P.S., I Love You (2007)
P.S. Ich Liebe Dich
P.S., I Love You (2007) P.S. Ich Liebe Dich
P.S. I Love You ist streng genommen ein 2007-Filmmusikprojekt von John Powell, wurde von Varèse Sarabande aber erst 2008 veröffentlicht. So bereichert diese Veröffentlichung den sonst schon kaum überschaubaren Output des äusserst geschäftigen Powell für das Jahr 2008. Alles ist vertreten: von der Comedy-Animationsmusik für Horton hears a Who! über das Actiongetöse zu Hancock und Jumper und dramatische Kompositionen zu Stop-Loss bis hin zum leichten Romantikgesäusel für P.S. I Love You.
Die Bezeichnung "Gesäusel" mag etwas hart klingen und der Score zu P.S. I Love You ist auch keinesfalls schlecht. Doch hat man ähnliches halt schon etliche Male gehört. John Powell fixiert sich vor allem auf das Klavier- und Gitarrenspiel, hin und wieder mit leisem orchestralem Backup. Das Hauptthema ist ein delikates kleines Arrangement, das mal melancholisch, mal zuckersüss und lieblich interpretiert wird. Es zieht sich durch den ganzen Score hindurch und bleibt nach dem Hören des Albums respektive nach dem Sehen des Films noch etwas hängen.
Lustig ist auch das Stück "Puke/1st Letter". Hier lässt Powell südländisches Flair in die Komposition einfliessen und damit Erinnerungen an ähnliche musikalische Ideen zum Actionstreifen Mr. & Mrs. Smith aufleben.
Fazit: Wie schon mit seinem Score zu Horton hears a Who! liefert John Powell auch mit P.S. I Love You eine routinierte Arbeit ab. Der Hörer erhält genau das geboten, was er sich zu einem Film wie P.S. I Love You musikalisch vorstellt. So gesehen enttäuscht Powell zwar nicht, er liefert aber auch keine neuen Ideen.
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