It's a Boy Girl Thing (2006)

It's a Boy Girl Thing (2006)

Oder: Who is Who?

Schöne Aussichten

Schöne Aussichten

Sie ist Nell (Sammaire Armstrong) und lebt in einem netten, normalen und herzlichen Haushalt mit ihren Eltern. Sie hat schultechnisch was vor und die Aufnahmeprüfung für die Yale-Universität rückt immer näher. Ausserdem mag sie Poesie und Gedichte, kommt aber kaum dazu, diese in Ruhe zu geniessen, da ihr Nachbar stets dann die laute Rapmusik aufdreht, wenn sie ihr Buch hervor nimmt.

Er ist Woody (Kevin Zegers), lebt mit seiner "fucking" Mum (Sharon Osbourne mit Mini-Auftritt) und seinem sportbegeisterten Dad unter einem Dach, spielt gut Football und macht mit seinem Kumpel die Gegend unsicher. Schule ist für Weicheier und die richtigen Kerle zeigen sich eh erst auf dem Footballplatz.

F***ing Mum on the left

F***ing Mum on the left

Zusammen sind sie in einer Klasse und die macht heute einen Ausflug ins Museum. Dort, vor einer alten aztekischen Statue, passiert das Unerwartete. Die beiden Streithähne platzieren sich ausgerechnet vor dieser Statue, die bläst ein bisschen Rauch raus und als beide am nächsten Morgen aufwachen, haben sie die Körper getauscht.

Der Obermacho ist jetzt ein Mädchen, das Mädel ist nun ein Footballspieler. Jetzt heisst es zusammen zu arbeiten, um das eigene Image zu schützen und gegen aussen weiterhin den Schein aufrecht zu erhalten, dass nichts spezielles passiert ist. Doch um den Rücktausch wieder zu vollziehen, müssen die Beiden einen grossen Schritt weiter gehen.


DVD-Rating

Freaky Friday war einer, The Hot Chick ebenso. Filme, in denen Leute im Körper von "verfeindeten" Personen aufwachen und sich nun dem ach so lustigen Alltag stellen müssen. Ist a Boy Girl Thing zielt genau auf die gleiche Zielgruppe, bietet ein paar attraktive junge Schauspieler, entpuppt sich aber schlussendlich als lahmer Aufguss eines bekannten Themas.

Der Fan von Teenie-Filmen kommt hier auf seine Rechnung. Der Dude hat Boobs, das Chick einen Lümmel (inkl. Morgenlatte) und beide haben mit ein paar ganz ausgeklügelten Hindernissen zu kämpfen. Dass sie das Problem nur zusammen bezwingen und sich während dieser Zusammenarbeit zwangsläufig auch noch ineinander vergucken, dürfte niemanden überraschen.

Während sich die Hauptdarstellerin hauptsächlich einen Namen als Gaststar in diversen US-Serien gemacht hat, kann sich Kevin Zegers immerhin eine Hauptrolle in Transamerica in den Lebenslauf schreiben. Auch in Dawn of the Dead oder Wrong Turn hat man den Strahlemann entdecken können. Jedoch scheinbar ohne grossen Eindruck hinterlassen zu haben, denn er scheint bis auf weiteres auf seinem Status als "Nachwuchshoffnung" sitzen zu bleiben. Nach solchen Filmen wie Ist a Boy Girl Thing sowieso.

Ebenfalls auf der Castliste steht eine gewisse Sharon Osbourne, deren Auftritt man allerdings eher als Cameo abtun kann. Ansonsten hat der Film leider praktisch keinen Unterhaltungswert für Zuschauer, die dem Teenie-Alter entfliehen konnten. Die Witze sind US-Standard, die Darsteller sehen alle super aus und die Story läuft bereits nach wenigen Minuten aufs unwiderrufliche Happy-End hinaus.

Fazit: Ist a Boy Girl Thing kann man getrost dort lassen, wo man die DVD erblickt. Da lohnt sich ein Kauf von Freaky Friday eher. Da kriegt man nicht nur eine lustigere Variante des gleichen Themas geboten, sondern auch eine Lindsay Lohan, die noch keine Spuren von Drogen und Suff aufweist.


OutNow.CH:

Bewertung: 1.51.5

 

20.09.2007 / muri

Community:

Bewertung: 3.1 (9 Bewertungen)

 

 

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