Mon meilleur ami (2006)
Mein bester Freund
Mon meilleur ami (2006) Mein bester Freund
Oder: Verzweifelte Suche
François (Daniel Auteuil) ist ein richtiges Arschloch. Der Antikenhändler kümmert sich nebst seinen Geschäften um Nichts und Niemanden. Kein Wunder, hat der Mitvierziger keinen einzigen Freund. Eines Abends geht er im Rahmen eines Abendessens mit seinen Geschäftspartnern eine delikate Wette ein: In 10 Tagen soll er ihnen seinen besten Freund präsentieren, den er zuerst noch finden muss. Durch Zufall lernt er den allwissenden, charmanten Taxifahrer Bruno (Danny Boom) kennen. Da sich dieser hervorragend mit Menschen auszukennen scheint, bittet François ihn um einen Gefallen: Bruno soll ihm einen Crashkurs in Freundlichkeit und Menschenkenntnis geben und ihm dabei helfen einen besten Freund zu gewinnen, um seine Wette zu gewinnen. Natürlich beginnt zwischen den beiden unterschiedlichen Menschen eine echte Freundschaft...
Kinofilm-Rating
Mon meilleur ami ist ein richtiger Sommerfilm und wird bestimmt sein Publikum finden. Leichtfüssig tänzelt Regisseur Partrice Leconte von Klischee zu Klischee, ohne jemals wirklich zu stolpern. Man kann ihm auf keinen Fall vorwerfen, nicht zu halten, was er verspricht. Liest man die Inhaltsangabe oder sieht man den Trailer, weiss man, was da auf einen zukommt. Überraschungen sucht man vergebens und so plempert die Chose vorhersehbar und überraschend unlustig voran.
François ist zwar nicht der sympathischste Kerl der Welt, doch trotzdem nahm ich nicht ab, dass dieser Typ keinen einzigen Freund haben sollte, wodurch für mich schon bei der Ausgangslage geschludert wurde. So bleib für mich nebst ein paar netten Momenten so gut wie gar nichts hängen. Ein harmloser Film, den ich nicht vollumfänglich empfehlen kann, aber bestimmt anspruchslose Unterhaltung französischer Art bietet.
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3.5 Sterne (5 Bewertungen) | 3 Kommentare


