Infos zu In the Valley of Elah (2007)
Mike, der Sohn von Ex-Militärpolizist Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) und seiner Frau Joan (Susan Sarandon), ist soeben aus dem Irakkrieg nach New Mexico zurückgekehrt und seither spurlos verschwunden. Hank ist besessen davon, die Wahrheit über das Verbleiben seines Sohnes zu erfahren. Da die zuständigen Stellen nur mit den Schultern zucken und ihm auch Emily Sanders (Charlize Theron) von der Polizei New Mexico nicht helfen kann, macht er sich - altes Polizisten-Laster - selbst auf die Suche nach Indizien. Im Lauf der Ermittlungen stösst Hank auf immer mehr beunruhigende Fakten, die darauf hinweisen, dass Mike einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte...
Text: OutNow.CH (ebe)
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Film-Infos
Französischer Titel: Dans la vallée d'Elah
Drehort: USA 2007
Genres: Drama, Thriller, Kriegsfilm
Kinostart: 06.03.2008
Verleih: Ascot Elite
Regie: Paul Haggis
Drehbuch: Paul Haggis, Mark Boal
Musik: Mark Isham
Darsteller: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, James Franco, Josh Brolin, Susan Sarandon, Jason Patric, Rick Gonzalez, Jonathan Tucker, Barry Corbin, Frances Fisher, Zoe Kazan, Wayne Duvall, Brent Briscoe, Kathy Lamkin, Mehcad Brooks, Judy Marte, Jennifer Siebel, Glenn Taranto, Chris Browning
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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16 Kommentare
bemerkenswerter, super gespielter und sehr nachdenklich stimmender antikriegsfilm. |
Zitat El Chupanebrey (2008-08-25 11:44:33)
thx für den hinweis. hab schon fast wieder bauchweh bekommen. Schon nur, wenn ich "Haggis" lese |
Zitat muri (2008-08-25 07:45:00)
Ansonsten gelungene Kritik. ich muss mir den Film definitiv nochmal ansehen, vielleicht gefällt mir Susan Sarandon dann auch besser...mal schau'n. [Editiert von El Chupanebrey am 2008-08-25 11:45:34] |
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Schlicht ein Meisterwerk! |







interessante auseinandersetzung mit den irakkrieg und den schäden, die der einsatz wohl bei manchen der überaus jungen soldaten angerichtet hat.
sehr politische aussagen gegen schluss des films, das wird wohl der grund gewesen sein, dass der film so ultrgefloppt ist in den staaten. das oder der umstand, dass der film irgendiwe nicht so spannend gewesen ist.
die mehr als schlechten handycam einspielungen haben mich derbe genervt.
Höchst kritischer Film gegenüber den Krieg und den (gebraucht von) Soldaten. Sehr anti Amerikanisch und der Film lässt viele Szenen für Interpretationen offen.
Tommy Lee spielt sehr gut, aber Charlize spielt auch aber immer wieder die gleiche Rolle, die starke Frau, die unterdrückt wird, die âber kämpft. Also war Charlize enttäuschend. Susan Surandon hätte es auch nicht gebraucht, ihre Szene als sie die Leiche ihres Sohnes sah war auch höchst stereotypisch("Haben Sie ein Kind?". Tausend mal gesehen, tausendmal nicht verstanden oder nachvollziehen können.
Doch die Story ist sehr gut und auch die Kritik kommt sehr gut rüber udn auch die Geschichte vom kleinen David und dem Riesen Goliath ist gut eingesetzt als Metapher.
Doch an der Umsetzung mangelts halt ein bisschen, ein bisschen wie CSI am Anfang, dann ein bisschen zu viel Drama und der Schluss und die Auflösung war auch ganz im typischen Stil von Hollywood. Am Schluss ist es halt doch ein Film aus Amerika.
Der Schluss ist auch nicht ganz stimmig.
Doch die Aussagen des Filmes sind schon sehr sehenswert und man sollte sich wirklich nach dem Film überlegen ob das alles Sinn macht und ob man doch nicht etwas ändern könnte, was z.B. die USA macht.
Ein Film der Tiefgang hat, richtig gute Aussagen macht, ein Film der zum NAchdenken anregt, ein fIlm der richtig anti amerikanisch ist aber shclussendlich doch amerikanisch wirkt. Es fehlt einfach an einer besseren Umsetzung.
Imho viel zu pathetischer Film, bei der Szene mit dem Kind und der Fahnengeschichte (Wink mit dem Zaunpfahl) wurde mir richtig übel.
In the Valley of Elah ist ein sehr gutes Kriegs-Drama mit einer wie gewohnt sehr starken Charlize Theron. Ebenfalls zeigt der etwas älter gewordene Tommy Lee Jones dass er immernoch der "Alte" ist (
) und sehr gut schauspielern kann.
Der Film an sich braucht ein wenig Zeit um in die Gänge zu kommen. Am Schluss erhält man ein spannender Thriller der übers ganze gesehen von A bis Z überzeugen kann. Das Thema ist sehr schwierig darzustellen aber Paul Haggis bringt die ganze Sache sehr gut rüber. Nicht zu erwarten ist dagegen ein Happy End; aber genau dies macht diesen Film so gut.
Absolut empfehlenswerter Film fürs Kino. Schauspieler sind top und die Geschichte ist zwar heikel aber gut zu verstehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Bloss 'ne Anspielung gemacht, dass die bei jeder Award-Vergabe die Tränendrüse einschaltet.
Clint Eastwood hat In the Valley of Elah finanziert.
Hast du was gegen Meryl Streep???
[Editiert von psg am 2008-03-07 21:58:18]
In the Valley of Elah oder: No Country For Old Soldiers
Man nehme die Kriegsmüdigkeit der Amerikaner, mische sie mit dem beliebten Thema Wertezerfall (siehe No Country For Old Men) und man erhält In the Valley of Elah, ein grösstenteils spannendes Thrillerdrama mit gutem Cast und einer überragenden Figur: Tommy Lee Jones! Der Mann ist einfach ein Schauspieler erster Klasse, die Oscar-Nomination geht völlig in Ordnung (wenn ich There Will Be Blood gesehen habe, kann ich meine Gedanken über verdienten oder nicht verdienten Gewinn von Daniel Day-Lewis aufschreiben können). Jones zeigt auch hier wieder, dass Minimalismus auf der Leinwand einfach gut ankommt. Da können Method-Actors (meistens ehemalige Theaterschauspieler) nicht mithalten, das ist auch der Grund, warum ich einem Viggo Mortensen den Oscar sehr gegönnt hätte.
Aber zurück zum Film: Er schneidet ein interessantes Thema an, beleuchtet es vielseitig und bringt es noch mit Augenzwinkern (die Fahne) zu Ende. In the Valley of Elah zeigt schön was der Irak aus den Menschen macht. Ich erkenne aber klare Parallelen zu No Country For Old Men, nicht nur deshalb, weil Josh Brolin so aussah, als ob er, nachdem er mit Llewellyn Moss Feierabend hatte, noch schnell in die Rolle des Chiefs geschlüpft ist. Vier Schauspieler (na gut, eine Statistin) aus dem Coen-Film sind dabei, und auch hier geht es um Veränderungen. Wertezerfall, sinnlose Gewalt und no way out.
Paul Haggis erzählt die Geschichte schön sachte, nur manchmal kommt der Film etwas vom Weg ab. Auch ein Negativpunkt war Susan Sarandon, a new Meryl Streep is born! Mehr als Weinen und dem Weinen nahe sein hat Sarandon hier nicht geleistet, schade!
Trotzdem ist In the Valley of Elah ein schön umgesetzter Film mit löblicher Kernaussage. Und für unsere Symbolik-Fans:
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-03-08 18:48:33]
Sie geht in Ordnung. Ziemlich überrascht bin ich, dass der Film nicht mehr Nominationen erhielt. Wiedermal daneben getippt, sapperlot...
Aber nun ja, da ich den Film ohnehin nicht sehr mochte, hält sich meine Enttäuschung in Grenzen.
Was meinst du zu seiner Oscar-Nomination?