American Pie Presents: The Naked Mile (2007)
American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen
American Pie Presents: The Naked Mile (2007) American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen
Oder: Das Ende... hoffentlich
Es ist ein Fluch, in dieser Familie zu leben. Wer hier noch Jungfrau ist, läuft Gefahr, den Familiennamen zu beschmutzen. Und ständiges Runterholen vor dem TV ist auch nicht das Richtige. Besonders, wenn plötzlich die Oma in der Tür steht, von der abspritzenden Masse getroffen wird und stirbt. Ja, Erik (John White) hats schwer. Denn er ist ein "Stifler".
Während die Cousins durch ihre Spässe, Aktionen und Frauengeschichten legendär geworden sind, ist Erik seit zwei Jahren mit Tracy (Jessy Schram) liiert. Das Dumme ist nur, während bei ihm die Hormone überlaufen, fühlt sie sich noch nicht bereit für das sexuelle Erlebnis. Ein Stifler noch Jungfrau? Das geht doch nicht! Das denken auch Eriks Kumpels und wollen mit ihm nach Michigan fahren, um dort die "Naked Mile" zu erleben und einen anderen Stifler, nämlich Partykönig Dwight Stifler (Steve Talley), mal wieder zu sehen.
Doch Sex, Bier und Party lassen ungutes erahnen. Und als auch noch Eriks Freundin ihm einen "Freifahrtschein" erteilt, damit er sich abreagieren kann, scheint ihr erst dann das Ausmass dieser Erlaubnis bewusst, als man Erik im TV mit einer hübschen Blonden rumknutschen sieht.
Ist Erik wirklich ein Stifler wie seine Cousins? Lässt er wirklich in diesem einen Wochenende die Sau raus und vergisst Liebe, Freundschaft und vor allem Tracy? Ein alter Bekannter, Mr. Levenstein (Eugene Levy als Bindeglied zu den alten Filmen als "Jims Dad"), hat da auch noch ein Wörtchen mit zu reden.
DVD-Rating
Es hört nicht mehr auf mit den jungfräulichen Kids aus Amerika, die ihr erstes Mal doch bitte schnellstens hinter sich bringen wollen, um so der Schmach der Kollegen zu entfliehen. Während man diese Erfahrungen in diversen US-Teeniefilmen mehr oder weniger krampfhaft zu thematisieren versucht, geht die einst so lustige Reihe der American Pie-Filme genau den gleichen Weg. Weg vom mehr oder weniger glatten Grüppchen Leute, die man kennt und hin zu irgendwelchen Verwandten der Stiflers. In American Pie 4 wars ein Stifler-Bruder, hier sinds die Stifler-Cousins. Mal schauen, wann die erste Schwester, Tante oder Nichte kommt.
In The Naked Mile dreht sich alles um Busen, nackte Mädels und schmierige Sex-Witzchen. Allerdings fällt der Film schon in den Anfangsminuten in ein grausames Loch, als die Hauptfigur mit seiner Masturbier-Action die Oma killt und auch Vati und Mutti das schleimige Zeugs an die Kleider kriegen. Von da an dümpelt der Film vor sich hin, zeigt immer mal wieder schöne nackte Haut (damit man nicht ganz einschläft) und wer mit Kotzen, Furzen und Saufen in Filmen nichts anfangen kann, der dürfte hier knapp 90 Minuten leiden.
Als roter Faden zieht sich "Jims Dad", Eugene Levy, durch die Serie. Hier hat er wieder einen kurzen Auftritt und lässt uns wissen, dass Jim und Michelle inzwischen ein Kind auf die Welt gestellt haben. Wann werden wir wohl dessen erstes Mal als Film erleben?
Fazit: Leider ist die einst wirklich lustige Filmreihe zur absoluten Farce geworden. The Naked Mile ist langweilig, blöd, eklig und einfach schlecht. Da helfen auch wippende Titten, Dauerständer oder schöne Studentinnen nichts. Der Vergleich zur einstigen Kultreihe von Eis am Stiel bahnt sich an, lässt jedoch Zachi Noy und Konsorten locker luftig als erste an der Braut grabschen.
Die DVD hat solide Ton- und Bildqualität zu bieten, wobei das Homesystem nie wirklich gefordert wird. Als Extras gibts weder einen Trailer, Bilder, Bios, noch irgendwas anderes. Diese Sektion bleibt nämlich, beschämenderweise, leer.
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1.1 Sterne (27 Bewertungen) | 6 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 14.12.2006
- Bildformat: 1.78:1 (16:9 anamorph)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Italienisch (DD 5.1), Spanisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, etc.
- Extras: Nix



