Flight of Fury (2007)
Unsichtbarer Feind
Flight of Fury (2007) Unsichtbarer Feind
Oder: Wer häts Flugi?
Amerika hat ein gröberes Problem. Die selbsternannte stärkste Nation der Welt testet immer mal wieder Jagdflugzeuge und die neueste Errungenschaft ist die X-77, die sich nicht nur für den Radar des Feindes unsichtbar machen kann, sondern auch für die Augen des Verfolgers in der Luft. Ein geiles Teil, das natürlich erstmal getestet werden muss. Und überraschenderweise schnappt sich ein vom Feind gekaufter Pilot das Stück und macht sich auf und davon.
75 Millionen Dollar hat das Flugi gekostet. Und nur einer kanns wieder beschaffen. Nicht James Bond, nicht Jason Bourne und schon gar nicht Superman. Nein, es ist Colonel John Sands (Steven Seagal), der gerade eben locker luftig aus einem Hochsicherheits-Gefängnis ausgebrochen ist.
Zusammen mit einem, in seinen Augen, Showpiloten, macht sich der gute Colonel auf, das Flugzeug zurück zu erobern. Rebellen, schöne Frauen oder finanziell lukrative Angebote der Gegenseite sind ihm egal. Er hat 48 Stunden Zeit, den Bomber zu holen, sonst wird dieser mit Atombomben ausgestattet und auf Europa und die USA losgelassen.
Doch wenn so ein Einsatz nur so einfach wär. Denn die Gegner haben einiges auf Lager, damit Colonel Sands sein Ziel nicht erreicht. Und die Geschütze, die sie dafür auffahren, sind imposant und vor allem tödlich.
DVD-Rating
Ja gibts denn so was. Lernen denn die Investoren der Steven Seagal-Filme nichs aus der Vergangenheit? Warum bekommt dieser Kerl nur jedes Mal wieder Angebote für Filme, die schlussendlich nur (und wirklich nur) für die Fans des ehemaligen Zopfträgers bestimmt sind?
In Flight of Fury veranstaltet unser Murmler einen Abklatsch von Behind Enemy Lines 2. Er, kampferprobt, durch nichts aus der Fassung zu bringen und (wie immer) schön im Dunkeln agierend, hat für jegliche Art der Bedrohung eine Antwort. Seien es (selten gewordene) Prügeleien, Schiessereien (die kann er noch selber spielen) oder Verfolgungsjagden im Jeep. Der Fan bekommt schon einiges geboten, doch beim genaueren Hinsehen ist der ganze Film so lachhaft, wie schlecht.
Fazit: Ja, einmal mehr wird Steven Seagal den Vorwurf nicht los, dass seine Zeit echt nun mal langsam um ist. Seine Filme werden von jedes Mal schlechter, er selber murmelt seit längerem seine Dialoge nur noch unverständlich und kämpfen, wie zu Zeiten von Nico kann (oder will?) er auch nicht mehr. Der Höhepunkt des Films ist drum eine schöne Lesben-Szene, die aber leider auch nicht 90 Minuten dauert....
Die DVD bietet ein paar Trailers uns sonst nichts. Dafür hat sie ein schwaches, teilweise recht verschmiertes Bild zu bieten. Tonmässig wird höchstens Durchschnitt geboten. Das kennt man aber leider aus der jüngsten Vergangenheit der Filme mit Steven Seagal. Schade.
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DVD-Infos
DVD erschienen am 14.06.2007
- Bildformat: 1.85:1
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Türkisch, Englisch
- Extras: Trailershow



