Stir of Echoes: The Homecoming (2007)
Echoes 2 - Stimmen Aus Der Zwischenwelt
Stir of Echoes: The Homecoming (2007) Echoes 2 - Stimmen Aus Der Zwischenwelt
Oder: Geister und ihre bösen Absichten
Ted Cogan (Rob Lowe) war Captain einer Einheit im Irakkrieg. Als dort eines Tages ein Kastenwagen auf die Basis zufährt und allen Warnungen zum Trotz nicht anhält, wird das Auto beschossen. Die Opfer waren jedoch keine Terroristen oder sonstige bewaffnete Kämpfer, sondern eine harmlose Familie. Als dann noch eine Bombe einschlägt und Cogan schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wird, kehrt er nach Hause zurück, wo ihn seine Frau und sein Sohn erwarten.
Doch Ted ist nicht mehr der selbe Mann wie vor seinem Einsatz. Er hat Visionen und Halluzinationen von grauenvollen Ereignissen. Als ihm auch noch Geister erscheinen, ist er sich sicher - er ist ein "Receiver", ein Empfänger von Nachrichten der Toten aus der Zwischenwelt. Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, wendet er sich an den Spezialisten Jake (Zachary Bennett), der seinerseits ein erfahrener Receiver ist. Und der weiss tatsächlich einen Weg, um die Geister los zu werden. Doch das sollte sich kein vernünftiger Mensch antun....
DVD-Rating
1999 liess sich Kevin Bacon in Stir of Echoes freiwillig hypnotisieren und erlebte danach die Hölle auf Erden. Nun kommt die Fortsetzung davon. Allerdings spielt weder Bacon in Stir of Echoes: The Homecoming eine Rolle, noch gehts um Hypnose. Rob Lowe (Waynes World, The Stand) muss sich hier als Rückkehrer eines grauenhaften Krieges mit den Geistern der Zwischenwelt beschäftigen.
Wir beginnen diese Gruselstunde im fernen Irak, schwenken aber bald zurück in die USA, wo unsere Hauptfigur die Wirren des Krieges verarbeiten muss. Das hat Stimmungsschwankungen und natürlich jede Menge erschreckender Momente zur Folge. Allerdings sind diese Geistererscheinungen ziemlich plump umgesetzt worden und kündigen sich anständig an, so dass auch der Letzte weiss, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Überraschenderweise bleibt dann aber die Kamera jeweils recht lange auf den blutigen Szenen kleben. Als Wiedergutmachung sozusagen...
Rob Lowe ist einer dieser gutaussehenden Darsteller Hollywoods, die ihre grosse Zeit hinter sich haben und nun vermehrt in Filmen auftauchen, welche auf direktem Weg in die Videothek rasseln. Stir of Echoes: The Homecoming tut genau das, mag aber mit einer soliden Geschichte und einer handvoll wirklich gelungener Schreckmomente ein bisschen Erinnerung an den ersten Teil zurückbringen.
Fazit: Stir of Echoes: The Homecoming mag nicht ultraspannend sein und auch die Schauspieler haben schon bessere Tage gesehen. Jedoch kriegt man hier eine nette Geisterjagd geboten, die zwar immer wieder Luft holen muss (und entsprechend das Tempo drosselt), aber am Ende als Gesamtpaket guter Durchschnitt ist. Und wer sich Spuksachen wie Ghost Whisperer gerne anschaut, der sollte sowieso ein Auge riskieren.
Die DVD des Films kommt in einer ansprechenden Bild- und Tonqualität daher, ohne jedoch das Maximum aus den Boxen heraus holen zu können. Auch das Bild verliert an Schärfe, wenn die Szenen dunkler werden. Gutes Beispiel dafür ist die Szene im Lift nach etwa einer halben Stunde. Der Schockeffekt geht dadurch ziemlich baden. Das Bonusmaterial ist solide, hat aber mit ein paar zusätzlichen Szenen und einem recht kurzen Making-of allerdings keinen grossen Informationsgehalt. Dafür sollte man sich den Audiokommentar anhören, der immerhin ein bisschen Wissen über die Machart und den Hintergrund des Films liefert.
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DVD-Infos
DVD erschienen am 28.01.2010
- Bildformat: 1:2.35 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Deleted Scenes; Audiokommentar; Making-of; Trailer



