Transformers (2007)

Transformers (2007)

Oder: Where the Big Boys play

Transformers

Robo-Skating

Weit weit weg von der Erde schwebt der Planet Cybertron im All. Bewohnt wird er von intelligenten Roboterwesen, die sich in zwei "Rassen" unterteilt haben. Die "Autobots" wollen Frieden, Ruhe und Zufriedenheit, während die "Decepticons" schon lange nach der endgültigen Macht dürsten. Das Geheimnis der Macht ist ein Würfel namens "Allspark". Wer ihn besitzt, herrscht. So einfach ist das. Und da die "Decepticons" nicht die Geduldigsten sind, kommts zum Bürgerkrieg, in dessen Wirren dieser Würfel in den Weiten des Alls verloren geht.

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Boot Camp?

Megatron (Stimme von Hugo Weaving), der Anführer der "Decepticons", findet den Cube schlussendlich auf der Erde wieder. In der Arktis wird er aber eingefroren und der Würfel bleibt weiterhin unbenutzt. 1896 trifft eine Arktis-Expedition auf diesen eingefrorenen Körper (oder das "Gestell") von Megatron. Der brennt kurzerhand die Koordinaten des Würfels in die Brille seines menschlichen Entdeckers. Die ist inzwischen im Besitz des Urenkels des Entdeckers. Dem Teenager Sam (Shia La Boeuf). Der versucht zwar, das Teil über Ebay zu verkaufen, ist aber erfolglos.

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Hilfe, gleich springt er!

Ausserdem hat er momentan andere Sorgen. Er ist heiss auf das schärfste Mädchen der Schule (Megan Fox) und will sie beeindrucken. Und wie schafft man das am besten? Genau. Mit einem coolen Auto. Dass ihm allerdings Papa (Kevin Dunn) nur einen alten Camaro kauft, lässt die Hoffnungen des Teenagers schwinden. Allerdings hat es diese Karre in sich. Denn das Auto entpuppt sich als "Bumblebee", ein Späher der Autobots. Der kontaktiert seinen Anführer Optimus Prime (Stimme von Peter Cullen) und die "Autobots" folgen dem Ruf.

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Wo sind bloss die Power-Rangers?

Während nun also Sam mit den riesigen (und guten) Roboters der Autobots sich auf die Suche nach dem Machtwürfel macht, haben die "Decepticons" bereits angefangen, militärische Institutionen auseinander zu nehmen und die Erde zu ihrem Spielfeld zu machen. Die einzige Chance für das Militär, das diese Technologie dieser Roboter gerne näher begutachten würde, heil aus der Angelegenheit raus zu kommen, sind die "Autobots". Ein gigantischer Kampf nimmt seinen Lauf, in dem die Menschen nur Beiwerk sind. Denn es heisst Roboter gegen Roboter. Autobots gegen Deceptions. Und vor allem: Megatron gegen seinen Bruder Optimus Prime.


DVD-Rating

Inzwischen wird ja scheinbar aus allem, was früher in den Kinderzimmern rumgestanden hat, ein Film gemacht. Meist sind es denn auch entsprechend dämliche Versuche, Profit zu machen. Nun kommen die Transformers. Die haben letzten Sommer die Leinwand in den Kinos zum beben gebracht, grosse Jungs guckten sabbernd den coolen Maschinen zu, wie sie Städte dem Erdboden gleichmachten und sich gegenseitig an die Gurgel wollten.

Transformers wurde ein riesiger Erfolg an den Kinokassen, katapultierte Milchbubis wie Shia LaBeouf in den Starhimmel und kurbelten den Verkauf dieser Roboter einmal mehr mächtig an. Dabei ist der Film doch nicht viel mehr als ein aufgeblasenes Stück Actionkino. Aber seine wir mal kurz ehrlich, schon lange hat kein Film mehr so über die Leinwand (oder den TV-Schirm) gefetzt, wie Transformers. Und jeder, der hinter diesem Krawallkino einen Sinn sucht oder sich bemüht, den versteckten Anspruch zu finden, der macht sich vergebens Mühe. Transformers ist eine grosse Portion heisse Luft, angereichert mit sehr gut inszenierter Action, einigen tollen Special-Effects und der nötigen Portion Humor, die es braucht, um das Publium bei Laune zu halten.

Überraschenderweise braucht die Geschichte keinen grossen Vorlauf. Warum auch, sie passt ja auch auf einen Bierdeckel. Aber trotzdem ist es schön, wenn man gleich von Anfang an den Tarif erklärt bekommt. Und nachdem der erste Roboter seine Aufgabe erfüllt hat, kriegt der Zuschauer Zeit zum Durchatmen. Die wird gefüllt vom Teenie-Pärchen Shia LeBoeuf und dessen Girlie Megan Fox. Es folgt das übliche Gebalze des schüchternen Jungen und mit der Begegnung mit dem lässigsten der Transformers, Bumblebee, wird die Action wieder aufgenommen und der Zuschauer kriegt das geboten, was er sich verspricht.

Fazit: Transformers ist nicht schlecht. Nein, keinesfalls. Er bietet genau das, was ein guter, hirn- und anspruchsloser Actionfilm haben muss. Fetzige Musik, gute Effekte, eine einfache Geschichte und viel, viel, und schlussendlich wohl auch zuviel Action. Denn gegen Ende wird die Unterscheidung zwischen Gut und Böse derart schwierig, dass man kaum mehr weiss, wer denn jetzt wer ist. Trotzdem machts flotten Spass und auf die Fortsetzung im 2009 dürfen wir uns freuen. Vielleicht dann sogar mit einer etwas (nur ein bisschen) besseren Story.

Die DVD ist (momentan) in zwei Versionen erhältlich. Die billigere und normale, auf deren Basis diese Review entstanden ist, bietet optisch und akkustisch absolute Glanzleistungen. Da rappeln die Boxen im Wohnzimmer und das Bild ist glänzend transferiert worden. Leider happert es mit dem Bonusmaterial, denn ausser einem Audiokommentar von Regisseur Michael Bay ist hier nichts zu finden. Da haben es diejenigen schon besser, welche sich die "Steelbook-Edition" zulegen. Da wird unter anderem über das militärische Training der Darsteller, die Militärberater, das Schlachtfeld oder auch die Zusammenarbeit der Filmcrew mit den verantwortlichen Autofirmen berichtet.

4.5 Sterne 4.4 Sterne
4.5 Sterne (225 Bewertungen) | 39 Kommentare

4.0 Sterne4 von 0.0-6.0
17.12.2007 / muri (Inhalt), tam (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 10.12.2007

  • Bildformat: 2.40:1 (anamorph Widescreen)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Türkisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Extras: Audiokommentar Michael Bay