Infos zu Grounding - Die Letzten Tage der Swissair (2006)
Die Swissair. Der Stolz einer Nation. Neben dem Heidi und dem Emmentaler ein grosses Symbol eines kleinen Landes. Nie, aber auch gar nie, hätte jemand auch nur zu denken gewagt, dass sich daran jemals etwas ändern sollte. Man liebte die Schweizer Airline, man flog bevorzugt ihre Maschinen und freute sich ab den Schöggelis und den feinen Glaces. Dass diese Luftblase einmal platzen würde, konnte man sich nicht vorstellen. Dass gar einmal alle Flugzeuge der Swissair am Boden bleiben und die Firma so Bankrott gehen würde, dass nicht mal mehr die Hotelrechnungen für die Crews bezahlt werden konnten, war schlichtweg unmöglich. Grounding beweist uns das Gegenteil.
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Film-Infos
Englischer Titel: Grounding: The Last Days of Swissair
Drehort: Schweiz 2006
Genre: Drama
Laufzeit: 120 Minuten
Kinostart: 19.01.2006
Verleih: filmcoopi
Regie: Michael Steiner
Drehbuch: Jürg Brändli, Tobias Fueter, Michael Sauter
Musik: Adrian Frutiger
Darsteller: Hanspeter Müller, László I. Kish, Michael Neuenschwander, Gilles Tschudi, Rainer Guldener, Katharina von Bock, Ralph Gassmann, Janic Halioua, Walter Hess, Ueli Jäggi, Stefanie Japp, Lukas Schaller, Tiziana Jelmini, Leonardo Nigro, Peter Reichenbach, Enzo Scanzi, Stefan Gubser
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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63 Kommentare
Ist mir vielleicht etwas schräg reingekommen, gebs ja zu. Ich habe auch etwas übermotiviert geschrieben. Einiges davon würde ich auch nicht wiederholen. Ich wollte auch niemanden beleidigen. Ich mochte den Film einfach nicht. Wenn andere Leute ihn gut finden, dann kann ich damit leben. |
Zitat siamolo (2007-12-12 09:40:46)
ja, man ist manchmal selber von sich überrascht... geht mir auch immer wieder so. |
ich seh grad das ich den film ausgezeichnet fand |
bin deiner meinung pb. sooo schlecht war der film nun wirklich nicht und für schweizer verhältnisse war der film sogar sehr gut. auch wenn mit den charakteren schwarz-weiss gemalt wird (was praktisch in jedem film der fall ist) denke ich das der film ziemlich viel wahrheiten beinhaltet. Die Geschichte mit dem Jungen ist wirklich klischeehaft (like Breakout) und müsste eigentlich nicht sein. aber nur deswegen (das sind deine grössten kritikpunkte) den ganzen film so zu vereissen finde ich nicht richtig. Vor allem wenn du den gleichen film vor einem Jahr noch super fandest. Mir kommts vor als würdest du ins Horn der ganzen Kritiker pfeiffen und die unnützen oder schlechten Szenen viel stärker gewichten als die vielen guten. Das Beispiel mit den Italienern ist z.B. ein sehr gutes Beispiel dafür wie es vielen ergangen ist beim Grounding und die Stimmung die der Film vermittelt ist auch überzeugend. Also hat der Film definitiv mehr als zwei Sterne verdient. |
aber so beim ein oder anderen punkt biste schon sehr sehr spitzfindig. dann kannst du gleich 80% aller hollywood filme streichen... [Editiert von pb am 2007-12-12 08:52:49] |










Grounding oder FCB vs. FCZ
Ich hab den Film vor eineinhalb Jahren im Kino gesehen und war begeistert, ich hab ihn am Sonntag aufgenommen und hab ihn nochmal geschaut. Und nun?
Ich fange mal mit den guten Sachen an: Grounding hat gute Bösewichte. László I. Kish kommt als Moritz Suter schön rüber, aber wirklich zum Geniessen ist Gilles Tschudi als Marcel Ospel. Der gemeine Basler, der mit einer Armee von schwarzen Mafia-Mercedes-Autos (natürlich mit BS-Nummer) zur entscheidenden Sitzung mit den guten Zürchern fährt. Aber auch Ueli Jäggi als UBS-Vize Alberto Togni ist eine positive Bemerkung wert.
Ebenfalls gut gelungen sind die Zusammenschnitte des SF-Archivs ("Arena", "Tagesschau" (mit Charles Clerc!), "10 vor 10" (im Abendrot-Design), nichts fehlte!), die zumindest einen Hauch von Authentizität aufkommen lassen(9/11 kam allerdings etwas zu kurz.). Dazu noch die satirischen Seitenhiebe bei der B-Story mit dem Italiener (Goldvreneli...) und das Ende mit der Krise der Swiss, dann wärs das mit dem Positiven. Hört sich nach viel an, sind aber meist Details.
Was stört mich an Grounding? Viel, sehr viel. Ich will ganz strukturiert vorgehen:
1. Ein vollkommen bescheuertes Drehbuch mit vielen Fehlern und Unklarheiten (Dosé und Suter wollen reden, Dosé kann aber nicht, also sagt Suter "Höt zabig bi mier", Dosé antwortet "Guet, tschau" und legt das Telefon auf. Eine Zeit abzumachen wäre noch nützlich gewesen...). Zudem entsteht während des ganzen Films der Eindruck, dass diese Manager weder Frau noch sonstige Familie haben, sie hocken alle bloss einsam in ihren Villen, sehen fern und stricken iregndwelche Verschwörungen.
2. Die wohl grösste Schwäche des Films: Die B-Story mit den Gassers, ich teil das mal auf:
a) Diesen Lukas Schaller alias Luca Gasser könnte man auch mal gehörig übers Knie legen. Blöd gucken und Fliegergames zocken, gleichzeitig aber lebt er mit dem guten Hanspeter (der arme Hans Heinz Moser, seine Person war eigentlich ja noch ganz sympathisch) seine Kindheit aus. Mit dem krassen Kollegen ("Oh, äh...Frau Gasser...äähm...es esch nöd so...wies usgseht...") wird gekifft und Pornos geguckt, als wär man weiss wie erwachsen, aber ständig muss man wiederholen, dass man "jetzt dann bald ins Gymi geht".
b) Stefanie Japp kann wohl keine einzige Szene spielen, ohne dass ihr irgendeine Träne im Auge klebt. Immer mit dem weinerlichen "Ich trage das Leid der Welt"-Blick macht sie brav ihren Stewardessen-Job, den sie mal liebt, mal hasst.
Aber natürlich liebt sie ihren Sohn über alles und ist deswegen ein guter Engel.
c) Nun zum Familienoberhaupt Gasser. Der kommt ja (gottseidank?) nicht allzuviel zum Zug, dafür tun sich bei ihm wieder grosse Lücken im Drehbuch auf.
Zusätzlich zu dieser Schwäche kommt noch der Hochseilakt zwischen gutem Familienvater und total zugesoffenen Absturz, das kann nicht gut gehen!
3. Ein häufiges Problem bei Schweizer Filmen: Die unglaubliche Klischierung der Figuren, ein Ospel läuft mit selbstzufriedenem Lächeln, viel Kohle im Sack und immer einem zynischen Spruch auf den Lippen durch die Gegend, während der arme Herr Corti selbstlos um das Überleben einer zum Heiligtum hochstilisierten Airline kämpfen muss. Bitte...
Ich belasse es mal bei diesem Beispiel, andernfalls wirds zu lang.
4. Für Wirtschafts-Laien ist dieser Film schwer verständlich. Ich kam zwar einigermassen nach, aber gegen Ende hat man schon ziemliche Mühe, diesen verschiedenen Konzepten und all diesen Figuren zu folgen (Hönter, Phoenix...).
5. Ich wähnte mich manchmal in einem Bourne-Film. Eine wackelnde Kamera, die unter Armen durchfilmte, als wären wir bei "Versteckte Kamera", da kann einem schwindlig werden!
6. Während dem effektiven Grounding hat der Film mit einer unglaublichen Überlänge zu kämpfen. Der Blick auf die Uhr wird unvermeidlich (and it goes on and on and on and on and on...)
Fazit: Grounding ist ein schlechter Film. Punkt. Grounding will ein spannendes Dokudrama sein, doch stattdessen kam ein langweiliger, klischierter Bünzli-Streifen heraus. Die Stlisierung der Figuren wirkt sechs Jahre nach den eigentlichen Vorfällen eher lächerlich. Jacqualyn Fouse kommt hier völlig unschuldig und ungeschoren weg, deshalb verwunderte es mich auch, dass sie dieses Jahr auch auf der Anklagebank sass.
Ein schlechtes Zeichen des Films ist auch, dass man während und nach dem Film lauthals lachen muss, während des Films über die gnadenlosen Übertreibungen und Vereinfachungen, nach dem Film wenn man mit Kollegen über die grosse Schwächen diskutiert.
Knappe, seeeeeehr knappe zwei Sterne.
[Editiert von El Chupanebrey am 2007-12-12 12:25:13]
Ist ein etwas überzogener Film, der teilweise etwas seltsame Kamerastellungen hat. Ausserdem sind die unzähligen B-Storys nervig. Marcel Ospel ist unfreiwillig (?) witzig. Trotzdem ist die Aufregung um den Film eindeutig unnötig.
2,5
Schön filmchefchen! Zeigs dem Id***en. Nicht nett, ich weiss, aber wer diese Seite hier als Chatroom missbraucht...der ist definitiv am falschen Ort.
[Editiert von El Chupanebrey am 2007-12-03 11:59:59]
mir gings eben auch so. bei schweizer filmen habe ich immer den langweilig-effekt im hinterkopf (nicht immer zurecht, oft aber bestätigt) und werde ab und an dann immer wieder überrascht. hier aber grad im doppelt und dreifachen sinne.
hätte ich ein konto bei der UBS, ich hätte es spätestens jetzt aufgelöst...
Habe mir den Film vor 2 Wochen auf DVD gekauft. Bisher hats mich nicht gepackt, den Film anzuschauen. Aber gestern um 23.00 Uhr dachte ich mir, ich kann ja mal anfangen. Wenns dann langweilig und ich müde werde, kann ich ihn immer noch in zwei Teilen schauen.
Aber daraus wurde bei weitem nichts... dieser Film hat mich sowas von gepackt und ans Sofa gefesselt. Ich war wieder hellwach und konzentriert auf die unglaublich spannende Geschichte fixiert. (Obwohl man das Ende ja kennt, zieht einem dieser Film total in seinen Bann) Auch emotional spielt er stark auf. Ich war zum Teil den Tränen nahe, als dargestellt wurde, wie diese arroganten Bänkler mit unserem National-Stolz umgesprungen sind.
Ob sich alles so zugetragen hat, sei dahin gestellt. Aber aufgrund der sauberen Recherchen und den zusammengeschnittenen Original-Fernseh-Szenen, lässt sich auch ohne Schauspieler erahnen, wie es sich wirklich zugetragen haben muss.
Und wie im Rating beschrieben sind die Darsteller erste Sahne. Vorallem Hanspeter Müller-Drossart spielt Mario Corti sowas von glaubwürdig, dass man zwischen realer und fiktiver Person kaum unterscheiden kann.
Für mich seit langem der beste Schweizer Film, den ich kenne!!!!
Die DVD ist hübsch gemacht (Pappschieber) und sehr umfangreich ausgefallen!
ra_shGuter Film. Vor allem schöne Kameraeinstellung und aufwändig gemacht. Aber sehr sehr fragwürdiger Inhalt. Die Banken kommen sowas von schlecht weg. Dass die Swissair 10 Jahre zuvor die Augen zuhielt und niemand mehr die Kontrolle hatte, davon ist nichts zu hören.
Habe mir den Film vor 2 Wochen auf DVD gekauft. Bisher hats mich nicht gepackt, den Film anzuschauen. Aber gestern um 23.00 Uhr dachte ich mir, ich kann ja mal anfangen. Wenns dann langweilig und ich müde werde, kann ich ihn immer noch in zwei Teilen schauen.
Aber daraus wurde bei weitem nichts... dieser Film hat mich sowas von gepackt und ans Sofa gefesselt. Ich war wieder hellwach und konzentriert auf die unglaublich spannende Geschichte fixiert. (Obwohl man das Ende ja kennt, zieht einem dieser Film total in seinen Bann) Auch emotional spielt er stark auf. Ich war zum Teil den Tränen nahe, als dargestellt wurde, wie diese arroganten Bänkler mit unserem National-Stolz umgesprungen sind.
Ob sich alles so zugetragen hat, sei dahin gestellt. Aber aufgrund der sauberen Recherchen und den zusammengeschnittenen Original-Fernseh-Szenen, lässt sich auch ohne Schauspieler erahnen, wie es sich wirklich zugetragen haben muss.
Und wie im Rating beschrieben sind die Darsteller erste Sahne. Vorallem Hanspeter Müller-Drossart spielt Mario Corti sowas von glaubwürdig, dass man zwischen realer und fiktiver Person kaum unterscheiden kann.
Für mich seit langem der beste Schweizer Film, den ich kenne!!!!
[Editiert von WhiteShadow am 2006-10-16 10:41:15]
.
[Editiert von edivincison am 2006-10-16 22:53:48]
Stell die Frage dem Verleiher, ich hab (leider) die genauen Zahlen aller Filme nicht
Wo genau (irgend) ein Film am Ende landet, hängt nicht zuletzt davon ab, wie lange er sich auf einem relativ hohen Niveau halten kann. Im Moment sind - 5. Woche - immer noch um die 60 Kopien im Einsatz, fast alle in Hauptabendvorstellungen - nächste Woche kommen ein gutes Dutzend Westschweizer, eine Handvoll Tessiner Kopien dazu, irgendwann werden die ersten Deutschschweizer rausfliegen... Mal schauen.
Persönlich glaube ich, dass es nicht zuletzt vom Erfolg von Rima abhängen wird. Wenn der nicht gut läuft, steigen die Chancen für Grounding sicher. Ist er erfolgreich, sinken sie. Denn: Kaum ein Kino wird die beiden parallel gross spielen. Entweder den einen, oder den anderen. Am Anfang sicher den anderen. Läuft der schlecht, wechseln sie vielleicht wieder zum einen...
Gruss, Thierry
[Editiert von poolpage am 2006-02-20 16:04:51]
wie haben denn andere bestenliste-filme in den ersten startwochen abgeschnitten? besteht eine chance für grounding, da ganz vorne mitzumischen?
super film, eindrücklich! bin absolut verblüfft! stimmung, sound, live-beiträge und alles einfach genial!
Grounding startet rasant und bleibt durchaus rasant.
Spannung erzeugen die überzeugenden Schauspieler (am besten gefielen mir Hanspeter Müller-Dossart und Gilles Tschudi), das wirklich gut geschriebene Drehbuch, die tolle Musik und natürlich die spezielle, schnelle und gelungene Kameraführung (genial gefilmt durch Stäbe hindurch, wo sich Mario Corti und Marcel Ospel unterhalten).
Authenzität verleiht dem Film zusätzlich noch die Originalausschnitte aus dem Fernseher.
Die "privaten" Geschichten mit der Stewardess gefielen mir übrigens auch sehr gut, obwohl ich dann jeweil froh war, wenn wieder Mario Corti und co auf der Leinwand erschienen. Diese Geschichten werden zwar auch nicht wirklich langweilig, aber sie bleiben trotzdem unintressant im Vergleich zu dem, was sich in der Wirtschaft abspielt.
Fazit: Höchst gelungen, spannend und schlau geschrieben. Wer also wieder einmal ein richtig guter Schweizerfilm sehen will - ab ins Kino.
der film ist sehr gelungen, spannende story und gute dialoge, meiner meinung nach jedoch mehr für swissair-fans und wirtschaftsinteressierte
vor allem hat mir frau fouse gefallen
weshalb ich dem film nur die wertung "gut" gebe liegt an der alleinerziehenden mutter, ihrem alki-freund und ihrem goldlöckchen, das manchmal eins kifft... die love-herzschmerz-story hätte man auch weglassen können...
aber ansonsten hat der film meine erwartungen übertroffen!
Hey, Carlo altes Haus
Diese Seite hier ist KEIN Chatroom!!!!!!!!!!!!!!!
Du musst deine Beiträge hier NICHT an das "alte Haus Michi" richten, sie sollen zeigen wie du diesen Film findest und NICHT dass du den Michi kennst!! Wenn du den guten alten Michi wieder einmal triffst, dann erzähl ihm deine Meinung doch beim nächsten "Kommasaufen" (oder von mir aus in der Hölle, wo du garantiert hin kommst, wenn du so weiter schreibst)
[Editiert von filmchefchen am 2006-04-12 19:58:40]
Hey Michi altes Haus!
Hast ja schon wieder ein Drehbuch getippt, dass zum Kassenschlager wurde!
*Staun* - weiss allerdings nicht ob ich diesen Film jemals reinziehen
werde - hab damals 2 Kisten in den Sand gesetzt *1mal Hölle und zurück*.
Wann schreibst Du endlich mal was Anständiges (was für alte Splatter-
Freaks?). Sehen uns beim nächsten Kommasaufen oder eben in der Hölle :)
Greets, Carlo
Zum FILM:
der Film ist von der Story-Line sehr packend und ein tolles Werk geworden.
Das Soundmaterial (ich möchte schon sagen für CH-Verhältnisse..) sehr gut bis fantastisch! Es macht stolz, dass wir in der Schweiz so etwas zustande kriegen, und es wird mehr kommen!
Nur zum Fazit von muri ("Fazit: Nein, Grounding ist nicht nur für Direktbetroffene oder Wirtschaftsinteressierte. Grounding ist für alle diejenigen, die wirklich wissen wollen, was damals im schwarzen Oktober 2001 passiert ist. ...") etwas:
Das kann man so nicht stehen lassen.
Der Film wurde aus EINER SICHT, EINER MEINUNG (einer Partei, nicht einer einzelnen Person) geschrieben, dokumentiert, gedreht. Man darf dieses Material nicht als "die Wahrheit" bezeichnen.
Grüsse
M.McMitchel
[Editiert von M.McMitchel am 2006-01-31 00:00:00]
habe ich da etwas falsch verstanden?? im Film wird doch ganz eindeutig eine Pressekonferenz (Orginalmaterial) mit der versammelten Spitze von Banken und Airlines zum Thema Nachlassstundung gezeigt, bin mir aber nich mehr ganz sicher, ob dies vor oder nach dem Grounding gezeigt wird...????
ach so, darum hat poolpage immer so aktuelle Informationen, jetzt ist alles klar
wir haben hier ja Prominente im Forum 
Jetzt nimmt es mich einfach wunder wie sich die Zahlen entwickeln werden, ob er Eugen mit seinen 500 000 Eintritten überrunden kann. Wenn das in dem Tempo weitergeht sehe ich da kein grossen Problem, ansonsten kann es ja als Schulmittel in die Klassen verteilt werden.
[Editiert von Skynet am 2006-01-29 19:29:47]
Nachdem das vor zwei Wochen schon im Blick stand, von unzähligen Medien kommentiert wurde und die ganze Medienberichterstattung sich darauf stürzte (nicht aber darauf, dass der E&Y-Bericht, auf den der Sachwalter schwört, von dessen ehemaligen Arbeitsgeber stammt und dessen Hauptkunde zufälligerweise die UBS ist, nur so am Rande [steht heute in der NZZaS]), ist das wahrscheinlich nur mehr für Dich ein ganz neuer Hintergrund, sorry
Das kommt im Film vor, u.a. wird das von Prader genau so gesagt, wie Du es schreibst.
Zur Musikliste: Die nicht auf der nachstehenden Liste aufgeführten Songs wurden von Adrian Frutiger eigens für den Film komponiert (über den Veröffentlichung wurde noch nicht abschliessend entschieden), die "fremdverwendeten" sind:
lg, Thierry
"Toucher" von Züri West hatten wir ja schon. Der Rap bei den Militärpiloten ist glaub ich von Gleis Zwei. Poolpage soll mal die komplette Liste rausrücken!
Interessantes Detail, das ich heute auf NW1 aufgeschnappt habe:
Der Produzent des Films sei verwandt mit Corti. Dies gibt dem Film einen ganz neuen Hintergrund und bestätigt den Verdacht, dass es nicht zuletzt darum ging, Cortis Namen rein zu waschen.
Noch ein Detail, welches im Film verschiegen wurde: Am Tag vor dem Grounding hat Corti vor versammlten Medien die Nachlassstundung angekündigt... Die Banken wären dumm gewesen, unter diesen Umständen noch Geld zu 'investieren'.
hallo,
ich habe nur ne kurze frage. hat irgendjemand eine liederliste des films?????Es gibt ja offenbar keinen soundtrack im vertrieb
gruss
So, ich schreibe jetzt auch endlich mein Betrag zu diesem Film. Ich habe in nun schon zwei mal gesehen und ich denke ich kann meinen Senf nicht länger für mich behalten...
Grounding ist ein sehr spannender und sehenswerter FILM.
Die ganze Diskussion die in den letzten Tage in den Medien geführt wurde ärgert mich schon ein Bischen. Im FILM wird der schwarze Peter einzelnen Akteuren zugeschoben. Natürlich sind diese nicht unschuldig am Grounding.
Aber ehrlich gesagt, ich hätte, wenn ich Ospel gewesen wäre auch nicht einfach Geld in dieses Fass ohne Boden geworfen. Im Endeffekt sind das ja die Spareinlagen der UBS Kunden und Ospel ist ihnen wie auch allen UBS Mitarbeitern etc. verpflichtet.
Die entscheidenden Fehler sind schon viel früher passiert!
Wieder zum Film:
Ich fand die herausgepickten Schicksale der Mitarbeiter und deren Familien echt gut. Natürlich sind sie etwas kitschig, aber es ist ja auch ein Film und da muss man halt die Geschichte etwas aufmöbeln.
Ich finde es etwas schade, dass die wirklich düsteren Schicksale durch manche Szenen etwas ins lächerliche gezogen wurden. Namentlich die Szene als die Swissair Crew kein Hotelzimmer bekommt in London. Da zieht doch der Captain den Hotelangestellten über den Tisch und motzt ihn auf "Züri-Deutsch" an "Etzt giib üüs endlich d Schlüssel" oder so. Nach dieser Szene hat das halbe Kino gelacht...
So, ich mach hier mal Schluss. Seht euch den Film an, er ist wirklich gut! Aber vergesst nicht, es ist ein Film und nicht alles ist so passiert wie es dargestellt wird!
Ich ruf schon mal Mikel J. Fox an...
Die DVD erscheint übrigens dann (wenn 960'000 Zuschauer - oder wieviele brauchts genau für Rang 1?
- den Film gesehen haben) pünktlich auf den 5. Jahrestag am 2. Oktober 2001. So können wir dieses symbolträchtige Datum wenigstens einmal nutzen 
Also, gemäss Tagesschau von gestern abend haben über's Wochenende über 50'000 Zuschauer den Film Grounding gesehen. Dies soll sogar mehr gewesen sein als damals bei Titanic. Starke Leistung!
peinlich!!! und enorm typisch!
Also der ZüriWest Song zum Abspann von Grounding heisst "Toucher" und befindet sich auf ihrem 94er-Album "Schwan". Das mit dem Teppich vom Übungsraum auf dem Cover und "I schänke Dir mis Herz" auf der Tracklist.
nd, ich wäre auch fast reingefallen ;)
Frohe Ostern wurde als Abschlussfilm an der HGKZ realisiert und für den mit 10'000 Euro dotierten First Steps Award 2005 in der Kategorie «Kurzfilm bis 25 Minuten» nominiert.[...]
Besonders schön platziert ist das Stück «Fingts Glück eim» von Züri West, das dem Finale dieses kurzen, aber feinen Films als Instant-Euphorie-Verbreiter noch das I-Tüpfelchen aufsetzt.
Besonders schön platziert ist das Stück «Fingts Glück eim» von Züri West, das dem Finale dieses kurzen, aber feinen Films als Instant-Euphorie-Verbreiter noch das I-Tüpfelchen aufsetzt. (Quelle: http://www.cinemabuch.ch/)Dienstag, 24. Januar 2006
Eine Kontroverse über den Untergang der Swissair unter der Leitung von Christine Maier mit folgenden Gästen:
• Peter-Christian Fueter, Filmproduzent Grounding - die letzten Tage der Swissair
• Rainer Meier, letzter Pressechef der SAirGroup
• Martin Waldburger, Rechtvertreter des ehemaligen SAirGroup-Verwaltungsrates Bénédict Hentsch
• Hans-Jakob Heitz, SAirGroup-Aktionär
[edit by nd: 23.01.2006]
Wie heisst der Song von Züri West welcher beim Abspann gespielt wird?
MaxX Kino 2 am Donnerstag, ca. 60% gefüllt.
Was man im Internet nicht liest, in der Zeitung aber schon, ist dass René Lüchinger eine ganze Seite lang die UBS-Vorwürfe kontern darf
Und in der SonntagsZeitung stützt Mario Corti im Wesentlichen das, was im Film gezeigt wird (als Antwort auf Sachwalter Wüthrichs Beitrag in der letzten Ausgabe).
Schliesslich:
Erste konkrete Zahlen werden voraussichtlich in der Tagesschau von heute Abend bekanntgegeben.
In der Sonntagspresse schlägt die UBS zurück!
-> http://www.blick.ch/sonntagsblick/aktuell/artikel31092
Grounding - spannend - aufwühlend - intensiv
Grounding ist nach Mein Name ist Eugen und Jeune Homme die neuste Schweizerproduktion und hängt die anderen meilenweit ab. Während Eugen mit Nostalgie und Jeune Homme mit Charme überzeugte fährt Grounding grössere Geschütze auf und zieht den Zuschauer mit Professionalität und bisher unerreichte Intensivität in den Bann.
Von Anfang an liegt Unheil in der Luft, die Swissair kränkelt und ein Vorsitzender nach dem anderen wird eingesetzt, um den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Strategien werden verfolgt die auf den ersten Blick Gold versprechen, leider nur Dreck lieferten. Schliesslich ist der Ball bei Corti der dann auch recht Umstrukturiert und Hoffnungen weckt auf doch noch ein Gutes Ende. Nebenbei werden noch die Verschiedenen Schicksale wie die Schuldenberge mitgeschleppt und gibt so auch Einblick was ausserhalb der Krisenzentrale geschieht. Leider ist dieser Part viel zu umfassend ausgefallen. Das mit den Hypotheken war zwar gut und der belasteten Beziehung mit dem Kind, aber das mit dem Kiffen und Alkohol hätte man ohne weiteres Streichen können. Einzelne Schicksale gut, aber nicht zu stark überladen.
Die Schauspieler blühen in ihren Rollen wirklich auf, und keiner fiel mir jetzt negativ auf. Die UBS wird klar zur Hassfigur aufgebaut und das Ospel und sein Anwalt grossartige Bad-Guys abgeben wurde ja auch schon erwähnt.
Zur Umsetzung. Die Kameraführung wurde mehr als nur sehr stark von 24 inspiriert. Wackelig, unmögliche Perspektiven und streckenweise schlicht störend unruhig. Vor allem in der ersten Hälfte des Filmes wo es um das zusammenflicken der Trümmer geht, ist sie schlichtweg deplaziert, passt jedoch vor allem im letzten viertel, wo es um Kopf und Kragen geht perfekt und zeigt deutlich den enormen Druck und das Drängen auf eine Entscheidung. Die Musik, die wohl das erste Mal nicht nur zusammen gesampelt wurde, passt perfekt zu den tragischen bis gehetzten Bildern betont sie noch mehr.
Fazit: Die wohl reifste und intensivste Schweizerproduktion, die mir bisher über den Bildschirm geflimmert ist. Spannend bis zum abrupten Schluss, mit ausgezeichneten Schauspielerischen Leistungen das dann aber auch aufgewühlt und Nachdenklich stimmt.
We love to hate him!
Ich glaube, Gilles Tschudi eignet sich
nurvor allem für bösewichtrollen.[Editiert von blitzkurier am 2006-01-21 18:07:18]
Wieso schwören eigentlich alle auf den?
Ja.
ra_shGuter SPIELfilm. Schnittig. Modern. Spannend. Mit toller Musik. Guten Schauspielern.
Aber es ist wirklich skandalös, wie sehr z.B. die UBS durch den Dreck gezogen wird. Gemäss Informationen des Films hatte die Swisser nur noch rund 4 Mio. am Tag des Groundings in Ihren Kassen. Der Bericht von Ernst and Young zeigte aber, dass über 120 Mio sich noch auf den Konti befanden. Man stelle sich mal vor, wenn das Unternehmen nicht mehr weiss, wo und wieviel Geld sie hat. Ausserdem sollte dringendst ein Sanierungsplan eingeleitet werden. Die UBS erkannte dies schon 2 Jahre zuvor und wies die Swissair ausdrücklich darauf hin. Es ginge noch und noch so weiter. Ich lass es jetzt aber und will...
...nochmals zurückkommen, dass Gilles Tschudi (??) seine Rolle als Ospel mit einer solchen Arroganz spielt, dass er sich für viele Bösewichterollen eignen würde.
...kann leider immer noch nichts zum film sagen, aber ein grosses kompliment an outnow.ch! habt ihr euch gesehen auf grounding.ch? ihr werdet zitiert - und schreibt nach wie vor durchdachte kritiken.
es ist momentan schwierig zu sagen, ob der aufschwung nur den schweizer film betrifft oder nicht viel mehr outnow.ch...
weiter so!
gruss blitzkurier
Das schlechte Vorweg: Der Film ist übermässig tendenziös.
Dennoch das bisher beste, was ich an schweizer Filmen gesehen habe. Der dokumentarische Charakter, allen voran die Originalszenen und Kommentare der bekannten Radio- und Fernsehmoderatoren, welche viele Errinnerungen wieder erweckten.
Die Liebesgeschichte schien etwas als Lückenfüller zu dienen, ist aber vertretbar. Das grosse Manko ist definitiv die stark tendenziöse Inszenierung der Personen. Die bösen Basler, dargestellt als Mafia-Clan, und die guten Zürcher, als selbstlose Helden dargestellt.
Ein zweiter Negativpunkt ist für mich, dass der Film einsetzt, als die Swissair bereits bis zum Hals in der Scheisse steckte. Wie es dazu gekommen ist und welche Verantwortlichen dahinter steckten wird nur sehr wenig beleuchtet. Es stellt sich die Frage, ob hier der Mut fehlte, dem Zürcher Freisinn auf den Schlips zu treten.
Die OutNow.CH Interviews zum Film:
>> http://outnow.ch/specials/2006/Grounding/
Wow, ich bin jetzt noch gepackt. Grounding reisst mit - ich kam mir vor, als sässe ich selber im Verwaltungsrat.
Ich finde es absolut genial wenn man in Form von Schauspielern sieht was hinter der Kulisse passiert und wenig später zeigt man die original Arena-Bilder. Einfach packend, genial!!!
Hätte man diese überflüssigen Nebenhandlungen weg gelassen und stattdessen tatsächlich Betroffene gezeigt, hätte man hier ein Meisterwerk machen können.
Tipp: Leute welche die Personen rund um die Swissair Geschichte nicht kennen, könnten hier überfordert sein "wer ist jetzt das schon wieder.
Achtung: sdoing hat es weiter oben in seinem Post gleich demonstriert: Man darf nicht alles 1:1 glauben. Ospel macht hier eine sehr schlechte Falle - Corti spielt den Supermario. In der letzten SonntagsZeitung, im Facts und in vielen anderen Medien wurde aber berichtet, dass die Rollenverteilung nicht genau so war. Also darf man das ganze nicht ganz zu streng sehen...
[Editiert von sj am 2006-01-20 08:06:50]
Auf der Website vom Kulturplatz hat's das Interview mit Hanspeter Müller-Drossaart komplett und als Zugabe auch noch László I. Kish alias Moritz Suter.
http://www2.sfdrs.ch/sf1/kulturplatz/index.php
Direkte Links:
)
-> Hans-Peter Müller-Drossaart
-> László I. Kish (Dummerweise endet es mitten in einer Antwort
Wen's interessiert, was rund um den Kinostart von Grounding am Schweizer Fernsehen gezeigt wird, dem seien unter folgender Page http://www2.sfdrs.ch/var/videos.php (= SF Videos) diese Beiträge zu empfehlen:
1) Being Mario Corti
2) Interview mit H.P. Müller
1) Verzerrte Sicht
2) Stuhl: P.-Ch. Fueter
OK... Am Montag Nacht wars aber ursprünglich auch schon Abaton...
war jedenfalls bis gestern noch auf der Kitag page auf Capitol eingetragen.
Öhm, ich glaube unser Film wurde nirgendshin "verschoben", der Start war ursprünglich nur im Corso 1 vorgesehen, dann kam dann das Abaton noch dazu - aber das Capitol war mW nie vorgesehen?!
Läuft in folgenden Kinos an:
ONLINE BUCHEN IN Zürich: Abaton A, Corso 1
ONLINE BUCHEN IN Bern: Gotthard
ONLINE BUCHEN IN Basel: Capitol 1
Überraschenderweise haben sie den Film von Capitol ins Abaton A verschoben. Langsam mausert sich Cinemax unter der neuen Führung zum Schweizerkino
... kann mich Andri anschliessen. Mir hat der Schweizerfilm Grounding gut gefallen.
Endlich werden all die Machenschaften rund um den Fall "Swissair" - seien sie in der geheimen, finanzdeterminierten Chefetage von Bank und Fluggesellschaft geschehen oder aber in den Medien behandelt worden - zusammgengefasst dargestellt! Diesbezüglich sagt mir das Werk sehr zu. Bravo!
Gilles Tschudi hat mich, wie so oft, in seiner diesmaligen Rolle als *piep* Marcel Ospel enorm überzeugt -> eine sensationelle Leistung...!!
Die Nebenerzählungen jedoch, die Schicksale der Swissair-Angestellten, sind meines Erachtens viel zu kitschig und erinnern stark an die bitter-süssen Schoko Sonntag Abend Soaps auf
*. Zuviel Drama und erst noch zuwenig fertig erzählt.
Ein wiederum persönlich empfundenes Manko sind die ewig-wackligen Kameraeinstellungen aus den Spion-Winkeln. Nach einer halben Stunde "Wackeldackel" und vordergründiger Bildunschärfe, stetem Zoom-In/Zoom-Out wurde mir beinah sturm.
All in all jedoch sehens- und empfehlenswert!
Also, geb ich halt auch noch meinen Senf dazu.
Der Film ist für mich ein zwiespältiges Erlebnis. Einerseits der Wirtschaftskrimi: Zwar manchmal arg dramatisiert (und simplifiziert?), aber niemals langweilig, ein Kammerspiel de luxe. hochklassig besetzt und dementsprechend gut gespielt. Chapeau. (+3)
Auf der anderen Seite diese dämlichen, sinnlos überspitzen Nebenhandlungen. Von der armen Immigrantenfamilie bis zur verzweifelten, alleinerziehenden Stewardess mit kiffendem Sohn, der mal Pilot werden will. Einfach lächerlich. Da ist mir Bianca lieber.(-2)
Technisch ist der Film einwandfrei, genialer Score, hochklassige Kamera (die mir persönlich aber ein bisschen zu ambitioniert und aufdringlich war) und ein klasse Production Design. (+1)
Den Schweizern wirds gefallen. Und vor allem bekommt der Ospel, was er verdient - und damit mein ich nicht seine 500 millionen. (+1)
Achja: Und die Crew ist eine sympathische Truppe, gute Arbeit. (Bonuspunkt +1)
coolcoolcool - ihr seid wiedermal die ersten mit einer kritik
gut und flott geschrieben, witzige bildunterschriften und macht lust auf den film. merci.
nur etwas kleines stört mich. du schreibst, grounding sei das erste highlight des jahres 2006. was ist denn mit jeune homme
? (ja, ihr dürft mich schlagen).
outnow rulez!
gruss
blitzkurier
Ein wirklich sehr spannender, interessanter Film, bzw. eine Schweizer Fluggesellschaft-Geschichte mit Familientragödie!
Gute alte Zeiten der Swissair...!
Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt und spielen hervorragend!, super Leistung! Der Film hat mich gepackt vom Anfang bis zum scheiternden (Film-)Ende! Gute Hintergrundmusik!
Hr.Ospel nimmt keine Rücksicht auf Verluste!!! Shame on you !
Die Kameraführung fande ich sehr rüttelhaft, doch manchmal sehr schöne Kamerafahrten!!
Aber im ganzen ein guter Hintergrund/Doku Film!
Es lohnt sich auf jeden Fall !