Naissance et maternité - Tarachime (2006)
Naissance et maternité - Tarachime (2006)
Oder: Blut, Brüste und brüllende Goofen
Als Naomi klein war, wurde sie von ihrer Mutter verstossen und von einer älteren Frau aufgenommen, die sie Grossmutter nennt. Diese hätte selbst auch gern Kinder gehabt, erlitt aber eine Fehlgeburt und musste später feststellen, dass sie nicht zum Kinderkriegen fähig ist.
Inzwischen ist Naomi gross und hat selbst schon ein kleines Kind, Mitsumi. Sie ist für das Fest des Lichtes nach Hause zurückgekehrt um die inzwischen fast 90jährige Grossmutter zu besuchen und eine Dokumentation über sie zu drehen. Bei dieser Gelegenheit rechnet sie auch gleich mit ihrer Kindheit ab, wirft ihrer Pflegemutter vor, sie hätte ihr nicht genug Wärme gegeben und sie hätte sich deshalb dauernd einsam gefühlt.
Der Besuch verlängert sich und so feiern die drei Generationen bald den 90. Geburtstag der Oma. In der Nacht darauf erleidet diese allerdings einen Schlaganfall und Naomi bangt um ihr Leben. Irgendwann später, nachdem die Grossmutter wieder heil und munter zu Hause ist, merkt Naomi, dass sie zum zweiten Mal schwanger ist und filmt fortan alles, was mit der Entwicklung ihres Kindes zu tun hat, ein Video mit der effektiven Geburt des Säuglings als krönender Abschluss.
Kinofilm-Rating
Hm...ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Also erstmals: Wen interessiert schon die Geburt irgendeines x-beliebigen Kindes? Und dann erst noch in allen Einzelheiten mit Blut, Plazenta, Frontalsicht der Vagina (Anmerkung: in dieser Doku war nichts gestellt, die Geburt war also effektiv eine live aufgenommene Geburt und kein entschärftes Fake aus Hollywood) und kreischender Mutter. Aber damit nicht genug, zusätzlich werden den ganzen Film über mal immer wieder für mehrere Minuten die verschrumpelten Brüste der Grossmutter in die Kamera gestreckt und etwa dreimal die Frage "Did I suck your breasts Grandma?" gestellt. Um das ganze noch abzurunden hat man zweimal die Möglichkeit einen menschlichen Brustkorb von innen zu betrachten, sehr lecker. Ich kann nur hinzufügen dass ich zum Glück an jenem Morgen nicht viel gegessen habe, denn sonst hätte der Kinobesuch wohl ein schlimmes Ende genommen...
Für alle Menschen, die wenigstens ein kleines Stückchen Logik besitzen ein absoluter No-Film, denn hier werdet ihr den Sinn und Zweck wirklich vergeblich suchen.
![]()
0.0 Sterne (1 Bewertung) | 0 Kommentare

