Infos zu Gone Baby Gone (2007)
Gone Baby gone - Kein Kinderspiel
Patrick Kenzie (Casey Affleck) lebt seit Geburt im ärmlichen Bostoner Arbeiterviertel Dorchester. Seine Brötchen verdient er als Privatdetektiv. Zusammen mit seiner Partnerin Angela Gennaro (Michelle Monaghan), die gleichzeitig seine Freundin ist, hat er sich auf das Aufspüren abhanden gekommener Kleinkrimineller spezialisiert.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Gone Baby gone - Kein Kinderspiel
Drehort: USA 2007
Genres: Crime, Drama, Mystery
Kinostart: 29.11.2007
Verleih: Buena Vista International
Regie: Ben Affleck
Drehbuch: Ben Affleck, Aaron Stockard, Dennis Lehane (Roman)
Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Morgan Freeman, Casey Affleck, Michelle Monaghan, Ed Harris, Robert Wahlberg, Amy Madigan, Michael K. Williams, John Ashton, Amy Ryan, Mark Margolis, Chuck Slavin, Edi Gathegi, Titus Welliver, Matthew Maher, Jay Giannone, Brian Scannell, Madeline O'Brien, Slaine, Patrick Pitu
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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17 Kommentare
Ben Affleck ist ein ganz grosser Regisseur. Respekt vor seinen Leistungen in der letzten Zeit. Gone Baby Gone zeigt schon sein riisiges Potential. Leider hat er sich hier mit seinem Bruder als Hauptdarsteller keinen grossen Gefallen getan. Casey und auch seine Partnerin gehen vollends unter. Habe noch selten so einen grossen Unterschied zwischen guten und grandiosen Schauspieler gesehen. Ich kaufte dem Pärchen zu keiner Zeit ihre Gefühle zu was auch immer ab. Steven Segal hat mehr Gesichtsmuskel als Casey und das Genuschel hat auch nicht geholfen. Trotzdem ist das ein grosser Film, dank Ben Affleck und der alten Garde Hollywoods. |
Ganz ganz ganz grosses Kino! |
Sackstarker Film. Hat mir echt gut gefallen. Nichts für schwache Nerven, geht teilweise ziemlich unter die Haut. Absolut empfehlenswert! |
Ich hatte im DVD-Shop wieder einmal ein ganz verlockendes Angebot. Haufenweise Aktionsfilme und vielversprechende Neuheiten standen mir gegenüber. Ich entschied mich schliesslich für einen ganz Besimmten, der mich aus dem Regal anlächelte. Wie oft wollte ich Gone Baby Gone doch schon kaufen und hab mich aber in letzter Sekunde entschlossen, es doch nicht zu tun. Heute hab ich diesen Fluch des nicht kaufen gebrochen und deshalb steht die Silberscheibe nun stolz in meinem DVD-Regal. Und sie hat sich ihren Platz ganz klar verdient. Die Story mit ihren überraschenden Wendungen und die Atmosphäre im Film faszinierte mich von Anfang an. Schauspielerisch kann ich ebenfalls nur Pluspunkte verteilen. Michelle Monaghan ist zwar nicht brilliant aber macht ihren Job doch recht gut. Freeman muss ich eigentlich nie kritisieren und mache es deshalb hier auch nicht. Seit ich Ed Harris in The Rock gesehen habe bin ich von ihm begeistert und genoss seinen Auftritt auch in diesem Streifen in vollen Zügen. Die eigentliche Überraschung ist aber Casey Afleck. Den Knaben, den ich sonst nur aus der Ocean Trilogie und aus seinem kurz Auftritt in American Pie kenne, meistert seine Rolle perfekt und ist für mich der überzeugenste Dartseller dieses Thriller. Da komme ich in den nächsten Tagen wohl nicht drum herum, ihn in seiner Oscar-Nomminierten Rolle in The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford zu sehen. Ganz grosses Kompliment auch an Ben Afleck, der hier zeigt, dass er eine Zukunft als Regisseur und nicht als Schauspieler hat. Weiter so Ben. |
Finde den Film sehr gut. |








Ein grosser Abschnitt zum Thema Oscar an dem der Film eine Nomination erhalten hat. In diesen Zeilen hätte man besser erwähnt, dass es kein 08/15 Film ist und dass er richtig unter die Haut geht. Für mich einer der besseren Filme die ich den letzten Monaten gesehen habe - ein Geheimtipp!
Das gross angeschrieben alternative Ende auf der Verpackung ist wieder einmal eine Riesenveräppelung. Das Ende ist dieselbe bloss mit einem neuen Satz, der das ganze nicht wirklich zu einem alternativen Ende macht. Immer wieder werden die Kunden verarscht.Also Dvd nicht wegen dem "alternativen" Ende kaufen!
Der Film hat mich ein bisschen enttäuscht. Der erste Teil ist quasi zum Wegschmeissen, der zweite Teil ist spannend und schön kritisch, aber dennoch ist der Film viel zu bemüht, die Botschaft rüberzubringen, das hätte auch dezenter gemacht werden können.
Ben Afflecks arbeit ist gut, sein Bruder spielt sehr gut udn auch die anderen. Das einzige was mich stört ist die Story, aber da ht man einfach das falsche Buch ausgelesen. Die Story erinnert an eine CSI Folge nur in Überlänge und mit mehr Tiefgang. Ben Affleck hätte die Rückblenden nicht im Stile von CSI machen sollen, da dieser Eindruck dann noch mehr gestärkt wird, dass dies ein CSI Film in Überlänge ist. Ausserdem fängt es an zu langweilen, all diese Stories über böse und korrupte Polizisten etc. Alles schon mal gesehen in letzter Zeit.
Doch trotzdem bringt die Story eine Menge zum Nachdenken hervor und zum diskutieren. Der Schluss des Filmes ist sehr konsequent und gut und lässt viel zum Nachdenken übrig. Gute Arbeit von Ben Affleck, den Schauspielern. Nru das Buch hätte besser sein sollen.
Ich war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht, vor allem von der ersten Hälfte. Der Film kommt irgendwie nicht richtig in Schwung, die Handlung dümpelt in den ersten 45-60 Minuten mehr oder weiniger vor sich her.
Erst nach dem
gewinnt der Film an Fahrt. Nach der Pause war ich erleichtert, dass nun der Film sich wirklich mit dem Thema Kindesentführung auseinandersetzt. Dem Film kann man keine Voraussehbarkeit vorwerfen. Die Bedeutung von Morgan Freemans Figur bleibt ja lange unklar.
Aber in Lobgesänge über die Schauspieler kann ich nicht mit einstimmen. Zugegeben, Amy Ryan ist sensationell und Morgan Freeman und Ed Harris spielen gut bis sehr gut, aber völlig blass wirken Casey Affleck und Michelle Monaghan. Den beien fehlt einfach das Profil. Schade.
Fazit: Kein schlechter Film, aber sicher nicht der geniale Thriller, den ich mir nach den begeisterten Kritiken in den USA (siehe henkers Kommentar) erhofft hatte.
Abgerundete 2,5 Sterne für den ersten Teil.
Abgerundete 4,5 Sterne für den zweiten Teil.
=> 3,5
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-06-08 13:20:57]
Gone Baby Gone oder: Es geschah in der tiefdunklen Nacht...
Ben Affleck hielt ich ehrlich gesagt immer für einen recht unfähigen Schauspieler, ganz im Gegensatz zu seinem Bruder Cassey, der auch hier eine durchaus solide Arbeit abliefert. Doch hinter der Kamera ist der Ben ja richtig gut! Er hat sich jedenfalls die richtigen Sachen von den Grossmeistern wie Eastwood abgeguckt.
Doch was auch immer Filme wie Mystic River vom guten zum sehr guten oder genialen Film machen, Gone Baby Gone hat es nicht. An den Schauspielern liegt es sicher nicht, da hat mich nämlich vor allem Amy Ryan buchstäblich aus den Socken gerissen. Sie verschwindet völlig hinter ihrer Rolle, bei der man oft angewidert ist, jedoch trotzdem mit ihr mitleidet. Wenn eine Oscar Nomination sicher ist, dann die für die Beste Nebendarstellerin.
Schön fand ich auch die Anspielungen an Dürrenmatts "Das Versprechen" (The Pledge, Es geschah am hellichten Tag ). Auch hier gibts ein Versprechen, das Cassey Afflecks Figur zum Verhängnis wird.
Gone Baby Gone ist ein spannender Film und als Debutfilm von Affleck eine kleine Sensation. Trotzdem, Affleck muss noch einen eigenständigeren Stil finden, wenn er sich wirklich an Filmen wie Mystic River messen will. Empfehlenswert bestimmt, aber für mich nicht der Film, den die Kritiken in Amerika so hochgejubelt hatten.
ich liess mich einfach mal zu einem film überreden und hatte keine ahnung, um was es sich handelte. zudem ich casey affleck nur grad als wie bereits erwähnt, nuschelnder schauspieler in erinnerung hatte. und jetzt dreht noch der grosse bruder ben einen film mit ihm? die überraschung war gross, denn der film hat mich überzeugt. auch deshalb, weil er ziemlich unspektakülar daherkommt, die geschichte sich immer mehr verschachtelt und man als zuschauer am ende sich die frage stellt, wie hätte ich an seiner (casey's) stelle reagiert? das einzige fragezeichen bei mir war die rolle von michelle monaghan (gennaro). dieser part war irgendwie eine alibi-übung, oder nicht? aber sonst als filmdebut gut geglückt. Ben hat wieder ein paar plus-sternchen bei mir.
Gone Baby Gone packt einem immer wieder. Zwar macht die Geschichte und der Verlauf der Geschichte auf den ersten Blick einen recht "normalen" Eindruck, wird aber spannender, je länger der Film dauert und je mehr es im eigenen Kopf "klick" macht und man die Zusammenhänge versteht. Vor allem der Schluss geht auf direktem Weg auf die Nerven und lässt den Zuschauer fassungslos im Kinosessel sitzen.
Casey Affleck nuschelt zwar wie sein Bruder, macht aber einen sehr guten Eindruck. Meiner Meinung verliert er aber das "Duell" gegen Ed Harris, der einmal mehr beweist, was ein guter Schauspieler zu zeigen hat. Hier dürfte schon die eine oder andere Oscar-Nomination rausgucken.
Toller Film, etwas schwer und zwischendurch chli langatmig, aber mit einer hervorragenden, weil mehr oder weniger schockierenden, Auflösung.
Bitte künftig nicht mehr einfach linken. Das ist recht link...
Zu diesem wirklich tollen Machwerk hab ich mir erlaubt, selbst eine kleine Filmkritik zu verfassen.
wäre hier nachzulesen, sofern es mir erlaubt sein sollte, diese zu verlinken!