses Herz hat, aber weiter oben doch relativ hohl ist. Dafür wurde Anna Faris gecastet, die bereits mit Filmen wie Scary Movie 4 bewiesen hat, dass sie ohne weiteres eine Idiotin darstellen kann.
Leider gehen House Bunny schon kurz nach dem Start die Witze aus, so dass man sich als (männlicher) Zuschauer nur noch an der Hauptdarstellerin selber erfreuen kann. Und auch das gelingt nur mit viel Durchaltevermögen und einem abgehärteten Sinn für blöde Charaktere. Aber in High-Heels sieht sie lecker aus... Immerhin.
Neben der angesprochenen Anna Faris spielen Colin Hanks (ja, genau. Der Sohn von Tom Hanks) oder Rumer Willis (das Töchterlein von Bruce Willis) in diesem gespielten Blondinenwitz ebenfalls mit. Allerdings können weder sie, noch die anderen jungen Darsteller auch nur einen Hauch von Eindruck hinterlassen, so das auch von dieser Seite her keine Punkte zu vergeben sind.
Ist denn überhaupt was gut an House Bunny? Nun, die Damen tragen kurze Röckchen und sind attraktiv, ausserdem gibts eine spezielle Autowäsche zu sehen. Mehr sollte man hier nicht erwarten, denn der Film an sich ist eine rechte Beleidigung für jegliche Art von Intelligenz. Da kann Anna Faris mit noch so grossen Augen in die Kamera gucken.
Fazit: House Bunny ist eine Gurke, wie sie im Buch steht. Für pupertierende Teenager lohnt sich vielleicht der Blick in die Playboy-Mansion und zu den luftig gekleideten Mädchen. Ansonsten ist der Film weder lustig, noch interessant, geschweige denn irgendwie unterhaltsam.
Die DVD kommt mit einer riesigen Anzahl von sogenannten "Featurettes" daher. Das sind kleine und kurze Filmchen, die sich jeweils einem bestimmten Thema widmen. So werden die einzelnen Charaktere ein bisschen näher vorgestellt, die Playboy-Villa näher beleuchtet und das Styling der Figuren aufgedeckt. Dazu kommen die Cameoauftritte und einige entfallene Szenen, die aber kaum der Rede wert sind. Ein Musikvideo und der Trailer runden das Angebot dann auch schon wieder ab. Auch hier gilt: Viel Luft, wenig Inhalt.
Technisch hingegen ist House Bunny solide produziert worden und macht auf DVD einen sauberen und guten Eindruck. Ton und Bild sind in Ordnung und lassen keine grösseren Schwächen erkennen.
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2.8 Sterne (19 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 18.03.2009
- Bildformat: 2.40:1 (16:9 Widescreen)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch; Englisch; Türkisch
- Extras: Entfallene Szenen; 13 Featurettes; Musikvideo; Trailers



