Four Christmases (2008)
Mein Schatz, unsere Familie und ich
Four Christmases (2008) Mein Schatz, unsere Familie und ich
Oder: Ach, die lieben Verwandten
Brad (Vince Vaughn) und Kate (Reese Witherspoon) wollen nicht heiraten, sie wollen keine Kinder, und sie wollen ihre Familien zu Weihnachten nicht besuchen. Deshalb denken sie sich jedes Jahr eine Ausrede aus, damit sie die Weihnachtsfeiertage an irgendeinem exotischen Ferienort verbringen können.
Doch dieses Jahr geht etwas schief: Weil ihr Flug abgesagt wurde, haben sie nun Zeit und müssen Weihnachten mit ihren Verwandten verbringen. Da ihre Eltern geschieden sind, heisst das: Viermal Weihnachten an einem Tag. Bei seinem Vater (Robert Duvall), ihrer Mutter (Mary Steenburgen), seiner Mutter (Sissy Spacek) und ihrem Vater (Jon Voight), inklusive jeweiliger Lebenspartner, Grosseltern, Geschwister, Nichten und Neffen.
Kate und Brad machen sich nun auf den Weg ihre geliebten Familien zu besuchen, das Beste hoffend und das Schlimmste erwartend, denn ihre Familien sind noch etwas verrückter und merkwürdiger als die meisten...
DVD-Rating
Wenn Hollywood Weihnachten feiert, dann kommen die Stars auf die verrücktesten Ideen. In Four Christmases ist der Name Programm, denn unser Hauptdarstellerpärchen muss viermal das Fest der Liebe feiern und das bei irren und skurrilen Personen, welche die beiden Familie nennen. In den Kinos lief Four Christmases recht gut und bescherte über 120 Millionen Dollar Einnahmen. Nicht schlecht für einen Film, der knapp 80 Minuten dauert.
Vince Vaughn ist ein glatter Kerl, der einen etwas rauhen Humor hat, auch mal furzt und sich nicht zu schade ist, den Volltrottel raushängen zu lassen. Dass etwaige Filmpartnerinnen damit nicht klar kommen, liegt somit auf der Hand. Dummerweise scheint Reese Witherspoon so eine Dame zu sein, denn nicht nur sollen sich die beiden am Drehort recht unsympathisch gewesen sein, sondern man merkt es ihr sogar während des Films an, denn ausser Schnuten zu ziehen macht die Dame nicht viel.
Die Familien, welche die beiden Stars nun besuchen, sind ganz unterschiedlich gelungen. Während Robert Duvall in einer eher dämlichen Episode vorkommt, macht Sissy Spacek (Carrie) eine bessere Figur. Aber so richtig glatt, lustig und weltbewegend ist keines der besuchten Häuser. Zwar werden Kindheitserinnerungen vorgetragen, aber die meisten davon enden in einem verblödelten Schluss.
Fazit: Four Christmases ist Weihnachtskino made in Hollywood. Anspruchslos, leidig witzig und nur vereinzelt richtig komisch. Das liegt dann vor allem an Vince Vaughn, der mit seiner Schnodderschnauze manche Szene rettet. Aber bei so vielen vergebenen Möglichkeiten muss auch der grosse Mann schlussendlich klein beigeben.
Auf der DVD von Four Christmases sind Extras spärlich gesät. Ein paar zusätzliche Szenen ohne grossen Unterhaltungswert, dafür ein glattes Feature über Versprecher am Set sind die einzigen Features, die abrufbar sind. Den obligaten Trailer lassen wir hier mal ausser acht. Dafür macht der Film in technischer Hinsicht eine erfreulich gute Falle. Starker und gut abgemischter Ton kombiniert sich sehr gut mit einem schönen Bild, das klare Konturen zeigt und farblich absolut hält, was es verspricht.
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DVD-Infos
DVD erschienen am 20.11.2009
- Bildformat: 1.78:1 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1); Ungarn (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch; Portugiesisch; Niederländisch; Arabisch; Ungarisch; Deutsch für Hörgeschädigte; Englisch für Hörgeschädigte
- Extras: Verpatzte Szenen; Nicht verwendete Szenen; Trailer



