Death Note: The Last Name - Desu nôto: The last name (2006)

Death Note: The Last Name - Desu nôto: The last name (2006)

Oder: Konflikte im Terminkalender

Death Note: The Last Name - Desu nôto: The last name

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Die Spannung steigt rund um den Serienkiller Kira, der seine Fähigkeit auf Distanz zu töten noch weiter perfektioniert hat. Das auf die ungeklärten Todesfälle angesetzte Polizeiteam, geleitet vom genialen, aber leicht autistischen "L", kommt nur schleppend voran. Als Light Yagami unterstützend dazustösst, erscheint ein zweiter, ebenfalls mit übernatürlichen Kräften ausgestatteter Kira. Death Note: The Last Name macht genau dort weiter, wo der erste Teil Death Note aufhörte. Der diabolische und wendungsreiche Kampf zwischen Kira und "L" nimmt die Züge eines Schachspiels an, in dem beide Parteien ihren Gegner zu einem fatalen Fehler verleiten wollen.


Kinofilm-Rating

Der zweite und letzte Teil der Death Note-Saga - es sei denn, es kommt zu Spin-offs oder Prequels - entspricht in Sachen Qualität ziemlich genau seinem Vorgänger: Stab und Besetzung haben sich nur minimal verändert, und sogar die Red Hot Chili Peppers sind wieder mit einem Song präsent - obwohl immer noch niemand weiss, warum. Ergo gilt für dieses Werk auch mehr oder weniger alles, was über den ersten Teil von Death Note geschrieben wurde. Trotzdem funktioniert in dieser zweiten Runde einiges besser als bei Episode One, was wohl auf Routine zurückzuführen sein dürfte. Die beiden jungen Hauptdarsteller wirken mittlerweile lockerer und vertrauter mit ihren Rollen, und der Regisseur bringt es immerhin fertig, dass sein televisueller Stil diesmal nicht weiter negativ auffällt.

Auch in Sachen Story hat dieser zweite Teil die Nase vorn - die ganze Handlungsbasis ist jetzt gelegt, die Figuren sind eingeführt, der Rhythmus ist gefunden und die beiden Kontrahenten Light und 'L' stehen sich endlich gegenüber. Der Film kann also gleich loslegen und neue Elemente ins Spiel bringen - ein zweites Death Book und ein zweiter Kira (so nennt die Öffentlichkeit die unbekannte Person, die mit dem Death Book auf Distanz mordet). Die Jagd geht also mit geänderten Vorzeichen wieder los und die Todesfälle multiplizieren sich weiter.

Death Note - The Last Name ist seinem Vorgänger auch deshalb überlegen, weil die Drehbuchautoren den komplexen Originalstoff diesmal drastischer und konsequenter kürzten, um in der Dauer eines Spielfilms bis zur Schlussszene zu kommen. Mehrere Nebenfiguren und Handlungsstränge wurden gänzlich gekippt, stattdessen wurde der zentrale Plot gestärkt und genug Platz für den finalen Showdown eingeräumt.

Grosses Kino ist das allerdings immer noch nicht, und man ist froh, dass sich die Spielfilmreihe mit einer gestrafften Version der Geschichte begnügt und nach zwei Teilen endet. Denn auf diese Weise hat das Derivat eines Geniestreichs bei all seinen formalen Schwächen immerhin eine überschaubare Form - und die lange Version des Mangas bleibt dem 37teiligen Anime vorbehalten, das ästhetisch ohnehin ansprechender daherkommt als diese beiden Realfilme.

4.0 Sterne
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13.07.2007 / NIFFF (Inhalt), juz (Rating)

Death Note: The Last Name - Desu nôto: The last name (2006)
Bewertung: 4.0 (4 Bewertungen)
4.0 Sterne » BewertenDeath Note: The Last Name - Desu nôto: The last name (2006)0644

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