The Chronicles of Narnia: Prince Caspian (2008)
Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
The Chronicles of Narnia: Prince Caspian (2008) Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia

Mit The Chronicles of Narnia: Prince Caspian setzt Komponist Harry Gregson-Williams seine Reise in Narnia fort und begleitet den Prinzen Caspian und die Pevensie-Kids erneut mit epischen Klängen. Es ist eine erfreuliche Rückkehr, besonders nachdem seine letzten Arbeiten zu The Number 23, Deja Vu und Gone Baby Gone eher dem verhaltenen Filmscoring zugeordnet werden mussten (mit Ausnahme des farbenfrohen Shrek the Third). Die Fortsetzung zu The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch and the Wardrobe ist eine imposante und unterhaltsame Komposition geworden.
Der Score ist wuchtig und im Vergleich zu seinem Vorgänger um einiges dunkler ausgefallen. Um den passenden Sound für das Fantasieepos zu generieren, bedient sich Harry Gregson-Williams eines grossen Orchesters mit verstärkter Perkussionsabteilung, dreier Solisten (unter anderem erneut Lisbeth Scott) und dreier Chöre.
Die meisten musikalischen Ideen und Themen konnte man bereits in der Komposition zum ersten Teil hören. Die Art und Weise, wie sie in die Komposition eingearbeitet wurden, überzeugt aber mehr. Nebst den logischen thematischen Querverweisen zum Vorgängerscore mischen sich aber auch Ideen aus Kingdom of Heaven in die Komposition.
"Prince Caspian Flees" eröffnet das Album mit mitreissender Action à la James Horner. Action dominiert denn auch das ganze Album, und besonders die letzten fünf Titel lassen es für 35 Minuten nochmals richtig krachen. Ruhigere und teils sehr nobel klingende Passagen vernimmt der Hörer in "The Kings and Queens of Old" und "Arrival at Aslan's How". Ein aussergewöhnlich dissonantes Stück ist "Sorcery and Sudden Vengeance". Dessen erster Höreindruck ist eher unangenehm, es eröffnet nach mehrmaligem Hören aber sehr interessante und frische Ideen.
Fazit: Mit 60 Minuten ist der Score auf dem Album gut vertreten und bietet viele interessante und mitreissende musikalische Momente. Auch macht die Musik in ihrer Präsentation einen einheitlicheren Eindruck, als dies beim ersten Album der Fall war. Die vier Songs am Ende des Albums bereichern den Score wenig und sind bis auf den letzten Titel durchschnittlicher Pop-Schmus. Wer die Musik zu Narnia 1 gemocht hat, wird auch The Chronicles of Narnia: Prince Caspian schätzen.
Sountrack-Infos
Komponisten Release | Tracks
|

