Frost/Nixon (2008)
Frost/Nixon (2008)
Zum Abschluss des Jahrs 2008 gibt sich Hans Zimmer in Ron Howards vielgepriesener Adapiton Frost/Nixon düster und ruhig. Das einfühlsame Drama ist nicht gerade das Paradegenre des Komponisten Zimmer. So wandelt er hier auf verhalteneren, musikalischen Pfaden, die er ansatzweise schon mit Werken wie The Pledge oder Invicible beschritten hat.
Die Letargie der genannten Werke wird in Frost/Nixon mit tickenden Soundeffekten und teils schnellen Streicherfiguren etwas gebrochen. So bietet Frost/Nixon zwar einen überwiegend dunklen, dramatischen Score, die Musik legt in Stücken wie "Watergate", "Beverly Hilton" und "Insanely Risky" aber etwas an Tempo und Witz zu, wenn auch nicht an Volumen. Neben Streichern setzt Zimmer für diese Komposition überwiegend das Klavier ein.
Fazit: Die Filmmusik zu Frost/Nixon aus der Feder von Hans Zimmer ist überwiegend dunkel, verhalten und filmdienlich geworden und daher als reines Hörerlebnis eher wenig spektakulär. Ein dominierendes Hauptthema ist nicht auszumachen. Der Score ist aber eine nette Abwechslung im ansonsten eher lauten Schaffen Zimmers und ist Fans des Films und des Komponisten zu empfehlen.
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