Infos zu Shine a Light (2007)
In Schweizer Dörfern spielt bei runden Geburtstagen eines Bewohners die Feldmusik ein Ständchen, für den Sechzigsten von Ex-US-Präsident Bill Clinton kam die berühmteste Band der Welt: Die Rolling Stones. Das Beacon Theatre in New York wurde als Auftrittsort ausgewählt, welches verglichen mit den üblichen Dimensionen der Stones geradezu einem Wohnzimmer gleich kam. Schlussendlich spielte die Gruppe dort zwei Konzerte.
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Film-Infos
Drehorte: USA, Grossbritannien 2007
Genres: Dokumentation, Musik
Laufzeit: 122 Minuten
Kinostart: 17.04.2008
Verleih: filmcoopi
Regie: Martin Scorsese
Darsteller: Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ron Wood, Christina Aguilera, Byrdie Bell, Blondie Chaplin, Bill Clinton, Hillary Rodham Clinton, Lisa Fischer, Buddy Guy, Darryl Jones, Bobby Keys, Kimberly Magness, Martin Scorsese, Jack White
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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9 Kommentare
Zitat euros (2008-10-04 21:12:35)
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Mir hat seine Dylan-Doku besser gefallen. |
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Zitat El Chupanebrey (2008-04-25 23:20:19)
Shine a Light und No Direction Home zu vergleichen ist wirklich sinnlos, da der eine Film ein Dokumentarfilm über einen grossartigen Musiker ist, wohingegen der andere die (Live-)Dynamik in einer ebenso tollen Band untersucht. |
Shine a Light ist ein grossartiger Konzertfilm, in dem Nicht-Stones-Fans eigentlich nichts verloren haben. Wer hier den Vergleich zu No Direction Home sorgt, ist fürchterlich fehl am Platz. Hier gehts um die Inszenierung eines sehr guten Konzerts der vier Herren (mit Begleitung und Gästen). Das ganze Kino rockt, wenn Keith auf den Knien seine Gitarre spielt, oder wenn Ronnie an der Steelguitar rumhantiert. Dazwischen gibts einige wenige Archivaufnahmen, die aber gekonnt platziert worden sind, mehr hättens nicht sein müssen. Aber auch während des Konzerts gibts einige lustige Momente, mein absoluter Liebling dabei: Mick: "C'mon Charlie, say hello!" Die Gäste waren auch sehr gut und passend (Buddy Guy bringts!). Begeistert war ich von den ersten zehn Minuten, dort zeigt Martin Scorsese sein ganzes Können, die S/W-Bilder sind absolut angebracht. Abgerundete 5 Sterne, I liked it! [Editiert von El Chupanebrey am 2008-07-29 20:51:36] |








Ja, ist nicht einfach mit der Bewertung. Ich kann aber sagen, dass ich mich gestern Abend zwei Stunden lang bestens unterhalten habe. Die Kamerafahrten und explosiven Bilder waren grandios, die Musik rockt gewaltig und Scorsese hat die Stimmung des Konzerts sowieso extrem gut auf Film gebrannt. Die Interviews waren auch, vor allem wegen den schlagfertigen Antworten der Rolling Stones, eine sehr witzige Abwechslung. Vielleicht hätte Scorsese aber ein wenig konsequenter sein können, also entweder "nur" die nackte Show, oder eine gekürzte Show mit zahlreichen Backstage- und Archivbildern.
Trotzdem: Vor allem dank Schnitt, Kamera und Ton, ist Shine a Light als Konzertfilm sehr stark und mehr kann oder darf man vom Genre fast nicht erwarten. Ausserdem gibt es einen humorvollen wie ironischen Anfang und einen ebenso pointierten Schluss. Und zu den Rolling Stones selbst: die sind sowieso fit wie eh und je.
Darum aufgerundete 5 Sterne von einem zufriedenen Kinobesucher.
(Der Kauf des Soundtracks scheint mir unausweichlich...)
Wie oberflächlich...
Ich finds etwas schwierig, den Film zu bewerten. Die Musik hätte natürlich ohne Frage 6 Sterne verdient. Die Jungs sind noch immer top in Form und liefern eine grossartige Show.
Scorsese hat das ganze sehr gekonnt aufgenommen und zwischendurch unterhaltsame Interviewfetzen eingeschoben. Insgesamt kann ich uas eigentlich von a bis z zustimmen. Für alle, die den Stones nicht abgeneigt sind, eine klare Empfehlung!
Stimmt nicht, sie hat Watts ausgelassen!
Btw: Jack White rockt!