Infos zu Die Kunst der exakten Phantasie (2006)

Heini Stucki, der heute 57 jährige Berner Photograph, wurde während dreier Jahre vom Mitbegründer des Filmpodiums Biel-Bienne, Beat Borter, mit der Kamera begleitet. Borter und sein kleines Team gewähren uns Einblick in Stuckis Leben, Kunst und Philosophie.

Die Kunst der exakten Phantasie

Während knapp 70 Minuten dürfen wir als Zuschauer dem Photographen dabei zusehen, wie er sein Archiv entrümpelt und hören solch markige Worte wie: "Photographie ist wie Archäologie; man muss viel Dreck vom Fleck bewegen bis man auf einen kleinen Schatz stösst!". Mit diesen Worten auf den Lippen quält sich der alte Mann in die Knie und durchwühlt eine Kiste oder Mappe mit alten Bildern und findet dabei tatsächlich hin und wieder einen Schatz. Ein Schatz der uns, dem Zuschauer, auf der Leinwand präsentiert wird; meist wortlos, immer in Schwarz/Weiss und ganz bestimmt wunderschön, wären diese Bilder in einem Bildband enthalten. Den könnte man wenigstens auf seine eigenen Knie legen und die Bilder so lange unter die Lupe nehmen, wie es einem beliebt. Im Kino wird man aber nach etwa einer Minute interessiertem Betrachten dieser übergrossen Photographien wieder in den Lauf der Doku gerissen und man wünscht sich beinahe, man hätte die Möglichkeit, den Film anzuhalten.


Unsere Kritiken

2.0 Sterne 

» Kino-Kritik


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Film-Infos

Drehort: Schweiz 2006
Genre: Dokumentation
Laufzeit: 70 Minuten

Kinostart: 07.09.2006
Verleih: cinematograph

» Die offizielle Website (deutsch)
» The Internet Movie database (IMDb)


Der Abspann

Regie
Beat Borter

Drehbuch
Beat Borter

Schnitt
Beat Borter

Produktion
Beat Borter

Heini Stucki

sich selbst

und andere Fantasten...