The best of me - Lo mejor de mí (2007)

The best of me - Lo mejor de mí (2007)

Oder: Nur das Beste gut genug?

Wusste sie früher nie warum alle immer von der Liebe sprechen, so tut sie es nun selber: Raquel (Marián Álvarez) liebt Tomás (Juan Sanz) über alles. Doch weil sie als Radiomoderatorin in der Nachtschicht arbeitet und er als Profi-Athlet oft für längere Zeit an Wettkämpfen ist, sehen die beiden sich viel zu selten.

The best of me - Lo mejor de mí

"Ich sags euch, soooo gross war die Spritze!"

Um wenigstens die gemeinsamen Momente intensiv ausleben zu können, zieht Tomás aus seiner WG aus und mit Raquel in eine hübsche Dachwohnung. Alles scheint bestens. Doch was Raquel nicht weiss: Tomás vergnügt sich nur allzu gerne mit den hübschen Studentinnen, mit denen er Lauftrainings macht.

Als Tomás bei einem Training zusammenbricht und notfallmässig ins Spital eingeliefert wird, beginnt für beide eine schwere Zeit. Tomas' Leber ist vergiftet, er braucht eine Transplantation. Raquel als mögliche Spenderin steht vor einer schwierigen Entscheidung...


Kinofilm-Rating

Lo mejor de mí kommt leider nie über das Niveau eines mittelmässigen Fernsehfilmes hinweg. Es ist nicht mal die voraussehbare Geschichte, sondern die fehlenden bewegenden Momente. Das eigentliche Thema "was macht man für Liebe" wird zu banal angegangen - der Film bleibt ohne überraschende Momente. Erwartet man in der Filmmitte, dass die Hauptdarstellerin nun rausfindet, dass er sie betrogen hat, so passiert das dann tatsächlich auch wenige Minuten später auf der Leinwand. Denkt man, dass sie sich eigentlich noch bisschen in einen ihrer Mitarbeiter vergucken könnte, schon taucht wenige Szenen einer auf, der ihr hübsche Augen macht.

Ich bin kein Drehbuchautor, und erwarte darum von Kinofilmen jeweils eine Geschichte, die ich mir nicht unbedingt selber ausdenken hätte können. Würde man mir aber die Stichworte "Liebe", "Betrug", "Krankheit" vorgeben, ich käme wohl ohne gross zu Überlegen auf eine ähnlich banale Geschichte. Doch nicht nur dort versagt der Film. Auch die Schauspieler selber - allesamt immerhin ziemlich hübsch - sind mit ihren Rollen überfordert. Müssen sie Gefühle zeigen, so wirkt das unangenehm pathetisch und definitiv überspielt.

Wenn "lo mejor de la pelicula" die fremde Sprache - Spanisch - und damit notabene das Beste der Song im Abspann ist, bleibt nach dem Kinobesuch nur noch eines: "la decepción", die Enttäuschung.

2.0 Sterne
2.0 Sterne (3 Bewertungen) | 0 Kommentare

1.5 Sterne1.5 von 0.0-6.0
09.08.2007 / th