Death Defying Acts (2007)

Tödliche Magie - Death Defying Acts

Death Defying Acts (2007) Tödliche Magie - Death Defying Acts

Oder: Die Schöne und der Entfessler

Und Eins Zwei Drei

Und Eins Zwei Drei

Harry Houdini (Guy Pearce) ist der bekannteste Zauberer seiner Zeit. Er lässt sich in volle Wassertanks werfen, befreit sich unter Wasser und ist ein Medienstar. Auch seine Aussage, von jedermann einen Schlag in die Nieren ohne Probleme zu überstehen, lässt den Künstler jedes Mal in Probleme geraten. Sein Manager, Mr. Sugarman (Timothy Spall), sorgt derweil, dass der Rubel rollt und dass sein Schützling nicht zu sehr einen auf Superstar macht.

Ein weiteres Projekt des Meisters ist es, übernatürliche Scharlatane zu entlarven. Aus diesem Grund hat Houdini 10'000 Dollar Belohung ausgesetzt für den- oder diejenige, die ihm die letzten Worte seiner gestorbenen Mutter mitteilen kann. Für Trickbetrügerin Mary (Catherine Zeta-Jones) ein gefundenes Fressen.

*Gluck Gluck*

*Gluck Gluck*

Zusammen mit ihrer Tochter Benji (Saoirse Ronan) nimmt sie allelei Passanten aus und führt in einer abendlichen Show eine ebensolche auf. Als selbsternanntes Medium sieht sie nun endlich die Möglichkeit gekommen, aus der Gosse aufzusteigen und in der besseren Gesellschaft mitzureden. Sie trifft auf Houdini und die Herzen fangen an zu pochen....


DVD-Rating

Zauber(er)filme sind ja bisher recht gut (The Illusionist) und genial (The Prestige) und darum freut sich der Fan von magischen Tricks und unerklärbaren Geheimnissen auch auf Death Defying Acts, der immerhin einen gewissen Harry Houdini als Hauptperson zu bieten hat.

Die Story, und die Ernüchterung ist leider sehr gross, dreht sich in Death Defying Acts weniger um Zaubertricks und Magie, sondern um eine Liebesgeschichte, die nie richtig in Gang kommt und mit der Zeit sogar recht langweilig wird. Das für eine solche Geschichte nötige Funkeln und Knistern zwischen den Hauptdarstellern wird bereits im Keim erwürgt. Zum Glück sorgt wenigstens die kleine Saoirse Ronan für nette Unterhaltung und ein wenig frischen Wind in dieser staubtrockenen Angelegenheit.

Catherine Zeta-Jones wirkt nicht besonders inspiriert, wenn sie als "Medium" agiert und sich an den Zauberkünstler Houdini ranmacht. Guy Pearce macht ebenfalls zu wenig aus einer Rolle wie diejenige des Harry Houdini. Er bleibt relativ blass und das hilft der Story natürlich kein bisschen.

Fazit: Death Defying Acts muss gegenüber der Konkurrenz deutlich hinten anstehen. Es harzt an der Story, am Zusammenspiel der Figuren und auch in Sachen Unterhaltung wird höchstens Durchschnitt geboten. Harry Houdini hätte einen besseren Film verdient.

Ein paar Statements der Schauspieler und Macher von Death Defying Acts wurden in ein Feature gepackt, das nun mit einer Hinter-den-Kulissen-Doku das Bonusmaterial dieser DVD darstellt. Dazu gibt es den Trailer, sowie Hinweise auf weitere Filme des Verleihers. Alles in Allem werden die Extras mit einer Spieldauer von 80 Minuten angegeben.

Technisch ist Death Defying Acts anständig geworden. Das Bild ist zeitweise ein bisschen gar dunkel und "neblig", aber der Ton kommt gut und klar durch die Boxen.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.03

 

31.03.2009 / muri

Community:

Bewertung: 2.6 (6 Bewertungen)

 

 

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