Kingdom of Heaven (2005)

Königreich der Himmel

Kingdom of Heaven (2005) Königreich der Himmel

Kingdom of Heaven

Anders als Gladiator, dessen Ausrichtung nebst der unseeligen Dudelei von Lisa Gerrard doch auch ins energisch-militaristische schielte, bezieht sich Harry Gregson-Williams mehr auf die persönliche, beobachtend erzählerische Seite. Dies tut er mit deutlich weniger Thematik und einem Sammelsurium an Instrumenten. Neben elektronischen Cello und Violine, viel Chorgesang und einem grossen Orchester, lässt der Komponist auch einen klanglichen Einfluss aus dem mittleren Osten einfliessen. Grundsätzlich gibt er der christlichen Seite den lateinischen Gesang zur Seite, während den Muslimen ebenfalls eine Ethnokorsett verpasst wird. Diese ethnischen Momente (so oder so) bilden das Rückgrat des Scores, nicht jedem Hörer wird das gefallen. Ähnlichkeiten zu Spy Game sind in Sachen Vokalisen und Stimmen durchaus enthalten.
Kingdom of Heaven ist alles andere als ein Einschlag einer neuen Richtung, vielmehr bleibt sich der Komponist treu und verlässt den Pfad der momentanen Hollywoodtugend nicht.

2.52.5
16.06.2005 / pb

Sountrack-Infos

Komponisten
Harry Gregson-Williams

Release
Label: Sony
EAN: 5099709441929

Tracks

Burning the Past

Crusaders

Swordplay

A New World

To Jerusalem

Sibylla

Ibelin

Rise a Knight

The King

10 

The Battle of Kerak

11 

Terms

12 

Better Man

13 

Coronation

14 

An Understanding

15 

Wall Breached

16 

The Pilgrim Road

17 

Saladin

18 

Path to Heaven

19 

Light of Life (Ibelin Reprise)