Infos zu The Prestige (2006)
Prestige - Die Meister der Magie
Die beiden künftigen Magie-Stars Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kämpfen gemeinsam für ein Ziel. Um der grösste Magier der Welt zu werden, verdienen sie sich ihre Sporen als Hilfskräfte und schauen den Meistern über die Schulter. Unter den Fittichen von Trickerfinder Cutter (Michael Caine) soll die grosse Karriere dann gestartet werden. Vor allem Alfred Borden entpuppt sich als Freund der riskanten und gefährlichen Tricks. Und genau bei einem solchen kommt Angiers Frau (Piper Perabo) ums Leben.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Prestige - Die Meister der Magie
Französischer Titel: Le Prestige
Drehorte: USA, Grossbritannien 2006
Genres: Drama, Fantasy, Thriller
Laufzeit: 128 Minuten
Kinostart: 11.01.2007
Verleih: Fox-Warner
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan, Christopher Priest (Roman)
Musik: David Julyan
Darsteller: Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine, Piper Perabo, Rebecca Hall, Scarlett Johansson, Samantha Mahurin, David Bowie, Andy Serkis, Daniel Davis, Jim Piddock, Christopher Neame, Mark Ryan, Roger Rees, Jamie Harris, Monty Stuart, Ron Perkins
The Internet Movie database (IMDb)
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35 Kommentare
The Prestige funktioniert im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Zaubertrick. Dem Zuschauer wird das Thema vorgestellt, dann wird er in die Irre geführt und am Ende darf er grosse Augen machen und staunen. Doch auch ein Zaubertrick ist bloss ein Trick mit ziemlich belanglosem Hintergrund. Vielleicht raffiniert, aber eben nur getrickst. So ist dann auch die Auflösung von The Prestige nicht besonders erstaunlich, ja sogar gewissermassen vorhersehbar. In dieser Hinsicht stimmt Nolans Auflösung aber wieder mit der Filmidee überein, denn wieso ein absolut haarsträubender Twist setzen, wenn es eigentlich völlig simpel ist. Genau wie ein Zaubertrick halt. Anyway. Nichtsdestotrotz ist The Prestige ein Highlight. Traumhafte Inszenierung, tolle Dialoge, grandiose Schauspieler und eine tolle Thematik. |
Normalerweise muss ich sagen, ist es nicht ein Film, der mich vom Genre direkt ansprechen würde. Ich bin auch wirklich nicht sonderlich gut im Schreiben von Rezessionen, weil ich es eigentllich viel zu selten mache, aber dieser Film hat eine Rezession verdient. Aufmerksam bin ich darauf geworden, als meine Mutter die DVD auf den Tisch gelegt hatte und ich den Text auf der Rückseite las. Gut, Wetteifern ist nichts neues, aber die Mischung mit Magie hat das ganze interessant genug erscheinen lassen. Und trotz meiner sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne (ich stehe gerne mal mitten im Film auf und mache was anderes), habe ich den Film bis zum Ende gesehen. Einfach nur um herauszufinden, was es damit auf sich hat, was das Geheimnis hinter den Zaubertricks ist. Es hat sich gelohnt, definitiv! Natürlich ist die Erfindung einer solchen Maschine nicht logisch. Aber es handelt sich immer noch um die Verfilmung eines SF-Buchs. Wer die Maschine als grund nimmt, den Film zu zerpflücken, der hat den Film an sich nicht verstanden (so meine Meinung). Auch als Freund der Naturwissenschaften und Logik kann man den Film geniesen. Ich werde ihn mir sicherlich nochmal ansehen, auch wenn ich jetzt natürlich schon die groben Züge des Filmes kenne. Vielleicht findet sich noch Neues, was untendeckt an mir vorbeigegangen ist.... Schönes Stück~ *weiterempfehlen kann* |
Hugh Jackman Von der Story habe ich eigentlich mehr erwartet. Ich dachte, ich würde aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Das Staunen hat aber erst kurz vor Ende des Films eingesetzt, als dann wirklich alle Geheimnisse und Tricks gelüftet werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass aus einer guten Grundidee wenig gemacht wurde. Hugh Jackman beweist seine Entertainer-Qualitäten, die interessierte Cineasten unter anderem schon bei der Eröffnungsnummer zu den Oscars 2009 bewundern durften. Einmal anschauen ist okay, aber wenn man es nicht tut, verpasst man auch nichts. |
The Prestige ist sicher ein stark gespielter und raffinierter Film, der mir aber schlussendlich etwas gar zu verworren ist. Klar, das ist Nolans Stil - man merkt auch ganz genau, dass hier der Batman-Regisseur am Werk war - aber am Ende wurde ich das Gefühl nicht los, dass man das auch etwas einfacher hätte machen können, ohne auf die Spannung verzichten zu müssen. Dennoch hat mir der Film gut gefallen und das Ende ist sowieso super. Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von El Chupanebrey am 2009-02-19 18:40:42] |
Halte weder etwas von Kindermeinungen noch von Verschwörungstheorien. |









Was soll daran bitte idiotisch sein? Der Wettstreit zwischen Edison und Tesla ist eine historische Tatsache, und
genau der Trick des Filmes.
Wäre ein ansich brauchbarer Film gewesen ohne die idiotische Tesla-Episode und der damit verbundenen Lösung. Lässt mir heute noch die Nackenhaare hochstehen ...
Da kann ich mich muri wirklich nur anschliessen. Schade, dass ich den Streifen im Kino verpasst habe!
The Prestige
Die Gute Nachricht: Nach einem Abstecher in die Gefilde des Blockbuster-Mainstreams mit "Batman Begins" tut sich Christopher Nolan wieder mit seinem Bruder Jonathan zusammen und kehrt dorthin zurück, wo er einer der besten ist, nämlich in das intelligente Erzählkino. Die schlechte Nachricht: Hm ja. Was ist die schlechte Nachricht? Es gibt keine. Höchstens, dass wir Nolan-Lieblings Christian Bale schon in besseren Rollen gesehen haben (3:10 to Yuma), aber schlecht ist er deshalb noch lange nicht. Und Hugh Jackman würde man auch nicht als wirklich grossartigen Schauspieler bezeichnen. Egal. Die beiden passen hervorragend in die Rollen der rivalisierenden Magier, sind effektiv in Szene gesetzt und für die ganz hohen Schauspielanforderungen haben wir ja Michael Caine in der Nebenrolle.
Möglicherweise hätte es in diesem Film auch gar keinen Platz gehabt für grossartige, leinwandfüllende Darstellerleistungen, denn hier steht die Geschichte im Zentrum. Und was für eine! Die Nolan-Brüder beweisen sich endgültig als die wahrscheinlich besten Drehbuchautoren der Gegenwart neben Paul Haggis, Tarantino und den Coens. Sie holen alles, aber wirklich alles aus dem Stoff heraus, das es da herauszuholen gibt. So wird die Geschichte auf mindestens drei Zeitebenen erzählt, dazu chaotisch verschachtelt und verschwommen, mit unzähligen Wendungen, sodass sie zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise vorhersehbar ist, aber ohne das Ganze aus dem Auge zu verlieren, sondern flüssig und kontinuierlich spannend. Verflucht spannend. Das ist es schliesslich, was die Menschen schon immer fasziniert hat, was zeitlose Bewunderung schafft: Eine richtig gut erzählte Geschichte. So simpel und doch knifflig ist das Erfolgsrezept von "The Prestige". Da braucht man nur noch gute Schauspieler und eine so moderne wie klassiche Inszenierung, welche Beleuchtung, Kostüme, Szenenbild und Kameraführung optimal verbindet, und fertig ist ein schlicht faszinierender Film.
Eine weitere gute Nachricht ist, wie bei Memento, dass hinter all dem auch noch ein faszinierender Gedanke steckt. Denn wenn Michael Caine gleich zu Beginn die drei Akte eines Zaubertricks erklärt - The Pledge, The Turn, The Prestige - dann ist das natürlich ein elementarer Bestandteil der Handlung, da es die nächsten zwei Stunden schliesslich um Magier und ihre Tricks geht, aber auch eine Beschreibung des Filmes an sich. Der Film ist ein Zaubertrick. Nicht nur dieser Film, sondern das Medium Film. Nolan überträgt die Trick der Romanvorlage auf die Leinwand und zeigt, was uns seit jeher am Kino im Kern so fasziniert, und zelebriert es gleichzeitig in genialen Art und Weise: Die Illusion. Wir wollen gar nicht wissen, wie der Trick funktioniert. Wir wollen glauben, sei es auch nur für zwei Stunden, dass das Unmögliche möglich ist.
"The Prestige" ist zeitloses Erzählkino, kombiniert mit geschickt gewählten Schauspielern, klassischer Ausstattung und einem perfekten Drehbuch. Ein Film, den man nach dem ersten Mal noch lange nicht gesehen hat. Kinomagie pur.
5.5 Sterne
Sehr schön anzuschauen, schöne Ausstattung, gute Schauspieler ausser Scarlett Joahnnsen die wieder einmal ihr Talent vergeudet. Gute Story, bis auf den Schluss, der doch ein bisschen zu weit hergeholt ist mit den Twins und die andere Auflsung passt überhaupt nicht ins Schema des Filmes, dass alles nur ein Trick ist bzw. eine logische Erklärung hat.
Der Film ist spannend, man rätselt mit, die Inszenierung ist manchmal vielleicht ein bisschen zu durcheinander, da viele Zeitebenen manchmal durchmischt werden und auch der Schluss überzeugt nicht wirklich. Trotzdem besser als erwartet.
Mir gefiel der Film sehr gut!

Ich mach mich mal gefälligst auf die Suche nach dem Buch...
Wirklich guter Film mit einem doch unerwarteten Ende. Sowohl von Bale wie auch von Jackman sehr gut gespielt. Der Film könnte etwas mehr Humor vertragen und zwischendurch wird doch ein wenig zu viel gezeigt, so dass der eine oder andere Zuschauer bereits vor dem grossen Finale erahnen könnte was passiert. Aber sonst, wirklich ein top Film.
Die DVD ist von der Qualität her sehr gut ausgestattet. Das Bild ist auch bei dunklen Szenen stets sehr gut zu erkennen und das 5.1 wird zwar nie voll ausgenutzt aber die Sprachen sind sehr verständlich. Die Boni sind auch ganz gut. Alles in allem eine gute DVD!
muss sagen, war generell positiv beeindruckt: stimmig inszeniert, hervorragend gespielt und gekonnt an der nase herumgeführt.
allerdings gebe ich markus vollkommen recht:
Auch ich gebe keine 6, aber "The Prestige" ist dennoch ein hervorragendes Filmvergnügen. Die Ausstattung allein ist schon genial, dazu kommen aber noch die crème de la crème der momentan interessantesten Schauspielern und eine wunderschön konstruierte Story. Nolan hat schon mit Insomnia, Batman Begins und seinem bislang besten Film Memento bewiesen, dass er einer der aussergewöhnlichsten Jungregisseure unserer Zeit ist.
Ich bewundere seine Puzzle-Methode, er zeigt den Film meist nicht chronologisch (bestes Beispiel ist Memento), sondern da ein Stück und da eines, so dass sich am Schluss alles wunderbar zusammenfügt.
Nun, besser kann man's nicht sagen. Von mir gibt es deswegen auch einen Stern Abzug.
Super hätte ich noch gefunden wenn Nolan stärker angedeutet hätte, dass der Film schliesslich aus den "three Acts" (The Pledge, The Turn, The Prestige) eines Zaubertricks besteht. Dies hätte zum Beispiel in Form von Titeln geschehen können.
Fazit: Für alle Zaubertrick-Fans wie mich wird hier beste Mitdenk-Unterhaltung geboten. Immer spannend und exzellent gemacht. Anschauen!
[Editiert von henker am 2007-10-21 11:36:01]
Ah ja, sry. Wenn ich nicht mal mehr die Namen der Charaktere weiss, sollte ich wohl schon den richtigen Schauspielernamen benutzen
Interessanter Film.
Wurde am Ende eigentlich nicht überrascht, aber war doch recht gut kostruiert. Bedeppert fand ich nur,
Ist zwar ein Detaill, hat mich aber irgendwie gestört.
also ich fand den film klasse
gute schauspieler und eine packende story haben mich sehr gut unterhalten
einen 6er gebe ich dem film sicher nicht, dazu ist die ganze sache zu schnell aufgelöst. aber ganz klar, stark gespielt und wirklich gelungen inszeniert.
ok, ich wusste das die Story in The Prestige von zwei Zauberern handelt die sich nicht besonders mögen und ich wusste auch das der grösste Erfinder aller Zeiten darin vorkommt.
eigentlich ist der Film sehr gut.die Schauspieler sind klasse,die Kostüme und das ganze drum herum haben mir sehr gut gefallen.
aber....
....wie hier Nikola Tesla dargestellt wird empfinde ich schon fast als Beleidung an seiner Person.
Jahr und Ort mögen ja noch stimmen allerdings war er erst ab Mitte Mai in Colorado und nicht im Februar.
die Freie Energie wird zwar auch kurz angedeutet(Glühbirnen) aber das wars auch schon.
Danach verkommt er zum Bühnen-Requisiten-Erfinder.wie peinlich....
Mit diesem Apparat hat er in Wirklichkeit Historisches vollbracht.
heieiei,rege ich mich gerade auf...
kommt Tesla im Buch auch vor ?
Ich hab den Film gerade auf DVD gesehen.
Scheine etwas zu viel erwartet zu haben...Er ist definitiv der Schwächste von Nolans Filmen.
Ich muss Juz Recht geben. Es wird viel zu schnell klar, was eigentlich abgeht. Wie hat Grossmeister Sherlock Holmes gesagt:
Wenn alle unrichtigen Möglichkeiten widerlegt sind, muss diejenige Erklärung, die übrig bleibt, richtig sein - egal, wie unwahrscheinlich sie klingt.
Und genauso wie bei K-Pax wird auch der Zuschauer bei The Prestige fündig, wenn er sich der normalen Physik des Möglichen entledigt:
Was hätte gemacht werden müssen um den Film grossartig zu machen?
Die Kostüme sind sehr schön und die Johansson ist ja wiedermal abartig hübsch im Film...
Aber ich bin doch enttäuscht. A missed opportunity. Dang!
[Editiert von Markus am 2007-09-09 20:07:44]
ein überaus faszinierender film mit 1a cast! wenn das buch sogar noch besser ist, dann werd ich mir das teil wohl mal zulegen müssen!
Der Film hat mir insgesamt sehr gut gefallen,
wenn auch der Schluss absehbar war.
Mein erster Film im 2007.
Kann nur hoffen das Kinojahr geht weiter so.
Ich war (und bin es immer noch) hellauf begeistert von diesem Film. Die ganze Machart, die Story, die Schauspieler und das clevere Script. Hier stimmt einfach alles! Wieder einmal ein brillianter Film von Nolan, der mir persönlich sogar besser gefallen hat als der von den Kritikern so hochgelobte "The Departed". Nicht dass diese 2 Filme jetzt vergleichbar wären, es sind nur die beiden letzten Filme, die ich im Kino gesehen habe.
Um es kurz zu machen: ich hatte eine extrem hoche Erwartungshaltung an The Prestige, und diese wurde vollends erfüllt. Und obwohl der Film sehr stark von seinen Twists und Turns lebt, kann ich es gar nicht erwarten, mir den Film auf DVD nochmal anzusehen.
Jedem Fan von intelligenter Kinokost sei diese Perle deshalb wärmstens ans Herz gelegt.
Gruss Mave
[Editiert von Mave am 2007-01-22 15:24:56]
die welt der magier und zauberer bietet viel spielraum für eine derartige vertrickste geschichte. eine geheimnisvolle atmosphäre zieht sich durch den ganzen film, und fesselt. ort, zeit, schauspieler - alles sitzt und fasziniert. doch gegen ende bin ich vom ewigen zwist der rivalen müde geworden und die vielen twists haben mich mehr genervt als verblüfft. für meinen geschmack wär hier etwas weniger hokuspokus angebracht gewesen. die schauspieler machen allesamt einen tollen job. köstlich fand ich die darbietung von david bowie.
Gestern geschaut und ich war überrascht!
Zuerst habe ich die Kritik gelesen, die einen nicht so tollen Film versprach.
Eigentlich wollte ich auch "The Departed" schauen gehen, aber irgendwie landete ich dann doch in diesem Film.
Die Story und die aufmachung ist alles Top! Das einzige was mir missfallen ist, ist dass zum teil handlungen erst nach vollendung und nicht die ausführung gezeigt wurde...einfach wurde für meinen Geschmack ein bisschen zu viel weggelassen
Aber trotzdem ein Sehr Gut für diesen speziellen Fantasy-Thriller
The Prestige: Guter Film welcher ein Thema behandelt das bis anhin noch nicht allzu viel in kinos zu sehen war...
die erste hälfte des films könnte ein bisschen spannender sein wenn sie nicht so viele längen hätte. den zweiten teil fand ich super!
Offtopic:
Enttäuschendes Kinojahr 06?? Da muss ich mich wohl in einem Paralleluniversum befinden, denn bei mir war 06 eines der ergiebigsten überhaupt. Blockbuster mal ausgenommen, aber wenn nur diese als Massstab herhalten, sollte man von 07 auch nicht zuviel erwarten.
[Editiert von goodspeed am 2007-01-09 21:50:06]
Keine Bange. zum Schluss hab ichs auch kapiert...
Plot nicht durchschaut und trotzdem völlig begeistert aus dem kino gekommen und dem ganzen 6 sterne aufgedrückt?? der film muss ja alles bis jetzt dagewesene in den schatten stellen...
Nolan ist ein Magier. Memento ist kult, Batmann wiedergeboren und sein neuster Streich ist absolut perfekte Kinounterhaltung. Habe mich grossartig amüsiert. Habe den Plot nicht durchschaut, bin wohl nicht so schlau wie die anderen. Wenn das Kinojahr so weiter geht wird es x-mal besser als das enttäuschende 06
Etwas muss man The Prestige lassen, er vermag ohne wirklichen Sympathieträger und Identifikationsfigur zu fesseln. Mehr noch, aufgrund der verschachtelten Erzählsstruktur wirft einem die Handlung von einem Ecken des Rings in den anderen, die einzelnen Motive der beiden Protagonisten kommen nur langsam ans Licht, sei es Hass, Eifersucht, Rache oder Eitelkeit.
Was mir sehr gefiel war das erfrischende Thema und das ganze Milieu in welchem der Wettbewerb der Magier ablief. Zudem war auch die ganze Epoche und die eingestreuten geschichtlichen Fakten sehr interessant.
Einziges Manko, das ich dem Film wirklich ankreiden kann, ist seine relative Vorhersehbarkeit:
Ich werfe dem Film dies aber nicht vor, die Geschichte ist ausserordentlich gut strukturiert sodass die einzelnen Twists in der Regel nicht vorhersehbar sind.
Schauspielerisch ist alles auf hohem Niveau, überrascht hat mich aber einzig Hugh Jackman da seine übliche Rollenauswahl nicht unbedingt die eines Angier entspricht. Für mich recht amüsant war das Auftauchen von David Bowie, das ist mir im Vorfeld des Films irgendwie entgangen :D
Fazit:
Mein erster Film im neuen Jahr und wunschgemäss ein Treffer ins Schwarze.
Der Film fasziniert durch seine Thematik, die üppige Ausstattung und den grossartigen Cast. Dazu gesellt sich die von den Nolans geliebte fragmentarische Geschichtszerstückelung und einige "vorhersehbare" Twists die aber den Spass nur minim trüben.
8/10 Teslaspulen
Nachdem uns ein Film mit Hugh Jackman, Christopher Nolan (hallo! ist der Regisseur und spielt AFAIK nicht mit
) und Paul Giamatti (der in The Illusionist mitspielt, aber NICHT in The Prestige) vom uns bekannten Ansager versprochen wurde, durften wir gespannt sein, ob denn jetzt das Batman begins-Trio Nolan/Bale/Caine einmal mehr überzeugende Arbeit abliefert.
Und das haben sie. Alle drei. Mit Hugh Jackman mittendrin. Was anfänglich als Lehrstunde in Sachen Bühnenzauberei beginnt, entwickelt sich zum rasanten Verwirrspiel, bei dem der Zuschauer mehrmals an der Nase herumgeführt wird. Kaum denkt man, man hätte das Kammerspiel durchschaut, wird sofort eine weitere (Fall-)Tür geöffnet und der Zuschauer befindet sich wieder in der Verwirrphase.
Are you watching closely?, heisst ganz am Anfang des Films. Ja, ich hab closely gewatched und trotzdem gabs mehr als einen "AHA"-Effekt. Und genau darum ist dieser Film ein absoluter Leckerbissen.
Schauspielerisch gibts nix zu meckern. Bale, Jackman, Caine sind in Höchstform und Scarlet Johansson ist Eye-Candy. Dazu kommt ein zurückhaltender David Bowie und "Gollum/KingKong" Andy Serkis mit schönem Wiedererkennungswert.
Kurz-Fazit:
Das Jahr fängt optimal an. The Prestige ist ein Film, der wie ein gutes Magierprogramm mit leichten Tricks beginnt und das grosse Verwirren und die Sensation bis zum Schluss aufbewahrt. Und dann macht auch die allererste Szene des Films Sinn, die im Kinopublikum soviele "Hä's" ausgelöst hat.
Wenn The Dark Knight auch so gut wird, dann zähl ich schon jetzt die Minuten
Merkwürdig. Ich war vom Film beeindruckt und auch den Schluss empfand ich als sehr schön aufgebaute Überraschung. Okay, ich hab den Roman nicht gelesen, weshalb mir die Vereinfachungen nicht auffielen. Viel mehr war ich von den Darstellern und dem Schnitt begeistert.
Vor allem David Bowie als Nikola Tesla und Andy Serkis als dessen Gehilfe haben mich begeistert.