The Pink Panther (2006)
Der Rosarote Panther
The Pink Panther (2006) Der Rosarote Panther
Oder: Wötsch it, üt's Clouseau!
Der Fussballtrainer der französischen Nationalmannschaft wird nach dem erfolgreichen WM-Halbfinale gegen China in Mitten seiner jubelnden Spieler umgebracht - sein stolz getragener Ring mit dem Pink Panther Diamanten ist verschwunden. Chefinspektor Dreyfus (Kevin Kline) will um seiner Karriere Willen dem trotteligen, völlig unzulänglichen Dorfpolizisten Clouseau (Steve Martin) den Fall übergeben um den entstehenden Scherbenhaufen dann aufzuwischen und selber den grossen Reibach zu machen.
Trotz seines etwas besonderen Naturels und scheinbar planlos versucht der von sich sehr überzeugte Clouseau alles um den Fall zu lösen und lässt nichts aus um Chaos und Verwirrung anzurichten. Als die Verdächtige Xania (Beyoncé Knowles) nach New York fliegt, sehen sich Clouseau und sein Assistent Ponton (Jean Reno) veranlasst, ebenfalls den Sprung über den grossen Teich zu wagen. Währenddessen erfreut sich Dreyfus an den diversen Schlappen, die Clouseau einsteckt und bereitet eine grossangelegte Auflösung des Falles vor.
DVD-Rating
Die Frage ist: Warum ist der neue Aufguss von Pink Panther nicht wirklich lustig? Zum einen ist Steve Martin nicht Peter Sellers, zum anderen versucht Regisseur Shawn Levy verzweifelt Gag an Gag zu reihen, wovon nun halt nur jeder Zehnte wirklich ansatzweise komisch ist. Der Globusgag mit den Radfahrern ist einfach nicht lustig, der Rollstuhlspass ist doof und die Bond-Persiflage irgendwie sehr albern - im negativsten Sinn des Wortes. Ohne Zweifel, die Ausgangslage mit dem ermordeten Trainer der französischen Fussball-Nationalmannschaft ist schon sehr peinlich gelöst (Bizu? Hahaha...hm). Sicher, auch Blake Edwards übertrieb es im Laufe der rosaroten Panther Serie, aber die Kombination aus Blödsinn/Slapstick/Sellers funktionierte einfach auf einer anderen Basis. Pink Panther, Version 06, versucht krampfhaft lustig zu sein. Funktioniert eben nicht.
Steve Martin mit dem grossen Sellers zu vergleichen ist natürlich eine kleinere Gemeinheit. Martin pflegt einen anderen komödiantischen Stil. Richtig zur Geltung kommt das in herrlichen Filmen wie Plains, Trains & Automobiles und Dirty Rotten Scoundrels oder hier in der umwerfenden Hamburger-Akzent-Szene. Das ist Steve Martin at his best, einfach köstlich (da klopf selbst ich mal auf die muskelbepackten Oberschenkel) und davon gibt es in Pink Panther einfach zu wenig.
Also: nicht sehr witziger Versuch eine wunderbare Filmserie wieder zum Leben zu erwecken. Man hat es eigentlich erwarten können. Martin ist dabei noch das Beste und der unschuldig dreinblickende Jean Reno ist ihm ein "treuer" Gefährte - güüd one! Den feinen Pink Panther-Vorspann nicht vergessen, doch damit hat es sich dann, und zu Frau Beyoncé möchte ich lieber nichts sagen ausser: da stehen und sein ist noch keine Kunst...!
Extras: Angehmerweise haben die Macher einiges an Bonusmaterial auf dieser Disc versammelt. So gibt es massig deleted scenes (11 Stück) und ein alternativer Filmbeginn mit Audiokommentar. Naja, und für Fans der Singsuse hat's auch noch ein paar Gesangseinlagen von Beyoncé. Zu Bild und Ton gibt es keine besonderen Anmerkungen, alles dreht sich im Normbereich.
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3.4 Sterne (67 Bewertungen) | 2 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 12.09.2006
- Bildformat: 1.85:1 (anamorph)
- Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch.
- Extras: Audiokommentar; 11 entfallene Szenen; Dokus: Die Lösung des Falls, Ausflug in die Animations Welt, Vorbereitungen für die Filmsequenz im Präsidentenpalast; Sleutch Cams: Detail-Einblicke am Set; Alternativer Filmanfang mit Kommentar; Musikvideo Beyoncé, Trailer.



