Infos zu Eragon (2006)
Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
Schon seit Tausenden von Jahren wurden die legendären Drachenreiter ausgebildet und seit je her war ihre Mission, zu wachen und zu beschützen. Sie waren im Kampf und im Heldenmut unübertroffen und da jeder die Kraft von zehn Männern in sich trug, so gut wie unverwundbar, es sei denn, sie sterben an Gift oder dem Schwert. Als sie auf dem Höhepunkt ihrer Macht waren, wurde ein Junge namens Galbatorix geboren, der bald in den Kreis der Drachenreiter aufgenommen wurde und alle in Geschicklichkeit und scharfem Verstand übertraf.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
Drehort: USA 2006
Genres: Action, Familienfilm, Fantasy
Laufzeit: 105 Minuten
Kinostart: 14.12.2006
Verleih: Fox-Warner
Regie: Stefen Fangmeier
Drehbuch: Peter Buchman, Lawrence Konner, Mark Rosenthal, Jesse Wigutow, Christopher Paolini (Roman)
Musik: Patrick Doyle
Darsteller: Edward Speleers, Sienna Guillory, Garrett Hedlund, Djimon Hounsou, Jeremy Irons, John Malkovich, Robert Carlyle, Alun Armstrong, Caroline Chikezie, Christopher Egan, Tamsin Egerton, Máté Haumann, Gary Lewis, Steven Spiers, Joss Stone, Rachel Weisz
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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68 Kommentare
der film weicht ganz und gar vom buch ab, einen zweiten teil zu drehen wäre nicht möglich: Arya, die im Film am ende nach Elessmera geht, reist in der ersten hälfte des 2. buchs mit Eragon dorthin, so ist ein wichtiger teil vorweggenommen. noch ein film wäre nicht schön. |
eragon ist ein typisches beispiel dafür, wie man einen film im vorfeld aufpushen kann und der dann eigentlich praktisch nichts davon hergibt. viel rauch und kein feuer. nun gut, der film fängt wirklich ansprechend an und spart nicht mit guten sfx, die man den ganzen film hindurch auch serviert bekommt. zudem ist das ganze teil schön fotografiert und der score ist auch klasse. störend finde ich die zusammengebastelte story, die einfach zu offensichtlich an die bekannten fantasygeschichten anlehnt und diese schon fast peinlich 1:1 übernommen wurden. ich erwartete nicht einmal einen grossen überraschungseffekt, aber die story wird auch so nie wirklich packend. alles in allem vergebe ich 3 sternchens. |
tja auch wenn mir das alles zu bluutleer war, sprich für eine zu junge zielgruppe realisiert worden ist, kann der film trotzdem unterhalten. der drache und das feuer etc. machen laune, der gehilfe des oberbösen taugt endlich mal wieder was, und der showdown is etwas kurz aber okay. was leider aber klar ist, ist dass der gute autor der buchvorlage einfach schamlos überall abgekupfert hat, ohne die tiefe der vorlagen zu erreichen. schade, aber was solls. da es sich natürlich um eine serie handelt, ist der "schluss" des films natürlich kein wirklicher, und so bleibt abzuwarten, obs je einen zweiten teil geben wird. fazit: solide gemachte unterhaltung ohne viel tiefgang. aber das warten auf einen fantasy-bringer bleibt... |
Der Film ist gar sehr für die eher jüngere Zielgruppe. Joss Stones Szene ist sehr sehr peinlich ausgefallen und sie sollte lieber die Schauspielerei bleiben lassen. Die Story ist halt die übliche Aschenputtel Story, bloss mit männlicher Besetzung und mit mehr Gewalt und ner Menge Fantasie. |
Ich habe sehr gehofft, dass Eragon ein Überraschungshit wird. Von dem war er aber Lichtjahre entfernt. An Eragon fehlt es an vielem. Erstens hat der Film kaum Tiefgang. Die Geschichte wird recht lahm und unspektakulär erzählt. Der Drachen ist gut animiert, dennoch nervt die Stimme gewaltig. Die Schauspieler bleiben auch alle auf einem recht bescheidenen Niveau. In endeffekt war es wohl ein Fehler dieses Buch zu verfilmen. Nämlich was man hier abgeliefert hat, ist nichts weiteres als ein unbrauchbarer Film. [Editiert von ()=() am 2009-04-12 14:49:28] |








ohhh...diesen Regisseur könnte ich...
Ich habe das Buch gelesen, und freute mich auf eine Verfilmung auf dem Niveau von Der Herr der Ringe.
Aber ich wurde hinsichtlich der Story, Schauplätzen und Charakteren sehr enttäuscht.
Hoffe ein besserer Regisseur (mit mehr Budget ,und Ahnung) dreht diese super Story irgendwann nochmals.
mein gott, diese stimme von saphira ist ja wohl das letzte!
ansonsten fand ich den film schon okay, musste auch ein paar mal (ungewollt) lachen...
Als ich das Buch gelesen habe, war ich total begeistert. Ich konnte es kaum erwarten, den Film im Kino zu sehe. Als ich ihn dann gesehen habe war ich ein wenig enttäuscht. Wie schon gesagt wurde, hatte man einige wichtige Teile weggelassen oder umgedichtet. Angela habe ich mir total anders vorgestellt und die Reise durch die Wüste hat auch gefehlt. Und Durza war einfach lächerlich mit dieser Gesichtsfarbe und den langen Fingernägel.
Ich freue mich auf das dritte Buch
So, ich hab ihn gesehen und muss jetzt natürlich noch meinen Senf dazu geben.
Als allererstes finde ich, das man aus dem Buch durchaus mehr hätte machen können. Die Geschichte wird kurz und bündig runter erzählt. Ich hatte mir (selbst bei all den negativen Kommentaren) mehr erhofft.
Nach meinem Geschmack fehlen sehr viele Teile, die das Buch so besonders gemacht haben (Überraschungsangriff der Ra'zac in Dras Leona, Tronjheim, Varden drohen Eragon, Murtagh umzubringen, wenn er nicht mitgeht usw)
Dann natürlich finde ich es blöd, das einige Story-Elemente nach Lust und Laune vertauscht worde sind, und neues dazugedichtet wurde, während andere wichtige sachen fehlten, wie jemand vor mir schon geschrieben hat.
Und natürlich hat mich gestört, dass Murtaghs Charakter vollkommen in den Hintergrund gestellt wurde, und diesem Milchbubi Platz machen musste.
Und dann natürlich meine Frage:
Wo waren Solembum, Katrina, Orik und alle anderen, die eigentlich eine wichtige Rolle spielen?
Und Nazuada hatte ich mir irgendwie anders Vorgestellt....
So und zum Schluss noch meine Bemerkung über Arya (warum zum teufel hat sie rote haare??) :
Am Schluss erinnerte sie mich eher an eine Indianerin mit ihren Federn im Haar als an eine Elfe. Wo waren ihre Spitzohren?
Es gab noch viele weitere Sachen die mich störten, aber ich verschone euch...
Natürlich gab es einige gute teile in dem Film, z.B. die süsse Saphira als Drachenbaby, Durza (hähä) und Murtagh (*schmacht*)
Ich hoffe trotzdem, dass irgendwann in ein paar Jahrzehnten jemand auf die Idee kommt, eine Neuverfilmung von Eragon zu machen, vielleicht mit ein bisschen mehr... Biss.
So, ich geh jetzt Eragon zwei lesen ;)
[Editiert von real_witch am 2007-04-19 19:45:21]
[Editiert von real_witch am 2007-05-02 13:07:34]
schlecht ist er nun nicht umbedingt, aber er hat einige Patzer, Filmfehler und Änderungen des Buches. Also aufgrund der Story ist er sehenswert, aber sonst naja....
Hab ja schon etliche Trailer zum Film gesehen, und hab den Kinostart nur so herbeigesehnt, dann habe ich jedoch die schlechten Kritiken gelesen und mich entschieden, zuerst das Buch zu lesen. Also habe ich es gelesen und ich finde es einfach toll. Da über-über-morgen der Film auf DVD kommt, werde ich ihn mir kaufen und sehen, ob ich zu den 99.9 Prozent gehören, die ihn schlecht finden, oder zu den anderen...
Am meisten Freue ich mich ja auf Murtagh, der mir vom Buch her am besten gefällt.
("Mein einziges Missgeschick ist es, am Leben zu sein")
Ich hoffe sehr, das der Film nicht so schlecht ist wie ihr alle sagt...
recht hast du!
Das, lieber pb, ist Ansichts- und damit Geschmackssache; das Einspielergebnis ist aber Fact - und um nichts anderes ging es...
ist doch egal wo er steht, lächerlich war er trotzdem...
Eragon: tolle Musik, gute Effekte, teils schöne Locations... aaaaber: mies gespielt, lachhafte Dialoge, dumme Namen (Brom...), naive story.
Das klingt in meinen Ohren doch ein bisschen gar abwertend; Narnia steht mit eingespielten 744 Mio $ immerhin auf Platz 22 des "All Time Box Offices".
geb dir recht, es ist eine ungewollte komödie, nur blöd, dass es so gekommen ist. hab mich jedenfalls im kino halb tot gelacht.^^
Ich finde dieser Film ist die beste (ungewollte) Komödie des Jahres!!

Die Sätze von Eragon sind einfach herrlich. Besonders als er in die Rüstung schaut und sich total verzerrt sieht und er sagt: "Ich erkenne mich gar nicht wieder" ... oder als er zu Arya, dieser dämlichen Elfe sagt: "Du siehst... kampfbereit aus." (Ich hätte zu ihr auch nicht 'hübsch' sagen wollen)
Aber das beste am Film ist immer noch Murtagh (Garrett^^) und seine 'T-shirt hochrupf Aktion'. Da war ich auch froh, dass die Narbe, nicht wie im Buch auf dem Rücken war
Saphira gefällt mir im Buch auch viel mehr. Ich bin zwar ein grosser Drachen-Fan aber sie ist ja mal richtig hässlich. Ausser als Baby und in der Szene mit dem Alufolie-Berg (Broms Grab).
Was ich auch noch toll finde war das komische Wesen von Durza. Das sah richtig genial aus!!
@son Goku.
Es stimmt tatsächlich, dass sich praktisch kein Mensch dafür interessiert, ob es sich um einen Gurgel, Urgel oder Ork handelt (Wahrscheinlich sind es noch weniger als 0.01 %). Allerdins finde ich, wenn jemand eine Kritik schreibt, sollte er doch eine leise Ahnung von dem haben, was er schreibt...
Da ich sonst nicht unbedingt Fantasyfilme schaue, habe ich keine Vergleiche, dass viel an Herr der Ringe erinnert kann ich allerdings bestätigen, ohne dass ich den Film überhaupt gesehen habe.
Dass der Film besser geworden wäre, wenn er noch eine Stunde länger gedauert hätte, glaube ich auch nicht. Es wären höchstens nicht so viele Details durcheinander geraten.
@prisgää
Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden. Ich fand die Musik sehr schön und auch sehr passend zum Gespielten...
@italia eigentlich ist es doch 99,9% der erdbevölkerung egal ob es sich hierbei um einen urgal, gurgel, ork oder urukhai handelt! fakt ist aber, dass der film nicht wirklich innovativ ist und auch keine neuen massstäbe setzt. zumal alles schon mal besser verfilmt wurde. sind wir doch ehrlich, wer will den schon einen mix von HdR, dragonheart und star wars sehen? 0.01% der weltbevölkerung?
ausserdem glaube ich auch nicht, dass wenn der film noch ne stunde länger gedauert hätte besser geworden wäre!
bei der musik kann ich dir nicht zustimmen. sie ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht gerade sehr abwechslungsreich. es sind oft nur die selben instrumente zur selben melodie zu hören. nach einpaarmal hören der grundmelodie, konnte ich die musik nocht mehr ertragen.
Hallo zusammen.
Da ich ein riesengrosser Fan von Eragon bin, wollte ich den Film natürlich sehen. Ich fand ihn wirklich gut. Selbstverständlich kommt er nicht an das Buch heran, allerdings ist das kein Wunder, denn Bücher können viel detailierter erzählt werden.
Schade finde ich dann einfach, wenn ich eine Kritik von einem Menschen lese, der offensichtlich keine Ahnung von der Geschichte hat. Erstens verwechselt er Urgals mit Gurgels und zweitens findet er Saphira könnte eine Männerstimme vertragen!!! Haben Sie etwa vergessen, dass Saphira ein Drachenmädchen ist, oder haben Sie vielleicht das Buch gar nicht gelesen?
Ich finde es schade, dass jemand eine Kritik über einen Film schreibt, der keine Ahnung vom Ganzen hat...
Ich empfehle den Film jedem, der ein Fantasyfan ist. Auch wenn der Streifen in gewissen Szenen an Herr der Ringe erinnert, ist er nicht schlecht. Allein wegen der Musik und der wunderschönen Landschaft lohnen sich das Eintrittsgeld.
Hallo zusammen.
Da ich ein riesengrosser Fan von Eragon bin, wollte ich den Film natürlich sehen. Ich fand ihn wirklich gut. Selbstverständlich kommt er nicht an das Buch heran, allerdings ist das kein Wunder, denn Bücher können viel detailierter erzählt werden.
Schade finde ich dann einfach, wenn ich eine Kritik von einem Menschen lese, der offensichtlich keine Ahnung von der Geschichte hat. Erstens verwechselt er Urgals mit Gurgels und zweitens findet er Saphira könnte eine Männerstimme vertragen!!! Haben Sie etwa vergessen, dass Saphira ein Drachenmädchen ist, oder haben Sie vielleicht das Buch gar nicht gelesen?
Ich finde es schade, dass jemand eine Kritik über einen Film schreibt, der keine Ahnung vom Ganzen hat...
Ich empfehle den Film jedem, der ein Fantasyfan ist. Auch wenn der Streifen in gewissen Szenen an Herr der Ringe erinnert, ist er nicht schlecht. Allein wegen der Musik und der wunderschönen Landschaft lohnen sich das Eintrittsgeld.
so, jetzt kann ich also auch mitreden, hab den film gestern gesehen. obwohl ich wusste, dass er wohl ziemlich enttäuschend ist, wollte ich ihn trotzdem sehen. tja. muss den kritikern leider recht geben. die verfilmung ist wirklich ziemlich schlecht. klar, buchverfilmungen sind heikel, doch nicht unmachbar, wie uns peter jackson mit lotr bewies. doch schon harry potter und narnia wiesen viele mängel auf. doch wohl noch nicht so viele wie eragon. schade, wirklich schade. wäre ne tolle story. pluspunkt: saphira, find ich echt gut. nur ihre deutsche stimme nervt:-) was man weiter den machern anrechnen muss: sie haben peinlich darauf geachtet, wenigstens ein bisschen mehr distanz zu lotr zu schaffen, indem sie die razac nicht verhüllt wie die nazgul auftreten liessen und die urgals wenigstens noch menschlich aussahen und nicht wie die orks oder uruks.und auch brom war kein gandalf verschnitt. troztdem bin ich ziemlich enttäuscht.zu viel handlung wurde gekürzt oder, was fast noch schlimmer ist, abgeändert. die varden finde ich sehr schlecht dargestellt, sie sehen aus wie aus einem schlechten bollywood streifen. leider sind auch dinge, die für den 2. teil wichtig sind, weggelassen worden, so gibt es schon jetzt einige hindernisse für den 2. film. der film is i.o. zum einmal gucken ohne erwartungen. aber naja, braucht die welt solche filme?? die frage sei in den raum gestellt.
Diese Beschreibung ist lächerlich...
Natürlich gibt es einige Paralelen zu "Herr der Ringe". Könnte aber auch daran liegen das der Autor 15 war als er das 1. Buch schrieb, und Tolkien eins seiner grossen Vorbilder ist. Sein Ziel hat er jedenfalls erreicht. Sein Buch ist ein purer Erfolg und findet überall Anhänger und Fans.
Leider hat der Autor selbst am Film nicht genug mitgewirkt.
Ich habe das Buch Teil 1 und 2 nun bereits mehrmals gelsen und 1 1/2 Stunden Film kann man einfach garnicht alles unterkriegen. Da haben die Verantwortlichen für den Film sich selbst etwas in den Finger geschnitten. Es gibt zumals kleinere Fehler - Eragon meint im Film er sei 17 - Falsch. Eigentlich ist er 15... Und Arya... Sie sollte nie mit ihm sprechen. Eragon wird zufällig selbst gefangen genommen und landet im gleichem Gefängsniss wie Arya. Als er das bemerkt befreit er sich mit Magie aus seiner Zelle, überwältigt einige Wachen und dann trifft Murtagh ein - mit dem er zu diesem Zeitpunkt schon befreundet ist - Brom ist bereits tod. - um ihn zu retten. Sie schnappen sich Arya und wollen verschwinden. Der Schatten taucht auf... Eragon hält zwar eine Zeit gegen ihn durch, aber Saphira rettet sie im letzen Moment.
Im Film hingelgen sorgt der Schatten für eine Illusion in Eragons Traum, in dieser sie nach ihm ruft und ihn um Hilfe bittet. So lockt er ihn zu sich. Brom ist dagegen, folgt ihm aber doch. Eragon kommt als erster an und geht allein ins Gefängniss um ARya zu befreien. Er findet sie schnell, doch dann kommt der Schatten. Als dieser Eragon töten will stürzt Brom hinein und wirft sich vor ihn. Dann schiesst Eragon dem Schatten in den Kopf und dieser verschwindet als Rauch.
Auf der Flucht sieht Eragon zum erstem mal Murtagh, der ihnen mit einigen Pfeilen hilft.
Genauso am Ende des Films. Die grosse Schlacht. Alles gut und schön. Aber im Film ist der Aufenthalt bei den Varden viel zu kurz. Eigentlich sollte er laut Buch länger dort sein... der 1. Angriff bei Eragons ankunft stammt daher das ihn eine riesige Urgal Horde durch den Wald verfolgt und er und Murtagh sich trennen um ihnen zu entkommen... Murtagh wird bei den Varden nicht sofort festgenommen weil Eragon ihn schüzt. Ihr geist wird geprüfz doch Murtagh verweigert sich dem. Ebenfalls sind weder Nasuda noch der König bei Eragons Ankunft dabei, er trifft beide erst später.
Dann greifen die Urgal an, mitsamt dem Schatten. Die Varden sind so früh gewarnt das sie die Tunnen der Zwerge zum grösstem Teil noch verschliessen können und sich einen Plan für die Schlacht machen können. Eragon besiegt mit Hilfe von Arya und Saphira am Ende Durzan, den Schatten. zieht sich hierbei jedoch eine lange Narbe zu, die ihm schmerz anfälle bereitet.
Durch diese wird er bewusstlos, nich weil er zuviel Kraft aufbringt um Saphira zu heilen.... (wie im Film...)
Es sind massive unterschiede die mich teils sehr stören. Aber trotzdem ist der Film, wenn man ihn unabhänglich vom Buch betrachtet, gut gelungen. Nur eben zuviel Material für es in die Filmdauer reinzu hauen... Wie bei Herr der Ringe - Doch Herr der Ringe hat auch keine lächerlichen 1 1/2 stunden.
Die Bücher sind übrigens grosse Klasse, sehr zu empfehlen für jeden der ein wahrer Fantasy Freak ist.
Wer mir was hierzu sagen möchte muss dies über bebidoll_87@web.de tun oder in meinem Forum www.cherry-passion.de ... denn ich werd nicht oft hier vorbei schaun. Hab mich nur angemeldet um dieser lächerlichen Beschreibung meine Meinung hinzuzufügen ;D
Noch etwas zu Spaphiras Stimme... Männliche Stimme? Bei einem weiblichem Drachen? Welch ein Verstand hat Gott den Menschen gegeben
gepriesen sei das internet und seine vielen verschiedenen anwendungen.
so ein überflüssiger stuss! hat mich grad 1 Stunde und 33 min. meines lebens gekostet! zum glück hab ich den film illegal vom internet gezogen...
[Editiert von Son Goku am 2007-01-02 00:20:06]
muri, die monster heissen nicht "gurgals" sondern "urgals". nur eine kleine bemerkung am rande.
[Editiert von prisgää am 2007-01-01 21:34:38]
[Editiert von prisgää am 2007-01-01 21:34:54]
Man nehme eine Star-Wars-DVD, den ersten Harry-Potter-Band, füge ein paar Seiten aus den Herr-der-Ringe-Schwarten dazu und einen VHS-Schnipsel aus Dragonheart. Das ganze 5 Minuten gut durchmixen und etwas "Gary Stu" dazu träufeln. Heraus kommt Eragon.
Die Kritiken, die man bisher lesen konnte, waren ja schon vernichtend genug. Ich sehe von weiteren Breitseiten ab und lasse das Wrack würdevoll in den cineastischen Fluten versinken.
Ich fand den Film absoluter Durchschnitt, hat mich weder angesprochen noch fasziniert. Ziemlich oberflächlich, ich weiss auch nicht, als Spielfilm im Fernsehen reicht er vielleicht. Die Landschaften und der Drache sind genial, aber sonst für mich ein absoluter Schwachsinn. Fortsetzung, bitte nicht

Vielleicht muss ich noch dazu sagen das ich kein Fantasy-Fan bin.
Ich habe mir Eragon gestern Abend zu Gemüte geführt und war eigentlich positiv überrascht.
Ich möchte hier noch schnell sagen, dass ich das Buch/die Bücher (noch) nicht gelesen habe.
Fangen wir erst einmal mit den Kritikpunkten an:
- da wäre zum einen die Tatsache, wie hier auch schon die meisten bereits gesagt haben, dass man mit vielen Filmpassagen an bereits gesehene Filme erinnert wird. Bestes Beispiel hierfür die "Gurgals" (?!), die doch sehr stark an die "Orks" aus LotR erinnern.
- ausserdem ist der Einstieg meiner Meinung nach nicht besonders gut gelungen. Etwa die erste halbe Stunde lang sind die Schnitte viel zu drastisch, soll heissen, viele Szenen haben kaum Bezug zu der vorherigen und die Story plätschert nur so daher, um dem Zuschauer erst einmal den Gemütszustand von Eragon zu schildern. Das hätte man vielleicht noch irgendwie besser machen können.
- einen ganz kleinen Kritikpunkt muss ich auch noch bei den Schauspielern nennen. An sich waren alle Rollen wunderbar besetzt und auch gut gespielt, nur an vereinzelten Stellen ging die Glaubwürdigkeit manchmal ein wenig verloren. So z.B. bei Sienna Guillory alias Arya, die ich im Gesamtbild als sehr gut und angenehm empfunden habe, die aber an manchen Stellen ein wenig kühl rüber kam und wo der Zuschauer zunächst von ihr gefesselt wurde, ging die Faszination für sie manchmal ein wenig verloren. An dieser Stelle wären auch noch andere Charaktere zu nennen, die einfach eine viel zu kleine Rolle hatten.
Nun aber zu allem Positiven im Film:
) und schreibe schon seit ein paar Jahren selber Bücher (u.a. auch hauptsächlich Fantasy) (und ich würd mir wohl auch wünschen, dass mein Buch ein weltweiter Bestseller wird
) und ich denke schon, dass unser Bild von einer Fantasywelt einfach schon zu sehr von LotR und Co. geprägt wurde und deswegen ist es beachtlich, dass Paolini dennoch eine zumindest relativ eigenständige Welt aufgebaut hat, wenn auch mit ein paar kleineren Ecken und Kanten. Also Pluspunkt!
- die Story an sich, die ja bekanntlich auf dem Buch von Christopher Paolini basiert, ist gar nicht mal so schlecht. Davon abgesehen, dass die Geschichte in irgendeiner Weise von anderen Fantasybüchern und -filmen geprägt wurde, ist es doch eine solide und gutgewählte Grundlage (endlich mal wieder was mit Drachen!) für ein Fantasy"epos". Und an dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich den Jungen (der ja mittlerweile auch schon älter ist) wirklich bewundere. Ich selbst bin 15 (
- ausserdem waren die Schauspieler (abgesehen von manchen Abzügen (siehe oben)) wirklich gut, dabei sind natürlich vorallem Jeremy Irons und Edward Speleers zu nennen. Jeremy Irons, einfach weil er ein toller Schauspieler ist, der jedem Film seinen eigenen Charme verpasst und den "Brom" in Eragon hätte wohl niemand besser spielen können als er! Edward Speleers deswegen, weil es beachtlich ist, was er hingekriegt hat, obwohl er zuvor noch nie wirkliche Schauspielerfahrungen gemacht hat. Andere Actor haben mit kleinen Projekten oder Theater angefangen, er wurde direkt ins kalte Wasser geworfen und musste sich sofort bei so einem "Riesenprojekt" beweisen. Zumal Eragon nun auch eine beliebte Romanfigur ist, an die seitens der begeisterten Leser auch viele Erwartungen gestellt wurden und dafür war er wirklich super! Muss man so sagen. Ausserdem werden sich die Castingleiter wohl was dabei gedacht haben, ausgerechnet ihn aus insgesamt 180.000 (!) Bewerbern auszuwählen.
Also kommen wir mal zum Fazit, sonst dauert das alles wieder zu lange
:
), der einen doch auch auf irgendeine Weise in seinen Bann zieht und, zumindest bei mir, Lust auf die Bücher macht!!!
Guter Fantasyfilm, der auch für die ganze Familie geeignet ist (nicht zu brutal und, wie mein 10jähriger Bruder sagte, auch zum Glück keine nervigen Knutschszenen
[Editiert von dienchen am 2006-12-23 11:44:19]
Lies mal meinen ersten Post zu diesem Fülm
Der Tod des Mentors hat eben gerade gepasst.
ähm, markus, du wirst hier doch nicht die originalität (im sinn von ursprünglich) von "star wars" feiern wollen, oder?
weil, wenn's um's zusammenklauen von motiven und geschichten geht, dann steht die weltraumoper von herrn lucas ziemlich weit oben auf der liste der üblichen verdächtigen. oder glaubst du georgie-boy habe das thema des jungen mannes, der auszieht um seine bestimmung zu finden, oder den outlaw, der nur für sich selber schaut um sich dann für die richtige seite zu entscheiden, selber erfunden???
Im Original stirbt Obi-Wan ja auch.
Nun ja, wenn man schon im Buch über Anleihen aus sämtlichen bekannten Fantasy und Sci-Fi Filmen/Büchern stolpert, kan man sicher nicht erwarten, dass der Film das Ganze neu erfindet.
ABER: Dann bitte näher am Buch bleiben und nicht die Hälfte weglasen. Der ganze Film sah mehr als lieblos zusammengestrickt aus.
Das ist ein Film, zu dem man das Buch vorher besser nicht gelesen hätte...
Moin, so eine Verfilmung gehört verbrand, es stimmt fast nix überein, die Handkung ist so krass verändert, das es schon weh tut, wie kann man so ein Buch so versauen, Wo sind die Elfen, Zwerge usw. da wundert es schon einen das Drachen vorkommen. ganz mieses Kino, spart euch das Geld und lest lieber das Buch.
Ich schätze ähnlich wie bei anderen Komponisten scheiden sich die Geister, sagen wir John Williams, dessen Stücke immer gleich klingen und der in letzter Zeit nur in HP3 mal etwas Neues gerbracht hat, fehlte bei Patrick Doyles Musik in Eragon die persönliche Note des Films. Ein Titelthema oder ähnliches - gleiches war schon in HP4 nicht vorhanden, da natürlich einerseits durch Williams vorgegeben, andererseits auch nichts wirklich Eigenes womit man HP4 hätte assoziieren können ... hört man den Soundtrack von HP4 für sich, ist er besser als im Film, wo gute Sequenzen einfach untergingen. Vielleicht hört sich Doyles Eragon als purer Soundtrack auch besser an .. im Film fehlte mir da ein wenig was: eben etwas Grosses, nicht zwingend bombastisch, dass einem a la Shore die ohren wegfliegen, aber doch eben mehr Fantasy.
[Editiert von prisgää am 2006-12-18 21:14:21]
sollte nicht vorhanden sein
[Editiert von prisgää am 2006-12-18 21:14:02]
für leute, die das buch nicht gelesen haben ist es sicher ein gelungener film. für jemanden, der das buch jedoch gelesen hat, eine absolute katastrophe. nichts im film wurde aus dem buch übernommen, ausser die namen, den anfang und die grundidee der geschichte. meiner meinung nach würden zu viele dinge sinngemäss abgeänder, dass oft ein anderes bild der personen und der welt entstehet.
schaut den film, wenn ihr das buch nicht lesen wollt, sonst lasst es besser sein!
für leute, die das buch nicht gelesen haben ist es sicher ein gelungener film. für jemanden, der das buch jedoch gelesen hat, eine absolute katastrophe. nichts im film wurde aus dem buch übernommen, ausser die namen, den anfang und die grundidee der geschichte.
schaut den film, wenn ihr das buch nicht lesen wollt, sonst lasst es besser sein!
Das Rotten Tomatoes Ranking ist ja brutal!
Und der Kommentar ist ja goldig:
[Editiert von Markus am 2006-12-18 12:34:54]
Bei Paolini war es wohl eher der Umstand dass er gleich zwei ambitionierte "Eiskunstläufer"-Eltern hatte. Soll heissen, Eltern die ihr Kind privat unterrichteten und von früh an den Jungen zu einem Schriftsteller erzogen. Mit solchen Eltern könnte so manch einer mit 15 ein Roman schreiben.
Komm grad aus dem Film und will nicht zuviele Worte machen, der Film spiegelt recht gut das Buch wieder, nicht inhaltlich, aber qualitativ. Paar passable Szenen, durchwachsene Story, Charaktere an der Oberfläche tümpelnd. Die Effekte machen die wenigen brauchbaren Handlungsstränge wett die gestrichen wurden. Netter Prolog, sehr lauer Mittelteil, nett umstrukturierter Showdown. Grosse Effekthascherei zwar, aber war ja zu erwarten.
Score von Doyle ist thematisch schön geworden, haut aber nicht so auf die Bombastpauke wie stellenweise Shore oder Williams.
Doyle eine unverwechselbare Note abzusprechen ist schon fast dreist. Er mag es nur etwas dezenter, anstatt mit grossen Blechsätzen (früherer Horner beispielsweise in Star Trek oder Krull) oder Instrumentenvielfalt (Shore in HDR) zu punkten. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber da Doyle bei der Breitenmasse nicht besonders bekannt ist (sein jüngster Potterausflug mal abgesehen), wird sein Stil drum relativ schnell als unbekannt, sprich: nicht vorhanden abgetan.
6/10Punkten
[Editiert von goodspeed am 2006-12-17 21:24:53]
Oukeyyy.... Ich bin mir jetzt plötzlich nicht mehr sicher, ob ich mich auf den Film freuen sollte. Ich lese hier eigentlich etwas zu viel Negatives. Aber Leuts, sind wir mal ehrlich: würdet ihr es hinkriegen mit 15 (!) einen Bestseller zu schreiben, der dann auch noch verfilmt wird?! Wohl kaum, sonst gäbe es nur solche Bücher...
Was mir aufgefallen ist, dass "Der Herr der Ringe" und "Harry Potter" auch unter speziellen Umständen entstanden sind. Tolkien arbeitete sein ganzes Leben lang an Mittelerde und Rowling schrieb Harry Potter aus einer Not heraus. Bei Paolini ist es der Umstand, dass er seeeehr jung war, als er das Buch schrieb. Tja, warum sollte dann diese Geschichte schwächer sein, als die der "alten Hasen"?
Beim Verfilmen von Romanen ist es immer verdammt schwer, die Geschichte zu übernehmen. Doch meistens ist dies gar nicht der Wille des Regisseurs. Ich habe letztens den Kommentar zu "The Da Vinci Code - Sakrileg" gelesen. Der Regisseur verzichtete absichtlich auf einige Dinge, um den Fluss der Geschichte nicht zu stören. Ob man ein Buch schreibt oder einen Film dreht - das ist einfach nicht zu vergleichen. Kein Autor kann einen guten Film drehen, kein Regisseur ein gutes Buch schreiben. Deshalb ist bei Romanverfilmungen auch der Autor mit dabei. Er kann zwar nicht grossen Einfluss nehmen auf den Film, aber er kann sagen, wenn ihm irgendetwas überhaupt nicht passt. Also: Falls irgendjemand den Regisseur rankriegen will, gut. Doch man sollte bedenken, dass der Autor auch "mitschuld" ist, wenn ein Film schwach daher kommt....
Ich sehe mir trotzdem noch den Film an, da ich Fantasy-Filme und -Bücher einfach unwiederstehlich finde! Und wenn da noch Drachen im Spiel sind, kann ich sowieso nicht "Nein" sagen! *grins*
glg euer zubermaitli
Ich habe denn Film schon gesehen,und ich bin mehr wie Begeistert.Ich finde am besten Saphira der Drache, sie ist einfach nur süss, und total geil.
Eure Wölfin
das ist etwas, weswegen ich mich schonmal mit jemandem in die Haare bekommen habe: bei englischsprachigen Filmen steht grundsätzlich "Based on", also "basierend auf" dem Roman von XY und hat somit eine gaaaaaanz andere Bedeutung als das deutschsprachige "verfilmen" - zumindest was den englischen Wortlaut angeht so sind "Literaturverfilmungen" eigentlich keine Verfilmungen, sondern Filme, deren Basis ein Roman ist/war.
Allein aus dem Grunde kann und darf man eigentlich keine Kritik üben, stammt denn die Idee zum Film aus dem geschrieben Worte des Autors, dessen Roman letztlich auch wieder nur auf der anderer basiert.
Kurzum: als eine Verfilmung eines Romans, im Sinne des deutschen Wortes, kann kein Film auf dieser Welt gelten.
Meine Schwester zu dem Film, die ein Eragon-Fan ist: der Film war, trotz Umstellungen und Weglassungen von Episodengeschichten, besser als das Buch. *achselzuck*
tja, was soll man da noch sagen? die schauspieler sind teilweise echt gut (z.B Jeremy Irons) aber eben auch nicht alle. Die animationen sind eigentlich auch ziemlich überzeugend. und wenn es keine bücher davon gäbe, dann könnte man das ganze vielleicht sogar noch verkraften. aber sorry: wie wollen die denn die fortsetzung gestalten?!

dargestellt.
bei diesem film fehlen mindestens fünf wichtige hauptfiguren: kathrina (sie spielt im zweiten buch eine ziemlich wichtige rolle; orik: er kommt im zweiten teil auch sehr oft vor; und jeod: er hat eine tragende rolle im zweiten buch!!!) und nicht zu vergessen die bösen bösen zwillinge!!!
und bei den handlungen fehlen auch einige die meiner meinung nach wichtig gewesen wären. da wären zum beispiel eragons narbe durch durzas schwertstreich, murthags entführung durch die zwillinge(deshalb schlägt er sich gegen seinen willen auf die andere seite, und das kleine mädchen in tronjiheim, das von eragon versehenlich verflucht anstatt gesegnet wird.
es gäbe natürlich noch andere kleinigkeiten, z.b. dass auf der karte von alagaesia eine riesige wüste eingezeichnet ist, die im buch mindestens drei kapitel in anspruch nimmt.. (habt ihr im film sowas ähndliches mal gesehen?
auch die charakere werden nie wirklich vorgestellt. besonders die die im zweiten teil vorkommen.
na ja. also, für die, die das buch gelesen haben ist der film beinahe verwirrend, und ich glaube auch die anderen werden davon nicht wirklich in den bann gezogen.
schade drum! denn die idee mit drachenreitern wäre wirklich gut. mit der heutigen technik werden drachen sehr "realitätsgetreu"
darum: wenn man ein buch verfilmen möchte, sollte man sich wenigstens daran halten und nicht die geschichte neu erfinden. (natürlich reicht das buch niemals an andere fantasy geschichten heran, aber wir wollen einen fünfzehnjährigen auch nicht mit einem professor vergleichen oder?
Eine Lanze muss an dieser Stelle einmal gebrochen werden für Eragon, das Vermächtnis der Drachenreiter.
Vorweg: ich habe den Roman nur zum Teil gelesen, da allein der Schreibstil des damals 15jährigen Christopher Paolini, welcher lediglich in Hauptsätzen schrieb, ein Beispiel dafür ist, dass man erst einmal Schreiberfahrung sammeln sollte, ehe man einen Roman herausbringen lässt, der dann auch noch zum Bestseller wird.
Nun die Geschichte des Romans, soweit ich sie gelesen hatte, war auch nicht unbedingt eine so inhaltsstarke Handlung, als dass man daraus einen inhalttechnisch tiefschürfenden Film hätte machen können.
Doch, und diesen Vergleich werden sich die Star Wars-Fans gefallen lassen müssen, war A new hope ebenso schwach auf der Brust was seine Geschichte angeht. Also, versuchen wir ab sofort Vergleiche mit Star Wars, von denen Teile Eragons sicherlich inspiriert wurden oder Herr der Ringe, der so bombastisch daherkam, dass alle nachfolgenden Fantasyfilme nur schlecht neben aussehen konnten, zu vermeiden (wenngleich kaum möglich) und konzentrieren uns auf diesen Film als solchen.
Und da hat wohl irgendwer die Kritik an Paolini auch auf den Film projiziert. Dass die Fans zwangsläufig entweder den Film hassen würden oder lieben, war eigentlich logisch. So ergeht es Eragon ähnlich wie dem ersten Herr der Ringe (nun, in diesem Falle ist es angebracht) von Bakshi, der zu Unrecht floppte. Schade.
Denn Eragon ist kein schlechter Film, im Gegenteil - er ist eigentlich recht gut, sieht man davon ab, dass die Vorlage natürlich etwas mehr ... nunja... mehr hätte sein können.
Davon abgesehen ist Stefen Fangmeier für sein Regiedebut ein guter Fantasyfilm gelungen, wenn auch einer mit ein paar Abstrichen.
Etwas, dass man den Autoren des Drehbuchs vorwerfen kann ist, dass sie ein bisschen rasch viele Erklärungen für noch mehr Elemente der Welt Eragons liefern, die sicherlich nötig sind, leider aber etwas geballt daherkommen, wen Brom (Jeremy Irons), diese Eragon erklärt.
Etwas mehr Fülle wäre natürlich nicht schlecht gewesen, aber immerhin kommt ein roter Themenfaden im Film vor, den man im Roman eher vergeblich sucht: Eragon wird stets verlassen. Zunächst hat ihn seine Mutter einfach bei seinem Onkel gelassen und verschwand für immer. Dann geht sein Cousin, der wie ein Bruder für ihn ist, später verliert er seinen Onkel. Immer wieder ist Eragon mit dem Verlassenwerden konfrontiert. Bis auf eines: Saphira, die Verbündete und eine Art Schwester zugleich für ihn wird.
Wie erwähnt, ich habe nicht alles vom Roman gelesen, doch die emotionale Ebene dieses Themas war in den gelesenen Seiten nicht sonderlich zu spüren.
Und so haben die Autoren auch andere Elemente verändert - sicherlich auch zum Guten.
So ist Brom kein alter Zausel, der nur von den alten Zeiten redet, ansonsten eher etwas langweilig wirkt, sondern ein Spassfaktor, nicht zu verwechseln mit Humor, den er auch mit einbringt, was nicht zuletzt an Jeremy Irons liegt.
Einer der grössten Anziehungspunkt für mich war das Aufgebot an Darstellern, zu denen Irons gehörte und der auch etwas aus seiner Rolle macht, die völlig anders ist als andere Lehrmeisterfiguren. Witziger weise hat Irons nicht nur die Synchronstimme von Thomas Fritsch, nein, er sieht ihm sogar richtig änhlich, was mir als erstes ins Auge stach. Aber dafür durfte Irons nun wiedermal einen Guten spielen. Und er hat Spass an seiner Rolle.
John Malkovich bleibt leider im Hintergrund, aber den Autoren hat man auch zu verdanken, dass Galbatorix überhaupt auftritt und so bleiben seine Motive noch etwas im Hintergrund, lediglich seine Präsenz ist spürbar und die Bedrohung die er darstellt ist greifbar, besonders am Ende des Filmes. Man freue sich auf mehr von Malkovich im zweiten Film sehen zu dürfen.
Wenngleich er nur ein Levelendgegner ist, wie man im Rollenspielgenre sagen würde, so hat Robert Carlyle einmal mehr die Rolle des Bösewichts bekommen.
Wie in "Die Welt ist nicht genug" kann er, zumindest für mich, überzeugen, natürlich muss man hierbei die menschliche Seite von Renard entbehren, denn Durza ist dagegen einfach nur Böse. Dennoch ist er einerseits richtig schön fies, andererseits aber auch nur ein Lakai des grossen, bösen Obermackers, vor dem er sogar Angst hat.
Ebenfalls positiv zu erwähnen ist Sienna Guillory, sowohl vom Aussehen, was natürlich nebensächlich ist, als auch von ihrer schauspielerischen Leistung.
Und, man höre und staune, etwas womit ich nicht gerechnet hatte, dass der Schauspielneuling Edward Speleers, der die Titelrolle bekam, tatsächlich auch schauspielern kann. Im Gegensatz zu Darstellern wie Bloom, der erst hineinwachsen musste, oder Radcliffe, der einfach nicht weinen kann, bringt Speleers sowas wie Talent mit.
Aber der Höhepunkt ist natürlich Saphira, Eragons Drachendame, die sehr lebendig rüberkommt und einen Vergleich mit Draco nicht scheuen muss. In mancher Hinsicht ist sie sogar ausgereifter als dieser, als Animation, aber auch als Charakter, denn sie ist mehr als nur Bits und Bytes aus dem Rechner. Dazu steuert ihre Stimme natürlich einen erheblichen Teil bei, wenngleich mir die englische Originalstimme von Rachel Weisz bisher verwehrt blieb. Erfrischend gut aber passt in der deutschen Fassung die Stimme Nenas, auch wenn einen dies vorher nachdenklich gestimmt hatte, ja, es machte sich sogar Besorgnis breit. Aber keine Sorge Nena: Du warst toll!!
Ein Minuspunkt sind wiederum einige der Sets und ebenso die Kleidung, die ein wenig zweitklassig wirken, aber das ist vielleicht auch nicht die Absicht der Produktionsdesigner gewesen.
Man erwartet vielleicht allzusehr riesige und nahezu erschlagende Kulissen sowie Kostüme, dass man gleich enttäuscht ist, wenn es einmal weniger auf Hochglanz poliert ist.
Dafür haben diese einen anderen, ganz eigenen Stil und wirken nicht als hätte man bei anderen Filmen abgeschaut, was besonders bei Eragons und Aryas Rüstungen auffällt, die einen gewöhnungsbedürftigen, aber neuen Charakter haben, als das was man bislang zu Gesicht bekam.
Käme man vom Design zu den Special-Effects, so ist es wahr, dass Eragon was fürs Auge ist, denn die sind wirklich gelungen. Natürlich an erster Stelle zu erwähnen wäre da Saphira, die erst süss und knuddelig ist, später dann als ausgewachsener Drache wirklich was hermacht. Sowohl die Animation, als auch die Interaktion mit den echten Akteuren wirkt nicht künstlich, was vermutlich auch dem Umstand zu verdanken ist, dass Fangmeier bislang vorallem für die Spezialeffekte in Filmen wie "Master & Commander" oder "Rätselhafte Ereignisse" zuständig war.
Und so gibt es auch endlich, endlich mal richtige Magie zu sehen - einen Vergleich schenke ich mir, aber es ist wirklich mal schön Magie im Film richtig eingesetzte zu erleben und nicht nur als subtile Andeutung, wenngleich diese Magie natürlich wie so oft eine klare Grenze zwischen Gut und Böse zieht, aber auch echte Regeln innehat.
Richtig fetzig wird es, neben der eigentlichen Action, gegen Ende auch die Animation, wenn Drachenreiter gegen Schatten kämpft. An der Technik mangelt es nicht im geringsten.
Manchmal an der richtigen Kameraeinstellung, aber wirklich störend empfand ich diese auch nur ab und an, doch die Landschaften, ebenso wie die Drachenflüge wurden ansprechbar eingefangen
Die Flüge mit dem Drachen, machen einfach Spass (auch einen haben will) und, wie die Sachsen sagen, fetzen richtig. Wann hat man dergleichen zuletzt gesehen?
Die Action, sicherlich kein Vergleich mit den grossen Schlachten einer gewissen Fantasytrilogie, aber was erwartet man denn auch, ist angemessen bis sehr gut. Von den Kämpfen hätte man gerne mehr gesehen, aber das was man bekam, war trotzdem einem Fantasyfilm würdig, wenngleich lediglich nur ein Vorspiel zu hoffentlich Grösserem.
Tatsächlich geben weggelassen Szenen aus dem Trailer und der ein oder andere Sprung innehalb des Filmes Anlass zur Hoffnung, dass es eine erweiterte Filmfassung auf DVD geben könnte, doch warten wir es ab.
Genial, sicherlich ein inflationär verwendeter Begriff, ist vorallem jene bereits erwähnte Kampfszene zwischen Eragon und Durza, besonders Durzas Reittier, einer makaberen Mischung aus Wolfsfalle als Maul und Fledermaus, die aus schwarzem Rauch besteht.
Dann wäre schliesslich noch die Musik, die leider etwas unterging, nicht weil man sie nicht hörte, sondern weil sie einem nicht im Gedächtnis verhaftet blieb, was schade ist, denn gerade Musik zu Fantasyfilmen birgt viel Potential, man denke nur an James Horners Komposition zu "Krull".
Da fehlt Patrick Doyle einfach eine unverwechselbare Note.
Fazit:
Ein Film für Teenager - sicherlich kein rundweg erwachsenes Filmvergnügen - was kein Grund ist für negative Kritik, indem man schlicht sagt, es handle sich um HdR für Kinder. Ähnlichen Vorwürfen musste sich Narnia stellen, die aber etwa so überflüssig sind wie die Beschwerde, Saphira hätte besser eine tiefe männliche Stimme erhalten. (Sorry, aber wer erwartet bitte bei einem Drachenweibchen eine Stimme a la Sean Connery?)
Allein die Vorlage ist natürlich für die entsprechende Altersgruppe gemacht worden, bestenfalls ein wenig angehoben worden, aber mehr will Eragon nicht sein.
Von dem Umstand abgesehen, dass die Geschichte an sich einfache, klischeehafte Fantasy ist, von ein paar Kratzern wie den Sets, die man verschmerzen kann, ist Eragon ein kurzweiliger Fantasyfilm, der erste Teil einer Trilogie, die wieder Spass machen kann.
Und das kann dieser erste Film durchaus.
Ob all der negativen Kritik, war ich zunächst etwas skeptisch, wurde dann aber doch positiv überrascht - Eragon ist ein gelungener Einstieg, der Potential für die Nachfolger bereitlegt und Fans das Fantasygenres mal wieder Gelegenheit gibt Drachen, fiese Typen mit Hautproblemen und Weltherrschaftskomplex, einem mutigen Helden, holden Maiden in Not etc. zu sehen.
Für Gummipunkte, die mich dazu veranlassen, dem Film 5 von 6 Punkten zu geben (objektiv würde ich ihm eher um die 4,5 geben), auch wenn es völlig subjektiv sein mag, sorgte der Umstand, dass er allgemein als schlechter angesehen wird, als er ist. So wirkt Eragon, das Vermächtnis der Drachenreiter sogar um so sympathischer, wenn er einem gefällt.
PS: kleiner Tippfehler, der mir gern passiert Paolini mit "o" am Ende ist nun behoben ^^
[Editiert von jack1603 am 2006-12-18 21:48:23]
etwas belanglose fantasy-story mit wenigen höhepunkten. und die namen der figuren nerven (galbatorix ist doch ein bescheuerter name)! da reiht sich echt ein deja-vu aneinander. die animationen sind gut, doch die story bleibt blass.
Aha, und trotzdem schon volle Punkte? Dann frage ich mich wessen Meinung deine Wertung denn wiederspiegelt, denn deine kanns ja in dem Fall nicht sein....
oh, oh! jetzt habe ich mich so auf den film gefreut und ihr sagt alle er währe,na ja um es nett zu formulieren "enttäuschend"?
ich meine die bücher sind ja wirklich gut geschrieben, auch wenn die hälfte von tolkien und ein viertel von narnia und harry potter geklaut sind.
aber drachen hätten doch wirklich eine tolle vorlage geliefert oder nicht?
also ich gehe mir heute den film selbst angucken und geb dann meine entgültige meinung dazu ab...
In deinem Beitrag wäre ein Spoiler angebracht gewesen... bitte noch korrigieren:
Gestern habe ich mir Eragon angeschaut und bin geteilter Meinung. Einerseits ist er recht gut gemacht aber es gibt Dinge, die mich unheimlich enttäuscht haben.
Wie einige schon geschrieben haben erinnert einfach zu viel an Lord of the Rings, was mein absoluter Lieblingsfilm ist, ein Grund warum mich die meisten Fantasy-Filme (siehe Narnia) ebenfalls schwer enttäuschen. Für mich war es einfach ein langatmiges Gemisch aus Dragonheart und Lord of the Rings. Wie alt ist der Autor nochmal?
Brom gespielt von Jeremy Irons war dann doch der beste "gute" Hauptcharakter. Dieser Edward Speleers hat seine Rolle auch recht gut verkörpert, mich aber doch nicht vom Hocker gehauen. Und diese Elfe oder was das Mädchen war ist mir auch nur auf die Nerven gegangen. Wie ein anderer User geschrieben hat...Liebesgeschichten in Fantasy-Filmen sind einfach ätzend (siehe Star Wars). Es geht doch nichts über Arwen und Aragorn.
Und um meinen Betrag hiermit abzuschliessen nochmal das schlimmste: Saphira der Drache wird von Nena gesprochen!
Danke für die Tix! Ich konnte selber nicht an die Vorpremiere, da ich ein Konzert besuchte, darum gab ich sie meiner Schwester, die mit ihrem Freund nach Dietlikon ging. Ihr hat der Film sehr gefallen, sie hat die ganze Zeit vom kleinen Drachen geschwärmt. Der Freund fand ihn nicht so toll.
Selber weiss ich noch nicht, ob ich den Film noch anschauen werde. Mal schauen, ob es dazu kommt.
Rate absolut vom Buch ab. Man merkt mit jedem einzelnen Satz, dass da ein 15jähriger seine Lieblingsbücher (und -filme) abgekupfert hat. Dabei ist das Ganze nicht einmal von sich aus grottenschlecht, sondern einfach derart unoriginell und soooo ausführlich geschrieben, dass es einfach nur zum Gähnen ist. Zeit und Geld sind da echt verschwendet. Und, ohne den weitern Plot der (noch nicht fertig geschriebenen) Trilogie zu verraten: Die Parallelen zu einer gewissen Weltraumsaga werden noch viiiiel deutlicher... ähem!
Muss dann aber doch darauf hinweisen, dass der Film Eragon bei allen Schwächen den Vergleich mit Dungeons & Dragons wirklich nicht verdient hat, auch wenn Jeremy Irons in beiden Filmen mitmacht - D & D ist jetzt wirklich unter aller Sau! Eine echte Beleidigung für jeden, der nur ein bisschen am Fantasy-Genre interessiert ist! Und dann machen die noch ne Fortsetzung?!
Pfui Hollywood!
Eragon erinnert an Lord of the Rings sowie Dragonheart, und ich konnte mich nicht wirklich auf die Story einlassen. Warum bloss? Weder hatte ich das Buch zuvor gelesen noch den Trailer gesehen. Nur die unzähligen Posters und Reklamen in und um Zürich hatten im Vorfeld mein Interesse an dem neusten "Fantasy-Film" geweckt. Erwartet hatte ich nicht viel. Viel Hype um was?
Dungeons & Dragons 3? Irgendwas hat die Story. Aber rein filmtechnisch ist's wirklich nicht speziell umgesetzt. Da sind einerseits die Augen des Baby-Drachen, die so schnuslig in der Weltgeschichte rumblinzeln, dass sogar der hinterletzte Gefühlsdusel den Jöööö-Effekt erwischt. Wie in Disneys Zeichentrickfilm kommt das Augenpaar daher. *naja* Hat mich mehr gestört als einen positiven Eindruck hinterlassen. Andererseits dauert der Film nicht lange genug, um die Geschichte mit einer konkret-guten Basis zu versehen. Es wird beinahe "pressiert", eine Story hinzubiegen.
Und die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Eragon & der Tussi. Plump!
Vielleicht sehne ich mich schlichtweg zu sehr nach LotR zurück, so dass ich auch mit einem Mindestmass an Fantasy zufrieden bin. 4 Sterne. Weil ich wissen möchte, wie der zweitletzte Drache stirbt und Jeremy Irons wieder zum Leben erwacht (... oder so).
PS: Wollte das Buch kaufen, um noch etwas mehr Fleisch am Knochen zu erhaschen. Aber nachdem ich nun einige Stimmen zum Buch an sich gelesen habe (siehe oben), tu' ich mir das wahrscheinlich doch nicht an.
Tja, seit George Lucas, mit Star Wars genau diese Idee von Akira Kurosawa geklaut hat (Kakushi-toride no san-akunin (Hidden Fortress)) wird es immer wieder als Setting für Fantasy, Computer-Rollenspiele und Bücher genommen...
Und ich könnte schwören, dass Meister Kurosawa auch nicht der Erste mit dieser Idee war.
[Editiert von Markus am 2006-12-14 21:10:00]
Das altehrwürdige Spiegel-Magazin schwatzt auch über Eragon und ihre Meinung deckt sich gut mit der die des Raumes hier - und den Titel haben's sogar vom Servermeisters geklaut.
Eragähn!
Ich bin nicht soooo der Fantasyfan, aber sogar ich ärgerte mich über die standardisierten Ingredenzien (Auserwähltes Waisenkind und sein Meister, verschollener Bruder, Prinzessin in Gefahr, Bösewicht mit Lakei) Halt eben wirklich was einem 12-Jährigen zur Materie einfällt. Die einzige Neuerung: Der Drache ist ein Weibchen und "redet" telepathisch, was aber zur Story nichts weiter beiträgt, ausser dass der hässliche "Michi" von einem Hauptdarsteller trotzdem mal eine reiten darf. Wenigstens nicht ganz so schlimm wie Narnia.
Eben, das Buch ist bereits nichts anderes als eine Aneinanderreihung von diversen altbekannten Fantasyzutaten.
Gekuckt wird der Film, aber mit recht niedrigen Erwartungen. Das Buch liest sich flüssig, aber man stösst sich an den platten Charakteren, seiner Vorhersehbarkeit und den ständigen Anleihen an andere (bessere) Fantasiewerke. Genau das sind meine Erwartugen an den Film, nur eben mit grandiosen Effekten und einem vielversprechenden Score von Doyle (was hab ich gestaunt als ich seinen Credit sah! :D )
Drachen kommen halt immer gleich zur Welt - wusstest du das nicht?
Ihr bestätigt meine schon lange gehegten Befürchtungen dass Eragon nur etwas "halbbatziges" wird. Wobei das ja beim Buch nicht anders ist. Anschauen werde ich ihn wohl trotzdem.
[Editiert von thatssno am 2006-12-13 15:27:33]
Wobei die Schlüpfungsszene gnadenlos an Harry Potter erinnert hat, als Norbert bei Hagrid auf die Welt kommt. Habe nur gewartet, dass der Drache hustet und mit den Funken das Heu anzündet
lord of the rings reloaded. jede zweite szene erinnert unweigerlich daran. ansonsten aber besser als erwartet - besonders der junge drache ist wirklich süüüüüüüss
abgerundete 3.5 dracheneier von mir.
Unaufdringlich-gediegene Langeweile. Nicht nur ein "LOTR-light". Da ist fast alles "light". Für Jüngere & Fans passt's.
Wer das Buch kennt - oder wie ich wenigstens versucht hat, das Buch zu lesen (nein, habs nicht bis über die Hälfte geschafft... sooo langweilig!) - erwartet wohl schon von Anfang an keinen Film im Kaliber von Lord of the Rings. Dafür ist der Film erstens auch ein bisschen zu klein geraten (die niedlichen kleinen Sets! Jö!), und die Buchvorlage einfach zu schlecht. Für Kids, die keine Ahnung von "guter" Fantasy haben (Tolkien, Tad Williams, George R. R. Martin) finden das Buch vielleicht toll, bis sie merken, dass der 15jährige Christopher Paolini für seine nette kleine Geschichte von überallher ein bisschen zusammengeklaut hat. Ein Teil Lord of the Rings, drei Teile Star Wars (oder umgekehrt), um Obi-Wans - äh, Broms Spruch abzuwandeln.
Die Erwartungen meinerseits waren also praktisch gleich null, als ich in den Film reinging. Höchstens ein bisschen Vorfreude auf die Animation des Drachen. Und dann... war der Film gar nicht mal so schlecht. Die Geschichte ist zwar immer noch relativ dürftig, aber viele der laaaangen und vor allem sehr langweiligen Trainingsszenen aus dem Buch wurden gestrichen, Saphira wird schnell erwachsen, und auch sonst ist die Geschichte für den Film recht gestrafft worden. Ja, es hat immer noch jede Menge "epischer" Reitszenen durch das zugegebenermassen wunderschöne Ungarn drin, die man hätte streichen können, aber meiner Meinung nach ist es ein nettes kleines Fantasyfilmchen geworden. Und von denen gibt es halt immer noch viiiiel schlechtere Exemplare (ich sage nur: Dungeons & Dragons.
)
Ganz überrascht hat mich der Hauptdarsteller Edward Speleers. Der ist nämlich nicht nur ein süsser blonder Kerl, der kann sogar noch schauspielern, sprich: er hat im Gegensatz zu Dan Radcliff und ja, leider auch Elijah Wood, mehr als nur einen Gesichtsausdruck drauf. Hmm...
Alles in allem: sicher empfehlenswert für die Kleinen, und bedingt auch gute Unterhaltung für die etwas grösseren Fantasyfans. Einfach kein neues Lord of the Rings erwarten, dafür fehlts an der Vorlage, an der richtigen Machart, und auch am genialen Regisseur. Dafür hats aber nen blauen (weiblichen) Drachen. Auch nicht schlecht.
eragon -1/4 Inhalt, ¾ Füller
So, die gross angekündigte und heiss erwartete Fantasytrilogie ist auch noch bei uns angelaufen und nach rund 100 Minuten Fantasy pur bin ich doch enttäuscht: Eragon bleibt weit hinter der Lord of the Rings-Referenz zurück und klassiert sich auf der Fantasy-Routine-Ebene von Narnia.
Jep, leider wurde aus dem gross angekündigten Fantasy-Epos ein eher lasches Filmchen, das sich anfänglich enorm in die Länge zieht und den Zuschauer mit viel zu langen von A nach B-reiten-Szenen einschläfert. Da kann selbst die kurze aber knackige Schlacht am Ende nicht mehr aufwecken. Ja klar, es ist der erste Teil einer Trilogie, aber die erzählte Story ist enorm dünn und neben etwas Selbstfindung und "wie werde ich zum Helden" wird nur wenig geboten. Dazu kommt noch, dass der eigentliche Held Eragon alias Edward Speleers sehr schnell mit seiner arroganten AK-Art auf die Nerven geht und es schlichtweg lächerlich wird, wenn er sofort auf den mächtigsten Magier losgehen will. Eine Absolute Fehlbesetzung, welche der junge Darth Vader als schlechtester Schauspieler ablöst.
Apropos Badguys. Es ist relativ schwer auf dem Fantasybereich noch etwas Neues zu bieten, spätestens seit Lord of the Rings beinahe alle erdenklichen Monster schon in ihrer perfekten Form gezeigt hab, doch Eragon bemüht sich gar nicht erst, etwas Gutes zu zeigen. Neben einigen unscharfen Klischee-CGI-Burgen, schwarzen Krieger, welche von fusselnden Maden überzogen sind, gibt es nur geschminkte Zauberer und langweilige Könige. John Malkovich mag ja ein guter Schauspieler sein, hier hat er als Klischee-König jedoch die Präsenz eines schimmelnden Butterbrotes und wirkt mehr lächerlich als bedrohlich. Der Zauberer alias Robert Carlyle, hat schon in The World Is Not Enough gezeigt wie man einen Gegner langweilig spielen kann, und überzeugt auch in Eragon nicht. Wenn die Spezial Effekte nicht wären, würde er gar nichts bieten.
Viel läuft in Eragon nicht, trotz guter Sets und einem liebevoll gestalteten Drachen, döst man recht schnell ein und belächelt den eingebildeten Helden, der nicht nur mit den mächtigsten Gegner kämpfen will, sondern blind in die ihm gestellten Fallen läuft, obwohl es gar keinen wirklichen Grund gibt dazu. Die grosse Schlacht am Ende der Reise hat schliesslich wieder Züge von Narnia und ist genau so blutleer wie unübersichtlich geschnitten. Schusselige Kameraführung und ein unglaubwürdiges Duell zwischen Magier und Eragon retten den Film auch nicht.
Fazit: Eragon enttäuscht und bietet viel zuviel Zeit um sich mit Plotlöchern und dem arroganten, schlecht gespielten und nervenden Hauptdarsteller zu beschäftigen, der weder überzeugt noch mitreisst. Trotz liebevoller Ausstattung der Sets, enttäuschen die Gegner auf der ganzen Linie und bieten nicht mehr als Klischeegegner aus der Schublade, die weder Präsenz haben, noch eine wirkliche Gefahr ausstrahlen. Viel verschenktes Potential, verheizte Hauptdarsteller und viel zuviel Leerlauf machen die Fantasyhoffnung leider zu einem durchschnittlichen Fantasystreifen, der leider nur eine gute Ausgangslage für Teil 2 und 3 bietet.