Stardust (2007)

Der Sternenwanderer

Stardust (2007) Der Sternenwanderer

Oder: Ich seh den Sternenhimmel *dadada*

Stardust

Klassisches Posieren

Tristan (Charlie Cox) ist ein einfacher junger Mann im alten England und total in Victoria (Sienna Miller) verliebt. Um ihr seine Liebe zu beweisen, verspricht er seiner Angebeteten, den soeben vom Himmel gefallenen Stern zu holen und ihn ihr als Zeichen seiner Liebe zu präsentieren. Dafür hat er eine Woche Zeit, sonst heiratet die Dame seinen Konkurrenten. Für diese Aktion muss er sein Städtchen verlassen und die magische Mauer (samt altem Wächter) überqueren, welche die "reale" Welt von einer Zauberwelt trennt.

Das fantastische Königreich Stormhold hat gleichzeitig mit königlichen Problemen zu kämpfen. Der alte König (Peter O'Toole) sucht einen Erben und hatte einmal sieben Söhne. Die räumen sich aber gegenseitig aus dem Weg, so dass schlussendlich drei von ihnen sich auf die Suche nach dem Stern machen sollen. Denn nur, wer die Kette des Sterns zurückbringt, wird König von Stormhold. Und zu guter Letzt wäre da noch eine alte Hexe (Michelle Pfeiffer), die mit ihren Schwestern zurückgezogen lebt, den fallenden Stern entdeckt und durch diesen die Möglichkeit gekommen sieht, endlich weider jung, schön und mächtig zu werden.

Stardust

Servelat dabei?

Tristan ist der Erste an der Absturzstelle, entdeckt aber keinen Stern wie er sich das vorgestellt hat, sondern die blonde Schönheit Ylenia (Claire Danes). Jänu, bringt er die halt seiner Victoria zurück und sichert sich deren Liebe. Doch diese Aufgabe ist nicht so einfach wie es klingt. Denn die magische Kerze, die ihn im Eiltempo zum Stern gebracht hat, ist aufgebraucht und so macht sich das ungleiche Pärchen zu Fuss auf den Weg zurück ins "normale" England. Ausserdem entpuppt sich der "Stern" als ziemlich aufmüpfig und mag grad gar nicht so gehorchen, wie sich das Tristan vorstellt.

Die Reise durch das magische Reich von Stormhold beinhaltet aber viele Gefahren und Abenteuer. Denn nicht nur die Prinzen sind der Beute auf den Fersen, sondern auch die böse Hexe kommt immer näher und weiss ihre verbliebene Macht geschickt einzusetzen. Als dann auch noch ein brutal auftretender Luftpirat names Shakespeare (Robert de Niro) auftaucht, scheint Tristan seine Victoria endgültig vergessen zu müssen. Oder?


DVD-Rating

Ende letztem Jahr kamen kurz nacheinander Fantasyfilme in die Kinos, die ganz unterschiedlich erfolgreich waren. The Golden Compass war klar der kommerziell Stärkste, während praktisch niemand sich für The Dark is Rising interessierte. Mittendrin fand sich Stardust, der von der Machart, der Geschichte und den Figuren aber der Interessanteste und Fantasievollste der Dreien war.

Basierend auf einer Geschichte von Neil Gaiman tummelten sich hier Stars wie Robert De Niro, Peter O'Toole oder Michelle Pfeiffer in einer fantastischen und schönen Geschichte über die Kraft der Liebe, böse Hexen und fliegende Piraten. Die Hauptrollen aber gehörten der schönen Claire Danes und Charlie Cox, die ein hervorragend agierendes Pärchen verkörpern, das so einige Abenteuer zu bestehen hat.

Die Effekte, immer ein (mit-)entscheidender Grund für den Erfolg eines Fantasyfilms klappen wunderbar, die Sternenhimmel sind herrlich romantisch und wenn Michelle Pfeiffer im finalen Schlusskampf praktisch nur noch aus alter Haut und ebensolchen Knochen besteht, dann rappelts auch im heimischen Fernseher.

Fazit: Stardust ist ein wunderbares Fantasymärchen geworden, das mit einem Haufen gut aufgelegter Stars auftrumpfen kann, den Witz nicht aus den Augen verliert und in dem Robert De Niro sich auch mal "anders" zeigen kann. Das Gesamtpaket stimmt total und der Film ist für jeden Fan des Genres zu empfehlen.

Das schöne und gelungene Making-Of ist das Highlight der Extras, die insgesamt leider ein bisschen schmalbrüstig daherkommen. Die Bloopers sind Geschmacksache und die entfernten Szenen werden zu Recht so bezeichnet, da sie eigentlich recht überflüssig sind. Natürlich muss dieser Film im Original geschaut werden, da die deutsche Synchro recht viel vom magischen Touch verlieren lässt und die dortigen Stimmen leider sehr mechanisch klingen. Aber wem sag ich das...

Ton und Bild sind in gewohnter Qualität, wobei es natürlich von Vorteil ist, diese herrlichen Farben und Momente des Filmes auf möglichst grosser Leinwand/Bildschirm zu verfolgen.

5.0 Sterne 4.2 Sterne
5.0 Sterne (88 Bewertungen) | 7 Kommentare

5.0 Sterne5 von 0.0-6.0
10.03.2008 / muri (Inhalt), tam (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 06.03.2008

  • Bildformat: 1:2.40 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Türkisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Extras: Making-Of, Zusätzliche Szenen, Trailer