Son of the Mask (2005)

Die Maske 2 - Die nächste Generation

Son of the Mask (2005) Die Maske 2 - Die nächste Generation

Oder: Blöder gehts kaum

Son of the Mask

Spermien im Nahkampf

Der Gott des Chaos, kurz Loki (Alan Cumming) hat seine Maske verloren. Die Maske, die für Power steht und mit der man einen Heidenspass haben kann. Sein Vater, Odin (Bob Hoskins), ist deswegen stinksauer und drängt Loki, doch endlich diese Maske zu finden. Was dieser aber immer wieder antrifft, sind lausige Imitate aus aller Herren Länder.

Gleichzeitig hats der Comiczeichner Tim Avery (Jamie Kennedy) auch nicht einfach. Seine Frau will ein Kind, seine Karriere geht nicht vorwärts und sein bester Freund, Hund Otis, ist der einzige, der ihn versteht. Bei einem Maskenball der Firma geschieht das ach so unerwartete. Tim schnappt sich die vom Hund gefundene Maske, wird zum Helden Party, geht nach Hause, schwängert seine Frau und darf sich 9 Monate später über ein Baby freuen, dessen Fähigkeiten schon bald für Aufruhr sorgen. Denn da Tim während des Aktes die geheimnisvolle Maske trug, ist das Baby nun zur lebendig gewordenen Comicfigur geworden.

Son of the Mask

zum lachen?

Der Haushalt steht kopf, die Frau muss geschäftlich verreisen, Tim versucht aufs durchdrehende Baby aufzupassen und Otis (der Hund) schnappt sich die Maske und rüstet so zum Wettkampf gegen den kleinen Hosenscheisser, der die Rolle des Lieblings in der Familie einfach so übernommen hat.

Dass Loki inzwischen ebenfalls auf diese komische Familie aufmerksam geworden ist, verspricht nichts Gutes. Es kommt zum grossen Showdown, in dem die Maske mehr als einmal den Besitzer wechselt und in dem schlussendlich festgestellt werden soll, zu wem denn nun das kleine Kind gehören soll. Zum leiblichen Vater Tim oder zum kindischen Gott Loki. *hmmm* Tough decision....


DVD-Rating

1994 kam The Mask ins Kino und torpedierte Jim Carrey und Cameron Diaz in die dollargesegneten Höhen von Hollywood. Grimmassenmensch Carrey war die optimale Verkörperung des comichaften Hauptcharakters, der an den Kinokassen für rollende Rubel sorgte. Nun, 11 Jahre später, versucht man in Hollywood, die alte Klamotte nochmals auszugraben und mit frischen und unverbrauchten Schauspielern zu vermarkten. Dass das in die Hose gehen könnte, mochten die Macher wohl kaum glauben, ist aber für jedermann mit ein bisschen Hirnschmalz eigentlich eine klare Sache.

Ich weiss echt nicht, wo ich anfangen soll. Die Schauspieler (immerhin ist einer aus X-Men 2 dabei und der andere war bei Scream dabei) sind *tschuldigung* unter aller Sau. Wer weiss, wieso diese Burschen und Mädels mit so einem Film bestraft wurden. Die Effekte, das A und O in diesem Film, sind handgemacht und einfach nur nervig. Schlecht animiert, doof vorgetragen und einfach nur hundsmiserabel. Ich oute mich gerne als Fan von Special-Effects, aber diese hier drückten mir das Augenwasser literweise aus den Glubschern.

Kann man was Positives zum Film sagen? Ich meine, NEIN! Das ganze ist himmeltraurig, langweilig und nach dem Intro einfach nur noch obernervig. Während man beim ersten Teil noch über die Aktionen des Grünlings lachen oder mindestens schmunzeln konnte, vergeht einem hier das selbige relativ schnell. Nach White Chicks und Mimic: Sentinel eine weitere Arschkarte, die ich mir da an Land gezogen habe. Son of the Mask ist nicht die Zeit wert, sich das ganze anzugucken. Sowas zeigt man nicht mal seinem ärgsten Feind. Oder?

Über 20 Szenen, die es nicht in den finalen Film geschafft haben, eröffnen die Special Features. Allerdings sind diese Opfer der Schere zurecht bei Seite gelassen worden. Wie schwer die Filmarbeit mit Kindern oder Tieren ist, kann man sich nur schwer vorstellen. Lustig wird's dann, wenn beides vorhanden ist. Über dieses Thema wird in einem Feature berichtet, das hinter die Kulissen geht. Leidlich interessant, aber man sieht, wie Doofmänner an einem saublöden Film Spass haben können. Wie die beiden dann noch animiert wurden, ist den Machern dieser DVD ein ganzes Special wert. Auch hier, nix neues und viel blabla...Einen Blick in die luxuriöse Welt von Hunden in Hollywood bietet uns ebenfalls ein eigenes kurzes Segment. Abgefahren, was man in Amerika mit Hunden alles machen kann. Obs die Tiere wollen oder nicht...Ein paar uninteressante Storyboardvergleiche, Bildergalerien von alternativen Autos und der Original-Trailer lassen den Schreibenden endlich, endlich, diesen hundsmiserablen Film auf DVD aus dem Player nehmen und ganz tief im Garten vergraben.

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1.3 Sterne (10 Bewertungen) | 2 Kommentare

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04.09.2005 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 25.08.2005

  • Sprachen: Deutsch (Dolby 5.1), Englisch (Dolby 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
  • Extras: Audiokommentar, Original-Dokumentation, Am Set, Hollywoods verwöhnte Hündchen, Die Entstehung der Effekte, Nicht verwendete Szenen, Galerie und Storyboard, Trailer