There Will Be Blood (2007)

There Will Be Blood

Um 1900 im Westen der USA: Auf der Suche nach dem lockenden Reichtum der unergründeten Weiten der Prärie versuchen tausende Männer ihr Glück mit dem Graben nach Bodenschätzen. Silber, Gold, Kupfer werden in Massen nachgefragt, doch es ist vor allem ein Stoff, der durch die voranschreitende Industrialisierung immer wichtiger wird: Das Erdöl. Das "schwarze Gold" ist im wahrsten Sinne des Wortes das Schmiermittel dieses gewaltigen Entwicklungsprozesses des neuzeitlichen Wohlstandes und der technologischen Entwicklung. Die Eisenbahnschienen sind kaum durch den Kontinent Amerika gelegt, das Blut aus den letzten Indianerkriegen gerade getrocknet, als die ersten Spekulanten versuchen, ihr Glück und somit auch ihren Erfolg im sich schnell entwickelnden Westen der USA zu finden.


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Film-Informationen

Drehort: USA 2007
Genre: Drama
Laufzeit: 158 Minuten

Kinostart: 14.02.2008
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Paul Thomas Anderson
Drehbuch: Paul Thomas Anderson, Upton Sinclair (Buch "Oil!")
Musik: Jonny Greenwood

Darsteller: Daniel Day-Lewis, Martin Stringer, Matthew Braden Stringer, Jacob Stringer, Joseph Mussey, Barry Del Sherman, Harrison Taylor, Stockton Taylor, Paul F. Tompkins, Dillon Freasier, Kevin Breznahan, Jim Meskimen, Erica Sullivan, Randall Carver, Coco Leigh, Paul Dano, Ciarán Hinds, Sydney McCallister, David Willis, Christine Olejniczak

» The Internet Movie database (IMDb)


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56 Kommentare

Ich habe den Film in diesen Tagen auf arte gesehen: Selten so eine schlechte und unpassende Filmmusik erlebt, die einen Film so sehr entstellt und kaputtgemacht hat. Sicherlich, die Leistung von Daniel Day Lewis ist preiswürdig, aber damit hat es sich auch.

Die Geschichte hat mich nicht interessiert, aber Daniel Day-Lewis hat vieles wett gemacht.

Kann mich der Meinung von yan anschliessen. Sehe das auch so, die Story kommt irgendwie nicht vorwärts und man hätte gern noch mehr gewusst. Spannung kommt nie auf, was dem Film aber meiner Meinung nach gut getan hätte. Schauspielerisch top, da gibt's nichts zu meckern.

Von Daniel Day-Lewis bin ich ja schon schwer begeistert. Ein grossartiger Schauspieler, der bis ins kleinste Detail alles an seiner Figur betont und auskostet. There Will Be Blood hat mir aber als Gesamtes nicht so zugesagt. Die ersten ruhigen 20 Minuten waren die Intensivsten, was eigentlich schon alles über den Film aussagt. Irgendwie sprang der Funke bei mir nicht über. Die Geschichte ist im Gegensatz zu den Figuren sehr oberflächlich und wirkt oftmals auch ein wenig konstruiert. Grundsätzlich hat mich die Story einfach kaum gepackt. Ganz im Gegensatz zu den schauspielerischen Leistungen, die einiges retten konnten.

Naja

Ich habe mich auf den Streifen gefreut. Aber irgendwie deckt der Film meine Erwartungen nur mässig. Das Positive mal vorne Weg. There Will Be Blood unterhaltet 2 1/2 Stunden prächtig. Dies verdankt man vor allem den genialen Landschaftsbildern. Des Weiteren ist die Atmosphäre sehr dicht und der Soundtrack schön anzuhören.

Leider hat es der Film beim schauspielerischen Teil, bei mir, gründlich vermasselt. Zum Beispiel was Paul Dano hier abgeliefert hat, ist doch nur peinlich. Das ständige Overacting raubte mir die ganze Glaubwürdigkeit des Streifens. Auch Day-Lewis spielt immer stark an der Grenze. Bei der Schlussszene muss ich auch Abstriche machen (OVERACTING).