Decoys 2: Alien Seduction (2007)
Todes-Date 2
Decoys 2: Alien Seduction (2007) Todes-Date 2
Oder: sogar beim Reiben wird's kalt...
Luke Callahan (Corey Sevier) hat eine düstere Vergangenheit: Vor einigen Jahren hatte er ein schockierendes Erlebnis, das ihn bis aufs Innerste zerrüttete und mit dem Glauben zurückliess, dass sich Aliens unter uns befinden. Seither wird er nicht nur von Visionen geplagt, sondern steigert sich auch immer mehr in die Evolutionstheorie hinein, um zu beweisen, dass die Aliens existieren.
Von all dem wissen Sam und seine Freunde gar nichts. Sie befinden sich gerade in ihren Abschlussprüfungen, und haben, um die Zeit dazwischen zu überbrücken, ein Spiel gestartet. Bei diesem geht es darum, wer am meisten Mädchen flachlegen kann. Es ist professionell mit Datenbank und System aufgebaut, bei dem man seine "Einlochkünste" per Handy aufnehmen muss, sonst zählt es nicht. Es dauert jedoch nicht lange, da verschwinden die ersten Mitspieler unter komischen Umständen und die Videos geben auch keinen Aufschluss, warum und wieso.
Bald häufen sich die mysteriösen Todesfälle, bei denen die Opfer an Ort und Stelle erfroren sind. Die Polizei steht vor einem Rätsel, niemand kann sich erklären, warum plötzlich so viele Jugendliche unter diesen Umständen verschwinden. Während die Teenies reihenweise über die mysteriösen Blondinen herfallen, beschleicht Luke der wahnsinnige Gedanke, dass die Aliens wieder am Werk sind. Kann Luke Sam und seinen Freunden rechtzeitig die Existenz der Aliens beweisen, bevor es noch mehr Todesfälle gibt?
DVD-Rating
Nach was hört sich das an? Eine Schülergruppe macht einen Wettbewerb, wer in einer Woche am meisten Girls flachlegt, und zur gleichen Zeit vögeln sich einige Aliens durch die Studenten zwecks Fortpflanzung. Gemerkt? Genau, Todes Date 2 ist nichts weiteres, als ein schlechter Species-Klon, der nicht einmal ansatzweise an dessen Qualität herankommt.
Mit schlecht meine ich nicht, nur schlecht gemacht, sondern schlichtweg peinlich. Wirkliche Unterhaltung sucht man vergebens. Die Dialoge sind auf GZSZ-Niveau, und die notgeilen Teenager werden innert kürzester Zeit lästig. Bald sind einem die Darsteller so egal wie ein Reissnagel in der Wüste und wenn es einen von ihnen erwischt, ist das eher eine Erlösung, als ein Verlust. Die Spezial-Effekte sind schlecht, und die Masken der Aliens gleichen Gummimasken aus dem Supermarkt.
Ansonsten versucht Todes Date 2 auf der ganzen Spiellänge eine pseudointeressante Story zu erzählen, die aber weder eine Spannung aufbaut, noch irgendwie packt. Da können selbst die verklemmten Sexszenen nicht helfen, die in regelmässigen Abständen über den Bildschirm flimmern. Obwohl dem Zuschauer viel nackte Haut und blonde Haare geboten werden, wirkt das ganze so aufgesetzt, dass es nur noch peinlich ist. Todes Date 2 ist nicht zu empfehlen, da können selbst Saw-Routiniers Dina Myers und Tobin Bell nichts ändern, welche die einzig bekannten Gesichter repräsentieren. Routiniers deswegen, weil auch sie kaum mehr bieten als bei Saw, und trotz Kultstatus halt immer noch durchschnittliche Schauspieler sind.
Fazit: Ein jämmerliches Beispiel, wie man das ursprüngliche Species-Konzept in den Müll reiten und daraus einen überflüssigen und schlechten Film basteln kann, der während der ganzen Laufzeit weder eine interessante Story, noch Spannung, noch Spass bietet. Finger weg!
Die DVD bietet zwar den Film in der inzwischen zu erwartenden scharfen Bild und guten Tonqualität, doch ansonsten ist bei Bonusmaterial Fehlanzeige. Ein weiterer Grund, die Scheibe lieber im Regal stehen zu lassen.
![]()
1.0 Stern (2 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 16.03.2007
- Bildformat: 1.85:1 Widescreen Anamorphisch
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Italienisch (DD 5.1), Französisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Hindi, Türkisch, Arabisch, Italienisch
- Extras: Trailer



