I'm Not There. (2007)

I'm Not There

I'm Not There

Woody (Marcus Carl Franklin) ist ein 11-jähriger schwarzer Junge, der immer auf der Flucht ist und sich mit seiner Gitarre eine musikalische Identität erschafft; Arthur (Ben Whishaw) ist ein Poet, der sich vor einer unsichtbaren Kommission über die Hintergründe und die Motivation seiner Arbeit äussert; Jack (Christian Bale) ist ein Folk-Sänger, der grosse Erfolge feiert, bevor er zum Glauben findet und evangelischer Priester wird; Robbie (Heath Ledger) ist ein attraktiver Schauspieler, ständig unterwegs, der die Malerin Claire (Charlotte Gainsbourg) heiratet und mit ihr zwei Kinder zeugt; Jude (Cate Blanchett), ist ein provokativer, androgyner Rockstar, der seine Fans ständig aufs Neue vor den Kopf stösst; Billy (Richard Gere) schliesslich ist ein in die Jahre gekommener Outlaw, der im selbstgewählten Exil abgeschieden von der Welt lebt, bis er auf einen alten Feind trifft.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: I'm Not There
Französischer Titel: L'homme qui était ailleurs

Drehorte: USA, Deutschland, Kanada 2007
Genres: Biografie, Drama, Musik
Laufzeit: 135 Minuten

Kinostart: 14.02.2008
Verleih: filmcoopi

Regie: Todd Haynes
Drehbuch: Todd Haynes, Oren Moverman

Darsteller: Cate Blanchett, Ben Whishaw, Christian Bale, Richard Gere, Marcus Carl Franklin, Heath Ledger, Kris Kristofferson, Don Francks, Roc LaFortune, Larry Day, Paul Cagelet, Brian R.C. Wilmes, Pierre-Alexandre Fortin, Richie Havens, Tyrone Benskin, Kim Roberts, Eric Newsome, Angela Galuppo, Jane Wheeler, Julianne Moore

» The Internet Movie database (IMDb)


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28 Kommentare

Zitat muri (2008-09-12 07:12:00)

Dafür wirre Bilder, komplexe Geschichten und verschiedene Schauspieler, die einen Mann mimen, der noch heute mit seiner Gitarre und der Mundharmonika Musik macht: Bob Dylan.


Jetzt kommt mal wieder dieses Klischee. Ja, Dylan hat immer noch Gitarre und Mundharmonika, aber sein Folk-Dudler-Image hat er schon lange abgestreift. Wenn er an einem Konzert die Gitarre zur Hand nimmt (meistens die ersten fünf Songs, denn der Mann hat Fingerprobleme), dann ist es eine E-Gitarre, danach gehts ans Keyboard. Und die Mundharmonika ist Supplement für einige Songpassage, ist aber längst nicht mehr so prominent. Ausserdem hat Dylan seit 1964 immer Band (Mitglieder variieren häufig) im Rücken.

I'm not there ist kein einfacher Film und wohl hauptsächlich für Fans von Bob Dylan so richtig interessant.

[...]

I'm not there ist für Fans des Folkmusikers ein absolutes Muss.


Sign!

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-09-12 11:47:13]

» DVD-Kritik: Blowin' in the Wind?

Bob Dylan erlangt neuerlichen Ruhm.

Der beste Film bis jetzt in diesem Jahr. Hochklassische Schauspieler (Ben Wishaw kommt leider viel zu selten vor, obwohl er genauso gut ist wie die anderen Schauspieler). Der Film ist speziell, sehr poetisch und tiefgründig, eigenwillig und Cate Blanchett, Heath Ledger und Charlotte Gainsbourg sind wahre Highlights von schauspielerischer Leistungen. Auch der Auftritt von Julianne Moore ist ein Highlight, ausserordentlich amüsant, wenn man bedenkt, dass es solche Interviews wirklich gibt und man dort genauso "dumpfbackig" erzählt.
Cate Blanchett würde den Oscar dieses Jahr definitiv verdienen und eigentlich auch schon letztes Jahr.
Nur Michelle williams hätte man ersetzen können durch Sienna Miller, die ihre Rolle viel viel besser gespielt hätte.
Auch der kleine Junge ist zu erwähnen. Eine sehr gute schauspielerische Leistung und um längen besser als heutige Jungstars.
Die Musik ist auch noch zu erwähnen. Richtig gute Musik und passend zum Film.
Fazit:
Einige Szenen im Film sind einfach unvergesslich, der Film ist wunderbar eigenwillig und alles andere als die typische 08/15 Biographie Verfilmung. Der Film verherlicht auch nicht Bob Dylan und will erst gar nicht die reelle Biographie wiedergeben, was sehr sehr gelobt werden muss.
Faszinierend, eigenwillig, poetisch und tiefgründig und sehr gute Schauspieler, gute Musik, tolle Bilder, tolle Umsetzung, der Beste Film bis jetzt!

Ich war gestern Abend im Kino und habe mir den Film nochmals angesehen. Ich muss meine Bewertung (mehr oder weniger) ändern. Ich gehe von 5,5 auf 6 rauf. I'm Not There zeigt die Eigenheiten von Dylan mit schön gefilmten Bildern und guten Geschichten. So, das habe ich so mehr oder weniger schon gesagt. Aber der Detailreichtum, der geht einem doch erst beim zweitem Mal richtig auf. Etwa die Beatles, die von ihren Fans im Hintergrund hin- und hergejagt werden, was der cartoonhaften Umsetzung der Band sehr entspricht.
Auch gehen einem beim zweiten Mal die verschachtelten Bemerkungen von Rimbaud auf oder man kann sich richtig mit Kris Kristoffersons Worten auseinandersetzen.

Ich kann mich nur wiederholen, der Film ist ein Highlight und ein Kunstwerk, das man als Dylan-Fan unbedingt gesehen haben muss.