Dreamer: Inspired by a true Story (2005)
Dreamer - Ein Traum wird wahr
Dreamer: Inspired by a true Story (2005) Dreamer - Ein Traum wird wahr
2005 war ein geschäftiges Jahr für John Debney. So vertonte er in diesem Jahr unter anderem Sin City, Zathura und Chicken Little. Seine Arbeit zu Dreamer: Inspired by a true Story ist wenig überraschend und kommt so makellos und geschmeidig daher wie der Film selbst.
Während 64 Minuten präsentiert uns Debney eine locker leichte, wenig fordernde feel-good Filmmusik, die mit warmen Klängen und mal mehr, mal weniger dramatischen Passagen vor sich hin plätschert. Die Violinen-Soli von Joshua Bell, der schon mit James Horner für Iris zusammen gearbeitet hat, sind passend und fügen sich schön in die Komposition ein. Das Hauptthema von Dreamer wird im ersten Stück vorgestellt und zieht sich konsequent durch die restliche Komposition hindurch.
Debneys Dreamer-Musik ist eine Komposition ohne Ecken und Kanten, ohne grosse Überraschungen im Guten wie im Schlechten, und ist als Präsent zum Filmbesuch bzw. als leichte Hintergrundmusik absolut passend. Die beiden kurz aufeinander folgenden Songs (der zweite ist versteckt und nicht auf dem Cover ersichtlich) gesungen von Bethany Dillon strapazieren das Hauptthema dann aber doch etwas zu stark. In Anbetracht der ansonsten schon ausgiebigen Spiellänge wäre diese doppelte Zugabe nicht nötig gewesen.
Fazit: John Debneys Musik zu Dreamer: Inspired by a true Story ist eine kleine, schöne, harmlose Filmmusik geworden, die dem braven Familiendrama durchaus einen passenden und warmen Stempel aufdrückt. Als reines Hörerlebnis ist das zwar angenehm anzuhören, doch wird es auch schnell mal etwas gar klischiert und damit langweilig.
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