Infos zu Pan's Labyrinth - El Laberinto del Fauno (2006)
Pans Labyrinth
Während des Spanischen Bürgerkrieges, 1944, wird das kleine Mädchen Ofelia (Ivana Baquero) mit ihrer hochschwangeren Mutter in einem Auto durch die Wälder gekarrt. Ziel ist der Stiefvater der Kleinen, Captain Vidal (Sergi Lopez), der die Ansicht hat, dass ein Sohn am gleichen Ort geboren werden soll, wo der Vater stationiert ist. Wo auch immer das sein mag.
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Film-Infos
Originaltitel: El Laberinto del Fauno
Deutscher Titel: Pans Labyrinth
Englischer Titel: Pan's Labyrinth
Französischer Titel: Le Labyrinthe de Pan
Drehorte: Mexiko, Spanien, USA 2006
Genres: Drama, Fantasy, Horror, Thriller
Laufzeit: 112 Minuten
Kinostart: 22.02.2007
Verleih: Frenetic Films
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Musik: Javier Navarrete
Darsteller: Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú, Ariadna Gil, Doug Jones, Álex Angulo, Roger Casamajor, César Vea, Eusebio Lázaro, Federico Luppi, Chany Martín, Pepa Pedroche, Ana Sáez, Manolo Solo, Gonzalo Uriarte, Francisco Vidal
The Internet Movie database (IMDb)
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28 Kommentare
Pan's Labyrinth hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre ist sehr verspielt. Der ständige Wechsel von Fantasy zu Realität passte mir gut. Die Schauspieler kennt man nicht, aber sie spielen allesamt ihre Rolle überzeugend. Auch überrascht war ich von der Brutalität. Da schreckt der Film vor nichts zurück. Abzug gibt es wegen der Spannung. Das Teil konnte mich nie zu 100% packen. |
Ach komm Harry, übertreiben musst du auch nicht. Klar, das ist die beste Szene des Films doch wirklich überwältigend, superüberragend usw. ist sie nicht wirklich. Da habe ich schon besseres gesehen. |
Dazu kann ich nur sagen, dass die Menschenfresser-Szene eine der Fesselndsten/Spannendsten/Nervenzerreissendsten ist, die ich jemals im Kino gesehen habe. |
Einfach nur ein langweiliger Streifen. Ja er ist düster und brutal, aber einfach langweilig. Mehr kommt mir nicht in den Sinn. |
arminius, es geht mir nicht um die brutalität an sich - denn da gebe ich dir voll recht - sondern um die art und weise, wie sie explizit und detailliert dargestellt wird. |







Ich glaube die Brutalität ist hier nötig. Das macht gerade die Flucht des Mädchens in ihre Welt umso glaubwürdiger.
woah! intensiver und schwer verdaulicher film - das sind meine ersten worte.
ein von anfang an in seinen bann ziehender film. da die schauspieler nicht zur bekannten elite gehören wirkt die stimmung durchwegs noch authentischer, die zudem im hauptmann einen richtig ekligen schurken hat.
das ganze hin und her zwischen fantasywelt und realität fand ich persönlich eher gewöhnungsbedürftig. nicht von der idee her, vielmehr wegen der umsetzung:
während del torro die fantasywelt wirklich packend eingefangen und das hauptaugenmerk auf ofelia wirklich einfühlsam umgesetzt hat, übertreibt er es für meinen geschmack eindeutig mit den folterszenen in der realität, die mit unnötigen detaileinstellungen verschärft werden. weniger hätte diesbezüglich mehr sein können.
kurz gesagt: ein zwar brutaler, aber mit schönen metaphern gespickter film.
fantastische musik!
aber die szenen sind mir teilweise etwas .. zugegeben, zu brutal. Besonders die mit der Nase und der Flasche! *gruuuuuuuus*
Vielleicht bin ich auch einfach zu empfindlich! ^^
Ansonsten fand ich den Film super, hat mich echt berührt!
grossartiges eindrucksvolles werk, wunderschön verfilmt, tolle musik, bester del torro!
unbedingt auf spanisch anschauen, nur so kommt die ganze wirkung des films vollständig rüber! ich war verzaubert und wenn ich die dvd einlegen werde, wird ein zweiter abend und eine zweite nacht der wunderschönen, traurigen welt von pan gehören!
Wirklich einer der besten Fantasy-Filme überhaupt und einer der besten Filme des bisherigen Jahres.
Ich kann mir nur wiederholen:
Wunderschöne Bilder. Herrliche Musik. Wunderbar gespielt.
Die Szene mit dem Handpan (war auch einer, oder?) war ja der Megahammer. Genauso muss Fantasy für mich sein.
Aber sehr heftig das Ding.
Aber definitiv kein Kinderfilm...
Kleiner Tipp: Auf Spanisch anschauen...Der Fauno hat eine GANZ coole Stimme im Original.
Phew. Hab ihn mir gerade auf DVD angesehen...Jesus!
Wunderschöne Bilder. Herrliche Musik. Wunderbar gespielt.
Der "Handfritz" war ja der Megahammer. SO stell ich mir Fantasy vor
Aber das Ding ist ja brutal!
Aber definitiv kein Kinderfilm...
El Laberinto del Fauno ist ein fantastischer Film, der den Oscar genau so wie Das Leben der Anderen verdient hätte.
Serigo Lopez ist sowieso eine Sensation sondergleichen, wie auch das hervorragende Drehbuch, die schönen Bilder und natürlich Guillermos tolle Regie.
Anschauen, staunen und vielleicht sogar gegen Schluss wässrige Augen haben:El Laberinto del Fauno ist eine filmische Einzigartigkeit.
Ein super Film, dem die Höchstnote gebührt.
Der düstere Grundton und die tolle Machart des
Films machen ihn zu einem wahren
Augenschmaus.
Die Darsteller spielen grossartig,
besonders Ivana Baquero hat mich, ob ihrem Alter sehr erstaunt. Chapeau!
Ein Fantasyfilm wie er sein sollte!
ich hab ehrlich gesagt mehr erwartet und war von der geschichte etwas enttäuscht. die flucht in eine fantasywelt, weil die realität so grausam ist, ist leider nichts neues. von dem her gesehen ist die story etwas lau und verliert sich teils zu sehr in den wirren und figuren des bürgerkrieges. die gewalt ist mir teils zu hoch und zu grosskellig angerichtet. eine subtilere grausamkeit wär meines erachtens angebrachter gewesen und vielleicht auch emotionaler für den zuschauer.
die fantasiewelten sind augenschmaus pur und bedrohlich wie das wirkliche leben. genial umgesetzt, vorallem die elfen und das augenlose kinderfresser-monster. auch darstellerisch gesehen hat man da ein glückliches händchen gezeigt. die schauspieler überzeugen in ihren rollen.
eine aufgerundete 5.
Schon lange keinen derart beeindruckenden Film mehr gesehen - wow! Hatte zwar vom Marketing her (v.a. wegen des "Pale Man", der Kinderfresser mit den Augen in den Handflächen, der ja überall gezeigt wird) etwas horrorlastigeres erwartet, aber bin trotz dieser falschen Annahme meinerseits vom Endprodukt total begeistert. Verdient deshalb absolut die Höchstnote!
Neben den herrlich-phantastischen Einfällen (etwa das Insekt, dass sich Ofelias Phantasie angleicht und die Gestalt einer Fee annimmt), den tollen Special-Effects (der Faun knarrt doch tatsächlich wie ein alter Baum! Das rätselhafte Buch mit den tollen Bildern! (die, soviel ich weiss, vom Regisseur selbst gezeichnet wurden)) und den gruselig-phantastischen Make-Up gefällt mir besonders der Aufbau der Story. Ein Vergleich mit Märchen kommt dabei absolut zu Recht immer wieder auf, da die Erlebnisse von Ofelia tatsächlich einem klassischen Märchenschema (etwa aus den russischen Zaubermärchen) entsprechen. Die drei Aufgaben etwa sind typische Elemente eines solchen Märchens (z.B. dass durch die erste gelöste Aufgabe ein Hilfsmittel zur zweiten erringt wird). Übrigens ist es absolut nicht so, dass Märchen reine Kinderunterhaltung darstell(t)en, denn wenn man sich Märchen in ihrer nicht nur von den Grimms erzählten Form genauer ansieht, merkt man, dass viele von ihnen bereits äusserst brutal sind und keineswegs dem schuckeligen Bild entsprechen, das uns Disney und Co. seit langem vorgaukeln.
Den Gegensatz der phantastischen Welt des Fauns (zumindest in der spanischen Originalversion hat dieser übrigens keinen Namen, sondern wird nur als Faun bezeichnet) mit der farblosen, brutalen realen Welt im Kriegszustand fand ich dann auch sehr stark - auch dies übrigens ein Thema, das in phantastischen Stoffen, z.B. bei Kinderbüchern und -filmen immer wieder vorkommt. Ganz toll fand ich auch, dass letztlich nicht wirklich auflösbar ist, ob nun wirklich alles in Ofelias Phantasie geschieht, oder ob es wirklich einen Faun und eine phantastische Welt unterhalb unserer gibt. Natürlich kann man sich alles rational zurecht biegen, aber letztlich geht es nicht wirklich überall auf, und ich denke, das ist auch ein grosser Reiz des Filmes.
That said: Manchmal merkt man schon, dass Guillermo del Torro durch Horrorfilme wurde. Zwar drückt er nicht derart überspitzt auf die "Grusel- und Horrortube", wie es etwa Peter Jackson bei einigen seiner Orks in LotR getan hat, doch stellenweise wird der Film doch sehr brutal. Vor allem die Szene mit der Flasche... igitt! Was aber nicht heissen soll, dass die Szenen nicht zum Film passen, ganz im Gegenteil: Die Gewalt und das viele Blut gehören mit ihrem Realismus als Gegensatz zur phantastischen Welt des Fauns zum Film wie der grausame Capitan, der als fast schon perfekter Filmbösewicht so böse ist, dass er einfach nicht sterben will (klassisch!), und man ihm vom Kinosessel aus einen möglichst raschen und schmerzhaften Tod wünscht, während man mit der kleinen Ofelia mitfiebert.
Pan's Labyrinth - Spieglein Spieglein an der Wand, wo ist der Weg ins Märchenland.
Überraschend brutale, beinahe deprimierende und sehr düstere Geschichte, bei der nie wirklich positive Stimmung aufkommen kann. Selbst nach dem Ende vermag man sich nicht wirklich über den gerade gesehenen Film freuen denn obwohl es ein Märchen ist, über die ganze Spielzeit kommt vieles nicht so wie ursprünglich Erwartet.
Das Pan's Labyrinth kein Kinderfilm an sich ist, war bereits bei den ersten Clips die veröffentlicht wurden klar, doch dass gleich so plakativ blutige und brutale Szenen gezeigt werden, hatte mich doch überrascht. Jedenfalls werden Kopfschüsse, Folterszenen und Schiessereien regelrecht zelebriert dass es Jack Bauer eine Freude wäre. Diese Brutalität beisst sich etwas mit dem ganzen verträumten Prinzessinnen und Feen Thema, doch da auch dort eher auf Realistische Darstellung gesetzt wird, ergänzen sich die düsteren Prüfungen und die brutale Realität perfekt.
Die Darsteller überzeugen alle in ihren Rollen und vom eiskalten General bis hin zur bizarren Kreatur ohne Augen fügen sie sich nahtlos ins düstere Geschehen ein. Dass viele der Figuren eher gesichtslos bleiben und auch die Rebellen nur benötigt werden um einige Schiessereien und Folterungen in den Film zu bringen stört weniger, die Story von Ofelia braucht schon genug Aufmerksamkeit um alle Fassetten aufzugreifen.
Fazit: Pan's Labyrinth ist die erwartete Bildgewaltige und perfekt inszenierte Adaption die im Trailer versprochen wurde. Die härte des Krieges und die damit Verbundenen Opfer wurden sehr Visuell eingefangen und überraschen einige Male mit der unerwarteten Brutalität. Dennoch die hohen Erwartungen wurden erfüllt und Guillermo del Toro beweist ein weiteres mal, dass er sein Handwerk versteht.
Sehr schöne Story mit einfallsreichen und liebevollen Fantasiewesen. Sehr spannend, schaurig, düster, schön, ohne triefenden oder gestellter Kitsch, brutal, wunderschöne Bilder, sehr gute Schauspielerin...Nur der "vor-schluss" ist ein bisschen komisch ausgefallen, obwohl er es nicht sein sollte, doch diese Szene ist nur etwa 1min lang, also nichts der Rede Wert. Die Musik ist wunderschön und das Haupt lied des Filmes ist unglaublich herzzerreissend...Ich kann diesen Film jeden weiterempfehlen(ausser Kinder, weil einige Szenen wirklich brutal sind!). Alle Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen!Exzellent!
ein wunderbar schöner film, mit einem tollen set und sehr gut ausgedachten fantasyfiguren. der soundtrack ist feinfülig und genial komponiert.
ich finds toll, dass einer den mut hat ein märchen zu schreiben welches wirklich nur für erwachsene ist.
achja: unbedingt im o-ton ansehen, in deutsch verliert der film einen teil seines zaubers...
Ein Superfilm!!!


Eigentlich vergebe ich so gut wie nie die Höchstwertung aber hier muss es einfach sein. Guillermo del Toro hat eine wunderbare, berührende Fabel über Menschlichkeit und Fantasie geschaffen, die auch eine antifaschistische Parabel ist.
Und der outnow-Kritik stimme ich überhaupt nicht zu, wenn sie sagt, die fantastischen Sezenen seien stark, die "realen" aber nur Füllmaterial. Beides sind Seiten derselben Medaille und gerade das verleiht Pan's Labyrinth sehr viel Tiefgang. Würde man die Seite mit dem faschistische Spanien weglassen, bliebe ein zwar schöner aber halt gewöhnlicher Fantasystreifen.
übrigens gaaaanz wundervolle musik und unbedingt empfohlen als CD. danke basil für den tipp!
ist so eine art verdrehte und dunkle "alice in wonderland" geschichte.
nett anzusehen,das poster artwork von mike mignola ...
zum movie: freu mich riesig darauf! das bisher gesehene sieht richtig kreeemisch aus. basiert das ganze auf einem märchen? bzw. stammen die verwendeten fantasiegestalten aus irgendwelchen sagen oder ist das ganze von grundauf neu?
nicht das es von grosser bedeutung wäre, aber trotzdem nice to know ...
[Editiert von Fireclaw am 2007-02-19 16:41:00]
IMO allemal.
Und hat das Teil ne Chance auf das Goldmännchen?