Grindhouse - Death Proof (2007)
Grindhouse - Death Proof (2007)
Wenn ein neuer Film von Quention Tarantino ins Kino steht, kann man gewöhnlich davon ausgehen, dass der dazugehörige, in der Regel von Tarantino selbst zusammengestellte Silberling (ebenfalls) legendär ist/wird. Death Proof macht dabei keine Ausnahme und liefert den Hörern eine schöne, wenn auch nicht allzu lange Auswahl an Rock'n'Roll und Route-66-/Roadtrip-Musik. Gang einlegen und los geht's!
Trotz den 16 Titeln auf dem Album ist die Laufzeit mit 38 Minuten etwas mager ausgefallen. Jedoch sind die vorhandenen Stücke eine schöne Zusammenstellung aus easy-listening Musik, welche sich hervorragend für eine Autofahrt eignet. Drei Titel sind nicht mit Musik versehen worden, sondern enthalten Dialoge aus dem Film. Diese sind, wie gewohnt für Tarantino-Filme, nicht gerade zimperlich in der Wortwahl (was wohl auch die Parental-Advisory-Deklaration auf dem Front-Cover erklärt). Es wird geflucht, dass es knallt. Für ein, zwei Mal Hören ist das noch ganz amüsant, aber ansonsten keine wirkliche Bereicherung für das Album.
Das einzige Stück, dass etwas aus dem Kontext fällt (abgesehen von den Dialog-Stücken), ist das von Ennio Morricone komponierte "Paranoia Prima". Das Stück wurde nicht für diesen Soundtrack komponiert, sondern stammt vom Album "Il Gatto a nove code" von Morricone und erinnert stark an das Stück in Kill Bill: Volume 2, welches auf der Holzflöte von David Carradine gespielt wird. Einen recht abrupten Stimmungswechsel stellt auch das Stück "Sally and Jack (from Blow Out)" dar. Es ist ein emotionales Stück, gespielt auf Klavier. Nach diesem melancholischen Einsatz übernimmt wieder der Rock und bringt das Schiff sicher in den Hafen.
Fazit: Auch wenn das neue Album zum jüngsten Film von Quentin Tarantino eher kurz ausfällt, weiss es zu gefallen und präsentiert ein paar kultige Nummern.
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